enbausa.de - Energetisch Bauen und Sanieren https://www.enbausa.de/ Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen de-DE EnBauSa Tue, 04 Oct 2022 19:15:13 +0200 Tue, 04 Oct 2022 19:15:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-8007 Fri, 30 Sep 2022 18:46:40 +0200 Gas- und Stromabschläge immer überprüfen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/gas-und-stromabschlaege-immer-ueberpruefen-8007.html Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erhält immer mehr Hinweise auf zu hoch berechnete Gas- und Stromabschläge. Sie rät daher zur genauen Überprüfung der Abschlagsberechnung. Hilfe gibt es auch auf der Website der Verbraucherzentrale. Die massiven Preiserhöhungen beim Gas und teilweise auch beim Strom schlagen sich auf den neuen Abschlagsrechnungen der Versorger nieder. Bei der Verbraucherzentrale mehren sich derzeit Hinweise auf überhöhte Abschlagsrechnungen. In manchen Fällen stellen die Versorger mehrere Hundert Euro mehr im Monat in Rechnung als ihnen zustehen würde. Laut Gesetz dürfen Versorger nur Abschläge verlangen, die sich an den tatsächlichen Umständen – also am durchschnittlichen Verbrauch des Haushalts und am aktuellen Preis – orientieren.

Fehler und zu hohe Abschläge reklamieren

Gasversorger müssen derzeit das Gas für den Winter zu hohen Preisen vorfinanzieren und rechnen offensichtlich mit großen Zahlungsausfällen im kommenden Winter. Allerdings könnte der eine oder andere Versorger bereits in ernster wirtschaftlicher Schieflage sein. Im Falle einer Insolvenz wäre das vorausgezahlte Geld verloren, ohne dass Gas fließt. Die Verbraucherzentrale rät daher, die Abschläge genau zu prüfen. Sind diese zu hoch, kann vom Versorger verlangt werden, dass er die Abschläge auf ein angemessenes Niveau senkt. Wird diesem Verlangen binnen vier Wochen nicht abgeholfen, kann ein Antrag auf Schlichtung bei der Schlichtungsstelle Energie in Berlin helfen.

Welches Niveau angemessen ist, kann aus dem Vorjahresverbrauch errechnet werden. Dazu werden die Kilowattstunden des Vorjahres mit dem aktuellen Strom- oder Gaspreis multipliziert und die Grundgebühr hinzugerechnet. Dieser Betrag wird dann durch elf Monate geteilt. Im zwölften Monat verlangen die meisten Anbieter keinen Abschlag, da dann die Rechnung erstellt wird.

Abschlagsrechner macht Überprüfung einfach

Der Abschlagsrechner der Verbraucherzentrale macht die Berechnung ganz einfach. Er ist auf der Website der Verbraucherzentrale zu finden.

Die Verbraucherzentrale rät, den Abschlagsbetrag keinesfalls eigenmächtig zu kürzen und nur einen Teil zu bezahlen, denn dann kann schnell eine Vertragskündigung drohen oder bei einem Rückstand in Höhe von zwei Monatsabschlägen bereits eine Versorgungssperre verhängt werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Energiepreise bietet die Verbraucherzentrale hier.

Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-8006 Fri, 30 Sep 2022 17:55:55 +0200 Best-Practice-Projekte zeigen Zukunft des klimaneutralen Bauens und Sanierens https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/best-practice-projekte-zeigen-zukunft-des-klimaneutralen-bauens-und-sanierens-8006.html Das „Schaufenster klimaneutrales Bauen und Sanieren“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt herausragende Bau- und Sanierungsprojekte, die Vorreiter in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind. Ziel des Portals ist es, als Inspirations- und Wissensquelle die Erfolge für die Energiewende und ihre Gestalter*innen sichtbar machen. Fachakteur*innen des Gebäudebereichs sollen in ihrer Rolle als treibende Kraft für Klimaschutz und Energiewende unterstützt werden. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena, sagt dazu: „Wir müssen beim Klimaschutz in Gebäuden schneller vorankommen. Dabei brauchen wir exemplarische Projekte, die zeigen, welche Möglichkeiten es beim klimafreundlichen Bauen und Sanieren gibt. Dies schafft Motivation und Engagement für die Umsetzung in der Breite. Das neue Portal bietet dafür beste Voraussetzungen.“

Die kontinuierlich wachsende Auswahl an Projekten im Portal umfasst Wohn- und- Nichtwohngebäude, die nach Kategorien wie Gebäudetechnik, Baustoffe oder Energieeffizienz sortiert sind. Interessierte erhalten zu jedem Projekt praxisrelevante Informationen u. a. zu verwendetem Material, Herausforderungen, Lösungen sowie dem Beitrag zur Klimaneutralität. Für spezifische Fragestellungen stehen projektbeteiligte Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Schaufenster ist Teil des Gebäudeforums klimaneutral. Mit dem Gebäudeforum hat die dena eine zentrale Anlaufstelle zum klimaneutralen Bauen und Sanieren initiiert. Die Plattform stellt qualitätsgesichertes Fachwissen rund um klimaneutrale Gebäude und Quartiere bereit. Ein E-Mail-Service und eine Telefonhotline für spezifische Projektfragen von Fachakteur*innen ermöglichen ein passgenaues und individuelles Angebot. Gemeinsam mit dem wachsenden Netzwerk aus Partnern von Branchenverbänden, regionalen Energieagenturen und Wissenschaft werden inhaltliche Impulse gesetzt und Wissen multipliziert.

Quelle: dena / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-8005 Thu, 29 Sep 2022 15:14:49 +0200 Fachtagung Nahwärme Kompakt am 20. Oktober https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/fachtagung-nahwaerme-kompakt-am-20-oktober-8005.html Wie ein Ausbau und eine Transformation hin zu erneuerbaren Energien gelingen kann, zeigt die Veranstaltung Nahwärme Kompakt. Die jährliche Fachtagung des Kompetenzzentrums Wärmewende der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) findet in diesem Jahr am 20. Oktober in Karlsruhe und als Live-Stream statt. Wärmenetze in Städten und Gemeinden nutzen noch häufig fossile Energieträger, etwa Erdgas oder Kohle. In der Energiekrise steigt der Druck, die Wärmeerzeugungsstruktur umzubauen. Gründe sind der aktuelle Gasengpass, steigende Energiekosten der fossilen Energieträger sowie ambitionierte Klimaziele. Zusätzlich liegen gesetzliche Rahmenbedingungen vor, die der Transformation Nachdruck verleihen.

Kommunale Wärmeplanung bis 2023

Wärmenetze gespeist aus erneuerbaren Quellen und Abwärme sind auch aus einem anderen Grund wichtig: Bis Ende 2023 müssen alle 104 großen Kreisstädte und Stadtkreise Baden-Württembergs einen kommunalen Wärmeplan aufstellen. Kleinere Gemeinden werden bei der freiwilligen kommunale Wärmeplanung vom Land gefördert. Die dort entwickelten Maßnahmen soll dafür sorgen, dass die Wärmeversorgung im Gebäudebestand spätestens bis zum Jahr 2040 klimaneutral wird. Grüne Wärmenetze sind ein möglicher Baustein der kommunalen Wärmeplanung.

Tagung als Präsenzveranstaltung und als Live-Stream

Die diesjährige Fachtagung Nahwärme Kompakt steht ganz unter dem Motto: Wärmewende – Zeitenwende: Transformation von Wärmenetzen – Wo geht der Weg hin? Eingeladen sind insbesondere Wärmenetzbetreiber*innen, Vertreter*innen von Stadtwerken sowie aus den kommunalen Verwaltungen und Verbänden, außerdem Mitarbeitende der entsprechenden Planungsbüros, Energiedienstleistende und alle Interessierten. Veranstaltungsort ist das Design Offices Karlsruhe, direkt am Bahnhofsvorplatz. Hier ist viel Zeit für direkten Austauschs und Vernetzung während der Tagung. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro. Die Anmeldung ist bis zum 13. Oktober auf der Website der KEA-BW möglich.

Quelle: KEA BW / Delia Roscher

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Solarenergie
news-8004 Thu, 29 Sep 2022 09:52:58 +0200 Nachhaltigkeit wird immer wichtiger https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/nachhaltigkeit-wird-immer-wichtiger-8004.html Die neue Marktumfrage von BauInfoConsult zeigt, dass über die Hälfte der befragten Bauprofis nachhaltige Bauprodukte bevorzugen – im Zweifelsfall auch gegenüber namhaften Bauprodukt-Klassikern, die sie schon lange kennen und nutzen. Bei der telefonischen Befragung im Auftrag des Düsseldorfer Marktforschungsunternehmens BauInfoConsult stimmten zusammen 60 Prozent der befragten Personen aus Architekturbüros, Bauunternehmen und verschiedener Baugewerke der Aussage voll und ganz oder überwiegend zu, dass Nachhaltigkeit für sie vor bloßer Bekanntheit zählt. Dafür sind gleich mehrere Aspekte verantwortlich.

Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal

Ohne das „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ ist derzeit praktisch keine Neubauförderung mehr möglich. Es ist daher klar, dass sowohl Bauleute als auch ihre Dienstleister aus der Bauwirtschaft auch bei der Produktwahl bestrebt sind, möglichst alles „richtig“ zu machen. Dabei dürfte klar sein, dass Bauprofis wie Endkund*innen Nachhaltigkeit neben Haltbarkeit, Stabilität usw. als einen weiteren selbstverständlichen Bestandteil von Qualitätsprodukten erwarten.

Denn man kann fast sicher voraussetzen, dass die interviewten Bauprofis bei der Frage größtenteils von einer gleichwertigen Qualität bei nachhaltigen versus konventionellen Bauprodukten ausgegangen sein dürften. Aus vielen anderen Untersuchungen ist bereits eindeutig hervorgegangen, dass die Produktqualität (neben dem Preis) den zentralen Faktor bei der Produktauswahl am Bau schlechthin darstellt und wird daher nicht einfach durch den Aspekt der Nachhaltigkeit außer Kraft gesetzt.

Greenwashing kommt nicht gut an

Gleichzeitig sollten die Hersteller von Bau- und Installationsprodukten der Versuchung widerstehen, ihren eigenen Produkten durch bloßes „Greenwashing“ einen nachhaltigen Touch verpassen zu wollen – auch, wenn es aufgrund dieser Ergebnisse verlockend erscheinen mag. Da Bauakteure genau wie Endkund*innen heutzutage in der Kommunikation immer stärker vernetzt sind, dürften sich gescheiterte „Greenwashing-Versuche“ sehr schnell in der Branche herumsprechen und der dadurch entstandene Imageschaden weit länger anhalten, als es den ertappten Herstellern lieb sein dürfte.

Dabei kann Nachhaltigkeit nicht länger als bloßes Sahnehäubchen im hochpreisigen Produktsegment gehandelt werden – eher wird aus dem alten nachhaltigen Nischenprodukt der neue Standard. „Mit der Nachhaltigkeit verhält es sich mittlerweile wie mit der Produktqualität“, erläutert Branchen-Consultant Henri Busker von USP Marketing Consultancy, einer der 28 für die Studie „Die grüne Bauindustrie“ von BauInfoConsult hinzugezogenen Experten.

„Ein schlechtes Produkt kauft in der Baubranche niemand mehr – und so ähnlich wird es auch bei Nachhaltigkeit aussehen: Ein nicht wirklich nachhaltiges Produkt kauft auch bald keiner mehr.“ Von Greenwashing sei daher schon im Zuge vorausschauender Imagepflege tunlichst abzuraten, mahnt Busker, der seit 20 Jahren als Marketing Consultant für die Baustoffindustrie tätig ist.

Der Markt in Deutschland wächst

Im Süden ist laut unserer Prognose dagegen schon ab 2022 wieder fast alles beim Alten und die Tendenz bis 2024 weiter auf einer soliden Wachstumsspur. Die Zuwachsraten in Bayern sind jeweils am stärksten. Auch der Westen kann in den nächsten Jahren wieder etwas an Boden gut machen, wenn auch mit weniger deutlichen Zuwächsen. Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland kommen etwas stärker in Gang als der größte westdeutsche Wachstumsmarkt Nordrhein-Westfalen.

Quelle: BauInfoConsult / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-8003 Wed, 28 Sep 2022 15:28:55 +0200 Neue Förderprämie für Bauen im Bestand https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/neue-foerderpraemie-fuer-bauen-im-bestand-8003.html Trotz seines Verbots 1993 ist Asbest nach wie vor in vielen Bestandsbauten enthalten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden energetischen Sanierung weist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) auf mögliche Gesundheitsgefahren für die Beschäftigten der Bauwirtschaft hin. Notwendig ist wirksamer Schutz, wenn mit asbesthaltigen Materialien gearbeitet wird. Asbestfasern können Krankheiten wie Asbestose, Lungenkrebs oder Mesotheliom verursachen. Mit schwerwiegenden Folgen: Asbestbedingte Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Todesfälle durch Berufskrankheiten im Bereich der BG BAU.

„Die Risiken von Asbest sind weithin bekannt, doch kaum im Bewusstsein ist, dass Asbest ein nach wie vor aktuelles Problem ist“, sagt Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG BAU. Denn Asbest ist nach wie vor in vielen Gebäuden enthalten. Solange der Stoff verbaut ist, besteht in der Regel keine Gefahr. Doch bei Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten können Asbeststäube aus Fliesenklebern, Spachtelmassen, Putzen, Estrich und vielem mehr eingeatmet werden.

„In Gebäuden, die bis Oktober 1993 errichtet wurden, müssen wir davon ausgehen, dass Asbest vorhanden sein kann. Deshalb ist vor Beginn der Arbeiten in Bestandsgebäuden eine genaue Recherche und gegebenenfalls eine Analyse durch Probenentnahme erforderlich“, sagt Arenz.

Online-Programm zu Asbest

Wie asbesthaltige Produkte erkannt werden, wo Asbest enthalten sein kann und wie sich Beschäftigte vor den damit zusammenhängenden Gesundheitsgefahren schützen können, vermittelt das neue E-Learning-Programm „Grundkenntnisse Asbest“ der BG BAU. Es richtet sich vor allem an Beschäftigte, die in Bestandsbauten arbeiten.

Wird der Verdacht auf Asbest bestätigt, sind besondere Anforderungen an die Qualifikation und die technische Ausrüstung der tätigen Unternehmen erforderlich. Insbesondere kommt es dann darauf an, möglichst staubarm zu arbeiten. Wo sich Staub nicht vermeiden lässt, muss er abgesaugt und gefiltert werden. „Asbestbelastete Arbeitsbereiche müssen durch Schleusen und Staubschutztüren isoliert werden, damit sich die Fasern nicht in andere Bereiche verteilen können. Und: Die Beschäftigten müssen staubdichte Schutzanzüge und Atemschutzmasken tragen, um keine Asbestfasern einzuatmen“, erklärt Arenz. Welche konkreten Schutzmaßnahmen erforderlich sind, wird in Unternehmen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgelegt.

Finanzielle Förderung für Schutzmaßnahmen

Für den Schutz vor Staub, insbesondere Asbest, beim Bauen im Bestand bietet die BG BAU eine neue Arbeitsschutzprämie für ihre Mitgliedsunternehmen. Sie fasst Maßnahmen zusammen, die die Belastungen durch Staub, Faserstäube und luftgetragene Gefahrstoffe deutlich reduzieren. Das Schutzpaket umfasst Handmaschinen mit Absaugung, Bau-Entstauber der Staubklasse H, Luftreiniger oder Unterdruckhaltegräte der Staubklasse H, Staubschutztür in faltbarer Ausführung, Einkammer-Personenschleuse in faltbarer Ausführung, Einwegschutzanzüge Kategorie III Typ 5/6 und Atemschutz-Halbmasken mit Filter P3.

Unternehmen, die in diese kombinierten Schutzmaßnahmen investieren, bekommen von der BG BAU einen Kostenzuschuss von 50 Prozent, maximal 5.000 Euro. Nähere Informationen und Antrag: www.bgbau.de/schutzpaket-bauen-im-bestand.

Quelle: BG BAU / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-8002 Wed, 28 Sep 2022 15:12:38 +0200 Bundesweites Mittelstand-Digital Zentrum Klima.Neutral.Digital gestartet https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/bundesweites-mittelstand-digital-zentrum-klimaneutraldigital-gestartet-8002.html Mit knapp fünf Millionen Euro hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz das neue Zentrum „Klima.Neutral.Digital.“ gefördert. Im Zentrum erarbeiten renommierte wissenschaftliche Institutionen und Unternehmensinitiativen ein attraktives Angebot für kleine und mittlere Unternehmen. Sie wollen die Unternehmen in die Lage versetzen, den Weg zur Klimaneutralität bis 2035 zu gehen. „Bei Klima.Neutral.Digital werden Digitalisierungsprojekte entstehen, die zeigen, wie Digitalisierung, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz zusammen funktionieren. Sie bieten den Unternehmen einen echten Mehrwert,“ sagt die Vertreterin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Christine Kahlen, bei der Auftaktveranstaltung in Böblingen.

Dr. Christine Neuy, Geschäftsführerin des Unternehmensverbunds microTEC Südwest und Leiterin des Förderprojekts, erwartet großes Interesse von Seiten der Wirtschaft: „Das Feedback von Unternehmer*innen, vor allem aus dem produzierenden Gewerbe, ist sehr positiv. Die Firmen starten jetzt beim Klimaschutz durch und brauchen jede helfende Hand.“

Die Partner bereiten wichtige Basisinformationen beispielsweise über Wege zum zertifizierten klimaneutralen Unternehmen auf und geben diese an die Unternehmen weiter. Mit ihrem technischen Know-how und selbst entwickelten Werkzeugen unterstützen sie die Unternehmen auch bei der Planung und Umsetzung von konkreten Projekten, insbesondere zu den Themenfeldern:

  • Sensorgestütztes Monitoring
  • Digitale Produktentstehung
  • Digitale Geschäftsmodelle
  • Energiemanagement für Klimaneutralität
  • Sektorkopplung und klimaneutrale Energieversorgung
  • KI & IT-Sicherheit

Den Unternehmen werden vor Ort Klima-Coaches und KI-Trainer*innen zur Seite stehen. Sie untersuchen zunächst die bestehende Infrastruktur und Prozesse des Unternehmens auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Anschließend werden gemeinsam ressourcenschonende Prozesse und Dienstleistungen entlang einer Roadmap entwickelt. Dabei untersuchen die Expert*innen auch, wie der Betrieb digitale Werkzeuge und KI-Methoden einsetzen kann.

Hans-Ulrich Schmid, Geschäftsführer des Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen e.V. und als Beteiligter im Mittelstand-Digital Zentrum Klima.Neutral.Digital Gastgeber der Eröffnungsveranstaltung am 26. September 2022 in Böblingen, sieht in Klima.Neutral.Digital einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft: „Kleine und mittlere Unternehmen müssen jetzt klimaneutral werden. Dann sind sie in Zukunft als Dienstleister oder Lieferant bei ihren Kunden gut positioniert.“

Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) / Delia Roscher

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Solarenergie
news-8001 Tue, 27 Sep 2022 15:24:33 +0200 Wie Dämmung mehrere Vorteile bietet https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/wie-daemmung-mehrere-vorteile-bietet-8001.html Besonders für diesen Herbst und Winter gilt: Energie sparen und vorhandene Energie bestmöglich nutzen. Wer jetzt sein Gebäude dämmt, reduziert Wärmeverluste, spart Energie und damit Heizkosten bei gleichzeitig mehr Behaglichkeit. Hier ein Überblick. Einfache Dämmverfahren mit Mineralwolle

Es gibt mittlerweile bewährte Verfahren, mit denen sich Wohnhäuser binnen kurzer Zeit dämmen und die Energieverbräuche sofort reduzieren lassen. Auch eine Dämmung mit Mineralwolle, also Glaswolle und Steinwolle, ist leicht und zügig umgesetzt.

„Besonders einfach und effizient ist die Dämmung der obersten Geschossdecke. Der geübte Heimwerker kann diese mit Dämmstoffen aus Glas- oder Steinwolle selbst durchführen oder eine Fachfirma mit dem sogenannten Einblasverfahren beauftragen. Hier werden Flocken aus Mineralwolle mit einem Schlauch dicht in bestehende Hohlräume oder auf Geschossdecken geblasen. So lassen sich zum Beispiel ungenutzte Dachräume in nur wenigen Stunden dämmen“, sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Auch zwischen den Dachsparren und unter der Kellerdecke ist schnell gedämmt. Die einzelnen Maßnahmen können dabei unabhängig voneinander und teils in Eigenleistung realisiert werden. Entsprechende Anleitungen zum Einbau bieten etwa die Hersteller von Dämmstoffen aus Glas- und Steinwolle.

Einmal dämmen, vielfach und lange profitieren

Dämmen hat noch einen weiteren positiven Aspekt: den Klimaschutz. Eine Dämmung rechnet sich nicht nur hinsichtlich der Kosten in wenigen Monaten, sondern auch hinsichtlich der für die Produktion des Dämmstoffs aufgewendeten Energie. Die Lebensdauer der Dämmung entspricht dabei üblicherweise der Lebensdauer des Bauteils, das sind oft über 50 Jahre. Darüber hinaus erzielt eine Wärmedämmung aus nichtbrennbarer Mineralwolle weitere Synergieeffekte, da diese zusätzlich den Schall- und Brandschutz im Gebäude verbessert. Wer mit Mineralwolle dämmt, steigert daher auch die Ruhe, die Sicherheit und das Wohlbefinden im Raum. Den Werterhalt oder sogar, je nach Zustand, die Wertsteigerung der Immobilie gibt es obendrauf.

Gut beraten lassen und rasch handeln

Obwohl die aktuellen Energiepreissteigerungen zum raschen Handeln drängen, sollten sich Eigenheimbesitzende dennoch die Zeit für eine sorgsame Investitions- und Maßnahmenplanung und ein Gespräch mit Expert*innen nehmen. Das kann z. B. eine Erstberatung durch eine der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale sein. Diese informiert nicht nur über geeignete Energieeffizienzmaßnahmen, sondern auch über entsprechende Fördermöglichkeiten.

Quelle: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-8000 Mon, 26 Sep 2022 14:14:42 +0200 Neue Montagerahmen für eine luftdichte Verbindung https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/neue-montagerahmen-fuer-eine-luftdichte-verbindung-8000.html Gemeinsam mit den neuen profi-air Luftdurchlassboxen hat das Königsberger Unternehmen FRÄNKISCHE nun die starline Montagerahmen neu aufgelegt. Die Rahmen verbinden starline Designgitter mit der profi-air Luftdurch-lass-Serie. Die Rahmen bilden in ihren jeweiligen Ausführungen das zentrale Verbindungselement zwischen Luftdurchlass und Lüftungsgitter. Luftdicht verbunden: starline Montagerahmen und profi-air Luftdurchlass

Der rechteckige starline Montagerahmen plus sowie der runde starline Montagerahmen COMPACT plus lassen sich ohne Werkzeug im Luftdurchlass installieren. „Die Rahmen schließen luftdicht mit den neuen profi-air Luftdurchlassboxen ab. Fehlluftströme werden nahezu verhindert“, erklärt Jürgen Rudolf, Produktmanager Kontrollierte Wohnraumlüftung im Geschäftsbereich Haustechnik bei FRÄNKISCHE.

Fest verbunden: starline Montagerahmen und starline Designgitter

Um allen Anforderungen bei der Montage gerecht zu werden, setzt FRÄNKI-SCHE bei den starline Montagerahmen plus und COMPACT plus auf eine neue Verbindungstechnologie. Durch die Kombination der Dichtfunktion mit innovativem Kunststoffmaterial ist es nun möglich, den starline Montagerahmen COMPACT plus auch in DN125 Metall-Luftauslässen zu installieren.

Auf den integrierten metallischen Auflageflächen der Montagerahmen haften die Lüftungsgitter magnetisch. So benötigen Installateure kein Werkzeug, um die Gitter auf dem Rahmen anzubringen. Die smarte Konstruktion ermöglicht, das starline Designgitter flexibel auszurichten. Außerdem ist es ohne Weiteres austauschbar, sodass Nutzer ihre KWL an neue Wohnideen anpassen können. Soll durch den Luftdurchlass Abluft strömen, wird ein Filterelement im Rahmen befestigt, das sich mühelos und schnell wechseln lässt – für hygienisch reine Luft.

Ebenerdige Montage mit starline Bodeneinbaurahmen

Während die beiden Kunststoff-Rahmen ideal für Luftauslässe an Wand und Decke sind, hat FRÄNKISCHE für die Montage auf dem Boden den starline Bodeneinbaurahmen aus Metall entwickelt. Der zweiteilige Rahmen lässt sich über vier Stellschrauben exakt auf die Höhe des Bodens anpassen, sodass die rechteckigen Lüftungsgitter aus Metall bündig mit dem Fußboden abschließen. „Der starline Bodeneinbaurahmen ermöglicht eine perfekte ebenerdige Installation unserer Metall-Designgitter. Wie die beiden Montagerahmen aus Kunststoff ist auch er eine Bereicherung für unser profi-air Portfolio“, sagt Jürgen Rudolf.

Quelle: FRÄNKISCHE / Delia Roscher

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Lüftung & Klima
news-7999 Mon, 26 Sep 2022 13:57:12 +0200 Energieeffizienz wird immer wichtiger – aber auch Förderung https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/energieeffizienz-wird-immer-wichtiger-aber-auch-foerderung-7999.html Der aktuelle Energieeffizienz-Index der Universität Stuttgart zeigt einen deutlich gestiegenen Stellenwert von Energieeffizienz für Unternehmen in der seit Monaten andauernden Energiepreiskrise. Die Daten zeigen jedoch auch, dass die Umsetzung entsprechender Maßnahmen zunehmend an mangelnder Liquidität durch die enormen Energiepreisesteigerungen scheitert. Im Vergleich zur Vorperiode der halbjährlichen Erhebung ergibt sich fast eine Verdopplung der Unternehmen, die Energieeffizienz eine im Verhältnis zu anderen Faktoren große Bedeutung beimessen. Die DENEFF appelliert an die Bundesregierung, die Effizienz-Förderprogramme für Unternehmen zu stärken.

„Energieeffizienz wird durch die Energiepreise nicht zum Selbstläufer. Im Gegenteil können diese im Extremfall sogar ‚zu arm zum Sparen‘ machen. Es ist darum eine Farce, dass die Bundesregierung gerade jetzt die Förderung für anspruchsvolle Energieeffizienzprojekte zusammenstreicht“, sagt Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF). Im wichtigsten Energieeffizienz-Förderprogramm für Unternehmen „Energie- und Ressourceneffizienz für die Wirtschaft“ sollen komplexere Projekte ab Oktober 2022 völlig praxisferne neue Anforderungen erfüllen, bemängelt die DENEFF.

Ebenso wichtig seien bessere Rahmenbedingungen für marktliche Unterstützungsangebote wie Contracting. Die Marktentwicklung läge weit hinter den Potenzialen durch zahlreiche regulatorische Barrieren und Benachteiligungen in Förderprogrammen.

Die Untersuchung des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) an der Uni Stuttgart zeigt auch: Bei Unternehmen, die aktiv in Klimaschutz investieren, gehen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz oft Hand in Hand. Ganzheitliche Dekarbonisierung ist also in der Praxis häufig schon weiter als in der Politik. Viele Unternehmen stellen sich auch komplexeren oder neueren Energieeffizienz- und Dekarbonisierungsthemen wie Flexibilisierung, Energiespeichern oder Wasserstoff. Insgesamt ist der Beratungs- und Informationsbedarf hoch. Dafür sei die Energieeffizienz- und Klimaschutzbranche aber gut gerüstet, so Noll.

Hintergrund

Das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart erhebt seit 2013 halbjährlich aktuelle und geplante Aktivitäten der deutschen Industrie zur Energieeffizienz. Der Energieeffizienzindex (EEI) wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer IPA und dem TÜV Rheinland sowie weiteren Partnern erstellt. Insgesamt 913 Teilnehmer*innen haben sich im aktuellen Erhebungszeitraum vom 4. April bis zum 17. Mai 2022 zu den drei Teilindizes und insbesondere zu den Themen Krise, Dekarbonisierung und Unterstützungsbedarf im eigenen Unternehmen geäußert.

Quelle: DENEFF / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7998 Mon, 26 Sep 2022 13:32:52 +0200 Erste und größte klimaneutrale Gebäudesanierung in Deutschland gestartet https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/erste-und-groesste-klimaneutrale-gebaeudesanierung-in-deutschland-gestartet-7998.html Das städtische Wohnungsunternehmen GEWOBAU Erlangen vergibt den nächsten großen Auftrag für die serielle Sanierung eines Quartiers in Erlangen im Gesamtwert von rund 40 Mio. Euro an das Berliner Unternehmen ecoworks. Insgesamt werden 276 Wohneinheiten saniert und eine serielle Dachaufstockung trägt zur klimaneutralen Verdichtung der Wohnanlagen bei. Das Wohnungsunternehmen in Erlangen saniert einen Großteil seiner 8.800 Wohneinheiten in den nächsten Jahren seriell und klimaneutral und wird dadurch zu einem Vorzeigemodell der neuen Technologie der automatisierten Planung und Vorfertigung. ecoworks hat die Technologie als Pionierunternehmen in Deutschland weiterentwickelt und die Innovationsführerschaft mit der ersten seriellen Sanierung in Hameln 2020 untermauert.

Serielle Sanierung von Wohnquartieren 

„Wir freuen uns sehr, den bislang größten Auftrag in der seriellen Sanierung mit einer seriellen Aufstockung zu verbinden”, kommentiert Emanuel Heisenberg, CEO der ecoworks GmbH das neue Projekt. ecoworks kann durch digitale 3D-Planung und Vorfertigung bis zu 80 Prozent der Tätigkeiten von der Baustelle in Fabriken verlagern. Das Unternehmen entwickelt und konstruiert Fassaden- und Dachelemente, die wie eine zweite Haut um das bestehende Gebäude gelegt werden. Innerhalb weniger Wochen Bauzeit kann das Unternehmen hochgradig ineffiziente Gebäude zu Plusenergiehäusern sanieren.

ecoworks bietet modulare, klimaneutrale Sanierungslösungen für die Wohnungswirtschaft. Das Unternehmen plant, konstruiert und installiert Fassaden- und Dachelemente, um Mehrfamilienhäuser innerhalb weniger Wochen auf einen Netto-Null-Standard umzurüsten.  Nach der Inbetriebnahme der ersten seriellen und klimaneutralen Sanierung in Deutschland skaliert das Unternehmen nun die Lösung und arbeitet an der weiteren Automatisierung der Planung sowie an einer neuen Produktversion zur Erhöhung des Vorfertigungsgrades.

„Mit der seriellen Sanierung und Einfachaufstockung der Wohnanlagen am Buckenhofer Weg/Elise-Spaeth-Straße sowie in der Heinrich-Hertz-Straße/Schwedlerstraße starten wir das nächste große Pilotprojekt zur seriellen Sanierung in unseren Beständen und bereiten die Skalierung der technologischen Verfahren vor”, sagt Gernot Küchler, Geschäftsführer der GEWOBAU Erlangen. „Das wichtigste Ziel aller Maßnahmen liegt für die GEWOBAU Erlangen neben der Klimaneutralität in dauerhaft niedrigen Nebenkosten für die Mieter*innen“, betont Gernot Küchler. „Die serielle Sanierung lässt eine Sanierung im bewohnten Zustand mit einer insgesamt ausgesprochen geringen Mieterbelastung zu.“

75 Prozent der Gebäude in Deutschland sind sanierungsbedürftig, alleine 3,4 Millionen Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern sind akut von EU-Regulierungen, der Mindeststandards für Energieeffizienz (MEPS), bedroht. Aufgrund verschärfter europäischer und deutscher Klimaregulierung ist absehbar, dass sich das Marktwachstum für klimaneutrale Sanierung weiter beschleunigen wird. Vor Kurzem kündigte die EU eine neue Verordnung an, die die Vermietung von Häusern mit den schlechtesten Energieeffizienzklassen G und H untersagen wird. Derzeit wird der Renovierungsmarkt in Europa auf ein jährliches Volumen von 770 Milliarden Euro geschätzt – 151 Milliarden Euro allein in Deutschland. Angesichts steigender Materialkosten, rückläufiger Produktivität und eines zunehmenden Fachkräftemangels benötigt die Baubranche dringend neue Technologien, um die Nachfrage zu bedienen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hatte sich mit anderen Bundesressorts jüngst auf deutliche Kürzungen bei der Sanierungsförderung verständigt. Von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird es beispielsweise zukünftig keine Zuschüsse für umfassende energetische Sanierungen von Gebäuden mehr geben. Auch die Fördersätze für die Tilgungszuschüsse bei KfW-Krediten wurden deutlich gesenkt. Die Entscheidung des BMWK kommt überraschend und stößt auf heftige Kritik in der Wohnungs- und Baubranche. Die Förderung der seriellen Sanierung im Rahmen der Bundesförderung bleibt dagegen erhalten. Auch dieses Projekt wird in enger Abstimmung mit dem BMWK, dem Passivhausinstitut, der Deutschen Energieagentur (dena) und den beauftragten Energieberatern durchgeführt. Wie beim ersten Pilotprojekt in Erlangen-Süd, Sanierung von 475 Wohnungen und Aufstockung von 135 Wohnungen, finden in diesem Gremium mindestens monatliche Jour-Fixe statt.

Über GEWOBAU Erlangen 

Gegründet im Jahr 1950, ist die GEWOBAU Erlangen heute ein gewachsenes, zukunftsorientiertes Unternehmen mit über 120 Mitarbeiter*innen und zählt zu den großen Wohnungsbaugesellschaften Bayerns. Rund 8.800 Wohnungen gehören derzeit zum Bestand der GEWOBAU. Nach Abschluss der Initiative „Fair Wohnen 1.0“ mit dem Neubau von über 1.300 neuen, barrierefreien und bezahlbaren Wohnungen, legt die Wohnungsbaugesellschaft das Programm „Fair Wohnen 2.0“ auf, nach welchem mit ca. 6.000 Wohnungen ein Großteil des sanierungsbedürftigen Gebäudebestands aus den 1950er und 1960er Jahren nach energetischen Aspekten optimiert werden soll. Zur Erreichung des Unternehmensziels „Klimaneutralität bis 2026“ plant die GEWOBAU Erlangen, diese Wohnungen seriell zu sanieren.   Daneben möchte sie weitere rund 1.500 Wohnungen durch Aufstockung in Holzmodulbauweise zu errichten, um weiteren preiswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Quelle: ecoworks / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7997 Thu, 22 Sep 2022 15:24:36 +0200 Energiekrisen-Lotse weist Kommunen den Weg https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/energiekrisen-lotse-weist-kommunen-den-weg-7997.html Kommunen stehen im Herbst und Winter vor außerordentlichen Herausforderungen, die sämtliche Ämter und Dienststellen betreffen. Unterstützung zur Bewältigung der Energiekrise gibt es jetzt von der Landesenergieagentur KEA-BW und den regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen: Die neue Webseite „Energiekrisen-Lotse“ zeigt, wie sich mit kleinen und großen Schritten kurz- bis langfristig Energie einsparen und die Kosten mindern lassen. In den vergangenen zwölf Monaten sind die Strom- und Gaspreise bereits sehr deutlich gestiegen. Weitere erhebliche Preissteigerungen sind schon jetzt absehbar. Die Mehrkosten für Kommunen können sich je nach Größe auf jährlich zweistellige Millionenbeträge belaufen. Unter dem Druck der Energiekrise müssen Städte und Gemeinden daher rasch Energie einsparen. Rund 15 bis 20 Prozent Einsparungen sind kurz- bis mittelfristig erreichbar. Tipps hierfür bietet die neue Website der KEA-BW: Sie vereint das geballte Wissen aller Fachbereiche der KEA-BW sowie der regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen und hilft Kommunen dabei, die passenden Maßnahmen und Mittel zu finden.

Heizenergie sparen

Unter diesem Punkt finden sich sowohl Tipps, die die Heizanlagen betreffen, als auch Verhaltensvorschläge für Nutzer*innen. Um weniger Heizenergie zu verbrauchen, ist etwa eine regelmäßige Verbrauchskontrolle wichtig. Auch die Regelung der Raumtemperatur und der Heizungsanlage, Kontrollmessungen und ein engagiertes Energiemanagement sind ausschlaggebend. Vor allem der Hausmeister spielt dabei eine zentrale Rolle.

Strom sparen

Beim Stromsparen spielt die Reduzierung der Beleuchtung eine wichtige Rolle dar. Hier sollte es kein Tabu geben, sei es bei der Außenbeleuchtung von Gebäuden, der Weihnachtsbeleuchtung, der Straßenbeleuchtung oder Flutlichter. Auch die Raum- und Hallenbelüftung sowie die Kühlung bieten Einsparpotenziale.

Gebäude nutzen

Wie sich öffentliche Gebäude sparsamer nutzen lassen, damit befasst sich dieser Teil. Nur die tatsächlich benötigten Räume zu beheizen oder nur an wirklich notwendigen Tagen zu heizen ist einer der Tipps, beispielsweise nicht außerhalb von Schulzeiten. Brückentage können für eine verlängerte Absenkzeit genutzt werden.

Nachhaltig mobil

Eine nachhaltig mobile Verwaltung verursacht nachhaltig weniger Kosten. Dazu gehört es, den Fuhrpark umzustellen und Carsharing zu nutzen. Grundlage dafür ist eine Analyse des Mobilitätsbedarfes. Ohne Investitionen können in jeder Kommune Fahrten vermieden oder Wege per Rad oder zu Fuß erledigt werden – wo sinnvoll möglich.

Tipps für Bürgerinnen und Bürger

Die Tipps wie etwa die Optimierung der Heizungsanlage, der Dämmung der Kellerdecke oder der energetischen Gesamtsanierung von Wohngebäuden können Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern weiterleiten.

Organisieren, Priorisieren, kommunizieren

Die vielfältigen Energiesparmaßnahmen sollten sinnvoll organisiert, priorisiert und kommuniziert werden. Und jede Kommune muss sie an ihre spezielle Situation anpassen. Dabei helfen etwa die Auswertung von Verbrauchsdaten, Aktionspläne, zügige Umsetzung notwendiger Reparaturen, eine Abstimmung unter den Kreiskommunen und eine intensive interne Kommunikation.

Zusätzliches Personal gewinnen

Bund und Land fördern Fachpersonal, etwa für die Bereiche Energiemanagement, Mobilitätsmanagement oder Klimaschutzmanagement.

Langfristige Strategien

Der Energiekrisen-Lotse hat Tipps für Kommunen, die ein langfristiges Energiemanagementsystem einrichten wollen, ihre Verwaltung klimaneutral umgestalten wollen oder mittels Contracting finanziell schwierige Investitionen in eine energetische Sanierung angehen wollen.

Die genannten Vorschläge stellen nur einen kleinen Ausschnitt des Angebots dar. Die neue Website behandelt alle Themen ausführlich in zahlreichen Unterpunkten – neutral und unabhängig. Großstädte, Gemeinden, Landkreise und kleine Kommunen werden gleichermaßen fündig. Interessierte erfahren außerdem, an wen sie sich mit weiteren Fragen wenden können.

Quelle: KEA-BW / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7996 Wed, 21 Sep 2022 13:26:45 +0200 Baugenehmigungen im Juli um 2,2 Prozent gesunken https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/baugenehmigungen-im-juli-um-22-prozent-gesunken-7996.html Das Statistische Bundesamt veröffentlichte kürzlich die aktuellen Zahlen zu den Baugenehmigungen für Wohnungen im Juli 2022. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), warnt vor einem Rückschritt am Bau und fordert rasche Reformen. „Die Baugenehmigungen von Wohnungen sind im Juli im Vergleich zum Juli 2021 um 2,2 Prozent gesunken. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres erteilten die Behörden 216.425 Baugenehmigungen für Wohnungen, 2,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei ging die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 16,1 Prozent zurück. Auch wenn bei den Mehrfamilienhäusern (+ 7,1 Prozent) die Genehmigungen zulegten: Die Lage der Bauwirtschaft wird schwieriger.

Gerade der Mittelstand, der 85 Prozent aller Wohnungen in Deutschland baut, blicke mit Sorge auf diese Zahlen. Sie sind wichtige Frühindikatoren für die Bautätigkeit im kommenden Jahr, so Pakleppa. Die steigenden Energiepreise und Bauzinsen, die Inflation sowie teurer werdendes Baumaterial verunsicherten Bauherren und Investoren, die Bauprojekte verschieben oder gänzlich stornieren. Das diesjährige Förderchaos habe die Situation noch verschärft.

„Im letzten Jahr standen deutschen Bauherren insgesamt rund 10 Mrd. Euro an Förderung zur Verfügung. Im nächsten Jahr soll es für den Neubau nur noch 1 Mrd. geben. Zu welcher Unwucht im Wohnungsbau das führen wird, mag man sich nicht ausmalen“, Pakleppa weiter.

Mehr denn je komme es jetzt auf die Wahl der Mittel an, um das Bauen schneller und günstiger zu machen. Dafür dürfe die Politik sich nicht im Mikromanagement verlieren, sondern muss zuverlässige Rahmenbedingungen und schnelle Reformen angehen, erklärt der Präsident. Dazu gehöre, das Baurecht der 16 Bundesländer zu harmonisieren und einfachere Bauverordnungen zu schaffen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und passgenaue Förderungen zu verankern. „Ohne diese Maßnahmen werden wir einen noch stärkeren Rückgang im Wohnungsbau sehen“, ist sich Pakleppa sicher.

Quelle: ZDB / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7995 Wed, 21 Sep 2022 10:42:20 +0200 FH Münster bildet Netzingenieur*innen weiter https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/fh-muenster-bildet-netzingenieurinnen-weiter-7995.html Wissenschaftler*innen der FH Münster forschen intensiv an der Herstellung von grün produziertem Wasserstoff. Dieser könnte in den kommenden Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Energieversorgung leisten. Damit eine Energiewende gelingt, bildet die Hochschule im Modul Wasserstoff ihres Zertifikatskurses „Netzingenieur*in“ Fachkräfte im Umgang mit Wasserstoff weiter. „Wir machen die Teilnehmenden fit für die Zukunft, in der Wasserstoff möglicherweise eine größere Rolle spielen wird als bisher“, sagt Kursleiter Prof. Dr. Thomas Schmidt. „Wasserstoff hat einige stoffliche Besonderheiten, die wir im Kurs vermitteln. Anders als Erdgas muss dieser nämlich zunächst erzeugt werden, bevor er transportiert werden kann“, so der Professor weiter, der in einem weiteren Modul auch Netzingenieur*innen zum Thema Gas weiterbildet und darin etwa erklärt, wie Wasserstoff ins Erdgasnetz eingespeist werden kann.

Bildung soll Energiewende vorantreiben

Wasserstoff beispielsweise wird zum Transport unter Druck verdichtet und anschließend wieder entspannt. Die Weiterbildung vermittelt diese Kenntnisse innerhalb von zwei Wochen jeweils auf dem Steinfurter Campus der FH Münster und im Gas- und Wärme-Institut Essen und geht unter anderem auch auf verschiedene Verwendungsmethoden für Wasserstoff in der Industrie, beispielsweise im Wärmesektor, ein. „Wir müssen wegkommen von der Erdgasnutzung“, sagt Schmidt. „Mit der Weiterbildung helfen wir dabei, den Schalter umzulegen.“

Die Energiewende muss auch deshalb gelingen, weil durch den Klimawandel heute unter anderem die Wasserwirtschaft vor globalen Herausforderungen steht. In vielen Ländern der Erde stellen Wassermangel und hygienische Missstände ein ernstes Problem dar. Im Modul Wasser bildet Prof. Dr. Helmut Grüning daher Netzingenieur*innen zu diesem Thema weiter. „Solche Fachkräfte werden in Stadtwerken, Wasserverbänden oder in privatwirtschaftlichen Unternehmen dringend gebraucht“, sagt er. „Im Wasserkurs Netzingenieurwesen vermitteln wir deshalb nicht nur Systemkenntnisse, sondern auch ein tiefgehendes Prozessverständnis, um Wasserver- und Entsorgungssysteme planen und betreiben zu können.“

Der Kurs findet im Laufe von vier Wochen unter anderem in Grünings Technikum für Stadthydrologie und Wasserversorgung auf dem Steinfurter Campus statt. An der halbtechnischen Versuchsanlage wird das Verständnis komplexer hydraulischer Prozesse anschaulich vermittelt. Weitere Lehreinheiten folgen darauf in Münster sowie an der Jade Hochschule in Oldenburg.

Quelle: FH Münster / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7994 Tue, 20 Sep 2022 15:10:21 +0200 Online-Infoabend: So werden Wohnhäuser fit für den Winter https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/online-infoabend-so-werden-wohnhaeuser-fit-fuer-den-winter-7994.html Das Haus im kommenden Winter nicht ausreichend beheizen zu können – diese Sorge haben derzeit viele Hauseigentümer*innen. Was man dagegen tun kann, zeigen ausgewiesene Fachleute von Zukunft Altbau am 29. September 2022 bei einem Online-Infoabend von 18 bis 19:30 Uhr. Das Onlineseminar gibt einen Überblick über die verschiedenen Energieeffizienz-Maßnahmen und zeigt, wie diese umgesetzt werden können. Anschließend sind Fragen an die Expert*innen möglich. Die Veranstaltung findet über Microsoft Teams statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die Vorträge der Fachleute werden aufgezeichnet und im Anschluss über den YouTube-Kanal von Zukunft Altbau veröffentlicht.

Energiesparend heizen und lüften, alte Fenster abdichten

Beim Heizen gibt es viele Einsparmöglichkeiten: Wohldosiert heizen und richtig lüften ist besonders wichtig. Bis zu 20 Prozent Ersparnis bei den Heizkosten sind jährlich drin. Dreht man die Heizung um nur ein Grad herunter, können die Bewohner*innen bis zu sechs Prozent Heizkosten einsparen. Beim Lüften gilt, mehrmals am Tag wenige Minuten querlüften. Kipplüftung sollte man vermeiden. Durch ein gekipptes Fenster lässt sich zwar auch für frische Raumluft sorgen, jedoch verschwendet man teure Heizwärme.

Um Heizkosten zu sparen, kann man auch kleine Maßnahmen selbst durchführen. Beispielsweise alte, zugige Fenster durch Kunststoff-Profile, Dichtbänder oder selbstklebende Schaumstoffbänder abdichten, undichte Rollladenkästen ausdämmen, nachts speziell bei älteren Fenstern die Rollos herunterlassen und hinter den Heizkörpern Reflexionsfolien anbringen, um die Strahlungswärme in den Raum zu lenken.

Kellerdecke selbst dämmen, hydraulischer Abgleich der Heizung

Eine besonders effiziente Maßnahme, um die Heizrechnung zu senken, ist die nachträgliche Dämmung der Kellerdecke. Sie ist eine der wenigen Sanierungsmaßnahmen, die man selbst und ohne professionelle Unterstützung umsetzen kann. Heizkosteneinsparungen bis zu zehn Prozent sind möglich. Auch die – oft gesetzlich verpflichtende – Dämmung der Decke zum Dachboden kann in vielen Fällen in Eigenregie erfolgen.

Ein hydraulischer Abgleich der Heizung durch Fachleute lohnt sich ebenfalls. Ohne hydraulischen Abgleich werden von der Heizungspumpe weiter entfernt liegende Heizkörper nicht ausreichend mit Warmwasser versorgt. Bei einem hydraulischen Abgleich ermitteln Sachverständige mit einer Heizlastberechnung, wie viel Heizwasser jeder einzelne Heizkörper braucht, wie hoch der Druck der Heizpumpe sein muss und welche Einstellung das Thermostatventil benötigt, damit sich die Wärme effizient und sparsam im Haus verteilt.

Weitere Sanierung planen

Grundsätzlich gilt: Neben kurzfristigen Maßnahmen ist es auch wichtig, über den kommenden Winter hinaus zu denken. Den Energieverbrauch eines Gebäudes drastisch zu senken und weg von Öl und Gas zu kommen, geht nur über eine umfassende energetische Sanierung durch Fachleute. Die Dämmung der Fassade, neue Fenster, der Einbau einer Lüftungsanlage, eine Wärmepumpe oder der Anschluss an ein Wärmenetz senken den Energieverbrauch im Einzelfall um bis zu 90 Prozent. Der Staat fördert die Sanierung mit bis zu 45 Prozent.

Quelle: Zukunft Altbau / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7993 Tue, 20 Sep 2022 14:54:47 +0200 Lüftungsanlagen müssen regelmäßig gereinigt werden https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/lueftungsanlagen-muessen-regelmaessig-gereinigt-werden-7993.html Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät Hausbesitzer*innen, Lüftungsanlagen regelmäßig zu reinigen. Schlecht gewartete Filter sind sonst regelrechte Keimschleudern. Häuser brauchen Pflege. Das gilt besonders für moderne Haustechnik, wie zum Beispiel Lüftungsanlagen, die in immer mehr Häusern eingebaut wird. Sie müssen regelmäßig gewartet und gereinigt werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB).

Reicht bei den Rohren Check und Säuberung ein- bis zweimal im Jahr, so müssen die Filter alle meist deutlich öfter ausgetauscht werden. Alles andere ist ungesund, warnt der VPB. Schlecht gewartete Filter werden nämlich zur Keimschleuder. Sie sammeln Keime und Schadstoffe, die so immer wieder in die Innenräume zurückgelangen. Bei empfindlichen Menschen können solche Keime ernsthafte Erkrankungen auslösen. Der VPB rät deshalb: Hausbesitzer*innen sollten entweder regelmäßig selbst die Anlage warten und die Filter austauschen oder ein Unternehmen damit beauftragen. Dies lässt sich als haushaltsnahe Dienstleistung beziehungsweise Handwerkerleistung steuerlich absetzen.

Quelle: VPB / Delia Roscher

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Lüftung & Klima
news-7992 Mon, 19 Sep 2022 14:54:47 +0200 FH Münster bietet Weiterbildungen im Bauwesen an https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/fh-muenster-bietet-weiterbildungen-im-bauwesen-an-7992.html Mit zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten gibt die FH Münster Bauingenieur*innen und Architekt*innen die Möglichkeit, sich berufsbegleitend weiter zu qualifizieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Je nach Zeitbudget und Themengebiet können Interessierte beispielsweise den weiterbildenden Masterstudiengang „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ in vier Semestern oder eines der eintägigen Seminare mit Teilnahmebescheinigung aus der Reihe „FortBILDUNG Bau“ absolvieren – etwa zum Gebäudeenergiegesetz oder zum Brandschutz als Planungsaufgabe für Architekt*innen und Ingenieur*innen.

Brandschutzplanung, Gebäudesanierung, Wärmepumpen, Photovoltaik oder Gebäudeenergiegesetz: Zu diesen und weiteren Themen bietet das Labor Bauphysik des Fachbereichs Bauingenieurwesen eintägige Seminare mit Teilnahmebescheinigung an. Zum Beispiel das Tagesmodul „FortBILDUNG Bau II: Gebäudeenergiegesetz (GEG) – Grundlagen, Neuerungen und erneuerbare Energien“ am 20. Oktober. Im Seminar gibt Prof. Dr.-Ing. Martin Homann von der FH Münster einen grundlegenden Überblick über das GEG 2020 und erklärt maßgebliche Neuerungen gegenüber vorher gültigen Regelwerken. Einen Fokus setzt Homann auf die Vorgaben zum Einsatz erneuerbarer Energien, wie etwa zur Anrechnung von gebäudenah erzeugtem Strom aus Photovoltaik. „Durch das weltpolitische Geschehen und die aktuellen Diskussionen um Energiesicherheit wurde bereits Ende April 2022 ein Referentenentwurf für die Novelle des Gesetzes veröffentlicht. Im Seminar schauen wir auch auf die zu erwartenden Anpassungen mit der Novelle 2023“, sagt der Professor für Bauphysik. Infos und Anmeldung zur Veranstaltung unter fh.ms/FortBILDUNGBAUII.

Alle Weiterbildungsangebote finden Interessierte hier.

Digitale Weiterbildungsmesse

Die Hochschule richtet am 22. September ihre erste digitale Weiterbildungsmesse in Münster aus. Von 14 bis 15 Uhr geben Prof. Dr. Stephan Barth, Vizepräsident für Forschung, Weiterbildung und Personalentwicklung und Christine Kölle, Weiterbildungsmanagerin einen Überblick über die verschiedenen Formate und die Weiterbildungsstrategie der FH Münster.

Von 16 bis 17 Uhr gibt Insa Verbeck in einem Workshop Einblick in ihr Angebot als Dozentin an der Schnittstelle von Wissenschaft und Achtsamkeitspraxis. Sie zeigt, wie man bewusst und präsent Komplexität bewältigen und Prozesse des Wandels souverän gestalten kann.

Quelle: FH Münster / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7991 Mon, 19 Sep 2022 14:18:39 +0200 4. BAFA Energietag in Frankfurt https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/4-bafa-energietag-in-frankfurt-7991.html Am 11. Oktober 2022 findet der 4. BAFA Energietag in Frankfurt am Main statt. Dort informiert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu aktuellen Entwicklungen der Energiewende und bietet die Möglichkeit zum Austausch mit zahlreichen Expert*innen. Als Keynotespeakerin zum Thema „Energiepolitik in Deutschland und Europa unter neuen Vorzeichen“ konnte die Wirtschaftsweise Frau Prof. Dr. Veronika Grimm gewonnen werden. Als weiterer Keynotespeaker wird Herr Staatssekretär Patrick Graichen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz den politischen Rahmen und aktuelle Herausforderungen der Energie- und Klimapolitik darstellen.

Neben Neuigkeiten aus den zahlreichen Energie-Förderprogrammen beim BAFA werden aktuelle Entwicklungen in der Energiewende in den Bereichen Industrie, Fachkräfte, Gebäude und Wärme vorgestellt und diskutiert. Neben den Mitarbeitenden des BAFA konnten Vertreter*innen von KfW, VDI/VDE-IT sowie eine Vielzahl an externen Referent*innen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für Impulsvorträge gewonnen werden. Darüber hinaus erwarten Sie vor Ort Informationsstände zu den einzelnen Förderprogrammen des BAFA.

Die Veranstaltung findet im hybriden Format statt, d. h. die Teilnahme ist vor Ort im Kap Europa der Messe Frankfurt oder digital per Livestream möglich. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr und endet gegen 16 Uhr.

Die Kostenbeiträge für den diesjährigen BAFA Energietag 2022 belaufen sich auf 95 Euro Präsenzteilnahme und 60 Euro für die Teilnahme an der Onlinekonferenz. Die Anmeldefrist endet am 28. September 2022.

Für den BAFA Energietag 2022 werden Fortbildungspunkte für Energieberater*innen vergeben. Diese richten sich nach den Inhalten des aktuellen Weiterbildungskatalogs. Wenn Sie Fortbildungspunkte erhalten möchten, wählen Sie dies bitte innerhalb des Anmeldeportals aus. Für die Punkteanerkennung müssen Sie an den Foren der Konferenz teilnehmen.

Für weitere Infos und zur Anmeldung geht es hier.

Quelle: BAFA / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7990 Fri, 16 Sep 2022 10:13:09 +0200 Solare Ladeinfrastruktur kommt an https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/solare-ladeinfrastruktur-kommt-an-7990.html Die neue Studie „Installationsradar Ladeinfrastruktur“ wurde gemeinsam vom Marktforschungsinstitut EUPD Research, dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und der Mobilitätsmesse Power2Drive erstellt. Sie beleuchtet den Infrastrukturausbau und die wichtigsten Herausforderungen. Elektromobilität und Solarenergie

Für die Solarwirtschaft ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein Geschäftsfeld von zentraler Bedeutung. Die der Studie zugrundeliegende Befragung unter Installateur*innen gibt dabei sowohl den privatwirtschaftlichen als auch den politischen Entscheidern wichtige Einblicke in die Herausforderungen des sich entwickelnden Marktes (z. B. Beschaffung, Vertriebswege, Ausbildung) sowie in die Präferenzen der ausführenden Akteure. „Solarstrom vom eigenen Hausdach gilt schon heute als günstigster verfügbarer Fahrstrom. Solarenergie und Elektromobilität sind deshalb ein dynamisches Traumpaar, welches immer mehr Menschen zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge bewegt“, unterstreicht BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig die Synergien zwischen Solarenergie und Elektromobilität.

Damit die weitere Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nicht ausgebremst werde, müsse sich jedoch auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur deutlich beschleunigen. Die Anzahl von Elektrofahrzeugen und der verfügbaren Ladepunkte hat sich in den vergangenen Jahren entkoppelt auf ein Verhältnis von mittlerweile 12:1 zum Ende 2021. Aktuelle Daten von Kraftfahrtbundesamt (KBA) und Bundesnetzagentur (BNetzA) legen nahe, dass dieser Trend auch im Jahr 2022 anhält. „Insbesondere beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur brauchen wir deutlich mehr Tempo. Die Politik sollte dazu beitragen, indem sie unnötige Marktbarrieren und überholte Bürokratie z.B. bei Ausschreibungen und im Eichrecht abbaut“, mahnt Körnig.

Herausforderungen in der Zukunft

Die Befragungsergebnisse demonstrieren, welche Faktoren in diesem Zusammenhang entscheidend sind für die künftige Geschäftsentwicklung von Installateursbetrieben und angrenzenden Gewerken. EUPD-Studienleiterin Christine Koch: „Darunter fallen die Verfügbarkeit der benötigten Komponenten, schnelle Lieferzeiten, fundierte Produktinformationen und -schulungen sowie ein einfaches Beschaffungswesen.“

Die Installateursumfrage belege, so Dr. Martin Ammon, Geschäftsführer bei EUPD Research, dass die Kombination „PV-Anlage + Stromspeicher + Wallbox“ bereits im Markt angekommen sei. Die Konsument*innen setzten darauf, dass sie zukünftig ihren Fahrstrom verlässlich und kostengünstig aus der Sonnenenergie generieren könnten, wobei zusätzliche Solarstromspeicher den Anteil des nutzbaren Solarstroms für das Elektroauto optimierten.

EUPD Research, BSW und Power2Drive stellen die neue Studie „Installationsradar Ladeinfrastruktur“ am 21. September 2022 ab 10 Uhr in einem kostenfreien Webinar vor, wobei auch Bezugswege für die Studie präsentiert werden. Anmeldungen sind hier möglich.

Die Power2Drive Europe ist die internationale Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität. Im Fokus der Fachmesse unter dem Motto „Charging the future of mobility!“ stehen Ladesysteme und Elektrofahrzeuge sowie Mobilitätsdienstleistungen. Die Power2Drive Europe findet vom 14. – 16. Juni 2023 auf der Messe München statt.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7989 Fri, 16 Sep 2022 09:18:01 +0200 Fachforum Wohnungswirtschaft: „Klimaschutz und Wärmewende im Gebäudesektor“ https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/fachforum-wohnungswirtschaft-klimaschutz-und-waermewende-im-gebaeudesektor-7989.html Die siebte Auflage des Buderus Fachforum Wohnungswirtschaft findet am 11. Oktober 2022 als Digital Live Event im DRIVE Volkswagen Group Forum in Berlin statt. Expert*innen sprechen und diskutieren über Klimaschutz und Wärmewende im Gebäudesektor. Nach der Eröffnung durch Gastgeber Niels Lorenz, Leiter Vertriebsbereich Nord und Ost von Buderus, sprechen Vertreter*innen aus den Verbänden der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen, der Immobilienverwalter Deutschland und des Siedlungswerks Stuttgart. Ein Thema ist „Klimagerecht Wohnen – aber wie?“.

Vorträge hochkarätiger Referent*innen über die Energieversorgung und Gebäudebeheizung im Zeichen von Zeitenwende und Klimakrise referiert Prof. Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, danach stellt Projektleiterin Frauken Meiser die Dekarbonisierungsstrategie der ProPotsdam GmbH vor. Über Dekarbonisierung der Energiesysteme –Strategien zur Erreichung der Klimaschutzziele wird Prof. Norbert Raschper, Geschäftsführer der IWB Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH, zu den Teilnehmer*innen sprechen.

„Energiewende im Bestand: Der Weg zur NT-Readiness in Gebäuden“, heißt der Vortrag von Prof. Viktor Grinewitschus von der EZB Business School, University of Applied Sciences. Dirk Seeger Fachreferent Planung von Buderus, geht in seinem Referat auf das Thema „In Zukunft werden wir anders heizen als heute“ ein. Mit einem Expert*innen-Talk als Podiumsdiskussion zum Klimawandel endet der offizielle Teil der Veranstaltung.

Hier gehts zur Anmeldung: www.meet.buderus.de

Quelle: Buderus / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7988 Thu, 15 Sep 2022 15:39:39 +0200 BuGG-Fachkongress „Solar-Gründach“ am 20. und 21. Oktober 2022 https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/bugg-fachkongress-solar-gruendach-am-20-und-21-oktober-2022-7988.html Beim Bundesverband GebäudeGrün (BuGG)-Fachkongress „Solar-Gründach“ am 20. und 21. Oktober 2022 in Berlin referieren insgesamt 20 Fachreferent*innen in sechs Themenblöcken über die Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung, auch Solar-Gründach genannt. Mit „Solar-Gründächern“, der Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung, werden Klimaschutz und Klimawandelanpassung in einer Maßnahme vereint und das auf Dächern auch noch platzsparend und mit vielen weiteren Vorteilen.

Bei der viel diskutierten und schon teilweise eingeführten „Solar-Pflicht“ wird nur der Klimaschutz beachtet, doch Themen wie Überflutungs- und Hitzevorsorge sowie der Erhalt der Artenvielfalt bleiben auf der Strecke. Hier spielen Dachbegrünungen eine wichtige Rolle, die zudem durch Verdunstungskühlung auch noch eine Ertragssteigerung der PV-Anlage bewirken können. Zusätzlich schützt Begrünung die Dachabdichtung vor Extremtemperaturen und Hagelschlag.

Diese und weitere Themen werden beim BuGG-Fachkongress „Solar-Gründach“ am 20. und 21. Oktober 2022 in Berlin von insgesamt 20 Fachreferent*innen in sechs Themenblöcken vorgetragen und im Anschluss in Podiumsdiskussionen weiter vertieft. Zudem werden Produkt- und Systemlösungen in Kurzvorträgen und bei der begleitenden Fachausstellung präsentiert. Die wichtigsten Ziele des Fachkongresses sind die Vernetzung der verschiedenen Akteure und Branchen, das Nehmen von Ängsten und Vorbehalten, Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch.

Erfreulicherweise konnten gleich zwei Berliner Senatsverwaltungen (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz) als Schirmherrinnen und Staatssekretär Tino Schopf und Staatssekretärin Dr. Silke Karcher für ein Grußwort gewonnen werden, was verdeutlicht, dass die Politik das Thema ressortübergreifend betrachtet. Unterstützt wird der BuGG auch durch verschiedene Sponsoren und Kooperationspartnern.

Der Kongress findet in Berlin als Präsenzveranstaltung und gleichzeitig Online statt.

Quelle: BuGG / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7987 Wed, 14 Sep 2022 15:39:08 +0200 Diringer & Scheidel und Einhundert setzen erstes gemeinsames Mieterstromprojekt um https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/diringer-scheidel-und-einhundert-setzten-erstes-gemeinsames-mieterstromprojekt-um-7987.html Der Mieterstromdienstleister Einhundert Energie GmbH und die Diringer & Scheidel Unternehmensgruppe setzen ihr erstes gemeinsames Mieterstromprojekt in Edingen-Neckarhausen, Baden-Württemberg, um. Die Inbetriebnahme der Mieterstromanlage ist im Herbst 2022 geplant. Das Mieterstromprojekt wird im Modell Lieferkette umgesetzt. Als Bauherr stellt Diringer & Scheidel die fertige Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) zur Verfügung, während Einhundert das komplette Messkonzept inklusive digitale Stromzähler und Abrechnung übernimmt. Im Lieferkettenmodell sind Bauherren und Immobilienunternehmen zwar Eigentümer und Betreiber der Anlage, müssen sich ansonsten jedoch um nichts kümmern. Eine Mieterstromanlage wertet das Gebäude indes nachhaltig auf, indem es den CO2-Fußabdruck der Immobilienunternehmen maßgeblich reduziert. Den Bewohner*innen ermöglicht es eine langfristig günstige und autarke Stromalternative.

„Wir setzen Mieterstrom sowohl im Lieferkettenmodell als auch im Contracting um. Insbesondere im Contracting sehen wir aktuell eine stark wachsende Nachfrage“, erklärt Dr. Ernesto Garnier, CEO und Gründer von Einhundert. Im Gegensatz zur Lieferkette wird Bauherren, Projektentwicklern und Wohnungsunternehmen hier jeglicher Aufwand genommen, da Einhundert sowohl die Anlage finanziert als auch installiert und betreibt.

Einhaltung der PV-Pflicht und Einzahlung auf den Primärenergiebedarf

In Baden-Württemberg gilt seit Mai 2022 für alle Neubauten die Pflicht, Photovoltaik auf den Dächern zu installieren; ab 2023 sogar für alle grundlegenden Dachsanierungen. Andere Bundesländer wollen nachziehen – der Druck auf die Immobilienwirtschaft wächst.

Mit der Umsetzung des Mieterstromprojektes erfüllt Bauherr Diringer & Scheidel die in Baden-Württemberg geltende PV-Pflicht. Das Gebäude ist zudem nach KfW55-Standard errichtet. Mieterstromanlagen zahlen dank Visualisierung der Energieflüsse auf die Erfüllung von Energieeffizienz-Pflichten ein und sind auf den Primärenergiebedarf anrechenbar.

„Durch die Mieterstromanlage in Kooperation mit Einhundert können wir alle Standards für unser Neubauprojekt perfekt einhalten. Das günstige Stromangebot, das wir als Bauherr den zukünftigen Bewohnern anbieten können, in Kombination mit Sektorenkopplung für Wärme und E-Mobilität, macht die von uns realisierten Eigentumswohnungen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz nochmals attraktiver“, resümiert Mario Ferl, verantwortlich für Einkauf Energie und Energiesysteme bei der Diringer & Scheidel Bauunternehmung GmbH & Co.KG.

„Mieterstrom ist der perfekte Einstieg in die Dekarbonisierung von Gebäuden“, erläutert Garnier. „Wir unterstützen Projektentwickler auch über den Mieterstrom hinaus: Wir bieten eine zu 100 Prozent Smart Meter-basierte Lösung an, die Mieterstrom mit Wärme- und Wasser-Abrechnung sowie Sektorenkopplung für E-Mobilität koppelt. Wir freuen uns, dass immer mehr Projektentwickler diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, um ihre Immobilien nachhaltig aufzuwerten und Energieeffizienzpflichten zu erfüllen“.

Für Expertengespräche ist Einhundert auf der Expo Real vom 4. bis 6. Oktober 2022 in München.

Quelle: Einhundert / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7986 Wed, 14 Sep 2022 15:11:47 +0200 „Wir dürfen die Klimakrise nicht mit der Energiepreiskrise verrechnen.“ https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/wir-duerfen-die-klimakrise-nicht-mit-der-energiepreiskrise-verrechnen-7986.html Das dritte Entlastungspaket wird Bürger*innen um 65 Milliarden Euro entlasten und ist somit in seinem Umfang größer als die ersten beiden zusammen. Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt ein Statement dazu ab. „Es war überfällig, dass sich die Bundesregierung auf weitere Entlastungen verständigt“, sagt Ulrike von der Lühe. Viele Verbraucher*innen blickten mit großer Sorge auf den Herbst und Winter. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erreichen immer mehr besorgniserregende Berichte von Menschen, die schon jetzt ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. „Gut, dass endlich auch diejenigen Unterstützung erhalten sollen, die bislang vergessen wurden – vor allem Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende. Auch die Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten für Wohngeld und mehr Unterstützung für die Heizkosten sind richtig. Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen brauchen eine deutliche Unterstützung“, so die Expertin weiter.

Allerdings sei nicht klar, wann und was von den auf dem Papier angekündigten 65 Milliarden in der Haushaltskasse der Verbraucher*innen ankommt. Wie die angekündigte Strompreisbremse ausgestaltet werden soll, ist beispielsweise unklar. So wissen Verbraucher*innen nicht, welche konkrete Entlastung sie im Winter erwarten können. „Für das drängendste Problem der drastisch steigenden Gaspreise ist kein finanzieller Ausgleich insbesondere für Haushalte mit geringem und mit mittleren Einkommen vorgesehen. Dass dieses Thema stattdessen in eine noch einzusetzende Expertenkommission mit unklarem Zeitplan ausgelagert wird, ist völlig unverständlich“, von der Lühe weiter.

Die Halbwertszeit von Einmalzahlungen und Zuschüssen hängt vor allem von der weiteren Preisentwicklung ab. Viele angekündigte Einmalzahlungen könnten angesichts weiterer Preissteigerungen verpuffen, dann bräuchte es weitere strukturelle Maßnahmen. Das dritte Entlastungspaket wird voraussichtlich nicht das letzte gewesen sein, ist sich die Expertin sicher.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz fordert weiterhin: Es darf keine Energiesperren für Verbraucher*innen geben. Die Ampel-Koalition habe die Dringlichkeit des Themas offenbar erkannt, konnte sich aber nicht auf ein Moratorium für Energiesperren aufgrund einer Zahlungsunfähigkeit verständigen. Verbraucher*innen dürften bei finanzieller Überlastung durch hohe Strom- und Heizkosten und die allgemeinen Preissteigerungen nicht allein gelassen werden.

„Ärgerlich ist, dass die Bundesregierung sich nicht auf eine Anschlussregelung für das 9-Euro-Ticket verständigen konnte. Der Streit um eine Anschlusslösung für das 9-Euro-Ticket ist aus Verbrauchersicht unverständlich. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz fordert ein 29-Euro-Ticket als Anschlussregelung. Die Aussetzung des CO2-Preises und des Klimageldes als finanzieller Ausgleichsmechanismus ist das falsche Signal für mehr Klimaschutz. Wir dürfen die Klimakrise nicht mit der Energiepreiskrise verrechnen“, erklärt Ulrike von der Lühe abschließend.

 Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7985 Tue, 13 Sep 2022 13:27:10 +0200 „Erneuerbares Befreiungspaket“ statt fossiler Energiekrise https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/erneuerbares-befreiungspaket-statt-fossiler-energiekrise-7985.html Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat kürzlich ein Befreiungspaket vorgestellt, welches Maßnahmen aufzeigt, die nötig sind, um zusätzliche Potenziale zu den geplanten Ausbauanstrengungen der Erneuerbaren Energien für die Winter 2022/23 und 2023/24 zu heben. „Den signifikant preisdämpfenden Effekt der Erneuerbaren Energien gilt es umfassend zu nutzen. Wir können es uns nicht leisten noch einmal in eine fossile Preiskrise zu schlittern“, appelliert BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Die Politik steht jetzt am Scheideweg: Werden jetzt alle Chancen der Erneuerbaren Energien genutzt, um Energiesouveränität und Bezahlbarkeit nachhaltig zu sichern oder werden fossile und atomare Brücken verlängert, die die Energiewende weiter hinauszögern.“

Kurzfristige Potenziale auch schon für diesen Winter

„Im Bereich der Bioenergie können wir durch die Entdeckelung und die befristete Anpassung von Genehmigungsrecht ad hoc 19 Terrawattstunden heben. Um sofort mehr Leistung bei der Photovoltaik zu entfesseln, müssen Anlagenzertifikate vereinfacht und vor allem der Netzanschluss beschleunigt werden“, fasst Peter zusammen und weist auf die Novelle des Energieabsicherungsgesetztes hin.

Die Verbesserung der kurzfristigen Leistungsbeiträge im Bestand und ein beschleunigtes Repowering durch eine Anzeigepflicht, ohne erneute naturschutzfachliche Genehmigung, schlägt der BEE als Sofortmaßnahmen im Bereich Windenergie vor. „10.000 MW fertig geplante Windenergie-Projekte hängen aktuell in der Genehmigung und in den nächsten drei Jahren können durch Repowering 45.000 MW Leistung ans Netz gebracht werden. Dafür brauchen wir LNG-Geschwindigkeit auch bei den Erneuerbaren!“

Wärmepumpen und Geothermie können im Wärmesektor Entspannung bringen

„Hier sind ein erleichterter Netzanschluss für Wärmepumpen und schnellere Genehmigungen für kleine Geothermie-Erdwärmepumpen nötig“, so Peter. Allein 7 GW Solarwärme lassen sich zudem in den nächsten 3 Jahren durch einen Solarbooster heben. „Und auch bei der Holzenergie sollten wir die nachhaltig verfügbaren Potenziale nochmals prüfen – denn hier sieht der BEE ebenfalls noch Luft nach oben.“

Energiemärkte nach Ausbau der Erneuerbaren ausrichten

Mittelfristig müssen Erneuerbare Energien in den Fachgesetzen als vorrangig gelten und Planung und Bau priorisiert werden. „Allein im Jahr 2021 wurden 5,8 Terrawattstunden Wind- und Sonnenstrom abgeregelt. Das ist widersinnig und spricht auch gegen den weiteren Betrieb von konventionellen inflexiblen Anlagen wie Atomkraftwerken, die Risiken bergen und viel Geld kosten. Hier sind besser alle anderen Optionen – von Lastverschiebung bis erneuerbarer KWK – zu nutzen“, erklärt Peter. „Die Bundesregierung sollte noch in diesem Jahr die Plattform Klimaneutrales Strommarktdesign einsetzen, um ein flexibel steuerbares dezentrales Back-up im Strommarkt zu schaffen.“

Vorschläge, wie der Strommarkt der Zukunft aussehen kann, hat der BEE bereits im letzten Jahr in einer Studie gemacht. „Kurzfristige Eingriffe, wie jetzt von der EU geplant, müssen im Einklang mit den Ausbauzielen stehen. Nur durch einen schnellen Zubau der Erneuerbaren Energien werden wir langfristig die fossile Energiekrise zu überwinden.“

Quelle: BEE / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7984 Tue, 13 Sep 2022 11:45:03 +0200 Rohstoffe aus alten Akkus aufbereiten statt entsorgen https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/rohstoffe-aus-alten-akkus-aufbereiten-statt-entsorgen-7984.html Im Projekt RecycleMat hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) einen Recyclingprozess entwickelt, durch den Aktivmaterialien aus gebrauchten Lithiumionenbatterien wiederaufbereitet und direkt in neuen Batterien eingesetzt werden können. Im Entwicklungsprojekt „Kathoden- und Anodenmaterialien aus recycelten Lithium-Ionen-Batterien (RecycleMat)“, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus seit August 2020 mit 870 000 Euro finanziert wurde, hat das ZSW ein ressourcenschonendes Verfahren entwickelt, um die Aktivmaterialien von Kathode, dem Plus-Pol der Batterie, und Anode, dem Minus-Pol, aus gebrauchten oder defekten Batterieelektroden mechanisch zu trennen, zu reinigen und über eine Wärmebehandlung zu neuwertigen Pulvern aufzubereiten.

„Das neue Recyclingverfahren ermöglicht es, ausrangierte Batterieelektroden mit einer Kathodenstruktur aus den heute gängigen Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Oxiden und einer Anode aus Graphit zu reaktivieren und dann direkt in neuen Zellen einzusetzen“, erklärt Dr. Marilena Mancini, wissenschaftliche Leiterin des Projekts. „Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren werden die Aktivmaterialien bei dem neuen Prozess als solche erhalten und nach Wiederherstellung der ursprünglichen Funktionalität direkt in neuen Batterien wiederverwendet. Dieser Ansatz vermeidet das heute übliche und energieintensive Auflösen und Wiedergewinnen der metallischen Komponenten beim gleichzeitigen Verlust des Grafits.“

„Das Recycling von Batterien ist nicht nur wünschenswert, sondern absolut notwendig. Der Übergang in eine klimaneutrale Wirtschaft erfordert einen umfassenden Ausbau der Kreislaufwirtschaft – gerade auch bei Batterien, die verschiedene kritische Rohstoffe enthalten. Mit hochwertigem Recycling helfen wir aber nicht nur der Umwelt, sondern verringern auch perspektivisch die Abhängigkeit von Rohstoffimporten. Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen durch gestörte Lieferketten erhöhen wir damit die Resilienz und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Baden-Württembergs. Die Forschungsergebnisse des ZSW leisten einen wichtigen Beitrag, um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, und zeigen auf, wie Recycling effizient und ressourcenschonend machbar ist“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Recycling von Kathoden- und Anodenmassen

Im Rahmen des Projekts mussten insbesondere für das Recycling des Grafits aus dem Minuspol der Batterie neue Ansätze und Verfahren entwickelt werden, da Grafit heute typischerweise nicht recycelt, sondern meistens einfach verbrannt wird. Die Lösung des Problems war eine komplexe Temperaturbehandlung, die sowohl die Oberfläche der Partikel von Verunreinigungen befreit als auch die kristalline Materialstruktur wiederherstellt. Das derart nachbehandelte Grafitpulver verfügt über 95 Prozent des spezifischen Energieinhalts des Ausgangsmaterials und kann direkt wieder in neuen Batterien verbaut werden.

Die Materialien mit dem höchsten Wertanteil in der Batterie sind die Kathodenmassen im Pluspol der Batterie, da sie unter anderem teure Metalle wie Nickel, Mangan, Kobalt (NMC) und Lithium enthalten. Aktuelle Recyclingprozesse konzentrieren sich deshalb auf diese Kathodenmaterialien, indem diese im Verlauf des Prozesses komplett in Säure aufgelöst werden und dann Schritt für Schritt wieder in Batterierohstoffe umgewandelt werden. Diese Recyclingverfahren verbrauchen jedoch viel Energie und erfordern idealerweise die Nähe zu einem Chemiestandort.

Das ZSW-Verfahren für das Recycling von Kathodenmaterialien entspricht im Wesentlichen dem des Graphits und vermeidet somit eben diese energieintensiven chemischen Schritte. Nach nur zwei relativ einfachen Prozessschritten können die Kathodenmaterialien direkt wieder in neuen Batterien eingesetzt werden und zeigen ebenfalls deutlich mehr als 90 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität.

Metalle rückgewinnen rechnet sich

In den letzten zehn Jahren lag der Schwerpunkt der wissenschaftlichen und industriellen Entwicklung bei Lithium-Ionen-Batterien auf einer Erhöhung der Energiedichte bei gleichzeitiger Senkung der Kosten. Mit zunehmendem Erfolg der Elektromobilität und der Massenproduktion der Batterien rückt nun auch die das Recycling in den Vordergrund. Diese Diskussion ist einerseits getrieben durch gesetzliche Rahmenbedingungen, die abhängig von der jeweiligen Region oder dem Land, eine Recyclingquote von bis zu 80 Prozent bei der Verschrottung von Elektro-Pkw fordern. Andererseits sind es Berechnungen, nach denen große Mengen an recycelten Metallen notwendig sein werden, um zukünftig überhaupt ausreichend Batterien für Elektrofahrzeuge bauen zu können.

Obwohl Lithiumionenbatterien keine Edelmetalle enthalten, sind die eingesetzten Materialien viel zu wertvoll, um nicht wiederverwertet zu werden: Es sind die großen Mengen an Metallen wie Kupfer, Nickel Kobalt, Aluminium und das Lithium, die das Batterierecycling bereits aufgrund ihre Metallwerte wirtschaftlich und lukrativ machen: So enthält eine Tonne nickelhaltiges Gestein aus einer Nickelmine nur rund 20 Kilogramm Nickel.

In einer Batterie, wie sie etwa für einen Mittelklassewagen gebraucht wird, sind jedoch bereits 60 Kilogramm Nickel enthalten. Bei einem Batteriegewicht von 500 Kilogramm entspricht dies einer fünffachen Anreicherung dieses Metalls im Vergleich zur Mine. Bei Lithium ist dieser Faktor noch viel höher: Sechs Kilogramm Lithium in einer Batterie ersparen beim erfolgreichen Recycling das Aufarbeiten mehrerer tausend Kubikmeter an lithiumhaltiger Salzlösung.

Quelle: ZSW / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7983 Mon, 12 Sep 2022 11:39:26 +0200 Energiesparen im Eigenheim braucht gutes Konzept https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/energiesparen-im-eigenheim-braucht-gute-konzept-7983.html In diesen Tagen beschäftigen sich viele Immobilienbesitzer*innen mit dem Thema Heizung. Was wählt man angesichts der politischen Großwetterlage und ihrer Auswirkungen auf die Energieversorgung? Der Verband Privater Bauherren (VPB) hat Lösungsvorschläge. Ob der Einbau einer Wärmepumpe, die Ausrüstung mit Photovoltaik, die Nutzung von Erdwärme oder von Solarthermie — eine stärker unabhängige Energieerzeugung im eigenen Heim ist das Thema Nummer eins. Die Fachfirmen sind derzeit oft schon monatelang ausgebucht, die Geräte auf dem Markt nur mit erheblichen Wartezeiten zu bekommen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät, die Zeit für eine bedürfnisgerechte Planung zu nutzen.

„Jedes Haus ist anders und benötigt für eine effiziente Energieversorgung ein passendes Konzept. Dafür braucht man die Unterstützung von unabhängigen Experten, die einem nicht nur Haustechnik verkaufen wollen“, sagt Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des VPB. „Man darf nicht vergessen, dass diese Technik teuer ist, und, so die Erfahrung, meist nicht jahrzehntelang hält. Wer heute neu baut, sollte im Sinne der Suffizienz Flächen optimieren, kompakt bauen und Einsparmöglichkeiten bedenken. Immer mehr Technik macht Häuser anfällig und langfristig in der Wartung kostspielig. Deswegen ist es wichtig, sich von Experten beraten zu lassen. Suffizient bauen bedeutet keinesfalls billig zu bauen, sondern ganz bewusst zu planen und dabei Gewohnheiten zu hinterfragen, denn vieles, was Menschen kaufen und auch bauen, benötigen sie eigentlich nicht. Sie übernehmen es, weil andere es auch so machen.“

Klassisches Beispiel sind viele der heute angebotenen Schlüsselfertighäuser. 90 Prozent aller Bauleute entscheiden sich inzwischen für vorkonfektionierte Häuser, statt sich über ihre tatsächlichen Bedürfnisse Gedanken zu machen. Viele Häuser sind für drei- bis vierköpfige Musterfamilien konzipiert und ihre Grundrisse meist kaum flexibel.

Häufig verbrauchen Bauleute auch viel mehr Energie als anfangs prognostiziert. Das hat verschiedene Gründe: Sie kommen oft mit der komplexen Haustechnik nicht zurecht. Viele vernachlässigen auch die nötige Wartung der Anlagen. Die Energiebilanz wird auch beeinträchtigt, weil viele Dinge, die früher ohne Energie funktionierten, heute Strom benötigen. Immer wieder werden auch einfache Geräte, die bislang völlig ausreichten, durch größere und teurere ersetzt, die wiederum mehr Energie benötigen. So lässt sich vielfach schon durch kluge Planung und genaue Betrachtung der individuellen Bedürfnisse viel Energie sparen ohne dabei das Budget zu überschreiten.

Quelle: VPB / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7981 Mon, 12 Sep 2022 10:58:01 +0200 Stiebel Eltron investiert 600 Millionen Euro in Wärmepumpen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/stiebel-eltron-investiert-600-millionen-euro-in-waermepumpen-7981.html Bis zum Jahresende rechnet Stiebel Eltron mit einem Produktionsrekord von 80.000 Wärmepumpen – das ist ein Plus von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die kommenden Jahre plant das Unternehmen weitere Investitionen von mehr als 600 Millionen Euro. Produktionskapazitäten werden ausgebaut, Forschung und Entwicklung finanziert und neue Arbeitsplätze geschaffen. Germany´ spezialisiert. Auch dank unserer Erfahrung von fast 50 Jahren Entwicklungsarbeit im eigenen Haus gehören wir zu den technischen Marktführern“, sagt Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. „Die umweltfreundliche Heiztechnik benötigt kein Öl und Gas und hat damit sowohl für den Klimaschutz als auch für die Energie-Versorgungssicherheit Deutschlands einen herausragenden Stellenwert. In diesem Marktumfeld werden wir weiter expandieren.“

Wärmepumpenmarkt in Deutschland

Die Nachfrage nach Wärmepumpenheizungen ist auch in Deutschland enorm: 2021 wurden 154.000 Geräte in Deutschland installiert, 34.000 mehr als im Jahr zuvor. Für das laufende Jahr wird nun ein noch deutlich größerer Sprung auf 250.000 Heizungswärmepumpen erwartet, vielleicht könnte sogar die 300.000er-Marke erreicht werden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Hersteller aus: Auch in diesem Jahr peilt Stiebel Eltron einen abermaligen Umsatzrekord an – eventuell sogar 1 Milliarde Euro.

Neue Arbeitsplätze

Die Ziele der Bundesregierung sind ehrgeizig gesteckt: Ab 2024 sollen in Deutschland 500.000 Heizungs-Wärmepumpen pro Jahr eingebaut werden. Zu diesem ambitionierten Ziel haben sich jüngst auch alle Teilnehmer des Wärmepumpengipfels mit dem Vizekanzler, Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck, und Bundesbauministerin, Klara Geywitz, bekannt. Mit dabei waren neben Vertreter*innen von Verbänden der Wärmewirtschaft, des Handwerks, der Gewerkschaften und der Verbraucherschutzverbände auch Wärmepumpen produzierende Unternehmen – so wie Stiebel Eltron, vertreten durch Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein: „Gemeinsam werden wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die 500.000 Wärmepumpen ab 2024 neu installiert werden können.“

Um die eigenen Kapazitäten weiter auszubauen, setzt Stiebel auf Aus- und Weiterbildung und stellt neue Mitarbeiter*innen ein – 400 in Holzminden und insgesamt rund 600 weltweit: „Der Fachkräftemangel in der Green-Tech-Industrie bietet den Menschen ganz neue Chancen, beispielsweise wenn Jobs durch den technischen Wandel in der traditionellen Industrieproduktion bedroht sind“, sagt Dr. Schiefelbein. „Elektriker, Löter oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Heizungs- und Sanitärausbildung haben auf dem Arbeitsmarkt ausgezeichnete Chancen.“

Quelle: Stiebel Eltron / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7980 Fri, 09 Sep 2022 09:52:41 +0200 Lange Bearbeitungszeiten bei Förderprogrammen https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/lange-bearbeitungszeiten-bei-foerderprogrammen-7980.html Wer für seine Immobilie eine Förderung beantragt, muss geduldig sein – sowohl für die Genehmigung des Antrags als auch für die Prüfung und Auszahlung sind die Wartezeiten teilweise erheblich. Der neu ins Leben gerufene Fördermonitor des Energieberaterverbands GIH sorgt für Transparenz und informiert Antragstellende und ihre Energieberatende über die derzeitigen Bearbeitungsdauern. „Für Sanierungsprojekte ist die Geschwindigkeit der Umsetzung ein wesentlicher Faktor – steigende Baukosten und Zinsen können, wenn sich ein Projekt in die Länge zieht, potenzielle Fördermittel auffressen. Leider gibt es aber weder vonseiten des verantwortlichen Bundeswirtschaftsministeriums noch des durchführenden BAFA Aussagen zur Bearbeitungsdauer. Wir befragen daher regelmäßig unsere Mitglieder und bereiten deren Datensätze so auf, dass eine Einschätzung möglich wird“, erklärt der GIH-Bundesvorsitzende Jürgen Leppig. Mittlerweile bildet der GIH-Fördermonitor schon über 700 eingereichte Datensätze ab.

Der Energieberaterverband nimmt dabei sowohl die Genehmigungsdauer als auch die Prüfungsdauer bei Einzelmaßnahmen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) sowie bei der Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) inklusive des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) unter die Lupe. Mit leichter Verzögerung stellt der GIH-Fördermonitor die Erfahrungswerte seiner Beratenden über die drei letzten Monate hinweg dar und macht Angaben zu kürzesten, längsten und durchschnittlichen Bearbeitungszeiten. Um zu erkennen, wie sich die Zeiten mittelfristig entwickeln, ist auch der Blick auf den Jahresverlauf interessant. Vier zusätzliche Diagramme nehmen daher die Durchschnittswerte der letzten zwölf Monate in den Blick und errechnen den Trend.

Genehmigungs- und Prüfungsdauer bei BEG-Einzelmaßnahmen

BEG-Einzelmaßnahmen werden durchschnittlich erst nach 47 Tagen genehmigt (Dauer von der Antragsstellung bis zum Erhalt der Förderzusage), die Prüfungszeit beträgt 50 Tage (Dauer von der Einreichung des Verwendungsnachweises bis zum Erhalt des Auszahlungsbescheids). Jürgen Leppig hält diese Zeiten für untragbar: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass man bei der KfW meist innerhalb von Sekunden eine Förderzusage er-hält, beim BAFA aber fast zwei Monate auf eine händische Prüfung warten muss. Wir fordern daher, dass das Bundesamt – trotz des scheinbar eingeschränkten Haushaltsrechts – die gleichen digitalen Möglichkeiten bekommt, um rasch und bürgerfreundlich zu agieren.“

Das BAFA solle daher das lang erprobte KfW-System übernehmen, das nach einer intelligenten Plausibilitätsprüfung die Anträge sofort freigibt. Denn für meist ähnlich lautende Standardanträge wie den Fensteraustausch oder den Einbau einer Wärmepumpe seien durch Stichproben unterstützte digitale Freigabeprozesse weitaus schneller und verlässlich genug. „Unsere Kunden müssen dann mit der die Beauftragung von Handwerkern nicht mehr zwei Monate warten, nur um sicher zu gehen, dass sie ihre Förderung auch erhalten“, sagt Leppig.

Genehmigungs- und Prüfungsdauer bei iSFP-Energieberatungen

Während iSFPs in akzeptablen zwei Wochen genehmigt wurden, betrug die durchschnittliche Prüfungsdauer in den letzten drei Monaten bei stark steigender Tendenz 111 Tage. Auch hier mahnt der GIH-Vorsitzende zu schnellerer Bearbeitung: „Wir freuen uns, dass die Nachfrage mit über 10.000 ganzheitlichen iSFP-Beratungen pro Monat die Erwartungen aller übererfüllt. Nun muss das BAFA aber schleunigst seine Prozesse verbessern, Personal aufbauen und die eingereichten iSFPs rasch prüfen.“

Es könne nicht sein, dass Energieberatende vier Monate nach Abgabe ihrer Unterlagen immer noch auf Förderauszahlungen warten und in wirtschaftliche Not kommen. Leppig fordert daher, dass Förderungen künftig über die Kunden abgewickelt werden, sodass sich bei Energieberaten-den kein Zahlungsverzug aufsummieren kann.

Wie eine Umfrage des Fachmagazins „Gebäude-Energieberater“ bestätigt, entstehen fast der Hälfte der befragten Energieberatenden allein durch iSFP-Beratungen Außenstände von über 15.000 Euro. Bei einem Fünftel der Beraterbüros summieren sich diese ausstehenden Zahlungen derzeit gar auf über 45.000 Euro.

Quelle: GIH / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7979 Fri, 09 Sep 2022 09:14:46 +0200 WDVS stofflich und energetisch nutzen https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/wdvs-stofflich-und-energetisch-nutzen-7979.html Der Frage, wie sich Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) stofflich und energetisch verwerten lässt, widmet sich die Arbeitsgruppe Ressourcen des Instituts IWARU der FH Münster im Rahmen des Forschungsprojektes „RESSOURCE.WDVS“. Ein Hauptbestandteil des im Projekt betrachteten WDVS ist expandiertes Polystyrol (EPS), auch bekannt als Styropor, das aus Erdöl hergestellt wird. Hinzu kommen eine Putz- sowie eine Glasfaserschicht. Etablierte Verfahren zur stofflichen und energetischen Verwertung von WDVS gibt es bisher nicht. „Und die Entsorgung in der MVA stößt an ihre Grenzen. Die Anlagen sind weitgehend mit anderen Abfallströmen ausgelastet und das Material ist für die Verbrennung in der MVA technisch nicht besonders gut geeignet“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Sabine Flamme.

Ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Einen wichtigen Beitrag im Projekt leistete Dr. Niklas Heller: Mit seiner Promotion am Fachbereich Bauingenieurwesen zeigte er, dass sich das über Klebungen oder Dübel verbundene Dämmsystem mit geeigneter Aufbereitungstechnik wieder in seine Einzelkomponenten auftrennen lässt. „Der hohe Energiegehalt von EPS wird im Zementwerk effizient genutzt, der Putz – also die Mineralik – verbrennt nicht und ersetzt Rohmehl, aus dem der Zementklinker entsteht“, erklärt die Professorin für Ressourcen-, Stoffstrom- und Infrastrukturmanagement. Bauingenieurin Jana Winkelkötter übernahm das Projekt von Heller mit dem Ziel, einen Großversuch im Zementwerk durchzuführen. „Frau Winkelkötter hat das Vorhaben zunächst in ihrer Masterarbeit durchgespielt und nun in der Praxis gezeigt, dass der Ansatz funktioniert. Das ist ein großer Meilenstein in unserem Projekt“, sagt Flamme. Zudem wurde in der Promotion und in der Masterarbeit nachgewiesen, dass dieser Entsorgungsweg auch ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist.

Großversuch liefert wichtige Erkenntnisse

Den Versuch hat das Team in einem Werk der PHOENIX Zementwerke Krogbeumker Holding GmbH & Co. KG in Beckum durchgeführt. Über 14 Stunden wurden 14 Tonnen zerkleinertes und gesiebtes WDVS-Material in der sogenannten Sekundärfeuerung verbrannt. Unterstützt wurde das Team hierbei von Gaarmann Overhaus Container GmbH und Co. KG, Doppstadt Umwelttechnik GmbH, ALLRECO GmbH, BASF SE und Sto SE & Co. KGaA. Die Versuchsmengen stammen aus zwei Rückbauvorhaben in Münster und Tübingen. „Das Material zu sammeln, war eine große Herausforderung“, erinnert sich Winkelkötter. „Vor allem das EPS ist leicht, aber voluminös. Und es gibt noch keine Infrastruktur in Deutschland für die Sammlung, Logistik und Aufbereitung von WDVS.“ Zudem mussten vorab Proben des eingesetzten WDVS nach den Vorgaben der Bezirksregierung untersucht werden, ob diese beispielsweise Chlor, Schwefel oder Schwermetalle enthalten. „Diese Qualitätskontrolle ist sehr wichtig, da man nicht weiß, was mit dem Gebäude über die Jahre passiert ist und welche Stoffe im WDVS konkret enthalten sind beziehungsweise sich im Laufe der Zeit dort angesammelt haben könnten.“

Doch der Aufwand habe sich gelohnt: Der Versuch zeigt, dass sich das EPS und die mineralischen Komponenten sinnvoll im Zementwerk einsetzen lassen. In einem nächsten Schritt ist ein weiterer Großversuch mit circa 100 Tonnen WDVS-Material über einen Zeitraum von einer Woche mit einer umfassenden Bilanzierung über die Klinkerqualität und die Emissionen geplant.

Zum Thema

Der Zementwerkversuch bildet den Abschluss für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Forschungsprojekt „RESSOURCE.WDVS - Ressourceneffiziente Nutzung von qualitätsgesichertem Sekundär-EPS sowie der mineralischen Fraktionen aus WDVS“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Flamme vom Fachbereich Bauingenieurwesen und Prof. Dr. Hans-Arno Jantzen vom Fachbereich Maschinenbau.

Quelle: FH Münster / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7978 Thu, 08 Sep 2022 06:55:00 +0200 Eine Reise ins Mittelalter https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/eine-reise-ins-mittelalter-7978.html Auch in diesem Jahr schickte die Sto-Stiftung wieder 20 Maler- und Stuckateurazubis zum DenkmalCamp im rumänischen Martinsdorf. Dort konnten die jungen Menschen Erfahrungen in Sachen Denkmalschutz, Restaurierung und Kirchenmalerei sammeln. „Auf in die Vergangenheit“ hieß es am 29. Juli 2022 für 20 Lehrlinge, die mit der Sto-Stiftung auf eine abenteuerliche Reise nach Rumänien gehen durften. Ziel war eine mittelalterliche Kirchenburg, die heutige evangelische Kirche, sowie das zugehörige Pfarrhaus mit Wehrturm in Martinsdorf (Metiş), Siebenbürgen. Das Objekt wird seit 2013 von der Bau- sowie der Maler- und Lackierer-Innung München in Zusammenarbeit mit der Handwerksschule Martinsdorf/Siebenbürgen e. V. Stück für Stück instandgesetzt. Jährlich arbeiten etwa 60 Auszubildende, Gesell*innen und Techniker*innen gewerkeübergreifend drei Wochen lang im Mai und Oktober an Kirche und Pfarrhaus.

Besondere Handwerks-Techniken

„Von dem Projekt war ich sofort begeistert. Mir war direkt klar, dass wir die Instandhaltung unbedingt als Stiftung unterstützen müssen“, sagt Gregor Botzet, Stiftungsrat Handwerk der Sto-Stiftung und Fachlehrer der Ferdinand-Braun-Schule in Fulda. „Der erste Lauf vergangenes Jahr war ein voller Erfolg, die Wiederholung fast schon obligatorisch.“ Durch die Absprache mit dem Denkmalamt in Sibiu bekommt der Handwerks-Nachwuchs hier die einmalige Chance, aktiv am Denkmalschutz mitzuarbeiten. Denn in Deutschland ist das in dieser Form nicht möglich. Der Andrang auf die begrenzten Plätze war auch in diesem Jahr wieder sehr groß: Aus mehr als 40 Bewerbungen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland wurden schließlich 20 engagierte Azubis im zweiten Lehrjahr ausgewählt.

Unterstützt wurden sie von den Betreuern Gregor Botzet, Michael Doll (Handwerkerschule Martinsdorf Siebenbürgen e. V.), seiner Frau Elise als Projektmanagerin und guter Seele des Camps, von den Kirchenmalermeistern Bettina von Boch und Günther Federl, Farb- und Lacktechniker Lukas Keller (Fachlehrer und ehemaliger Sto-Stiftungs-Stipendiat) sowie Farb- und Lacktechniker Matthias List. Unter ihren kundigen Augen und Anweisungen renovierten die jungen Handwerker*innen die Decke im alten Amtszimmer. Sie schliffen in die Jahre gekommene Farbschichten ab, spachtelten Fehlstellen, grundierten und strichen mit Kalkschlämme. Auch die Konturen der Rippengewölbe wurden von den eifrigen Maler- und Stuckateurs-Azubis mit viel Gefühl ausgearbeitet.

Im Workshop Graumalerei lernten die Teilnehmer*innen, wie man Profile, Rosetten und Säulen so aufmalt, dass diese dreidimensional wirken. Beim Schablonieren mit Trockenpigmenten entdeckten sie eine weitere interessante und kaum noch praktizierte lasierende Technik. „Ich wollte wissen, was der Maler-Beruf noch alles zu bieten hat“, sagt Teilnehmerin Melanie Salomon aus Zürich, deren Erwartungen voll erfüllt wurden. „So konnte ich mich selbst davon überzeugen, wie fein und genau ich arbeite und ob ich mir das für meine Zukunft vorstellen kann.“

Arbeit ist nicht alles

Die Einfachheit der Unterkünfte im bereits renovierten Dachstuhl des Pfarrhauses sowie die gemeinsamen Mahlzeiten im Dorfgemeindehaus schweißten die Nachwuchs-Handwerker*innen schnell zusammen. „Bei diesem Camp können wir den Auszubildenden nicht nur den Denkmal-Gedanken und die dazugehörigen Techniken näherbringen, sondern sie auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern“, erläutert Botzet. Das Team packte gemeinsam an, half sich gegenseitig und hatte auch bei Aktivitäten abseits von Kelle und Pinsel eine tolle Zeit. Die Tischtennisplatte erfreute sich ebenso großer Beliebtheit wie das Stockbrot am Lagerfeuer. Zur Erfrischung wurden kurzerhand zwei Kunststoff-Großladungsträger zu Mini-Pools umfunktioniert. „Die Leute sind super, und die Arbeit macht Spaß. Hier ist es einfach richtig cool“, bestätigt Camp-Teilnehmer Jonathan Krämer aus Schorndorf begeistert.

Der Sto-Stiftung geht es immer auch darum, den Horizont der Geförderten zu erweitern. Deshalb standen im Rahmen mehrerer Kulturausflüge auch Landes- und Baugeschichte, Materialkunde sowie Baukultur auf dem Programm. In Sibiu, dem ehemaligen Hermannstadt, lernten sie die Geschichte des Landes kennen und erkundeten im Rahmen einer Führung die Altstadt. Im nahegelegenen Holcmány (ehm. Holzmengen) nahmen sie hingegen eine restaurierte Kirchenburg in Augenschein.

Das Resümee der Azubis war zum Schluss einhellig: Jede Menge neues Wissen zu Handwerkskunst und Baukultur und ein großartiges Gemeinschaftserlebnis, für das jede und jeder die Reise nach Transsilvanien gerne wieder antreten würde. „Ich finde es klasse, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei sind. Dadurch nehme ich viele positive Eindrücke und gute Freundschaften mit nach Hause“, betont Jonathan Krämer. Melanie Salomon ergänzt: „Wer den Beruf näher kennen lernen und etwas anderes sehen will, sollte unbedingt mal ins Camp kommen“.

Ob es eine weitere Ausgabe geben wird? „Aus der Nummer kommen wir nicht mehr raus“, sagt Botzet und lacht. „Das DenkmalCamp kommt so gut an, dass wir es fest in das Programm der Sto-Stiftung aufgenommen haben – nächstes Jahr dann mit einer neuen Azubi-Truppe. Wir sind jetzt schon gespannt, wie sich das Projekt in der Zwischenzeit weiterentwickelt.“

Quelle: Sto-Stiftung / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7977 Thu, 08 Sep 2022 05:55:00 +0200 Dachdämmung ist oberstes Gebot https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/dachdaemmung-ist-oberstes-gebot-7977.html In vielen Häusern gibt es auf dem Dachboden Handlungsbedarf: Oft wird er nur als Abstellraum genutzt. Als oberste Geschossdecke ist er dann gelegentlich noch ungedämmt und er erfüllt nicht die gesetzlichen Anforderungen an den Mindestwärmeschutz. Gesetzliche Vorgaben

Neuerwerber*innen solcher Bauten müssen dann die oberste Geschossdecke über beheizten Räumen nach Maßgabe des § 47 GEG dämmen – oder das Dach selbst. Dafür haben sie zwei Jahre ab Eigentumsübergang Zeit, wenn die Verkäufer*innen seit dem 1. Februar 2002 ununterbrochen dort selbst gewohnt haben.

Die Verlegung

Hier können handwerklich etwas geschickte Immobilieneigentümer*innen nach eingehender Beratung durch Expert*innen eine der effizientesten Dämmmaßnahmen in Wohngebäuden vornehmen, indem sie eine Geschossdecken-Dämmung selbst einbauen. Zunächst gilt es, zu entscheiden, ob der Dachraum später wieder begehbar sein soll oder eine offene Dämmung ausreicht. Soll der Dachboden weiterhin als unbeheizter Stauraum genutzt werden, muss das Material druckfest sein. Auf das Dämmmaterial werden anschließend Spanplatten oder OSB-Platten als begehbare Fläche gelegt, wenn man nicht direkt spezielle Sandwichplatten für diesen Zweck gewählt hat. Deren Verlegung ist vor allem für Heimwerker*innen besonders leicht zu bewerkstelligen.

Die richtige Wahl des Materials

Bei der Wahl des Materials sollte man sich ebenso zuvor mit Expert*innen verständigen wie über die vorbereitenden Arbeiten und den anschließenden Einbau von Dampfsperre, Dämmung und, so notwendig, Platten zur Herstellung der Begehbarkeit. Auch die Frage, ob nicht eine Sparrendämmung gegebenenfalls noch bessere Ergebnisse erzielen kann, sollte geklärt werden. Die Expert*innen des Verbands Privater Bauherren (VPB) beraten auch, welche Möglichkeiten der Förderung es für die Dämmarbeiten gibt.

Quelle: VPB / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7976 Wed, 07 Sep 2022 10:40:24 +0200 Neue Umweltdeklaration für EPS-Dämmung https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/neue-umweltdeklaration-fuer-eps-daemmung-7976.html Der Industrieverband Hartschaum (IVH) hat neue Umweltdeklarationen für EPS-Dämmung veröffentlicht. Die EPDs (Environmental Product Declarations) bietet der IVH jeweils in zwei Versionen an: für die neue EN 15804 + A2 und die alte Norm EN 15804 + A1. Dies ist eine ideale Lösung für Herstellende und Anwendende: So können damit in der derzeitigen Übergangsphase von der alten zur neuen Norm alle Nachfragen nach EPDs bedient werden.

Bei den insgesamt sechs EPDs je Norm wird nicht nur in graues und weißes EPS unterschieden, sondern auch nach Rohdichtebereichen und damit zu den entsprechenden Anwendungsgebieten zusammengefasst. Im redaktionellen Text seiner neuen Verbands-EPDs hat der IVH u. a. Angaben zur Kreislaufwirtschaft mit EPD-Dämmung (EPS Cycle) sowie zur geringfügigen grauen Energie von EPS-Dämmstoffen gemacht.

Die vom Institut für Umwelt und Bauen (IBU) verifizierten EPDs des IVH können auch für die neue Norm + A2 in der neuen Ökobaudat eingelesen werden.

Die neue Norm EN 15804+A2

Die neue Norm EN 15804+A2 ist dem Ziel der Europäische Kommission entsprungen, die erweiterte Erfassungskriterien für Umweltqualität von Gebäuden zu berücksichtigen. Die sichtbarste der neuen Änderungen ist daher die verpflichtende Berücksichtigung der Module C (Rückbau, Wiederverwendung, Entsorgung) und D (Gutschriften und Belastungen außerhalb der Systemgrenzen). Diese Angabe waren in der Vorgängernorm EN 15804+A1 noch optional. Darüber hinaus werden überarbeitete Faktoren und teilweise neue Modelle vorgeschrieben.

Letzteres ist der Grund dafür, dass die Ergebnisse einer EPD nach der neuen Norm keinesfalls mit denen nach der alten Norm verglichen werden können. Die dreijährige Übergangszeit zur neuen Norm stellt Bauprodukte-Hersteller vor ein Dilemma: Wenn sie sich für die neue Norm entscheiden, hat ihre EPD in der Anfangszeit nur relativ geringen Nutzen, weil es zu wenige vergleichbare Datensätze gibt. Wenn sie hingegen die EPD nach der alten Norm veröffentlichen, laufen sie Gefahr, dass diese relativ schnell obsolet wird. Daher hat der IVH die beste Lösung gewählt und seine EPDS jeweils nach neuer und alter Norm veröffentlicht.

EPDs sind Informationsgrundlage für die Ökobilanz

Eine EPD stellt glaubwürdige und vergleichbare Informationen über die Umweltleistung von Produkten bereit. Sie beinhaltet Angaben zum Lebenszyklus eines Bauprodukts, Ökobilanzkennwerte sowie Prüfergebnisse für eine Detailbewertung, zum Beispiel VOC-Emissionen im Innenraum. Sie schafft damit für Architekt*innen und Planer*innen eine vergleichbare Transparenz, zum Beispiel als Entscheidungshilfe bei Ausschreibungen. EPDs sind Voraussetzung für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Bauwerken, etwa beim neuen Qualitätssiegel für Nachhaltiges Bauen (QNG Siegel).

EPDs werden von Expert*innen erstellt und vom Institut Bauen und Umwelt e.V. verifiziert – sie bleiben aber dennoch in der Verantwortung des Herstellers.

EPDS werden vor allem auf der Plattform Ökobaudat bereitgestellt. Dies ist eine umfassende Ökobilanz-Datenbank des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Die Ökobaudat ist zugleich verbindliche Datenbasis sowohl für das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) für Bundesgebäude als auch für das DGNB-Zertifizierungssystem der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. In 2021 wurde die Ökobaudat dahingehend erneutet, als dass erstmals auch Daten gemäß der aktualisierten Norm DIN EN 15804+A2 zur Verfügung gestellt wurden, die in der Suche nach DIN EN 15804+A2 gefiltert werden können.

Quelle: Industrieverband Hartschaum / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7975 Wed, 07 Sep 2022 08:56:04 +0200 Lüften ohne Lärm https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/lueften-ohne-laerm-7975.html Ein zuverlässiger Austausch zwischen „verbrauchter“ Innen- und „frischer“ Außenluft ist aus medizinischer genauso wie aus bauphysikalischer Sicht eine unabdingbare Notwendigkeit. Doch in belebten Innenstadtlagen, an stark frequentierten Straßen oder unweit einer Bahnstrecke, kann das Öffnen der Fenster mit einem hohen Maß an Lärmbelästigung einhergehen. Thomas Verhoeven, Geschäftsführer bei Regel-air, nennt im Gespräch Lösungen. Herr Verhoeven, natürliche Lüftung und Schallschutz am Fenster scheinen sich auf den ersten Blick auszuschließen. Doch Sie bieten seitens Regel-air eine Möglichkeit, die genau das leistet, sprich für ausreichende natürliche Lüftung sorgt und dennoch den Lärm fernhält?

Thomas Verhoeven: Richtig, Schallschutz und Luftaustausch am Fenster schließen sich nicht aus. Unsere Lüftungssysteme lassen wir bei einem Schallschutzinstitut prüfen. Die Resultate belegen, dass Luftaustausch nicht zwangsläufig die Leistungsfähigkeit des Fensters in anderen Punkten wie eben dem Schallschutz schmälert.

Wo Luft durchströmt, finden doch auch Geräusche ihren Weg, oder?

Verhoeven: Dadurch, dass wir seitens Regel-air die Luft durch die Fensterfalz über einen langen Weg leiten, der auch noch um diverse Ecken führt, verliert sich der Schall, der sich eigentlich gradlinig ausbreitet, sehr, sehr stark.

Das bedeutet, während die Luft problemlos durch den Fensterfalz gelangt, wird der Schall dort gebrochen?

Verhoeven: Genau. Im Prinzip nimmt der Schall durch jede Windung, durch jede Ecke und Kurve, die er nehmen muss, an Intensität deutlich ab. So lässt sich sagen: Je länger der Weg ist, desto weniger kommt noch an Lärm durch.

Und da bieten Sie jetzt mehrere Lösungen?

Verhoeven: Genau, wir haben Lösungen, die mit ganz einfachen Systemen beginnen. Mit diesen ist eine Minimallüftung gewährleistet und sie verursachen am Fenster einen Schallschutzverlust von lediglich etwa einem bis zwei dB, abhängig davon, wie viele Lüftungsmodule eingebaut werden. Das reicht bis zu Systemen, die bis zu 16 m3/h Luftaustausch ermöglichen bei acht Pascal Differenzdruck, und immer noch einen sehr guten Schallschutz bieten, der sich durch das Schließen eines Zusatzlüfter zusätzlich noch deutlich verbessern lässt.

Was ist denn eigentlich ein durchschnittlicher Wert für ein gutes Schallschutzfenster?

Verhoeven: Das hängt natürlich auch von den Anforderungen der ausschreibenden Stelle ab. In der Regel sagt man, dass 37 dB, das ist die Schallschutzklasse III, mittlerweile so ein Standardwert sind. Wird kein Schallschutz verlangt, liegt man so etwa bei 32 dB. Das sind Werte, die wir mit allen unserer Systeme realisieren können.

Das genügt auch für stark belebte innerstädtische Lagen?

Verhoeven: Da wird meist die Schallschutzklasse IV gefordert, also 42 dB. Wenn wir da beispielsweise unser Basissystem FFL einbauen, haben wir einen Verlust von etwa 1 dB. Wenn also das eigentliche Fenster im Original 43 dB leistet, erreicht man mit unserem System dennoch die Schallschutzklasse IV mit 42 dB – nachweislich geprüft.

Und bei höherem Luftbedarf, zum Beispiel bei Abluftanlagen?

Verhoeven: Da bieten wir das Regel-air PLUS-System an. Dieses verfügt zusätzlich zu dem automatischen, allein physikalischen Gesetzen folgenden Lüfter noch über ein manuell verschließbares Modul. Das können Nutzerinnen und Nutzer dann einfach schließen, wenn sie schlafen möchten.

Wir sprechen die ganze Zeit vom Schall. Wenn jedoch der Weg in den Fensterfalz so lang und verwinkelt ist, findet denn noch ausreichender Luftaustausch statt, um Feuchteschäden vorzubeugen?

Verhoeven: In der Regel genügt das Basissystem FFL, um die Bildung von Schimmel zu vermeiden. Es gibt jedoch verschiedene Anforderungen. Ist beispielsweise eine Abluftanlage installiert, werden höhere Luftmengen benötigt. Da wird dann mechanisch ein Unterdruck in der Wohnung erzeugt, die Luft muss entsprechend nachströmen. Wenn also ein Ventilator 60 m³/h Luft benötigt, muss die Luft entsprechend nachströmen, damit kein unangenehmer Unterdruck entsteht.

Können die Regel-air Systeme auch von Laien nachgerüstet werden?

Verhoeven: In der Regel kann das jeder mit etwas handwerklichem Geschick selbst installieren. Allerdings ist es ja nicht damit getan, einfach irgendwelche Module einzubauen, sondern es muss vernünftig geplant werden. Das kann ein*e Architekt*in oder ein*e Energieberater*in vornehmen, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich passende Beratung zu holen. Wir bieten das seitens Regel-air übrigens auch kostenlos an für Architekt*innen und Planer*innen, die mit der Thematik nicht so vertraut sind.

Sie bieten die Planung solcher Konzepte an?

Verhoeven: Ja, wir erstellen auch Lüftungskonzepte. Wenn wir die Anforderungen für ein solches Konzept bekommen, stellen wir die geforderten Schallschutzeigenschaften des Gebäudes und das Lüftungskonzept nach der DIN 1946-6 einander gegenüber und prüfen, wie sich das Paket ideal umsetzen lässt. Wir sind bekannt dafür, dass wir unsere Lüftungskonzepte so hinbekommen, dass sie punktgenau die Anforderungen erfüllen. Dabei bieten wir Lösungen für alle Fenstermaterialien und auch unsere Neuentwicklungen wie der FFL uni oder der neue, bald in den Markt kommende, verdeckt liegende und dennoch regelbare FFLM überzeugen mit sehr guten Schallschutzwerten.

Quelle: Regel-air / Delia Roscher

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Lüftung & Klima
news-7974 Tue, 06 Sep 2022 09:22:44 +0200 Flüssiggas ist von der Gasumlage nicht betroffen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/fluessiggas-ist-von-der-gasumlage-nicht-betroffen-7974.html Durch die Gasumlage kommen ab Herbst, neben den steigenden Verbrauchspreisen, zusätzliche Kosten in Höhe von 2,4 Cent pro Kilowattstunde auf die Erdgasverbraucher*innen zu – dies teilte die Trading Hub Europe am 15. August 2022 mit. Für Flüssiggas-Kund*innen wichtig zu wissen: Flüssiggas (LPG) ist von dieser Umlage nicht betroffen. Für Privathaushalte und Firmen, die mit konventionellem oder biogenem Flüssiggas (BioLPG) heizen, fällt die Gasumlage nicht an. Die Mehrkosten, die ab dem 1. Oktober 2022 erhoben werden, um die stark ansteigenden Belastungen für Gas importierende Unternehmen aufzufangen, betreffen ausschließlich Erdgaskund*innen. Die Rechtsgrundlage für die Erhebung der Gasumlage ist § 26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG). Die Umlage muss von allen „Erdgasendverbrauchern“ getragen werden.

Deutschland importierte zu einem Großteil Erdgas aus Russland, welches aufgrund der aktuellen Krisensituation durch Lieferungen aus anderen Ländern ersetzt werden muss – was mit hohen Kosten verbunden ist. Flüssiggas von PRIMAGAS stammt größtenteils aus dem Nordseeraum sowie aus deutschen Raffinerien. Der Transport erfolgt per Schiff, Eisenbahn-Kesselwagen oder Tankwagen. Gelagert wird die Energie vor Ort in einem oberirdischen oder erdgedeckten Tank. Somit ist Flüssiggas unabhängig von Pipelines und von der derzeitigen Krise nicht betroffen – und Flüssiggas-Kund*innen zahlen keine Umlage.

Quelle: PRIMAGAS / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7973 Tue, 06 Sep 2022 08:58:26 +0200 Schneller vorankommen bei energetischer Modernisierung https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/schneller-vorankommen-bei-energetischer-modernisierung-7973.html Welche Strategien und Techniken stehen zur Verfügung, um in den kommenden Jahren Klimaneutralität bei den vielen Millionen Bestandsbauten zu erreichen? Antworten auf diese Frage geben viele Vorträge der 14. EffizienzTagung klimaneutral Bauen+Modernisieren am 11. und 12. November 2022. In der parallel stattfindenden Fachausstellung werden passend dazu Materialien, Geräte und Verfahren präsentiert. Klimaneutralität in Deutschland bis 2045

Um das zu schaffen, muss das Tempo beim Sanieren im Bestand um ein Vielfaches erhöht werden. Das wird sich nur über den Einsatz serieller Sanierungsmethoden realisieren lassen. Konkrete Maßnahmen und Techniken dazu werden in mehreren Modulen der Tagung vorgestellt: Unter anderem geht es um netZero-Techniken, um Aufstockungen und Nachverdichtung, um erneuerbare Energiequellen und um effiziente Energieversorgung.

Eng damit verbunden sind die technischen Ausrüstungen, mit denen sich die erneuerbaren Energien optimal nutzen lassen. Da ist zum einen die Photovoltaik, die bislang meist auf Dächern installiert ist und künftig verstärkt an der Fassade zur Energiegewinnung beitragen soll. Zum anderen sind auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmte Wärmepumpen erforderlich, ein Thema zu dem nach wie vor viele falsche Informationen kursieren. Auch diese Aspekte greift die EffizienzTagung auf und diskutiert u. a., wie die Wärmepumpen-Wende gelingen kann.

Dass es nicht nur einen, sondern viele Wege zum Ziel gibt, zeigen zum Auftakt der Tagung drei Studierenden-Teams: Sie haben beim Solar Decathlon Europe jeweils ein Konzept für die Sanierung und Aufstockung ein- und desselben Gebäudes entwickelt. Worin die Konzepte übereinstimmen und worin sie sich unterscheiden, werden Vertreter der drei Teams auf der EffizienzTagung erläutern.

Anerkannte Fortbildung

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) erkennt die EffizienzTagung klimaneutral Bauen+Modernisieren als Fortbildung an, Teilnehmende können sich jeweils 9 Unterrichtseinheiten für die Verlängerung ihres Eintrags in der Energieeffizienz-Expertenliste gutschreiben lassen. Parallel zur Tagung wird 2022 wieder eine Fachausstellung stattfinden. An den rund 20 Ständen präsentieren Unternehmen Produkte und Leistungen rund um die Tagungsthemen.

Die Sponsoren der Tagung

BlowerDoor GmbH, Corona Solar GmbH, Förderverein der Klimaschutzagentur Region Hannover e.V., Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH, pro clima Moll bauökologische Produkte GmbH, Region Hannover sowie die target GmbH. Organisiert wird das Branchentreffen vom Energie- und Umweltzentrum am Deister (e.u.[z.]) in Kooperation mit dem enercity-Fonds proKlima.

Teilnahmegebühr

Für die Präsenzteilnahme an der Tagung einschließlich der Ausstelllung beträgt die Teilnahmegebühr 349 (Frühbucher) bzw. 399 Euro (jew. zzgl. MwSt.). Eine Teilnahme via Live-Übertragung ist zum Preis von 224 bzw. 249 Euro (jew. zzgl. MwSt.) möglich. Studierende erhalten ein vergünstigtes Ticket. Hier gehts zur Anmeldung.

Quelle: Energie- und Umweltzentrum am Deister GmbH (e.u.[z.]) / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7972 Fri, 02 Sep 2022 13:59:49 +0200 Leipfinger-Bader kooperiert mit GIH https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/leipfinger-bader-kooperiert-mit-gih-7972.html Die Unternehmensgruppe Leipfinger-Bader kooperiert ab sofort mit dem Energieberater-Bundesverband GIH. Initiiert wurde die neue Kooperation vom Bautechniker und Energieberater Sebastian Dietz, der bei Leipfinger-Bader als Bauberater sowie beim GIH München ehrenamtlich als Regionalleiter tätig ist. Der GIH vertritt die Interessen von Gebäudeenergieberatern, Ingenieuren und Handwerkern in Deutschland. Dabei vermittelt er jährlich rund sechs Milliarden Euro Fördergelder für energetische Maßnahmen – und somit rund ein Drittel aller bundesweit geförderten Energiesparmaßnahmen. Künftig kann Leipfinger-Bader die Kenntnisse und Leistungen der im GIH organisierten 2.600 Energieberater*innen nutzen und vermitteln, um den Markt auf diesem Gebiet weiter zu erschließen – etwa durch zielgerichtete Umfragen.

Im Gegenzug haben Mitglieder des GIH die Möglichkeit, mehr über die Produkte und Dienstleistungen von Leipfinger-Bader zu erfahren – dank Online-Seminaren, Fortbildungen, Messen, Newsletter, des jährlichen GIH-Kongresses sowie der Mitgliederzeitschrift „Energie KOMPAKT“. „Für unsere Kunden und Partner wird es künftig noch einfacher, einen geeigneten Energieberater zu finden“, erklärt Markus Gander, nationaler Vertriebsleiter bei Leipfinger-Bader. Mit der Kooperation setze das Unternehmen erneut ein klares Zeichen für erneuerbare Energien und die Energiewende in der Bauindustrie.

Quelle: Leipfinger-Bader / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7971 Fri, 02 Sep 2022 11:39:43 +0200 Hauseigentümer*innen wollen Wärmepumpen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/hauseigentuemerinnen-wollen-waermepumpen-7971.html Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat eine Umfrage unter den Energieeffizienz-Expert*innen durchgeführt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor: sie zeigt eine hohe Nachfrage nach einem großflächigen Einbau von Wärmepumpen. Die Befragten sind Teil der „dena-Energieeffizienz-Expertenliste“, die ein bundesweites Verzeichnis nachweislich qualifizierter Fachkräfte für Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren ist. Sie wird von der dena betreut. Ziel der Umfrage war es, einen Einblick in die vor Ort geführten Kund*innengespräche zu bekommen und damit Hemmnisse für einen schnellen Hochlauf von Wärmepumpen zu identifizieren.

Die dena leistet damit auch einen Beitrag zur Unterstützung des von der Bundesregierung vorgegebenen Ziels, bereits ab 2024 pro Jahr 500.000 Wärmepumpen einzubauen. Die dena ist Teilnehmerin des von Bundesminister Robert Habeck und Bundesministerin Klara Geywitz eingerichteten Gipfels zur Beschleunigung des Hochlaufs der Wärmepumpen.

Die Umfrageergebnisse

Knapp 90 Prozent der an der Umfrage mitwirkenden Energieberater*innen gaben an, regelmäßig bis sehr häufig nach Wärmepumpen gefragt zu werden. 80 Prozent sagen aus, den Einsatz von Wärmepumpen regelmäßig bis sehr häufig zu empfehlen. Nach Gas- oder Ölbrennwertgeräten fragen dagegen regelmäßig bis häufig nur rund 17 Prozent der Kund*innen. Nach Holzpellet-Heizungen fragten 28 Prozent.

Die Umfrage gibt zudem Hinweise auf noch bestehende Informationsdefizite und Beratungsbedürfnisse der Bauherren und Energieberatenden. Im Zentrum steht aus Sicht der Fachleute die Unsicherheit darüber, ob der aktuelle energetische Zustand der Bestandgebäude für die Wärmepumpe geeignet ist. Auch die Verfügbarkeit geeigneter Fachkräfte und aktuelle Lieferengpässe werden als Problemfelder genannt. Auf die Frage, wieviel Zeit gegenwärtig für den Einbau einer Wärmepumpe geplant werden sollte, antworten 45 Prozent mit 12 Monaten oder gar 18 Monaten. Weitere 9 Prozent gehen von mindestens 9 Monaten aus.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Die Umfrage zeigt die hohe Nachfrage nach dieser klimafreundlichen Heizungstechnologie. Es gibt aktuell kein Nachfrage- sondern eindeutig ein Angebotsproblem. Produktion, Einbau sowie Anmeldung der Anlagen bei den zuständigen Netzbetreibern müssen massiv beschleunigt werden. Es ist erforderlich, dass Anbieter und Handwerker diese Angebotsprobleme in den kommenden zwei bis drei Jahren zu großen Teilen in den Griff bekommen. Diese Zeit sollte genutzt werden, Unsicherheiten und Hemmnisse auf der Nachfrageseite zu identifizieren und mit gezielter Information und Beratung abzubauen. Wir brauchen zudem mehr Fachkräfte, damit der Einbau nicht am Mangel an gut ausgebildeten Handwerkern scheitert. Auch benötigen wir innovative, einfache und schnell einzubauende Lösungen, um Prozesse zu beschleunigen und Kosten zu reduzieren. Ab 2024 soll jede neu eingebaute Heizung im Grundsatz mit mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien laufen. Damit das gelingt, werden weitere Investitionen erforderlich sein, ebenso wie ein konzentrierter Abbau der aktuellen Liefer- und Einbauzeiten. Grundsätzlich gilt: Um unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern weiter zu reduzieren, müssen wir im Gebäudebereich schneller vorankommen und die breite Palette von Sanierung, Technologie und Erzeugung in den Blick nehmen.“

Hoher Bedarf nach verständlichen, herstellerunabhängigen Informationen

Die Umfrage verdeutlicht auch die Bedeutung der Energieberatungen: 80 Prozent der Energieberatungen führen häufig bis sehr häufig zu einer Empfehlung zum Wärmepumpeneinbau. Gleichzeitig wird auch die Effizienz der Gebäudehülle betrachtet und Verbesserungsvorschläge gemacht. Die meist gestellte Frage der Hausbesitzer*innen in Bezug auf Wärmepumpen ist dabei: „Funktioniert sie auch in meinem Gebäude?“, gefolgt von Fragen nach dem Preis und der Wirtschaftlichkeit.

Oft fehlen zudem leicht verständliche, herstellerunabhängige Informationen: Über die Hälfte der befragten Expert*innen gab an, dass ihnen dies bei der Beratung von Bauleuten helfe. Besonders gefragt sind neutrale Informationen, die einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten zur Heizungsmodernisierung geben. Auch der Ruf nach einer Infokampagne des Bundes über Wärmeerzeuger oder Wärmepumpen verdeutlicht diesen Bedarf nach herstellerunabhängigen Informationen. Andreas Kuhlmann: „Dies sind einfache Maßnahmen, die den Energieexpertinnen und -experten das Leben leichter machen können.“

Was Energieberatende brauchen 

Fragt man die Energieberatenden direkt, was sie sich zur Unterstützung wünschen, fällt die Antwort recht klar aus: technische Hotline für Beratende, realistische Praxiswerte zum Einbau und Betrieb einer Wärmepumpe, herstellerunabhängige Informationen und Schulungen. An die Politik und die Fördergeber haben die Energieexperten folgende Wünsche: Verlässliche Förderbedingungen, einfache Informationen zur Förderung sowie schnellere und einfachere Verfahren und Bearbeitung der Anträge.

Quelle: dena / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7970 Thu, 01 Sep 2022 11:12:06 +0200 65 Prozent reichen nicht https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/65-prozent-reichen-nicht-7970.html „65 Prozent erneuerbare Energien beim Einbau von neuen Heizungen“ verlangt das jüngste Konzeptpapier der Berliner Ministerien zum Thema Energieeffizienz und Klimaschutz. Dem Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) reicht das nicht. VDPM-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers formuliert ganz klar: „Gebäude müssen nicht mit 65 Prozent erneuerbarer Energie beheizt werden, sondern mit 100 Prozent. Sonst werden sie nie klimaneutral. Einfach nur fossile durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen – das wird im Ergebnis nicht zum Ziel führen, weil kein Spareffekt forciert wird.“ Der VDPM favorisiert ein Niedertemperatur-Paket, in dem erneuerbare Energien, Anlagen-technik und Wärmedämmung enthalten sind. Die Wärmedämmung steht dabei für die im Bestand unabdingbare Energieeinsparung. Gebäude müssen im Zusammenhang mit der Umstellung auf energieeffiziente Heiztechnologien mindestens Niedertemperatur-ready gemacht werden. So kann ein Gebäude bereits im ersten Schritt effizient auf eine Heiztechnologie umgestellt werden, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie auskommt.

Der VDPM fordert: Mit dem Inkrafttreten der 65-Prozent-Erneuerbare-Energie-Vorgabe muss für deren Umfeld eine neue Fördersystematik greifen. Die höchste Förderung muss denjenigen zugutekommen, die über die gesetzliche Vorgabe hinaus auf 100 Prozent Erneuer-bare umstellen und parallel Maßnahmen zur Senkung des Heizwärmebedarfs unter 70 kWh/m² und Jahr durchführen. Das wäre konsequent und hätte den wirkungsvollsten Effekt in Sachen angestrebter Klimaneutralität im Gebäudebestand.

Quelle: VDPM / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7969 Thu, 01 Sep 2022 10:22:30 +0200 57. Frankfurter Bausachverständigentag https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/57-frankfurter-bausachverstaendigentag-7969.html Am 23. September 2022 findet im Kongresszentrum Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main der Frankfurter Bausachverständigentag statt. In diesem Jahr befasst sich die Veranstaltung mit Steil- und Flachdächern. Besonders diskutiert werden Problempunkte bei Flachdächern und die Flachdachrichtlinie. Aber auch neue Technologien zur Energieerzeugung auf Dächern werden eine Rolle spielen. Darum widmen sich Expert*innen in ihren Praxisvorträgen den Fragen zur Montage, Instandhaltung und Entsorgung von Solaranlagen ebenso, wie dem Umgang mit dem Tragwerk, sollte eine Solaranlage auf dem bestehenden Dach nachgerüstet werden. Den Abschluss macht auch in diesem Jahr ein Rechtsvortrag, der nachhaltige/ökologische und recyclingfähige Baustoffe für Dächer näher beleuchtet.

Wie gewohnt werden alle Vorträge aus der Praxis anschaulich beschrieben und Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, ihre Fragen direkt im Anschluss an den Vortrag an die Referierenden zu stellen.

Der Frankfurter Bausachverständigentag wird in diesem Jahr wieder in Präsenz in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main stattfinden. Wie in jedem Jahr bietet der Bausachverständigentag die Gelegenheit zu Diskussionen und persönlichen Kontakten sowie zum Besuch der begleitenden Ausstellung. Der Bausachverständigentag bleibt damit die Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch für Bausachverständige, Planende und Bauausführende.

Programm

Moderation: MSc, Dipl.-Ing. Christina Hoffmann, RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum

 

Begrüßung und Einführung

Christi Degen, Geschäftsführerin RKW Kompetenzzentrum

RA Michael Halstenberg, VHV Versicherungen

10:00   Solarpflicht in Deutschland – Anforderungen heute und 2023  

N.N.

10:45   Statik und Dynamik - Bautechnische Aufgabenstellungen an Dachkonstruktionen durch den Aufbau von solartechnischen Anlagen

Dipl.-Ing. Hanns-Christoph Zebe, Ingenieurbüro für das Bauwesen

11:30   Kaffeepause

12:00   Montage, Instandhaltung und Entsorgung von Solaranlagen – darauf ist zu achten

Ludwig Held, Dachdeckermeister, Klempnermeister, Fachkraft für Solartechnik, ö.b.u.v. Sachverständiger (HWK)

12:45   Mittagspause

13:30   Kosten und Nutzen von Photovoltaik auf dem bestehenden Gründach – Erfahrungen aus der Praxis

Dipl.-Ing. (FH) Lena Kehl, Ingenieurbüro Kehl

14:15   Das selbstkompostierende Flachdach

Dipl.-Ing. (FH) Ingo Kern, ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden, Kern+Kern GbR

15:00   Diskussion: Flachdachrichtlinie vs. DIN / Gefälleforderungen

Dr. rer. nat Udo Simonis, Sachverständigenbüro Dr. Udo Simonis

Dipl.-Ing. Klaus Hafer, Geschäftsführender Gesellschafter Dipl.-Ing. Klaus Hafer Beratende Ingenieure, ö.b.u.v. Sachverständiger für Bauwerksabdichtung und Flachdächer sowie beratender Ingenieur der Ingenieurkammer Bau NRW

15:45   Kaffeepause

16:00   Schlaglicht Technik und Recht: nachhaltige/ ökologische, recyclingfähige Baustoffe

RA Michael Halstenberg, Franßen & Nusser Rechtsanwälte PartGmbH

17:00   Ende der Veranstaltung 

Zur Anmeldung geht es hier: www.rkw.link/bst2022

Quelle: RKW Kompetenzzentrum / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7968 Wed, 31 Aug 2022 06:00:00 +0200 Handbuch zur Gebäudeenergieberatung in sechster Auflage erschienen https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/handbuch-zur-gebaeudeenergieberatung-in-sechster-auflage-erschienen-7968.html Aufgrund der hohen Nachfrage hat der Energieberaterverband GIH sein „Handbuch Gebäudeenergieberatung“ neu aufgelegt. Die mittlerweile sechste Ausgabe berücksichtigt die jüngsten Änderungen an der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sowie am Gebäudeenergiegesetz (GEG). Das Handbuch ist auf die Basisausbildung zum Energieberater bzw. zur Energieberaterin zugeschnitten und deckt alle im dena-Regelheft geforderten Grundlagen ab. Mit seinen von über 60 Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen erarbeiteten Inhalten dient es aber auch erfahrenen Energieberaterinnen und -beratern als Nachschlagewerk.

Das praxisnahe Buch deckt aber auch aktuelle Themen ab – von der Brennstoffzelle über Sektorenkopplung, Elektromobilität und Smart-Home-Anwendungen bis hin zum Energiespar-Contracting. Die Inhalte zum GEG und zur BEG wurden auf den aktuellen Stand vom Juli 2022 gebracht. Während ein umfangreicher Anhang mit Glossar und Auszügen aus Gesetzen und Förderprogrammen die einzelnen Kapitel ergänzt, leitet eine umfangreiche Sammlung an Checklisten die praktische Beratungstätigkeit an.

Das 346 Seiten umfassende Kompendium erscheint in einer Auflage von 2.000 Stück und ist ab Ende August lieferbar. Bestellungen zum Preis von 49 Euro zuzüglich Versand sind bereits jetzt möglich: www.gih.de/handbuch/.

Quelle: GIH / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7967 Wed, 31 Aug 2022 05:00:00 +0200 Neue Runde des Wettbewerbs „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/neue-runde-des-wettbewerbs-auf-it-gebaut-bauberufe-mit-zukunft-7967.html Noch bis zum 10. November 2022 können sich Nachwuchstalente der Baubranche für den Wettbewerb bewerben. Unterstützt wird der Wettbewerb des RKW Kompetenzzentrums dabei ab sofort von Drees & Sommer und planen-bauen 4.0. Im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ werden seit 2002 innovative und praxisnahe Digitallösungen für die Bauwirtschaft gesucht. Auf der Webseite können jetzt schon Beiträge für die neue Ausschreibungsrunde angemeldet werden. Neben den Preisen in den traditionellen Bereichen Handwerk und Technik, Baubetriebswirtschaft, Bauingenieurwesen und Architektur werden erneut der Sonderpreis Start-up sowie der Sonderpreis der Ed. Züblin AG ausgelobt. Einzel- sowie Teamarbeiten sind in allen Bereichen willkommen.

Anmeldeschluss ist der 10. November 2022. Eine Abgabe des Beitrags ist bis zum 14. November 2022 möglich. Die Preisverleihung findet am 18. April 2023 im Rahmen der BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme in München statt.

Seit diesem Jahr kann der Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ auf die Erfahrungen und Expertise zweier neuer Partnerschaften zurückgreifen: Das Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer ist seit Kurzem neues Mitglied im Kreis der Fördernden und die planen-bauen 4.0, Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH, neue Medienpartnerin.

Quelle: RKW Kompetenzzentrum / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster