Heizung und Warmwasser
Quelle: Pia Grund-Ludwig

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Gabriels Eckpunktepapier in der Kritik

Heizen mit Erdgas bleibt beliebter als Erneuerbare

Manfed Greis, Ulrich Pfeiffenberger und Stephan Kohler stellen Zahlen zum Wärmemarkt vor. © Morhart

Heizen mit Erdgas bleibt Trend, Mini-KWK und Hackschnitzel legen zu, Lüftung ist im Kommen, Solarthermie bleibt in der Krise, so die Wärmekonferenz des BDH.

Boom für Lüftung, Hackschnitzel und Mini-KWK; Einbruch bei Scheitholz und Solar; und wie in den vergangenen Jahren mehr Gas und weniger Öl – unter dem Strich haben die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands BDH 2013 in Deutschland 5,5 % mehr Heizungen verkauft als im Vorjahr. 2012 hatte die Steigerung gegenüber dem Vorjahr nur bei 3,4 % gelegen. Nimmt man den Export dazu, hat der Gesamtumsatz 2013 um 2,5 % auf 13 Milliarden Euro zugenommen.

Dennoch zeigte sich BDH-Präsident Manfred Greis bei der Jahrespressekonferenz der deutschen Wärme- und Klimatechnikbranche in Berlin mit der Zahl von 686.500 in Deutschland verkauften Wärmeerzeugern unzufrieden. "Wir hatten in den 90er-Jahren auch schon mal Marktvolumina, die lagen bei mehr als einer Million. Wir sind abgestürzt auf 550.000 in 2007 und entwickeln uns jetzt in kleinen Schritten wieder nach oben."Das sei viel zu langsam angesichts der politischen Ziele und im Verhältnis zum Effizienzpotenzial, das im völlig veralteten Anlagenbestand stecke.

Was die Integration erneuerbarer Wärmequellen angeht, erklärt der BDH-Präsident ein Ziel seines Vorgängers Klaus Jesse für gescheitert. Jesse hatte bei der Wärmekonferenz 2008 mit Blick auf den damals stark steigenden Gas- und Ölpreis angekündigt, bis 2015 könne der Anteil v