enbausa.de - Energetisch Bauen und Sanieren https://www.enbausa.de/ Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen de-DE EnBauSa Fri, 14 Aug 2020 22:13:53 +0200 Fri, 14 Aug 2020 22:13:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-7135 Fri, 14 Aug 2020 11:11:55 +0200 Titanweiß wird Sondermüll https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/titanweiss-wird-sondermuell-7135.html Die EU-Kommission hat im Oktober 2019 Titandioxidpulver als potenziell krebserregenden Gefahrstoff eingestuft. Wenn die Verordnung Mitte 2021 in Kraft tritt, gelten Produkte mit diesem Farbpigment als Sondermüll. Für die Industrie hat das weitreichende Folgen. Beim niedersächsischen Öko-Farbenhersteller Kreidezeit sieht man dem gelassen entgegen. Dort wurde von Anfang an auf Titanweiß verzichtet. Ende der 80er-Jahre stellte Unternehmensgründer Gert Ziesemann auf einem Wochenmarkt in Hildesheim seine Wandfarbe aus Magerquark, Kreide und Borax vor, die noch heute im Programm ist. Heute vertreibt das Unternehmen mit seinen gut 30 Mitarbeitern mehr als 100 Produkte weltweit.

Die Herstellung von Titanweiß ist unter Umwelt-Gesichtspunkten heute unbedenklich, da durch spezielle Recycling-Prozesse keine Dünnsäure - damals ein Abfallprodukt bei der Herstellung von Titanweiß - mehr entsorgt werden muss. Trotzdem verzichtet Kreidezeit aus Klimaschutzgründen weiterhin konsequent auf Titandioxidpulver, so Michael Meißner, technischer Berater bei Kreidezeit. „Die Herstellung von Titanweiß verbraucht enorm viel Energie, entsprechend entsteht auch CO2 in großen Mengen“, sagt Michael Meißner.

Titanweiß ist hierzulande das am häufigsten verwendete Weißpigment. Es kommt in fast allen weißen Materialien vor – ob in Kunststoffen, Papier oder Zahnpasta. „Farben mit Titanweiß sind tatsächlich sehr strahlend und können mit synthetischem Aufhellen noch grell-weißer gemacht werden“, beschreibt Meißner die Eigenschaften. Solche Wandfarben lassen eine makellos einheitliche, aber starre weiße Fläche entstehen, die bei allen Lichtverhältnissen gleich aussieht.

Farben aus Kalk und Marmormehlen haben eine ganz andere Optik. Mit ihnen lassen sich Weißtöne erzielen, die zwar hell, aber nicht grell sind und die das Licht verschiedener Tageszeiten lebendig aufnehmen und widerspiegeln. Dadurch wirken die Wände fürs Auge wohltuend und fügen sich harmonisch in die Wohnungsumgebung ein.

Die Entscheidung der EU-Kommission, Titanweiß als "potenziell krebserregend durch Einatmen" zu klassifizieren hat für die Industrie weitreichende Folgen: Denn der Rohstoff ist in vielen Produkten kaum zu ersetzen. Ab Mitte nächsten Jahres müssen viele Erzeugnisse deswegen als Sondermüll entsorgt werden. Auch in dieser Hinsicht macht sich der konsequente Verzicht auf Titanweiß für den niedersächsischen Ökofarben-Pionier jetzt bezahlt. Denn die Entsorgung der eigenen Farben und Putze ist kein Problem, sagt Meißner. Denn die Produkte lassen sich sogar kompostieren. Klarer Gewinn auch für Anwender, denn zusammen mit Wohngesundheit lassen sich Produkte besser nutzen.

Quelle: Kreidezeit / wh

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Heizung & Warmwasser
news-7134 Thu, 13 Aug 2020 16:22:25 +0200 Fünf Wohnprojekte sind unter den besten Acht https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/fuenf-wohnprojekte-sind-unter-den-besten-acht-7134.html Bestands- und Neubauprojekte unterschiedlicher Gebäudenutzungen haben es in die Liste der Nominierten für den diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur geschafft. Sie alle zeigen, wie sich Nachhaltigkeit, Innovation und gestalterische Qualität miteinander verknüpfen lassen. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum achten Mal gemeinsam von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vergeben. „Auch in diesem Jahr decken wir mit den Nominierten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur wieder eine spannende Bandbreite an architektonischen Lösungen ab“, sagt DGNB-Präsidiumsmitglied Amandus Samsøe Sattler, unter dessen Vorsitz die Jury stand. „Sie alle erzählen für sich genommen eine überzeugende, vorbildliche Geschichte im Umgang mit ihren konkreten Bauaufgaben.“ Von den acht Projekten kommen vier aus Baden-Württemberg, zwei aus Berlin und jeweils eines aus Bayern und dem Saarland. Eine große Anzahl an Projekten verwendet den Werkstoff Holz verwenden.

Stark vertreten unter den Nominierten sind in diesem Jahr Wohngebäude. Hierzu zählt das inklusive Projekt Manara in Ludwigsburg, das Wohngemeinschaften für geflüchtete Jugendliche und Studierende schafft. Es zeigt beispielhaft, wie sich Bezahlbarkeit, eine nachhaltige Bauweise, eine schnelle Umsetzung durch Vorfertigung, sozialer Anspruch und Wohnqualität miteinander verbinden lassen. In Stuttgart steht das Projekt MaxAcht einer privaten Baugemeinschaft, das partizipative Planung, klimagerechte Bauweise und städtebauliche Einbindung verbindet.

Urbaner Holzbau

Das im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 entstandene SKAIO in Heilbronn war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung Deutschlands höchstes Holzhochhaus. Als Modellprojekt steht es für die Jury beispielhaft für die Leistungsfähigkeit des urbanen Holzbaus. Ähnlich das Wohnhaus Walden 48 in Berlin: Maßstäbe setzt das Projekt in Sachen Brandschutz, mit seinen sichtbaren Holzkonstruktionen und dem Verzicht auf Gipsbekleidungen, was zugleich zu einer Vereinfachung und Vergünstigung führt. Zudem stellt es der Jury nach ein Beispiel einer innenstädtischen Nachverdichtung an einem lärmbelasteten Ort dar, das mit seiner architektonischen Qualität überzeuge.

Die Themen Umnutzung und Sanierung von Bestandsgebäuden finden sich in der Liste der Nominierten bei zwei Projekten wieder. Zum einen bei UNIQUE³ in Saarbrücken, das als energetisch nicht sanierbar galt und lange leer stand. Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex der ehemaligen Siemens-Niederlassung wurde zu einem Wohnquartier revitalisiert. Durch eine weitgehende Entsiegelung und eine extensive Dachbegrünung erreicht es zudem lokale klimatische Verbesserungen. Ein Beispiel für einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit dem baulichen Erbe der industriellen Entwicklung bildet das Kraftwerk in München, urteilt die Jury. Dem monofunktional mit viel Ressourcenaufwand erstellten Gebäude sei mit kraftvollen gestalterischen Gesten eine Vielzahl neuer Nutzungen zugeführt worden.

Dem in Holz-Hybrid-Bauweise erstellten Null-Energie-Fachklassentrakt in Aalen sei es gelungen, architektonisch das umzusetzen, was sinnvoll und notwendig erscheint. Der freistehende Erweiterungsbau des Schubart-Gymnasiums überzeuge in der Vorauswahl als Lowtech-Lösung mit einem kleinen CO2-Fußabdruck. Ebenfalls überzeugt hat das temporäre Gebäude B-Part, das Teil des künftigen Stadtquartiers „Urbane Mitte am Gleisdreieck“ in Berlin ist. Es besitze eine identitätsstiftende und kommunikative Wirkung. Zudem verfüge es über eine große Nutzungsflexibilität und sei für Folgenutzungen an anderen Standorten geeignet.

Preisverleihung im Dezember

Die Sieger und Finalisten werden beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur in einem zweistufigen Juryprozess ausgewählt, an dem sich Experten aus den Bereichen Architektur und Bauen sowie aus Kommunen, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik beteiligen. Die Vorauswahl der Nominierten wurde durch die DGNB Jury, bestehend aus zehn Architekten und Planern in Deutschland, vorgenommen. Am 15. September 2020 entscheidet in der zweiten Auswahlrunde die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises über die Finalisten sowie den Gewinner.Die Preisverleihung findet am 4. Dezember 2020 während des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt. Quelle: DGNB / al

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Finanzierung
news-7133 Thu, 13 Aug 2020 10:17:12 +0200 Tipps zur Modernisierung von bestehenden Fußbodenheizungen in älteren Gebäuden https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/tipps-zur-modernisierung-von-bestehenden-fussbodenheizungen-in-aelteren-gebaeuden-7133.html Eine Modernisierung bestehender Heizungen ist für Handwerker und Gebäudeenergieberater ein wichtiges Thema. Der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. stellt zu diesen Themen Broschüren vor. In einer aktuellen geht es um Sanierung. Bauen im Bestand wird zusammen mit Beratung für Kunden wichtiger. Es gibt Fragen, die stellen Investoren oder Bauherren immer wieder an den Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.(BVF) und seine Mitglieder. Der BVF ergänzt daher seine Richtlinien und Broschüren mit Infoblättern, die kompakt die wichtigsten Informationen für die Bewertung der Situation und sinnvolle Maßnahmen an die Hand geben

Nun haben die Gremien sich der folgenden Fragestellung angenommen: „Sie sind Besitzer eines 20-30 Jahre alten Ein- oder Mehrfamilienhauses und wissen nicht, ob sie ihre alte Fußbodenheizung weiter und wenn ja, wie lange noch verwenden können?“ Auf 3 DIN A4-Seiten beantworten die Experten die Thematik und geben Tipps zu Bestandsaufnahme, Praxistest und darüber hinaus Hinweise zum Betrieb und zur Förderung.

Oft wird die Lebensdauer von Kunststoffrohren von Seiten der Bauherren hinterfragt. Hier kann gesagt werden, dass die verbauten Kunststoffrohre nach DIN 4726 eine enorme Lebensdauer haben durch eine hohe Zeitstandfestigkeit sowie eine zusätzliche Sicherheitsreserve.

In die Zukunft schauen

Die Rohre der Fußbodenheizung sind für einen langfristigen Betrieb ausgelegt. Wenn die Heizkreise durchströmt werden, kann mit neuer Regelungstechnik, Spülung und fachgerechter Befüllung nach VDI 2035 und einem hydraulischen Abgleich die optimale Funktion der Fußbodenheizung für die nächsten Jahrzehnte gesichert werden. Dies wird durch verschiedene Förderprogramme vom Staat auch finanziell gefördert.

Die Infoblätter des BVF werden sukzessiv ergänzt und flankieren die umfangreichen Veröffentlichungen des BVF eV als kompaktes Hilfsmittel zur ersten Bewertung einer Situation. Zur detaillierten Bewertung empfiehlt der Verband die Einschaltung eines Fachbetriebs und Nutzung der Richtlinien und Regelwerke, die hier zum Download bereitstehen. Dazu gibt es weitere Informationen.

Quelle: BVF / wh

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Heizung & Warmwasser
news-7132 Wed, 12 Aug 2020 10:47:59 +0200 Solarstrom effektiv nutzen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/solarstrom-effektiv-nutzen-7132.html Die Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern muss reduziert werden, um Europa klimaschonend und zukunftsorientiert auszurichten, das hat nicht zuletzt der Klimawandel deutlich gemacht. Photovoltaik ist ein echter Treiber in der Energiewende, doch Haushalte benötigen nur eine gewisse Menge an Solarenergie, daher gilt, den Energieüberschuss möglichst effizient zu nutzen. Elektronik- und Solarspezialist LG Electronics bietet Eigenheimbesitzern sowie Unternehmen Solar- und Energiespeicher-Technologie, um Sonnenenergie in Solarstrom umzuwandeln, zu speichern und nach eigenem Bedarf zu nutzen. Der Eigenverbrauch selbsterzeugten Solarstroms gewinnt für Solaranlagenbetreiber kontinuierlich an Bedeutung. Die Gründe dafür sind einfach: Die staatliche Einspeisevergütung sinkt immer weiter, während zeitgleich die Strompreise steigen. Moderne Energiespeichersysteme (ESS) sorgen jedoch dafür, dass Solarstrom immer dann zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird, auch, wenn die Sonne gerade nicht scheint. LG Solar setzt auf die dritte Generation seiner Energiespeichersysteme, die LG ESS Home Reihe und bietet Eigenheimbesitzern damit eine effiziente Möglichkeit, die Eigenverbrauchsquote ihrer Photovoltaik-Anlagen zu verbessern.

Überzeugend in zahlreichen Bereichen

Das DC-gekoppelte LG ESS Home ist in zwei Konfigurationsmöglichkeiten erhältlich. Als Home 8 und Home 10. Die Systeme beinhalten Akkumulatoren mit 7,0 kWh und 9,8 kWh und sind auch bei größeren Solaranlagen einsetzbar. Zudem kann die Serie, durch den Einsatz einer weiteren Batterie, den Bedarf nach höheren Speicherkapazitäten decken. Die Lithium-Polymer-Akkumulatoren der LG ESS Home Systeme erlauben dank der drei MPP-Tracker eine flexible Modulbelegung. So lassen sich zwei Akkumulatoren kaskadieren und ermöglichen flexible Speicherkapazitäten von 14 kWh über 16,8 kWh bis hin zu 19,6 kWh. Praktischer Pluspunkt bei Stromausfall: Die optionale Back-up-Funktion des LG ESS Home 8 und 10 ermöglicht durch eine Umschalteinrichtung eine Versorgung aus den Solarspeichern. So bleiben Nutzer eines ESS am Netz, während andere im Dunkeln sitzen. Mit dem neu entwickelten Energiemanagement können Anwender außerdem ihre gesamte PV-Anlage digital überwachen. Der Eigenverbrauch lässt sich optimieren und der Grad der Autarkie steigern. Neben der Energieüberwachung ist die neueste Generation des LG Stromspeichersystems auch mit den LG Luft-Wasser-Wärmepumpen der Mono-Block- und Therma V-Serie kompatibel. Doch nicht nur die Technik, auch die Optik der Speichersysteme stimmt: Hochwertige Materialien und das zeitlos-moderne Hochglanz-Design des Edelstahlgehäuses sorgen dafür, dass die LG ESS Home in jedes Haus passen. Durch die kombinierte Bauweise des Hybrid-Wechselrichters ist der Speicher zudem schmal gestaltet und kann besonders platzsparend eingebaut werden.

Verbessertes Solarmodul für noch mehr Effizienz

Für alle Eigenheimbesitzer, die noch nicht auf Solarenergie setzen, sich aber von den zahlreichen Vorteilen überzeugen lassen, hat LG ebenfalls eine gute Nachricht. Das Solarmodul NeON 2 (LG370N1C-N5) hat eine Auffrischung erhalten. Es erreicht nun eine Leistung von 370 kWp und hält einem Druck von 6000 Pascal stand. Mit seiner erweiterten Leistungs- und Produktgarantie von 25 Jahren bildet das LG NeON 2 ein zukunftsfähiges Paket für Planungssicherheit in der umweltfreundlichen Energieerzeugung. Damit ist es die optimale Grundlage zur eigenen Stromerzeugung und macht Eigenheimbesitzer in Verbindung mit einem Energiespeicher zu Selbstversorgern.

„Solarstrom wird immer mehr zum entscheidenden Faktor in fortschrittlichen Energiekonzepten für Haushalte und Firmen“, sagt Michael Harre, Vice President EU Solar Group bei LG Electronics. Als Systemanbieter würde LG auch künftig alles daran setzen, die komplette Bandbreite an leistungsfähiger Solartechnologie bereitzustellen, die Autarkie mit Energie- und Kosteneffizienz verbindet. Damit sollen Effizienz und Umweltschutz zusammen arbeiten.

Quelle: LG / wh

 

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Heizung & Warmwasser
news-7131 Wed, 12 Aug 2020 10:04:34 +0200 Solarbranche ist im Aufschwung https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/solarbranche-ist-im-aufschwung-7131.html Der Markt für Solarheizungen boomt. Die Förderanträge verzeichnen einen Zuwachs von über 200 Prozent und der Solarkollektorabsatz ist um elf Prozent gestiegen. Der Geschäftslage-Index befindet sich auf dem Höchststand seit mehr als zehn Jahren. Die verbesserten Förderkonditionen für Solarwärme-Anlagen im Rahmen des neu aufgelegten Marktanreizprogramms (MAP) zeigen ihre Wirkung. Die veröffentlichten Zahlen des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zeigen, dass im ersten Halbjahr 2020 rund 200 Prozent mehr Solarthermie-Förderanträge gestellt worden sind als im Vorjahr. Konkret sind das 26.991 Anträge gegenüber 8700 Anträgen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Solarheizungen werden seit Jahresbeginn im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" mit bis zu 35 Prozent bezuschusst. Wird eine Ölheizung ausgetauscht, beträgt die Förderung bis zu 45 Prozent. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) nutzen 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland Solarthermie-Anlagen für die Erzeugung von Raumwärme oder zur Brauchwasser-Erwärmung.

Elf Prozent mehr Solarkollektoren abgesetzt

Ebenso positiv entwickeln sich die Zahlen bei den Solarkollektor-Herstellern. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres setzten sie in Deutschland rund elf Prozent mehr Solarkollektoren ab als im Vorjahreszeitraum, wie die monatlich erstellte Marktbefragung des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) zeigt. Im Juni wurde ein Absatzplus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt.

Die gute Geschäftslage zeigt sich zudem im Geschäftsklimaindex, der vom BSW seit 2005 vierteljährlich erhoben wird. Dieser kletterte auf den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. „Statt einer Corona-Delle erleben wir eine Investitionswelle“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. Die verstärkte Klimadebatte der vergangenen Jahre, deutlich verbesserte Fördersätze und die im kommenden Jahr erwartete Einführung eines jährlich steigenden CO2-Preises auf fossile Brennstoffe würden Wirkung zeigen.

Zudem rechnet der BSW weiterhin mit einer guten Auslastung der Mitgliedsunternehmen. Einer aktuellen Umfrage der Beratungsgesellschaft co2online zufolge beabsichtigen 43 Prozent der Befragten bei einer geplanten Gebäudeinvestition eine Heizungsmodernisierung. Im Juni erst hat sich der Bundesverband mit Erfolg dafür eingesetzt, dass die Haushaltsmittel für das MAP-Förderprogramm im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts um weitere 300 Millionen aufgestockt wurden. Quelle: BSW / al

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Solarenergie
news-7130 Wed, 12 Aug 2020 08:54:48 +0200 Urbanes Wohnen bergwärts https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/urbanes-wohnen-bergwaerts-7130.html Am Stadtrand von Innsbruck wurde nicht nur bloßer Wohnraum geschaffen, sondern ein architektonisches Projekt mit einzigartigem Charakter. Das Konzept einer neuen Wohnanlage nutzt geschickt die exponierte Hanglage des Baugrundstücks. 32 Einheiten mit durchdachten Grundrissen und Loggien, die ganzjährig genutzt werden können, erfüllen den Anspruch an komfortables Wohnen in Stadt- und Naturnähe zugleich. In Innsbruck-Kranebitten, einem Stadtteil nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt, entstand auf ca. 3.800 m² eine neue Wohnanlage mit 32 Wohnungen, aufgeteilt auf drei Mehrfamilienhäuser. Die Architekten der scharmer – wurnig – architekten ZT gmbh entwarfen ein Gebäudeensemble, das im Sinne einer ehemaligen Waldsiedlung von einer kleingliedrigen Struktur geprägt ist und sich zurückhaltend in die Landschaft einfügt. Die Anordnung der drei Baukörper schuf parkähnliche Freiräume, die den Anwohnern zur Verfügung stehen. Mit der Verteilung der Gebäude auf verschiedenen Ebenen geht das Konzept auf die Hanglage des Baugrundes ein und ermöglicht so von den Wohnungen aus gesehen freie Blicke in die Umgebung.  Entsprechend orientieren sich die offenen Grundrisse der Innenräume zu den Außenbereichen. Die Loggien sind dank einer vorgehängten Ganzglas-Balkonverglasung auch bei Wind und Wetter nutzbar.

Konzept von städtebaulicher Qualität

Nach Vorgabe des Bauträgers, der Panorama Bauobjekt GmbH,  sollten 32 hochwertige Wohnungen mit Terrassen oder Loggien entstehen und ein Lebensmittelhändler in die Wohnanlage integriert werden. Die Stadt Innsbruck setzte per ausgelobten Architekturwettbewerb einen Entwurf voraus, der auch der Allgemeinheit einen Mehrwert bietet.

Das Konzept der scharmer – wurnig – architekten überzeugte den Bauträger und die Stadt Innsbruck gleichermaßen: Es besticht durch seine städtebauliche Qualität. Die geforderte Anzahl der Wohnungen teilten die Architekten auf drei Baukörper auf. Die Positionierung des Nahversorgers an einer Straße und die Anordnung der Wohnblöcke schaffen trotz der erreichten baulichen Dichte luftige Freiflächen. Zugleich bietet die Wohnanlage ausreichend Privatsphäre. Fußläufig können die Bewohner das großzügig begrünte Areal von der südlich gelegenen Straße über einen Weg durchqueren, der sich entlang des Lebensmittelhandels in Richtung Norden über den neu entstandenen zentralen Platz erstreckt. So erlaubt die Anlage urbanes Wohnen in der Natur und mit wenig Verkehr.

Öffentlichen Mehrwert schafft zum einen die Unterbringung des Nahversorgers an der Straße. Ein weiteres Ziel des Entwurfes: „Da der ursprüngliche Baumbestand im Zuge der Bebauung nicht erhalten werden konnte, wurde nach Fertigstellung des Projektes aufgeforstet, sodass der Wald wieder spürbar wird“, sagt Florian Schedle, Architekt und Geschäftsführer.

Herausforderung Hangbebauung 

Die unterschiedlichen Höhen des Grundstücks stellten für die Architekten eine große Herausforderung dar. Diese nutzten die Hanglage jedoch so geschickt aus, dass die Stadt Innsbruck den Entwurf als gelungenen neuen Typus einer Hangbebauung hervorhob. Sofort ins Auge fällt der Rücksprung der Erdgeschoßzonen. Durch diese wird optisch eine besondere Leichtigkeit der Baukörper erreicht. Die Tiefgarage wurde entsprechend der Topographie auf zwei Ebenen angeordnet und eine unscheinbare Einfahrt in den südöstlichen Bereich des Grundstückes angelegt. Vor allem mit der Staffelung der niedriggeschossigen Baukörper wurde das Gelände in das Konzept miteinbezogen, sodass die Wohnungen jeweils auf eine weitestgehend freie Aussicht auf das Inntal ausgerichtet werden konnten.

Der Bauträger wünschte sich für die Wohneinheiten Terrassen oder Loggien. Doch es galt, die klimatischen Bedingungen zu berücksichtigen: Innsbruck-Kranebitten liegt am Fuß der Nordkette, auf Höhen um 600–750 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt hat ein gemäßigtes Klima mit teils alpinem Charakter. Starke Winde mit bis zu 120 km/h können in allen Jahreszeiten auftreten. Daher entschied sich der Bauträger gemeinsam mit den ausführenden Architekten für Loggien mit integrierter Balkonverglasung. Die besonderen Ansprüche an den Wetterschutz bei höchstmöglicher Transparenz und Flexibilität erfüllte das Ganzglas-Schiebe-Dreh-System SL 25 XXL von Solarlux.

Maximale Transparenz und hohe Flexibilität

Insgesamt 29 Loggien nach Süden und Osten wurden mit senkrecht rahmenlosen, raumhohen Elementen ausgestattet. Vorgelagerte Stabgeländer dienen als Absturzsicherung. Im geschlossenen Zustand schützt die Verglasung die Loggien vor Wind und Regen. Gleichzeitig bleibt der luftige und sonnige Charakter eines offenen Balkons erhalten. Geöffnet parken die Elemente als unauffällige, durchsichtige Glaspakete an der Seite. Im Winter wie im Sommer bildet die Verglasung zugleich eine thermische Pufferzone. Verschiedene Grundrisse konnten realisiert werden, da die Laufwagen des Systems über jeden Winkel von 90° bis 180° fahrbar sind. Dem exponierten Standort wird das Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) mit einer Stärke von 10 mm gerecht, das Widerstandsfähigkeit auch bei großen Windlasten garantiert. Trotz hoher Schlagregendichtigkeit ist durch einen Lüftungsspalt der Elemente von 3 mm in geschlossenem Zustand zugleich eine permanente Belüftung gegeben. Die einfach zu bedienenden Schiebe-Dreh-Elemente  lassen sich flexibel öffnen oder schließen. Kugelgelagerte 2-fach Horizontallaufwerke mit 65 kg Traglast sorgen für ein extrem leichtes, leises Gleiten. Von der Loggia aus sind die wartungsfreien Elemente mühelos zu reinigen.

Service aus einer Hand

Zum Leistungsspektrum des Systementwicklers und -herstellers gehört es, Bauherren und Architekten bei der Bauplanung und Projektabwicklung zu unterstützen. Die umfangreiche Planung,  Koordinierung und Durchführung in der Hand nur noch eines kompetenten Ansprechpartners zu wissen, ist für viele Auftraggeber ein ausschlaggebender wirtschaftlicher und zugleich entlastender Faktor. „Hervorzuheben ist die gute Projekt-Betreuung, Produktinformation und eine professionelle Abwicklung der Planungsphase sowie der Montage“, lobt Florian Schedle die Zusammenarbeit rückblickend.

Mit ihrer Wohnsiedlung zu Füßen der Berge schufen die Architekten somit ein Ensemble, dass naturnahes Wohnen mit einer durchdachten, modernen und dabei funktionalen Architektur gekonnt miteinander verbindet. Die SL 25 XXL hat dazu maßgeblich beigetragen. Sie sorgt für zusätzlichen Raum im Wohnraum und ermöglicht den Bewohnern witterungsunabhängiges Freiluftvergnügen in ihren Loggien.

Quelle: Solarlux/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7129 Wed, 12 Aug 2020 08:33:54 +0200 Vielfältige Flora und Fauna mit Energiegewinnung verbinden https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/vielfaeltige-flora-und-fauna-mit-energiegewinnung-verbinden-7129.html Freiflächen-Solaranlagen können sich zu artenreichen Biotopen entwickeln. Die Flächen zwischen den Kollektorreihen bieten Entwicklungsmöglichkeiten für eine vielfältige Flora und Fauna. Dazu sollten bei Planung und Betrieb einige Grundsätze beachtet werden. Solarthermische Freiflächenanlagen können neben der Energiegewinnung zugleich als hochwertige Habitate im Sinne des Naturschutzes dienen, beschreibt eine Broschüre des Projekts Solnet 4.0, in dem das Steinbeis Forschungsinstitut Solites, der Fernwärmeverband AGFW, das Hamburg Institut und die Zeitschrift Energiekommune zusammenarbeiten. Positive Effekte ergeben sich, weil die Flächen während der Energiegewinnung beispielsweise nicht intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Häufig lassen sich auf derselben Fläche, auf der Energie gewonnen wird, Ausgleichsmaßnahmen für den technischen Eingriff in das Landschaftsbild sowie eine enorme Artenvielfalt erzielen, schreiben die Autoren. Aus ökonomischer Sicht helfen den Betreibern dabei Ökopunkte oder perspektivisch auch Zertifizierungssysteme, wie sie derzeit mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für den Photovoltaikbereich entwickelt werden.

Bislang tragen Solarthermieanlagen mit einer Leistung von rund 70 Megawatt zur Wärmeversorgung in Deutschland bei. Freiflächenanlagen sind dabei die wirtschaftlich attraktivste Form, große Mengen Solarenergie für die Wärmenetze zur Verfügung zu stellen. Zugleich liegt die Solarthermie mit einem Energieertrag von rund 2000 Megawattstunden Wärme pro Hektar Landfläche in punkto Flächeneffizienz mit Abstand an der Spitze der erneuerbaren Energien. Neben landwirtschaftlich genutzten Flächen kommen für die Solarthermie auch Konversionsflächen wie ehemalige Deponien in Frage. Auch die bislang größte deutsche Solarthermieanlage in Ludwigsburg/Kornwestheim ist auf einer solchen Deponiefläche errichtet worden.

„Die Flächensuche ist für die verstärkte Solarthermie-Nutzung eine wesentliche Herausforderung“, sagt Matthias Sandrock vom Hamburg Institut. „Wenn der Naturschutz bei der Planung von vornherein adressiert wird, kann sich dies doppelt lohnen: für den Klimaschutz und die Artenvielfalt, deren Bedeutung für eine nachhaltige Zukunft noch zu oft unterschätzt wird.” Quelle: Solites / al

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Solarenergie
news-7128 Thu, 06 Aug 2020 12:55:58 +0200 So werden heiße Sommertage erträglich https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/so-werden-heisse-sommertage-ertraeglich-7128.html So schön der Sommer auch ist, an manch heißen Tagen macht die Hitze zu schaffen, am überhitzten Arbeitsplatz oder im zu warmen Schlafzimmer. Praktische Tipps für diese schweißtreibende Zeit gibt der Fachverband Mineralwolleindustrie (FMI). Eine gute Möglichkeit für die vier Wände und unklimatisierte Räume ist, die Hitze auszusperren. Um das Aufheizen der Räume durch die Fenster zu vermeiden, sollten tagsüber die Rollos oder Jalousien unten bleiben. Zumindest, wenn keine dichter Laubbaum vor dem Fenster steht. In den seltensten Fällen wird es eine Robinie sein, doch die meistert das zunehmend trockene Stadtklima und ist Baum des Jahres 2020.

Auf die richtige Lüftung kommt es zudem an. Nachts oder am frühen Morgen sorgt die abgekühlte Luft über offene Fenster für angenehme Frische. Tagsüber sollten die Fenster am besten ganz geschlossen und verschattet bleiben. Maximiert wird der Luftaustausch, wenn nachts über gegenüberliegende Fenster gelüftet wird.

Wasser kühlt bei Verdunstung und ist daher eine schnelle Alltagshilfe: Die Unterarme kurz unter laues Wasser halten und diese an der Luft trocknen lassen. Das gleiche Prinzip hilft auch im Raum. Wasserflächen, -wände und -speier kühlen die Luft der Umgebung um mehrere Grad herunter. Manche Landschaftsplanende setzen sogar auf künstlich erzeugte Nebelfelder für einen kühlen Stadtraum. Und natürlich gilt: Viel, aber nicht zu kalt trinken. Eiskalte Getränke und Wasserbäder verengen die Blutgefäße und regen die Wärmeproduktion im Körper an.

Doppelt geschützt ist das Eigenheim mit einer Außendämmung an Dach und Fassade. Während eine Dämmung, zum Beispiel aus Mineralwolle (Glaswolle oder Steinwolle), im Winter die Kälte aussperrt, reduziert sie im Sommer den Wärmeeintrag über das Dach oder das Mauerwerk ins Haus wirksam. „An den Außenbauteilen angebrachte Dämmstoffe, etwa aus Mineralwolle, reduzieren den Wärmetransport in den Innenraum und können selbst hohe Temperaturunterschiede ausgleichen. Massive Bauteile innerhalb der gedämmten Gebäudehülle helfen als thermischer Puffer, die Aufheizung der Räume zu verzögern“, erklärt FMI-Geschäftsführer Thomas Tenzler. Damit herrsche auch an heißen Tagen ein angenehmes Raumklima in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz. Quelle: FMI / al

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Dämmung & Fenster
news-7127 Wed, 05 Aug 2020 10:47:50 +0200 Komfortabel und sicher im Bad entspannen https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/komfortabel-und-sicher-im-bad-entspannen-7127.html Das Bad hat sich vom simplen Waschraum immer mehr zur Wohlfühloase entwickelt, zu der beheizte Handtuchhalter, dimmbares Licht sowie Fußboden- und Spiegelheizung dazu gehören. Damit dieser Komfort auch sicher ist, sollte der Nutzer auf eine fachgerechte Elektorinstallation achten, rät die Initiative Elektro Plus. Rund 40 Minuten täglich verbringen die Deutschen durchschnittlich im Badezimmer, das heutzutage im Schnitt 9,1 Quadratmeter groß ist, wie eine Umfrage der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zeigt. „Das Badezimmer wird nicht mehr nur als reiner Waschraum genutzt“, erklärt Stefan Pirkl, Experte der Initiative Elektro Plus. „Es ist heute vielmehr ein wichtiger Rückzugsort, der Zeit zum Entspannen bietet und dank individueller Gestaltungsmöglichkeiten die eigene Persönlichkeit unterstreicht.“

Das Thema Elektroinstallation ist daher wichtig. Elektrische Geräte wie Zahnbürste, Rasierer, Föhn oder Radio bis hin zu der Beleuchtung oder dem beheizten Handtuchhalter erfordern für einen sicheren Betrieb ausreichend viele Anschlüsse und Steckdosen. „Um sicherzugehen, dass alle Wünsche professionell umgesetzt werden, sollten Bauherren sich unbedingt an einen Elektrofachmann wenden“, rät Pirkl. Der Fachmann kenne die gesetzlichen Vorschriften und Schutzbestimmungen und wisse worauf bei der Planung und Installation geachtet werden müsse.

Sicherheit steht bei der Planung im Vordergrund

Ihm dient die Richtlinie RAL-RG 678 als Orientierung bei der Badplanung. Sie gibt Aufschluss über die Mindestanforderungen an eine moderne und sichere Elektroinstallation und definiert Standards in drei Ausstattungsstufen. Drei sogenannte „plus“-Ausstattungsstufen ergänzen die jeweilige Basisausstattung. Sie legen die technischen Voraussetzungen fest, die gegeben sein müssen, um die einzelnen elektrischen Funktionen miteinander zu vernetzen. Damit wird es beispielsweise möglich, Heizung, Licht und Jalousien per Knopfdruck aufeinander abzustimmen. Um einen Stromschlag zu vermeiden, rät die Initiative zur Installation von Fehlerstromschutzschaltern (FI) sowie FI-Schutzsteckdosen, die über Klappdeckel verfügen.

Um ausreichend Licht, etwa zum Schminken oder Rasieren zu haben, empfiehlt die Initiative blendfreie Leuchten am Wandspiegel sowie Deckenstrahler, um bestimmte Bereiche punktuell auszuleuchten. Da 63 Prozent der Deutschen laut der Umfrage ein zu grelles Licht im Badezimmer vom Entspannen abhalte, sei außerdem der Einsatz von Dimmern ratsam. LED-Leuchten lassen sich etwa in ihrer Helligkeit regulieren und können das Bad in unterschiedlichen Farben beleuchten. Bei fensterlosen Bädern sind zudem Bewegungs- oder Präsenzmelder praktisch, da das Licht beim Betreten des Raumes automatisch angeht.

Die kleinen Extras, die für Komfort sorgen, können mit ihrer hohen Wattzahl den eigentlichen Badstromkreis auslasten. Dafür sollte laut Initiative ein eigener Stromkreis vorgesehen werden. Bei Infrarotkabine, Dampfdusche oder eine Badewanne mit Whirlfunktion und Unterwasserbeleuchtung können eigene Stromkreise ebenfalls nötig sein. Um das Badezimmer zu einem späteren Zeitpunkt unkompliziert nachrüsten oder Geräte auswechseln zu können, rät die Initiative dazu, von Anfang an Elektroinstallationsrohre einzuplanen. Quelle: Elektro Plus / al

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Finanzierung
news-7126 Wed, 05 Aug 2020 10:14:06 +0200 Bosch baut Versorgung mit regenerativen Energien aus https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/bosch-baut-versorgung-mit-regenerativen-energien-aus-7126.html Bosch treibt Klimaschutzziele trotz Belastungen durch Corona-Pandemie voran. Eine Steigerung der Maßnahmen hat das Ziel die ökologische Qualität der CO₂-Neutralstellung weiter zu verbessern. Das Stichwort „New Clean Power“ steht symbolisch zu Langzeitverträgen mit RWE, Statkraft und Vattenfall. Bosch installiert 18 neue Anlagen in 2019 mit einer jährlichen Erzeugungskapazität von 22 000 Megawattstunden. Erneuerbare Energien sind eine der zentralen Stellschrauben auf dem Weg zur Klimaneutralität. Bosch baut deshalb die Eigenstromerzeugung an seinen Standorten aus und wird langfristiger Abnehmer von regenerativem Strom aus neu errichteten Wind-und Solarparks. Dazu schließt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen drei exklusive Langzeitverträge für Photovoltaikstrom mit den Anbietern RWE, Statkraft und Vattenfall ab. Trotz der aktuell herausfordernden Situation aufgrund der Corona-Pandemie verfolgt Bosch damit weiterhin konsequent seine ehrgeizigen Klimaschutzpläne: „Der Klimawandel macht keine Pause – und wir auch nicht. Wir werden unser anspruchsvolles Ziel realisieren, bis Ende des Jahres keinen CO₂-Fußabdruck mehr zu hinterlassen“, sagte Volkmar Denner, CEO der Bosch-Gruppe. Alle 400 Bosch-Standorte weltweit werden dann klimaneutral sein – die deutschen Standorte sind es bereits seit Ende 2019. „Unsere Anstrengungen für die Energiewende werden auch nach 2020 fortgesetzt. Die Investition in regenerative Energien ist ein wichtiger Beleg dafür“, fügte Denner hinzu und erklärte, dass Klimaschutz zwar koste, Nichtstun jedoch teurer wäre – zumal die Investitionen in Energieeffizienz auch zu Kosteneinsparungen führen.

Bosch verbessert ökologische Qualität der CO₂-Neutralstellung weiter

Um die CO₂-Neutralität zu ermöglichen, investiert Bosch neben der regenerativen Energieversorgung vor allem in die Energieeffizienz der eigenen Standorte. Das Unternehmen will bis 2030 die ökologische Qualität der CO₂-Neutralstellung durch die Steigerung dieser beiden Maßnahmen weiter sukzessive verbessern. Als kurzfristige wirksame Hebel kauft Bosch zudem Ökostrom aus bestehenden Anlagen zu und kompensiert unvermeidbaren CO₂-Ausstoß durch ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen in vollem Umfang. „Der Anteil der CO₂-Kompensationen wird 2020 deutlich niedriger sein als geplant. Wir kommen damit bei der weiteren Verbesserung der Qualität unserer Maßnahmen schneller voran als erwartet“, sagte Denner. Den Anteil an regenerativen Energien am Verbrauch will Bosch noch deutlich steigern. Die drei neuen Langzeitverträge für Photovoltaikstrom zahlen auf die Erreichung dieses Vorhabens ein und treiben die Energiewende voran. Insgesamt hat Bosch 2019 weltweit rund 1,94 Millionen Tonnen CO₂ ausgestoßen (Scope 1+2) – bereits rund ein Drittel weniger als im Jahr zuvor.

100 000 Megawattstunden aus neuen Photovoltaik-Parks

Aus neu errichteten Anlagen beliefern die Vertragspartner RWE, Statkraft und Vattenfall Bosch jeweils exklusiv. Der Strom aus den subventionsfreien Photovoltaik-Parks der drei Anbieter wird durch das öffentliche Stromnetz zu Bosch-Standorten in Deutschland transportiert und dort verbraucht. Insgesamt wird dies ab 2021 einen jährlichen Umfang von mehr als 100 000 Megawattstunden umfassen – das entspricht dem Jahresstromverbrauch von bis zu 30 000 privaten Haushalten oder 70 Prozent des Stromverbrauchs des Bosch-Standortes Feuerbach. Bei optimalen Photovoltaik-Bedingungen reicht die maximale Erzeugungsleistung aus, um zumindest stundenweise den gesamten Strombedarf der Werke Feuerbach, Homburg und Bamberg gleichzeitig zu decken. Die Langzeitverträge lösen einen Teil des Ökostrombezugs von Bosch aus bestehenden regenerativen Anlagen ab und haben eine Dauer zwischen zwölf und 16 Jahren. Mit der Belieferung durch Statkraft wurde bereits im Mai begonnen.

Die Bosch-Gruppe strebt solche Langzeitverträge auch über Deutschland hinaus an. In Mexiko deckt das Unternehmen beispielsweise mit „New Clean Power“ schon jetzt bis zu 80 Prozent seines Strombedarfs. Viele der dortigen Bosch Standorte erhalten Strom aus einem neu errichteten Windpark des Energiekonzerns Enel, der rund 105 000 Megawattstunden pro Jahr produziert. Die Kooperation mit Enel wurde für 15 Jahre abgeschlossen.

Energiebedarf mit Eigenstromerzeugung decken

Neben der exklusiven Abnahme von erneuerbaren Energiequellen erhöht Bosch auch die Eigenstromversorgung: Aus knapp 50 Photovoltaikanlagen an den eigenen Standorten gewinnt das Unternehmen derzeit rund 60 000 Megawattstunden pro Jahr. Am Bosch-Standort Nashik in Indien ist die größte Anlage dieser Art in der indischen Automobilindustrie entstanden. Insgesamt soll das Erzeugungsvolumen der regenerativen Eigenversorgung bis 2030 auf 400 000 Megawattstunden wachsen. Eine Photovoltaik-Anlage im thailändischen Bosch-Werk Hemaraj mit einer jährlichen Stromerzeugung von 1 300 Megawattstunden soll 2020 fertiggestellt werden.

Bosch betreibt außerdem Projekte zur Energieerzeugung im Bereich Wasserkraft und Biomasse. Auch neue Ansätze wie Wärme und Strom aus Wasserstoff sind Teil der Energieversorgung. So wurde im vergangenen Jahr an den Standorten Homburg und Bamberg der Prototyp einer von Bosch entwickelten stationären Brennstoffzelle in Betrieb genommen. Die Brennstoffzelle deckt nun Bedarfsspitzen an elektrischer Energie ab. In Salzgitter arbeitet Bosch gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut und weiteren ansässigen Unternehmen daran, ein von der Stadt und dem Land Niedersachsen gefördertes Zentrum für Wasserstoff zu errichten, den sogenannten Wasserstoff-Campus. Am Bosch-Trainingszentrum in Wernau wurde Ende Juni eine Brennstoffzellen-Pilotanlage auf SOFC-Basis (Solid Oxide Fuel Cell oder Festoxid-Brennstoffzelle) in Betrieb genommen. Ein Leuchtturmprojekt entsteht in Thüringen: Das Bosch-Werk in Eisenach will bis 2022 den Strombedarf über Eigenstromversorgung durch Photovoltaikanlagen und den Exklusivbezug von Strom aus Windkraft decken sowie durch ein ausgeklügeltes Energiemanagement basierend auf künstlicher Intelligenz minimieren.

Quelle: Bosch/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7125 Wed, 05 Aug 2020 09:38:05 +0200 CO2-Emissionen in Baden-Württemberg sanken stärker als deutschlandweit https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/co2-emissionen-in-baden-wuerttemberg-sanken-staerker-als-deutschlandweit-7125.html Die Emissionen der Anlagen in Deutschland sanken im Jahr 2019 insgesamt um 14 Prozent, in Baden-Württemberg sogar um knapp 20 Prozent, die Reform des Europäischen Emissionshandels zeigt deutschlandweit Wirkung. Baden-Württemberg hat seine CO2-Emissionen bei stationären Anlagen im Jahr 2019 um knapp 20 Prozent reduziert. Das geht aus dem aktuellen Bericht über die Treibhausgasemissionen der emissionshandelspflichtigen stationären Anlagen und im Luftverkehr für Deutschland im Jahr 2019 (VET-Bericht) hervor, den die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) jährlich herausbringt. Die 150 im Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfassten stationären Anlagen in Baden-Württemberg haben 2019 etwa 20 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Seit dem Start der aktuellen Handelsperiode des EU-ETS im Jahr 2013 konnten die Gesamtemissionen somit um 29 Prozent gesenkt werden. 2013 stießen Anlagen in Baden-Württemberg noch knapp 29 Millionen Tonnen CO2 aus.

Reform des Emissionshandels zeigt Nutzen

Die rund 1.900 im Europäischen Emissionshandelssystem erfassten stationären Anlagen in Deutschland haben laut Angaben der DEHSt 2019 etwa 363 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Anteil Baden-Württembergs an den deutschen Gesamtemissionen im Jahr 2019 betrug 5,6 Prozent.

Die Emissionen aller am EU-ETS teilnehmenden Anlagen in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie Island, Liechtenstein und Norwegen sanken 2019 ebenfalls, jedoch in geringerem Maße als in Deutschland. Nach Angaben der Europäischen Kommission gingen sie um neun Prozent zurück und beliefen sich auf rund 1,53 Milliarden Tonnen CO2.

Der starke Rückgang der Emissionen in Deutschland und Europa ist auch auf die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels zurückzuführen. Diese zeigt jetzt Wirkung. Der stark gestiegene Preis für CO2-Zertifikate hat insbesondere in der Energiewirtschaft zu einem deutlichen Rückgang der Emissionen geführt.

Der Europäische Emissionshandel (EU ETS) ist das zentrale Klimaschutzinstrument zur Reduktion der CO2-Emissionen (genau genommen der CO2-Äquivalente) in der Europäischen Union. Der EU ETS wurde 2005 eingeführt und umfasst Energieanlagen, Anlagen in der energieintensiven Industrie sowie seit 2012 auch den innereuropäischen Luftverkehr.

Quelle: CO2-Online/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7124 Mon, 03 Aug 2020 14:42:29 +0200 Staat unterstützt beim Heizen und Kühlen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/staat-unterstuetzt-beim-heizen-und-kuehlen-7124.html Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt die Nutzung effizienter Technologien, die auf Basis erneuerbarer Energien den Gebäudebereich mit Wärme oder Kälte versorgen. Dazu zählen sämtliche Produkte aus dem Portfolio des Zehnder Geschäftsbereichs Heiz- und Kühldecken-Systeme. Deckenstrahlplatten und Heiz- und Kühldecken können bei Sanierungsprojekten, die erneuerbare Energien als Energiequelle einsetzen, durch das seit Anfang 2020 geltende Programm "Heizen mit erneuerbaren Energien" gefördert werden. Hierbei werden bis zu 45 Prozent der Kosten für Investition, Montage und Installation vom Staat bezuschusst. Die förderfähigen Investitionskosten bei Nichtwohngebäuden sind auf 3,5 Millionen Euro (brutto) begrenzt.

Mit den Heiz- und Kühldecken-Systemen ist zudem eine Energieeinsparung von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu gewöhnlichen Wärmeverteilsystemen möglich. Von warmem Wasser durchströmt, geben sie ihre Energie überwiegend in Form von Infrarotstrahlung ab, die sich erst beim Auftreffen auf den menschlichen Körper oder Gegenstände in behagliche Wärme umwandelt. Da für dieses Wärmegefühl nicht zuerst die gesamte Raumluft erwärmt werden muss, wird ein deutlich niedriger Energieeinsatz benötigt.

Deckenstrahlplatten erfüllen in zahlreichen Ausführungen die hohen Effizienzanforderungen des Programms "Energieeffizient Bauen und Sanieren" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Dies qualifiziert die Deckenstrahlplatten von Zehnder und auch die optional verfügbaren LED-Einbauleuchten für die KfW-Förderung.

Bei der Beantragung der BAFA-Förderung müssen Bauherren darauf achten, dass der Antrag noch vor der Umsetzung der Baumaßnahmen beim Bundesamt eingereicht wird, um die Förderung zu erhalten. Quelle: Zehnder / al

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Heizung & Warmwasser
news-7123 Mon, 03 Aug 2020 14:19:15 +0200 Einbau einer Ölheizung auch nach 2025 möglich https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/einbau-einer-oelheizung-auch-nach-2025-moeglich-7123.html Die wichtigsten Bestimmungen des beschlossenen Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) zusammengefasst. Beispielsweise enthält es für Häuser mit einer Ölheizung neue Bestimmungen. Dazu zählt, dass bestehende Ölheizungen weiter betrieben und modernisiert werden dürfen. „Es gibt kein Ölheizungsverbot, lediglich eine Zusammenführung bestehender und neuer Auflagen, die Eigentümer zu berücksichtigen haben“, sagt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Bis einschließlich 2025 könnten bestehende Heizkessel auch ohne weitere Maßnahmen gegen moderne Öl-Brennwertgeräte ausgetauscht werden. Lediglich für Hausbesitzer in Baden-Württemberg gelten andere Regeln. Dort seien bereits heute die Vorgaben des landesspezifischen Erneuerbare Wärme-Gesetzes (EWärmeG) zu beachten. In Hamburg ist die Gültigkeit landeseigener Bestimmungen derzeit noch unklar.

Somit dürfen nach dem Jahr 2025 Ölheizungen weiterhin eingebaut werden, vorausgesetzt sie binden erneuerbare Energien mit ein. Dabei könnte es sich etwa um Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen handeln. Der Einbau einer Ölheizung allein ist auch erlaubt, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können. Hat ein Eigentümer bereits eine Ölheizung mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, so kann er jederzeit einen Kesseltausch durchführen, da das Gebäude bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

Regelung zur Austauschpflicht gilt weiterhin

Was die maximalen Betriebszeiten älterer Öl- und Gasheizungsanlagen angeht, gelten auch künftig die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), also eine maximale Laufzeit von 30 Jahren. Die Ausnahmeregelungen bestehen weiterhin für Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat. In solchen Fällen greift die Austauschverpflichtung für 30 Jahre alte Heizkessel nur im Falle eines Eigentümerwechsels. Auch Heizgeräte mit Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik sind von der Pflicht ausgenommen.

Eigentümer, deren Heizung in die Jahre gekommen ist, sollten jedoch über eine Modernisierung nachdenken. „Für Gebäude mit einer Ölheizung ist dabei der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts oftmals die günstigste Option“, so Willig. „Der Heizölbedarf kann so gegenüber einem alten Kessel deutlich reduziert werden.“ Die direkte Einbindung erneuerbarer Energien, etwa in Form einer Solaranlage, helfe dabei, die CO2-Emissionen des Eigenheims weiter zu verringern.

Förderung für Hybridanlagen

„Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Fördergelder“, erklärt Willig. Finanziell unterstützt wird der Einbau der erneuerbaren Komponenten, wie zum Beispiel eine Solaranlage, mit 30 Prozent der Investitionskosten. Zusätzlich gibt es auch immer wieder nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern. Erneuerbare Energien, wie Solaranlagen, können auch unabhängig von der eigentlichen Heizungsmodernisierung in einem zweiten Schritt integriert werden.

Zudem wird an alternativen CO2-armen beziehungsweise CO2-neutralen flüssigen Brennstoffen gearbeitet. „Durch mehr Effizienz, Hybridtechnologie und solche neuen Future Fuels können auch Gebäude mit einer Ölheizung die Klimaziele erreichen“, unterstreicht Willig. Quelle: IWO / al

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Heizung & Warmwasser
news-7118 Sat, 01 Aug 2020 05:00:00 +0200 Neu für WDVS-Verarbeiter: HECKcycle Rücknahmeservice https://www.enbausa.de/daemmung/heckcycle-ruecknahmeservice.html Rund 10 Millionen Quadratmeter Steinwolle-Dämmstoffe werden allein in Deutschland pro Jahr verarbeitet. news-7122 Fri, 31 Jul 2020 15:57:12 +0200 Smart Home unterstützt beim selbstbestimmten Wohnen https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/smart-home-unterstuetzt-beim-selbstbestimmten-wohnen-7122.html Smart-Home-Technologie kann dazu beitragen, lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Darauf basiert in vielen Fällen das Konzept des Ambient Assisted Living (AAL), das so viel wie "umgebungsunterstütztes Leben" bedeutet. Mithilfe unterschiedlicher – meist technischer – Systeme, Produkte oder Dienstleistungen soll das alltägliche Leben älterer oder kranker Personen oder Menschen mit Behinderung unterstützt werden. „Wer plant, in der aktuellen Wohnung oder dem eigenen Haus auch im Alter zu wohnen, dem bringen die Systeme für Sicherheit und Barrierefreiheit schon in jungen Jahren mehr Komfort“, so Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Dafür sollten sich frühzeitig über ein altersgerechtes Wohnkonzept, das die Barrierefreiheit mit einschließt, gemacht werden.

Neben rein baulichen Voraussetzungen kommen dabei maßgeblich auch elektronische Systeme und Anwendungen zum Tragen. Beleuchtete Steckdosen und Lichtschalter etwa sind im Dunkeln besonders leicht zu finden sind. Leuchten mit integrierten Bewegungs- und Präsenzmeldern machen Stolperfallen im Treppenhaus oder einem dunklen Flur deutlich, Bodenleuchten sorgen für zusätzliche Sicherheit und helfen bei der Orientierung. Für die Planung der altersgerechten Elektroinstallation sollte ein qualifizierter Elektrofachbetrieb hinzugezogen werden, der zu Maßnahmen berät, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen.

Automatisierte Systeme für Komfort und Sicherheit nutzen

Automatisierte Systeme, die aufeinander abgestimmt sind, bieten für den ZVEH den höchsten Grad an Komfort und Sicherheit. Das schaffe ein Smart-Home-System, bei dem verschiedene Funktionen miteinander vernetzt werden. So fahren im Brandfall automatisch die Rollläden hoch und öffnen lebenswichtige Fluchtwege. Bei zu starker Sonneneinstrahlung fahren die Rollläden oder Jalousien automatisch herunter. Die Heizung regelt sich selbsttätig. Die Technologie kann per Fernbedienung, Wanddisplay, Tablet oder Smartphone, Sprach- oder Gestensteuerung gesteuert werden.

Statt Tonsignalen können bei Problemen mit dem Gehör Lichtsignale angewendet werden, um im Gefahrenfall zu warnen. Rauchwarnmelder können mit einem visuellen Alarmsystem verbunden werden, das intensive Lichtblitze abgibt, die selbst bei geschlossenen Augen wahrgenommen werden. Ist auch das Sehvermögen vermindert, machen spezielle Vibrationskissen auf Gefahrensituationen aufmerksam. Insbesondere bei allein lebenden Menschen ist ein umfassender Schutz vor Einbrechern wichtig. Eine elektronische Alarmanlage sorgt zusammen mit einer mechanischen Absicherung von Fenstern und Türen mit modernen elektronischen Zylindern für Sicherheit. Per PIN oder Fingerabdruck-Scan oder Gesichtserkennung kann die Tür nur personalisiert geöffnet werden. Eine Alarmzentrale mit extra großen Tasten erleichtert eine seniorengerechte Bedienung. Zum Einsatz kommen können auch Sensorfußböden und ein „Inaktivitätsmonitoring“ das einen Hilferuf sendet, wenn sich eine Person untypisch lange ohne Bewegung an einem Ort in der Wohnung aufhält.

KfW fördert Investitionen

Das Bundesbauministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördern Investitionen in Einbruchsschutz und Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden. Über das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ unterstützt zum Beispiel die KfW sowohl Eigentümer als auch Mieter mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Der Elektroinnungsfachbetrieb berät zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten und hilft, eine individuelle Lösung für den jeweiligen Bedarf zu finden. Quelle: ZVEH / al

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Finanzierung
news-7121 Fri, 31 Jul 2020 14:46:31 +0200 Klimageräte unbesorgt betreiben https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/klimageraete-unbesorgt-betreiben-7121.html In Praxen, kleineren Büros und Ladengeschäften, aber auch in Wohnungen sorgen Klimageräte für angenehm temperierte und entfeuchtete Luft. Derzeit wird immer wieder die Frage gestellt, ob diese Geräte Coronaviren im Gebäude verteilen können. Das Umweltbundesamt (UBA) gibt hier Entwarnung. Dezentrale Klimageräte, die nur einzelne Räume in einer Wohnung kühlen und entfeuchten, übertragen keine Viren von einem Raum in andere Bereiche des Gebäudes, gibt der Fachverband Gebäude-Klima die Einschätzung wieder. Auch eine Vermehrung von Coronaviren im Klimagerät schließt das UBA aus, da Viren zu ihrer Vermehrung Wirtszellen brauchen, beispielsweise menschliche Zellen. Betreiber könnten unbesorgt mithilfe der Raumklimageräte die Raumluft kühlen und entfeuchten, beruhigt der Fachverband.

Wichtig ist jedoch, gleichzeitig eine effektive Lüftung sicherzustellen, um die Virenlast im Raum möglichst gering zu halten. Hierzu bieten sich laut Verband idealerweise Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung an. Zugleich empfiehlt er, diese unbedingt mit einem hohen Außenluftanteil zu betreiben. Ist keine mechanische Lüftung vorhanden, sollte ausgiebig über die Fenster gelüftet werden. Quelle: FGK / al
 

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Lüftung & Klima
news-7120 Thu, 30 Jul 2020 21:24:32 +0200 Anteil grüner Strom steigt um acht Prozent https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/anteil-gruener-strom-steigt-um-acht-prozent-7120.html Der Anteil der Erneuerbaren Energien auf dem deutschen Strommarkt ist im ersten Halbjahr 2020 angestiegen. Rund acht Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres und damit rund 50 Prozent betrug der Anteil der Erneuerbaren Energien im deutschen Strommix, zeigen Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). „Das ist eine gute Basis für die Energiewende durch emissionsfreie Stromerzeugung und den überfälligen Abschied von fossilen Energieträgern“, kommentiert Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) die Entwicklung. Es brauche klare politische Vorgaben für den weiteren Zubau und den Weiterbetrieb für Anlagen, die ab 2021 aus der EEG-Vergütung fallen, sagt sie weiter. 65 Prozent Ökostrom bis 2030 seien kein Selbstläufer.

Der Strommarkt zeichne mit höheren Erträgen aus Wind und Sonne und gleichzeitig zurückgehender Stromnachfrage in der Corona-Pandemie ein vorgezogenes Zukunftsbild, ist die Auffassung des BEE. Der Bundesverband bemerkt, dass der Entwurf der EEG-Novelle in der Sommerpause noch nicht vorliege und für die einzelnen Erneuerbaren Energien die konkreten Ausbaupfade im Stromsektor bis 2030 immer noch fehlten. „Entgegen allen Kassandra-Rufen hält die Infrastruktur einen höheren Anteil an Erneuerbaren Energien durchaus aus“, so Peter. Das System laufe stabil und liefere so den Beweis, dass auch ein von Hundert Prozent Erneuerbaren Energien getragenes Stromsystem in Verbindung mit Sektorkopplung, intelligenter Vernetzung und wachsenden Speichermöglichkeiten die Versorgung sicher und gut leiste.

Sie ist der Meinung, durch einen beschleunigten Zubau von Erneuerbaren Energien müsse jetzt auch politisch die Trendwende hin zu einem dekarbonisierten Strommarkt angestoßen werden. „Die erneuerbaren Technologien sind wettbewerbsfähig und bieten das Potenzial, die Energiewende zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu vollenden. Die lange angekündigte EEG-Novelle muss jetzt die dringend benötigten Antworten liefern, um diesen Weg zu beschreiten“, fordert Peter. Quelle: BEE / al

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Finanzierung
news-7119 Thu, 30 Jul 2020 12:31:24 +0200 Neue Plattform deckt Bandbreite ab https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/neue-plattform-deckt-bandbreite-ab-7119.html Ein neues Portal möchte zukünftig über Folgen des Stromausfalls informieren. Nutzer sollen es leichter haben. Dazu wird es fusioniert. Das vor zwei Jahre ins Leben gerufene Portal will durch Zusammenschluss seinen Nutzern eine Hilfe werden. Der Fernseher bleibt dunkel, das Licht geht nicht an und im Gefrierfach herrscht Tauwetter, nur einige wenige Auswirkungen eines Stromausfalls. In dieser Situation informiert das Portal Stromausfall.de schon heute fast in ganz Deutschland über Hintergründe und Ursachen der Versorgungsunterbrechung und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, dass Nutzer selbst Netzstörungen melden. Bislang. Denn stromausfall.de ist jetzt im weitaus umfangreicheren Portal Störungsauskunft.de aufgegangen.

Im April vor zwei Jahren von innogy ins Leben gerufen, lieferten eine Handvoll Unternehmen ihre Informationen für stromausfall.de, etwa die Dortmunder Westnetz, Syna aus Frankfurt am Main oder Mitnetz aus Chemnitz. Inzwischen beteiligen sich 54 Netzbetreiber an dem Gemeinschaftsportal für Störungen, darunter sämtliche Regionalversorgungsunternehmen des E.ON-Konzerns. Aber auch viele weitere überregionale Netzbetreiber wie Netze BW, Thüringer Energienetze, EAM Netz sowie zahlreiche Stadtwerke sind mit dabei. Zusammen umfasst das Netzgebiet der teilnehmenden Unternehmen 75 Prozent der Fläche in Deutschland. Und die Tendenz steigt weiter, die Teilnehmerzahl ist insbesondere im vergangenen Halbjahr stark angewachsen.

Gleichzeitig entwickelt sich Störungsauskunft.de – in komplett neuem Design und mit weitaus mehr technischen Möglichkeiten – zur Anlaufstelle für technische Versorgungsstörungen aller Art, der Namenswechsel steht für eine neue Zielrichtung: Im Laufe der nächsten Monate informiert die Plattform schrittweise auch über Störungen in den Bereichen Gas, Wasser, Straßenbeleuchtung und Internet. 2021 folgt eine Baustellenkarte.

„Als Energieversorger besitzen wir eine jahrelange Kompetenz in der Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und auch Breitbandinternet. Gerade im Fall einer Störung stehen die Menschen, die sich zurecht auf uns verlassen, im Mittelpunkt. Das Portal Störungsauskunft.de liefert ihnen wertvolle Informationen, beispielsweise zum Umfang oder zur Dauer einer Störung“, betont Daniel Felbier, der das Portal für innogy Westenergie seit dem Start verantwortet.

Störungsauskunft.de verzeichnet jeden Monat rund 150.000 Besucher, die über eine Million Klicks generieren. Aufgrund der heftigen Stürme im Februar gab es mit 230.000 Besuchern einen neuen Rekord.

Wie schon auf stromausfall.de kann der Besucher auf Störungsauskunft.de nachschauen, ob der Stromausfall dem zuständigen Netzbetreiber bereits bekannt ist und wie lange die Störung noch voraussichtlich dauert. Wird der Stromausfall nicht angezeigt, weil der Netzbetreiber vielleicht noch nicht informiert ist, kann ihn dafür der Nutzer mit Hilfe des Portals kontaktieren. Zudem kann er eine sogenannte Nutzermeldung auf der Karte eintragen, die für 24 Stunden sichtbar bleibt. Dabei prüft der Besucher anhand einer Checkliste, ob es sich tatsächlich um eine Netzstörung handelt oder ob die Ursache doch im eigenen Haushalt liegt.

Durch die Social Media-Funktion ergänzen sich die Meldungen der Netzbetreiber mit denen der Nutzer. Dadurch wird zum Beispiel sichtbar, welche Straßenzüge und Nachbarn ebenfalls vom Stromausfall betroffen sind.

Quelle: eon/wh

 

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Heizung & Warmwasser
news-7117 Wed, 29 Jul 2020 10:50:15 +0200 Forstwirtschaft und Holznutzung sind Grundpfeiler für wirksamen Klimaschutz und Bioökonomie https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/forstwirtschaft-und-holznutzung-sind-grundpfeiler-fuer-wirksamen-klimaschutz-und-biooekonomie-7117.html Die Fortwirtschaft sieht sich mit der Holznutzung als Mitwirker am Klimaschutz. Deshalb will sie auf Kritik reagieren. Ein Teil ist die Tatsache, dass die Holzvorräte in Baden-württembergs Wäldern um jährlich 13 Prozent wachsen. Für die Wärmewände ist Holzenergie ein Ziel. Die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung, der Artenschutz im Wald und der Beitrag der Holzenergie zum Klimaschutz werden von Kritikern zunehmend in Frage gestellt. Das will der Verband ändern. Durch Informationen. In einem neuen Faktencheck antwortet der Holzenergie-Fachverband Baden-Württemberg (HEF) nun auf gängige Kritikpunkte an der Nutzung von Holz. Damit will der Verband zur Versachlichung der Debatte beitragen. In seinem am 29. Juli 2020 veröffentlichten Faktencheck zeigt der HEF unter anderem, dass die Holzvorräte in Baden-Württembergs Wäldern bei der derzeitigen Bewirtschaftung jährlich um 13 Prozent wachsen, es keine Konkurrenz zwischen der stofflichen und der energetischen Nutzung gibt und durch den Ersatz fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Erdöl große Mengen Treibhausgasemissionen eingespart werden. Für die anstehende Wärmewende ist Holzenergie nach Ansicht der Dachorganisation Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (Plattform EE BW) daher eine tragende Säule und muss weiter auch für eine nachhaltige Energieerzeugung genutzt werden.

Der Wald und die Forstwirtschaft stehen seit geraumer Zeit im Fokus der öffentlichen Diskussion. Dabei prallt oft eine romantische, unberührte Waldidylle, wie man sie gern beim Sonntagsspaziergang wahrnimmt, auf Bilder von abgeholzten Wäldern. Beide Extreme gibt es im Südwesten jedoch nicht. „Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz lässt sich mit Anforderungen an Natur- und Artenschutz in Einklang bringen. Studien zeigen sogar, dass eine nachhaltige Waldbewirtschaftung einen besseren Beitrag zum Klimaschutz leistet als Waldwildnis“, sagt Prof. Dr. Harald Thorwarth, Vorsitzender des Vorstandes des Holzenergie-Fachverbands. Die moderne deutsche Forstwirtschaft basiert auf Leitlinien der nachhaltigen Bewirtschaftung, der Holzvorrat in den heimischen Wäldern steigt kontinuierlich.

Holzressourcen nutzen 

Auch angesichts der derzeitigen Herausforderungen durch Klimawandel und Schädlingsbefall ist ein aktiver Waldumbau und eine damit einhergehende Nutzung der Holzressourcen geboten. Durch die Wiederverwendung von Rest- und Altholz in stofflichen Produkten und in Heizkraftwerken werden die Holzressourcen möglichst lange und effektiv genutzt. „Die allseits bemühte Nutzungskaskade wird hier schon lange gelebt und entspricht dem Ziel der Bioökonomie, den Einsatz fossiler Ressourcen durch verschiedene nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen“, ergänzt Thorwarth.

Holz trägt zur klimafreundlichen Energieversorgung bei

Der Faktencheck des HEF geht auch auf die meist von Seiten des Naturschutzes vorgebrachte „Kohlenstoffschuld“ ein, nach der die Verbrennung von Holz genauso klimaschädlich sei wie Kohle. Tatsächlich wird aber jedes Jahr nur ein kleiner Teil des Bestandes in den Wäldern geerntet, die verbleibenden Bäume binden weiterhin Kohlenstoff. Die Verbrennung von Holz ist bei der nachhaltigen Bewirtschaftung hierzulande klimaneutral, weil das Holz im Wald sonst verrotten und dabei die gleiche Menge CO2 freisetzen würde. Darüber hinaus trägt es dazu bei, fossile Energie zu ersetzen und senkt somit den Ausstoß von Treibhausgasen.

Wie eine im Mai dieses Jahres im Auftrag der Plattform EE BW veröffentlichte Studie zeigt, muss Baden-Württemberg beim Klimaschutz noch deutlich zulegen, um einen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele zu leisten. Dies gilt insbesondere für den Wärmesektor, in dem im Jahr 2018 knapp die Hälfte der Treibhausgas-Emissionen Baden-Württembergs anfielen. „Holzenergie ist und bleibt eine tragende Säule für die Wende hin zu einer erneuerbaren Wärmeversorgung und sollte in größerem Ausmaß als bislang genutzt werden“,sagt Frank Scholl, Vorstand der Plattform EE BW.

Neben dem Einsatz in modernen Einzelraum- und Holzzentralheizungen können Holzheizwerke auf besonders effiziente Weise Wärme bereitstellen. „Voraussetzung für eine erfolgreiche Wärmewende ist der Bau weiterer Nah- und Fernwärmenetze, in denen verschiedene erneuerbare Technologien wie Holzenergie, Solarthermie und Geothermie eingesetzt und kombiniert werden“, so Scholl weiter und fügt hinzu: „Auch wenn die Holznutzung für solche Zwecke gesteigert wird, bleiben ausreichend Lebend- und Totholz und sonstiges Material für nachhaltige Lebensräume in den Wäldern.“

Quelle: Erneuerbare Energien Baden-Württemberg/wh 

 

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Heizung & Warmwasser
news-7116 Tue, 28 Jul 2020 17:08:31 +0200 Ehrgeizigeres Zwischenziel für reduzierte Treibhausgase erwartet https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/ehrgeizigeres-zwischenziel-fuer-reduzierte-treibhausgase-erwartet-7116.html Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg hat die Novelle des Klimaschutzgesetzes beschlossen. Mitunter sollen die Treibhausgas-Emissionen um 42 Prozent bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 reduziert werden. Zu wenig ambitioniert sei das Gesetz, kritisiert Jörg Dürr-Pucher, Vorsitzender der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (Plattform EE BW). „Der Gesetzesvorschlag enthält gute und wichtige Ansätze für mehr Klimaschutz in Baden-Württemberg. Die verpflichtende kommunale Wärmeplanung für die größeren Städte und Gemeinden und die solare Überdachung von neuen Parkplätzen sind Meilensteine“, sagt Dürr-Pucher. Insgesamt sei die vorgesehene Reduzierung der Treibhausgase deutlich zu gering ausgefallen. Laut Dürr-Pucher müsse das baden-württembergische Zwischenziel für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf mindestens 50 Prozent gegenüber 1990 festgelegt werden. Dann würde das Land den Anforderungen der Pariser Klimaschutzvereinbarung halbwegs gerecht werden. Zudem sollten verbindliche Ausbaumengen für alle erneuerbare Energien in das Gesetz aufgenommen werden, fordert Dürr-Pucher.

IEKK ist das Arbeitsprogramm für kommende Jahre

Um die Ziele des Klimaschutzgesetzes zu erreichen, komme dem Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept des Landes (IEKK) eine besondere Bedeutung zu. Es bildet für die Plattform, die Dachorganisation der Verbände, Unternehmen und Forschungsinstitute aus der Erneuerbaren-Energien-Branche in Baden-Württemberg ist, das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre. Auch hier bestehe noch Handlungsbedarf, ergänzt Franz Pöter, Geschäftsführer der Plattform EE BW. „Vor über einem Jahr wurden in einem breit angelegten Beteiligungsprozess über 400 konkrete Vorschläge für das IEKK gesammelt und bewertet. Es ist höchste Zeit, dass daraus direkt nach der Sommerpause ein verbindliches Maßnahmenpaket geschnürt und mit dem Gesetz in Kraft gesetzt wird.“

Die Plattform ist der Auffassung, dass es auch unterhalb der Landesebene verantwortliche Akteure brauche, die den Klimaschutz voranbringen, weshalb sie froh ist über die vorgesehene generelle Verfahrensbeteiligung der Regierungspräsidien als Klimaschutzverwaltung. Gleichzeitig müssten auch innerhalb der Landratsämter Strukturen aufgebaut werden, die mit eigenem Personal das Thema Klimaschutz besetzen und den Ausbau erneuerbarer Energien in den jeweiligen Planungsverfahren vorantreiben. „Wir erleben, dass einige Behördenvertreter durch kurzsichtiges Verwaltungshandeln Investitionen in Erneuerbare Energien verhindern und dem Klimaschutz damit einen Bärendienst erweisen“, sagt Pöter. „Der Aufbau einer echten Klimaschutzverwaltung auf diesen Ebenen wäre ein echter Fortschritt.“ Quelle: EE BW / al

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Finanzierung
news-7115 Tue, 28 Jul 2020 16:34:16 +0200 Klimaschutz und Fördermittel motivieren Verbraucher https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/klimaschutz-und-foerdermittel-motivieren-verbraucher-7115.html Klimaschutz und Fördermittel sind für Hauseigentümer wichtige Motivation für die Modernisierung des Eigenheims. Und sie wünschen sich trotz Corona mehr Klimaschutz. Das ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft co2online unter 680 Verbrauchern. Rund 88 Prozent der Befragten gaben an, dass die Corona-Krise ihre Entscheidung für eine Sanierung nicht beeinflusst hat. Eine neue Heizanlage ist die mit Abstand häufigste Maßnahme, die die befragten Verbraucher aktuell planen (43 Prozent), gefolgt vom hydraulischen Abgleich und einer Photovoltaikanlage (jeweils 27 Prozent). Die Sanierung des Bades steht bei etwa 24 Prozent der Befragten an.

Neben ohnehin fälliger Maßnahmen (74 Prozent) steht der Beitrag zum Klimaschutz (73 Prozent) ganz oben auf der Motivationsliste der Hauseigentümer. Besonderen Anschub leisten für die Verbraucher außerdem vorhandene Fördermittel (70 Prozent), Wirtschaftlichkeit (65 Prozent) und Wertsteigerung der Immobilie (62 Prozent).

So zeigt sich auch, dass sich trotz der Corona-Krise die große Mehrheit der Befragten für mehr Klimaschutz ausspricht (80 Prozent). Für sehr sinnvoll in Sachen Klimaschutz halten die Hauseigentümer eine kostenlose Energieberatung (57 Prozent) und eine erfolgsorientierte Förderung (49 Prozent). Quelle: co2online / al

 

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Finanzierung
news-7114 Tue, 28 Jul 2020 09:28:45 +0200 Heizungsindustrie „Made in Germany“ droht gegen China zu verlieren https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/heizungsindustrie-made-in-germany-droht-gegen-china-zu-verlieren-7114.html Mit der weltweiten Energiewende ist klimafreundliche Wärmepumpen-Technologie auf dem Vormarsch. Doch die Revolution im Heizungskeller findet mit atemberaubendem Tempo vor allem in China, Japan und den USA statt, mehr als 80 Prozent der neuen Wärmepumpen werden in diesen drei Ländern installiert. Mit Steuernachlässen und staatlichen Anreizen bauen die Hersteller in Asien und den USA ihre Marktposition für die Energiewende aus. In Deutschland passiert das Gegenteil, die Heizungsbranche zwischen Nordsee und Alpen wird mit staatlichen Steuer- und Abgabenlasten auf Strom beim Wärmepumpeneinsatz ausgebremst, was mittel- bis langfristig neu entstehende Arbeitsplätze kosten könnte und ohne starken Heimatmarkt fehlt der deutschen Heizungsindustie die Basis für den internationalen Wettbewerb. Der schnelle Niedergang der deutschen Solarindustrie führte vor gut zehn Jahren drastisch vor Augen, wie schnell eine solide Wettbewerbsposition verloren gehen kann. Der deutsche Marktanteil von weltweit rund 20 Prozent stürzte 2008 ab – staatlich subventionierte Firmen aus China machten das Rennen und Bosch löste seine Solarsparte am Ende vollständig auf.

Deutschland bremst Umwelt-Technologie

Aktuell bremsen die hohen Strompreise im Heimatmarkt die Zukunftstechnologie der deutschen Heizungshersteller: Die mit Strom betriebenen Wärmepumpen sind Öl- und Gasheizungen in der CO2-Bilanz weit überlegen, können aber ihren umweltfreundlichen Vorsprung nicht volll ausspielen. Der Grund: Die Kosten der Emissionen von Erdöl und Gas werden im Vergleich zum Strom bei den Preisen nicht fair berücksichtigt - deutsche Verbraucher zahlen im europäischen Vergleich die höchsten Preise. Heute lasten hierzulande auf jeder Kilowattstunde Strom 17 Eurocent zusätzliche Abgaben - auf einer Kilowattstunde Erdgas dagegen nur 3 Eurocent.

„Wärmepumpen sind dank der viel besseren Effizienz gegenüber traditionellen Heizsystemen in der Lage, den unfairen Strompreisnachteil in Deutschland teilweise auszugleichen“, sagt Kai Schiefelbein, Geschäftsführer bei Stiebel-Eltron. „Würden die Kostennachteile von Strom gegenüber Erdöl und Gas aber aufgehoben, könnte sich die umweltfreundliche Wärmepumpe deutlich schneller gegen die fossilen Heizsysteme durchsetzen“, sagt Schiefelbein. 

Ausland macht den Fehler nicht

Dieser Fehler wird im Ausland nicht gemacht. In China, Japan und den USA treten die mit günstigem Strom angetriebenen Wärmepumpen den Siegeszug an. Die Hersteller dieser Länder bauen große Stückzahlen auf und können damit immer kostengünstiger produzieren.

Fatale Folgen für den Standort Deutschland

Die Folgen für den Standort Deutschland könnten fatal sein. In der jüngst veröffentlichten Studie „Chancen und Risiken für die deutsche Heizungsindustrie im globalen Wettbewerb“, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), stellen die Experten fest: „Globale Wettbewerber im Wärmepumpenmarkt werden den Vorteil großer Stückzahlen mit geringen Stückkosten nutzen“, sagt Dr. Volker Breisig von PwC. „Die Hersteller aus den asiatischen Ländern profitieren davon, dass das Funktionsprinzip der dort weit verbreiteten Klimaanlagen mit den luft- und wassergeführten Wärmepumpen vergleichbar ist. Das macht den Markteintritt in Europa relativ einfach möglich. Schon jetzt drängen Hersteller aus dem asiatischen Raum auf den europäischen Markt. Wir müssen uns auf einen international umkämpften Markt einstellen“, sagt Breisig.

Skandinavien bei der Energiewende erfolgreich

In Europa werden die meisten Wärmepumpen derzeit in den skandinavischen Ländern installiert – auch hier sind die für den Betrieb wichtigen Strompreise niedrig: In Norwegen, Schweden und Finland sind es mehr als 20 Wärmepumpen pro 1.000 Haushalte – in Deutschland bisher nur gut 2. Für die Zukunft schlagen die PwC-Experten vor, die regulatorischen Rahmenbedingungen anzugleichen und Deutschland für den internationalen Wettbewerb fit zu machen. Der von der Bundesregierung im Rahmen des Klimapakets für das kommende Jahr eingeführte CO2-Preis sowie der nationale Emissionshandel seien ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Chance für deutsche Heizungsindustrie

„Deutschland hat jetzt noch die Chance, als technologischer Marktführer im Heimatmarkt sowie im internationalen Wettbewerb sehr erfolgreich zu sein“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Kai Schiefelbein. „Das Potential für Arbeitsplätze bei den Herstellern von Wärempumpen und beim Einbau im Heizungshandwerk sind enorm. Wie die Experten von PwC in der Wettbewergsanalyse festgestellt haben, sollte die Politik in Deutschland die staatlichen Rahmenbedingungen aber schnell korrigieren, damit sich ein Szenario wie bei der Solarindustrie nicht wiederholen kann“, sagt Kai Schiefelbein. Ein Hinweis, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern.

Quelle: Stiebel-Eltron/wh

 

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Heizung & Warmwasser
news-7113 Mon, 27 Jul 2020 19:22:27 +0200 337 Mieter beziehen grünen Strom vom Dach https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/337-mieter-beziehen-gruenen-strom-vom-dach-7113.html Die Mieterstromprojekte in Schwarzheide sparen jährlich 316 Tonnen CO2 ein. Inzwischen haben sechs Häuser der Genossenschaft eine Solaranlage auf dem Dach. Zehn weitere Photovoltaikanlagen sind in Planung. Sie werden im nächsten Jahr fertiggestellt. Somit können 337 Mieter der WBG Schwarzheide grünen Strom vom Dach beziehen. Die Wohnungsbaugenossenschaft Schwarzheide ist eine der ersten Genossenschaften in Brandenburg, die Anfang 2018 ein Mieterstromprojekt umsetzt. Trotz der Covid-19-Krise hält die WBG Schwarzheide an den den Klimaschutzzielen ihres Solarkonzeptes fest. Der Vorstand der Genossenschaft hatmit dem Dienstleister Solarimo neue Verträge abgeschlossen. Das Mieterstromprojekt ist für zehn weitere Gebäude an drei unterschiedlichen Standorten geplant. Bei einer dann installierten Leistung von 476 Kilowatt Peak erzeugen die Solaranlagen der WBG künftig im Jahr rund 500 Megawattstunden Strom. Die eingesparten Tonnen CO2 entsprechen rund 1600 Flüge von Berlin nach Paris. Reicht der erzeugte Strom der Solaranlagen nicht aus, werden die Mieter mit Strom aus hundert Prozent Wasserkraft beliefert.

20 Prozent Stromkosten sparen

Von diesem Vorhaben profitiert die Umwelt, aber auch für die Mieter hat es einen messbaren Vorteil. Bei dem Mieterstromprojekt werden die Kosten nicht auf die Bewohner umgelegt. Stattdessen sparen die Mieter in Schwarzheide 20 Prozent der Stromkosten im Vergleich zum lokalen Grundversorgertarif. Das sind laut WBG rund 156 Euro innerhalb eines Jahres bei einem Verbrauch von 2500 Kilowattstunde im Jahr. Da der Strom direkt vom Dach des Hauses genutzt, wird entfallen Netzentgelten und Stromsteuern. Das macht den Mieterstrom mindestens zehn Prozent günstiger.

Mit dem Anbieter Solarimo hat sich die WBG Schwarzheide für das Contracting-Modell entschieden. Der Dienstleister plant, finanziert, baut und betreibt die PV-Anlagen auf den Dächern der Genossenschaft und kümmert sich zudem um den Stromverkauf an die Mieter. Das gesamte wirtschaftliche Risiko liegt somit beim Dienstleister. „Zunächst waren wir skeptisch wegen der steuerlichen Risiken und dem ganzen Aufwand, aber das Angebot von Solarimo hat uns überzeugt“, sagt WBG Vorstand Thomas Gehre. “Im Endeffekt mussten wir nur den Vertrag unterschreiben und uns um nichts weiter kümmern. Dass das Projekt auch bei den Mietern so gut ankommt, zeigt, dass dies der richtige Weg für uns als Genossenschaft ist.” Für den Vorstand ist die Weiterführung der Mieterstromprojekte ein großer Schritt in Richtung eines modernen Gesamtkonzepts für attraktives, genossenschaftliches Wohnen. Quelle: Solarimo / al

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Solarenergie
news-7111 Mon, 27 Jul 2020 09:00:00 +0200 Cybersicherheit für den operativen Anlagenbereich beginnt auf der Steuerungsebene https://www.enbausa.de/solarenergie/cybersicherheit-fuer-den-operativen-anlagenbereich-beginnt-auf-der-steuerungsebene.html Wie sich die zunehmend digital vernetzte Energieproduktion und Energieverteilung vor Cyberangriffen schützen lässt news-7112 Fri, 24 Jul 2020 16:20:20 +0200 Garage per Fingertipp öffnen https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/garage-per-fingertipp-oeffnen-7112.html Das Auf- und Zuschließen von Toren und Türen kann mit vollen Händen etwa nach dem Einkauf schwierig sein. Der Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz (BVRS) und die Industrievereinigung (IVRSA) geben daher Tipps für eine smarte Ausstattung, die auch Sicherheit bieten kann. Wer den Bau einer Garage plant oder die bereits bestehende modernisieren möchten, muss sich zunächst für ein Garagentor entscheiden. Neben dem klassischen Schwingtor gibt es zum Beispiel platzsparende Alternativen. So schwingt etwa das Deckenlauftor nicht nach vorne aus. Da sein stabiler Torpanzer, der aus einzelnen horizontalen Elementen besteht, im rechten Winkel flach unter die Decke gelenkt wird, benötigt es auch in der Garage nur sehr wenig Raum. Eine maximale Durchfahrtshöhe bleibt bestehen.

"Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren Seitenlauftore, deren vertikal angeordnete Profile senkrecht um die Ecke und flächig an eine Wandseite laufen", erklärt Marcus Baumeister vom BVRS. Rolltore würden ebenfalls nach oben gefahren. Der Rollpanzer würde wie bei einem Fensterrollladen hinter dem Sturz zu einem Paket zusammengerollt. So bleibe die gesamte Decke frei, erklärt er.

Nachrüsten ist möglich

Für mehr Komfort statten Fachleute das gewählte Modell auf Wunsch zusätzlich mit einem Motor aus. Durch eine entsprechende Steuerung lässt es sich vom Fahrzeug aus per Fernbedienung, durch tippen auf das Smartphone oder Sprachbefehl bedienen. "Auch bei bereits vorhandenen Toren ist das Nachrüsten von Motoren möglich – unabhängig davon, ob sie schwingen, sich aufrollen, hoch oder zur Seite laufen", sagt Baumeister.

Bei Haustüren sorgen smarte Türschlösser für die nötige Sicherheit. Diese kann über eine App gesteuert werden und etwa dem Nachbarn fürs Blumengießen während dem Urlaub geöffnet werden. Von unterwegs kann der Nutzer nachsehen, ob sie verschlossen ist. Eingebunden in ein Smart-Home-System lässt sich ebenso der Status des Garagentors aus der Ferne überprüfen. Zusätzliche Sicherheit kann eine elektronische Hinderniserkennung bieten: Sie stoppt die Torbewegung, wenn das Tor auf ein Hindernis trifft. Sie kann außerdem um eine entsprechende Ausstattung zum Einbruchschutz ergänzt werden. Quelle: BVSR / IVRSA / al

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Finanzierung
news-7110 Fri, 24 Jul 2020 12:49:40 +0200 DBU fördert weitere Start-ups https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/dbu-foerdert-weitere-start-ups-7110.html Mit elena international und Hortiya werden zwei weitere Unternehmen in die Start-up-Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gehen. Sie konnten mit ihren grünen Geschäftsideen überzeugen und werden nun mit jeweils rund 125.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt fachlich und finanziell gefördert. Insgesamt 18 Start-ups werden seit Beginn des Green Start-up Programms mit insgesamt über zwei Millionen Euro unterstützt. Damit soll eine Energiewende realistisch sein. Das meint die Deutsche Bundesstifung Umwelt (DBU). „Mit dem Umbau unseres Energiesystems auf dezentrale Erneuerbare Energien wie Solar- oder Windkraft geht ein grundlegender Wandel der Energieversorgung einher“, sagt Christina Vogel, Geschäftsführerin von elena international. „Die bisherigen Methoden, die zum Berechnen der Stabilität der Netze genutzt wurden, können viele der neuen Fragestellungen nicht abbilden.“ Sie seien auf ein System ausgerichtet, in dem zentrale Großkraftwerke den Strom weitestgehend alleine produzieren. Das mache besonders den kleinen und mittleren Stadtwerken bei ihren Planungen zu schaffen. Dabei gebe es für viele Probleme bereits gute Antworten aus der Energieforschung, die aber den Weg in die Praxis noch nicht gefunden hätten. Die Gründerinnen Christina Vogel und Dr. Sabine Auer bieten mit ihrem Start-up genau die Analysen und Methoden an, die es ermöglichen, Erneuerbare Energieanlagen realitätsnah zu simulieren und digital abzubilden. Auer: „Mit unserer Innovationsplattform geben wir unseren Kunden wie Stadtwerken, Energieversorgern und Netzbetreibern ein Werkzeug an die Hand, um die technischen Herausforderungen der Energiewende zu meistern.“

Optimales Wachstum durch optimale Beleuchtung

„In Gewächshäusern werden Pflanzen mit Kunstlicht bestrahlt, damit sie besser wachsen“, sagt Timo Hoffmann vom Start-up Hortiya. Doch wie viel Licht eine Pflanze genau benötige, sei nicht festzustellen - bis jetzt: „Wir verwenden einen neuartigen Sensor, der Rückschlüsse auf die Photosyntheseleistung der Pflanzen ermöglicht. Mit dem so ermittelten Messwert kann das Licht, das auf die Blätter fällt, optimal an die aktuellen Bedürfnisse der Pflanzen angepasst werden“, so Hoffmann. Diese neue, durch künstliche Intelligenz gesteuerte Methode, ermögliche ein pflanzenspezifisches Beleuchten und eine Energieeinsparung in Gewächshäusern. So könne die Qualität und der Ertrag der Produkte gesteigert und gleichzeitig das Versorgen mit Lebensmitteln in Ballungsgebieten umweltfreundlicher gestaltet werden.

Strenge Auswahlkriterien

Die zwei neu geförderten Start-ups wurden im Vorfeld aus einer großen Gruppe von Bewerbern ausgesucht. Die eingegangenen Anträge wurden von internen und externen Experten verschiedener Fachrichtungen auf Kriterien wie Innovationshöhe, Marktpotenzial, Umsetzungsfähigkeit und Nachhaltigkeitsherausforderung geprüft, bevor ausgewählte Antragsteller zur Präsentation eingeladen wurden. „Wir haben viele qualifizierte Bewerbungen erhalten, und die jungen Gründer und Gründerinnen von elena international und Hortiya konnten uns mit ihren grünen Ideen und ihren Geschäftsmodellen am meisten überzeugen“, sagt Grade. Ein tolles Resultat neuer Unternehmer.

Quelle: DBU/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7109 Fri, 24 Jul 2020 12:31:24 +0200 Energieberater sehen großes Sanierungspotenzial dank attraktiver Förderung https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/energieberater-sehen-grosses-sanierungspotenzial-dank-attraktiver-foerderung-7109.html Die Fachzeitschrift Gebäude-Energieberater hatte die Energieberaterverbände am 22.07. in einer Online-Diskussion zu aktuellen Themen wie GEG, Corona und Klimapaket befragt. Die GIH-Vorsitzenden Jürgen Leppig und Dieter Bindel lobten die aktuelle Förderpolitik als „so gut wie nie“. Die derzeitigen Chancen für die Gebäudeenergieberatung seien, vor allem im Wohngebäudebereich, sehr gut, das GEG bliebe jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die seit Anfang des Jahres deutlich verbesserten Förderkonditionen in den Energieberatungs- sowie KfW- und BAFA-Programmen führten laut den Verbandsvertretern zu deutlich erhöhter Nachfrage bei Beratungen und Umsetzungen in energieeffiziente Maßnahmen. Der stellvertretende GIH-Vorsitzender Dieter Bindel mahnte jedoch an, dass Energieberater sich nicht nur von den Förderhöhen leiten lassen, sondern sinnvoll, ganzheitlich und individuell beraten sollen. „Wir müssen betrachten: wie leben die Leute und wie gehen wir mit den Ressourcen um“, sagt Bindel. Eine zehn Jahre alte Heizung nur wegen der Förderung auszutauschen, mache daher meist keinen Sinn. Zudem sieht GIH-Vorsitzender Jürgen Leppig den Flaschenhals bei den umsetzenden Handwerkern. Deshalb verwies er auch auf Möglichkeiten der seriellen Sanierung, bei der industriell vorgefertigte Bauteile montiert werden.

Wichtig sei laut Energieberater Leppig die in der ab 2021 geplanten Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) vorgesehene engere Verzahnung zwischen Energieberatung und investiven Fördermaßnahmen. Werde zum Beispiel ein individueller Sanierungsfahrplan vor einer Sanierung durchgeführt, fänden viel mehr und sinnvollere Umsetzungen statt. Davon profitiere auch die Wirtschaft. Er untermauerte dies durch die jüngste Analyse des Förderprogramms Energieberatung für Wohngebäude. „Ein Fördereuro löst 41 Euro an Investitionen aus“, sagt Leppig.

Weniger Lob gab es von Leppig für das jüngst verabschiedete Gebäudeenergiegesetz. „Das GEG ist nicht der große Wurf“. Jedoch fand er positiv, dass „die anlassbezogene Energieberatung Einlass gefunden“ habe und so der neue Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses „Kontakt mit einem Energieberater aufnehmen“ müsse. Allerdings sei ein Wehrmutstropfen, dass diese kostenlos anzubieten sei, da dies wieder die für die Verbraucherzentrale (VZ) tätigen Energieberater gegenüber den freien Energieberatern bevorzuge. Er forderte, dass letztere für die gleiche Beratungstätigkeit ebenso eine staatliche Förderung bekommen sollten. Grundsätzlich finde er jedoch wichtig, dass die VZ „niederschwellige Energieberatungen“ anbiete.

Eine andere Diskriminierung habe das GEG jedoch aufgehoben: „Was wir gut finden, ist, dass die Handwerksmeister zugelassen sind.“ Leppig spielte darauf an, dass Energieberater mit der Grundausbildung Handwerksmeister nun bei entsprechender Weiterbildung endlich auch im Nichtwohngebäudesektor tätig sein dürfen. Hier zeigte sich - bei sonst ziemlich übereinstimmenden Ansichten - der Unterschied zwischen GIH und dem ebenfalls teilnehmenden Deutschen Energieberater Netzwerk (DEN). Der GIH trete seit jeher, so Bindel, für die „vorhabensbezogene Unabhängigkeit“ ein, die auch in der neuen Förderung BEG vorgesehen ist. Der Handwerksmeister und Energieberater berichtete davon, dass er keine Baubegleitung durchführe, wo er auch handwerkliche Leistungen erbringe. Auch Leppig konnte nicht nachvollziehen, warum Energieberater mit Handwerksbetrieb per se die schlechteren Experten seien. Dies habe für ihn sogar den „Hauch von Diskriminierung“. Das DEN sieht diese schon lange funktionierende Praxis bei GIH-Energieberatern mit parallelem Unternehmen aus „Haftungsfragen“ laut Vorsitzende Marita Klempnow anders. Somit sieht der GIH das GEG gespalten, aber zeigt sich zuversichtlich.

Quelle: GIH/wh

 

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Heizung & Warmwasser
news-7108 Thu, 23 Jul 2020 15:23:24 +0200 Wärmevergleich-Rechner hilft beim Wärmekonzept https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/waermevergleich-rechner-hilft-beim-waermekonzept-7108.html Um die europäischen und nationalen Klimaschutzziele zu erreichen, müssen im Wohnungsbau die Energieverbräuche und CO2-Emissionen gesenkt werden. Ein neuer Wärmevergleich-Rechner hilft in puncto Wärmekosten, Primärenergiebedarf sowie CO2-Emissionen das passende Heizungssystem für Wohngebäude zu ermitteln. Der Wärmevergleich-Rechner hilft Verbrauchern und Fachleuten im konkreten Fall einfach und unkompliziert. Das kostenfreie Online-Tool vergleicht anonym und anschaulich, unabhängig davon, ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus, oder eine ganze Siedlung handelt. Zusätzlich zu Angaben zur Person, zum Versorgungsgebiet und zum energetischen Zustand des Gebäudes können weitere Aspekte wie die Gebäudeart und Größe mit der gewünschten Heizungstechnik ausgewählt werden. Nach Eingabe der notwendigen Informationen erhält der Nutzer übersichtliche Tabellen und Balkendiagramme als Ergebnis. "Wenn es um wirtschaftliche, bezahlbare und klimapolitisch hilfreiche Wärmelösungen für die Zukunft geht, sind pauschale Aussagen oder Trends nicht zielführend. Dafür sind die Wünsche, Möglichkeiten und Strukturen in den Kommunen zu unterschiedlich", erläutert Andreas Müller, Geschäftsführer Technik beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) in Sankt Augustin.

Zentrale, leitungsgebundene Wärmenetze wie etwa Nah- und Fernwärme, stellen in Wohngebieten mit zum Beispiel hoher Anschlussdichte eine Möglichkeit des Heizens dar, sind aber oft mit Anschluss-, Benutzungszwängen und Verbrennungsverboten belegt. Die meist hohen Investitions-, sowie Betriebs- und Wartungskosten werden auf die Wärmekunden umverteilt. Außerdem binden sie als monopolistisch geprägte Systeme ihre Wärmekunden mit monatlichen Grundkosten auf viele Jahre, in der Regel ohne Alternativen. In dezentrale, moderne, digital gesteuerte Heizungstechniken – basierend auf den Energieträgern Gas, Öl, Holz, Strom und Sonne – investiert der Hausbesitzer individuell nach Bedarf und seinen Möglichkeiten vor Ort. Er trägt die Wartungskosten alleine, heizt aber aufgrund der technischen Kombinationsmöglichkeiten mit Einbindung erneuerbarer Energien, Energiebeschaffung und -lagerung energieeffizient, flexibel und unabhängig.

Bevor sich Immobilienbesitzer und Bauherren hinsichtlich der Wärmelieferung für viele Jahre binden, sollten sie daher die Systeme eingehend vergleichen und dafür ausgewiesene Fachleute wie etwa Heizungsbauer, Schornsteinfeger oder Energieberater heranziehen. Sie kennen sowohl die unterschiedlichen Heizungssysteme, als auch die örtlichen Begebenheiten aufgrund unterschiedlicher Gebäude und Wohngebiete, und beziehen die individuellen Wünsche sowie finanziellen Möglichkeiten der Hausbesitzer mit ein.

Entwickelt wurde der Rechner vom VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik. Er basiert auf den Berechnungen im Rahmen der wissenschaftlichen Studie "Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt" aus dem Jahr 2016. Die Rechenergebnisse beruhen auf gängigen Berechnungsverfahren, öffentlich zugänglichen und normativen Werten. Die im Online-Rechner hinterlegten Energie- und Betriebskosten wurden mit Werten aus dem Jahr 2019 aktualisiert. Der Rechner kann unter www.freie-waerme.de genutzt werden. Quelle: Allianz Freie Wärme / al

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Heizung & Warmwasser
news-7107 Wed, 22 Jul 2020 13:46:16 +0200 Wachstumsfonds Bayern beteiligt sich an VoltStorage https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/wachstumsfonds-bayern-beteiligt-sich-an-voltstorage-7107.html Bayern Kapital beteiligt sich mit dem Wachstumsfonds Bayern im Rahmen einer Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt mehr als sechs Millionen Euro am Münchener Greentech-Unternehmen VoltStorage. Das Unternehmen entwickelt ökologische Solarstromspeicher für Privathaushalte auf Basis der Vanadium-Redox-Flow-Technologie. Neben dem Lead-Investor Korys und Co-Investor EIT InnoEnergy haben auch die Bestandsinvestoren SOSV, Energie360° und ein Business-Angel-Konsortium um Matthias Willenbacher ihre Engagements bekräftigt. Ziel soll auch sein private Investition zu erhöhen. Um unabhängiger vom Energiemarkt zu sein, setzen immer mehr private Betreiber von Photovoltaik-Anlagen auf Stromspeicher. Gängige Speichersysteme basieren meist auf ökologisch bedenklichen Lithium-Batterien. Die 2016 gegründete VoltStorage GmbH entwickelt und produziert deshalb Solarstromspeicher auf Basis der umwelt- und ressourcenschonenden Vanadium-Redox-Flow (VRF)-Technologie. Damit bietet das Unternehmen eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Energiespeicherlösungen. Das Speichermedium der VRF-Stromspeicher von VoltStorage besteht zu großen Teilen aus Wasser und dem darin gelösten Hauptenergieträger Vanadium. Vanadium ist ein häufig vorkommendes Metall, das bislang als Abfallprodukt bei der Gewinnung anderer Rohstoffe gilt und vor allem zur Stahlhärtung eingesetzt wird. Das junge Münchener Unternehmen hat für die bisher ausschließlich in Großspeichern von Wind- und Solarparks eingesetzten VRF-Stromspeicher einen eigenen, neuartigen Produktionsprozess entwickelt und patentiert. Dieser ermöglicht eine vollautomatisierte Fertigung von Redox-Flow-Batteriezellen in für Privathaushalte geeigneter Größe und hoher Stückzahl. Die VoltStorage-Stromspeicher sind frei von seltenen Rohstoffen, vollständig recycelbar, nicht entflammbar und können beliebig oft be- und entladen werden, ohne an Kapazität zu verlieren. Damit ist VoltStorage derzeit der weltweit einzige Anbieter am Markt, der eine ökologische Stromspeicheralternative auf Redox-Flow-Basis zu wettbewerbsfähigen Endkundenpreisen anbieten kann. Die erfolgreich abgeschlossene Serie-B-Finanzierungsrunde soll das Unternehmenswachstum von VoltStorage nun noch einmal beschleunigen: Um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten, plant das Unternehmen, die neuen finanziellen Mittel vor allem in den Ausbau der Serienproduktion, die Entwicklung neuer Speicherlösungen sowie in die technologische Weiterentwicklung zu investieren.

Zusammen Leistung meistern

Dieses konnte nur durch Zusammenarbeit erfolgen. „Wir sind froh, im aktuellen Marktumfeld eine zukunftsgerichtete Finanzierung abschließen zu können. Mit Unterstützung der neuen Investoren können wir unsere langfristige Wachstumsstrategie mit mehr Nachdruck verfolgen“, sagt Jakob Bitner, VoltStorage-CEO. Sie seien überzeugt, die Stromspeicher sind für die Umstellung der Stromversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien von essenzieller Bedeutung. „Die starke Nachfrage nach unseren ökologischen Stromspeichern bestärkt uns darin, mit Redox-Flow-basierten Produktinnovationen eine dringend notwendige technologische Markterweiterung zu realisieren – und in den kommenden zwei Jahren zum führenden Anbieter für lithium-freie Speichersysteme zu werden“, sagt Bitner. „VoltStorage bewegt sich mit seiner innovativen Stromspeicherlösung auf Basis der Vanadium-Redox-Flow-Technologie in einem der Kernfelder der Energiewende. Denn: Sichere, langlebige und umweltschonende Stromspeicher sind für die Umstellung auf erneuerbare Energien essentiell“, sagt Roman Huber, Geschäftsführer von Bayern Kapital. Sie sehen bei VoltStorage hohes Potential in einem schnell wachsenden Zukunftsmarkt. „Für einen langfristigen und nachhaltigen Wechsel zu erneuerbaren Energien brauchen wir skalierbare Technologien und wachstumsstarke Innovationstreiber. VoltStorage zählt für uns zu der Art hervorragend aufgestellter Hightech-Unternehmen im Freistaat, wie wir sie mit dem Wachstumsfonds Bayern bereits seit vielen Jahren unterstützen“, sagt Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister. Sie sind überzeugt, gezielte Wachstumsfinanzierungen für Technologieführer wie VoltStorage kommen langfristig nicht nur der Umwelt, sondern auch dem gesamten Wirtschaftsstandort Bayern zugute. Und ist damit zugleich eine Gelegenheit zu einer starken Wirtschaft.

Quelle: Bayernkapital/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7106 Wed, 22 Jul 2020 13:42:43 +0200 Initiative „Wärmewende durch Geothermie“ geht in die Offensive https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/initiative-waermewende-durch-geothermie-geht-in-die-offensive-7106.html Eine deutschlandweite Kooperation von Geothermieversorgungsunternehmen, Unternehmen der Bau- und Zulieferindustrie, Verbänden und Forschungsinstituten wirbt für mehr Geothermie. Diese sei extrem gut nutzbar. Gleichzeitig könne sie zu Wertschöpfung beitragen. Ziel der Initiative ist das Potenzial der Geothermie für die Wärmewende in ganz Deutschland zu nutzen. Die Wärmewende gehört zu den Top-Themen in Deutschland und Europa – ökologisch, ökonomisch und sozial. Die Nutzung der Erdwärme hat das Potenzial, der Wärmewende einen nachhaltigen Schub zu geben und die Fernwärmeversorgung in städtischen Regionen zu dekarbonisieren. Wie dieses Potenzial der Geothermie wirtschaftlich genutzt werden kann, zeigen Geothermie-Versorgungsunternehmen in Deutschland seit vielen Jahren. Jetzt haben sie sich in der Initiative „Wärmewende durch Geothermie“ zusammengeschlossen, um dieses Potenzial der Geothermie auf die wirtschafts- und energiepolitische Agenda zu heben. Sie werden dabei unterstützt von Unternehmen der Bau- und Zulieferindustrie, Verbänden und Forschungsinstituten und sind offen für weitere Teilnehmer. Der Erstimpuls für diese deutschlandweite Initiative kam von den Geothermie-Unternehmen der drei Münchner Landkreise und Gemeinden Grünwald, Unterhaching und Pullach sowie dem größten kommunalen Energieversorger Deutschlands, den Stadtwerken München. Gemeinsam leben sie seit Jahren vor, dass die Geothermie in der Lage ist, die Wärmewende in großen Schritten nach vorn zu bringen. Der Weg dorthin geht über die Nutzung der erneuerbaren Energiequelle Erdwärme zur Wärmeversorgung, den Bau neuer sowie den Umbau und die Vernetzung bestehender Fernwärmenetze. Hierfür braucht es faire, nachhaltige Rahmenbedingungen, insbesondere auf Ebene der Förderung von Geothermieprojekten und Wärmenetzen, die Unterstützung durch Wissenschaft und Forschung und einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu den Chancen dieses ökologisch hochwertigen Bodenschatzes.

Eine in der Vielfalt ihrer Teilnehmer einzigartige Initiative

Heute gehören zur Initiative „Wärmewende durch Geothermie“ bereits zwölf kommunale und privatwirtschaftliche Geothermieversorgungsunternehmen aus Bayern und Baden-Württemberg mit einer Gesamtwärmeversorgung von über 760 GWh p.a. Ebenfalls Teil der Initiative sind der Bundesverband Geothermie, der AGFW e.V., der VKU, Landesgruppe Bayern, der Bayerische Bauindustrieverband e.V., das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG sowie die beiden Mittelständler Pfaffinger Unternehmensgruppe und Josef Weiß Elektrotechnik.

Starkes Gesamtpaket Geothermie

Gemeinsam treten Unternehmen, Verbände und das IEG an zu zeigen: Die Geothermie ist der Schlüssel für die Wärmewende. Als „grüne Fernwärme“ dekarbonisiert sie die Wärmeversorgung in städtischen Regionen, schafft Wertschöpfung in Deutschland, verringert Energieimporte und ist damit einer der vielversprechendsten Klimaschützer im Wärmemarkt. Geothermie ist unabhängig von Jahres- und Tageszeit sowie Wetterbedingungen und daher grundlastfähig. Sie ist die schnellstmögliche Lösung, um städtische Regionen CO2-neutral mit Wärme zu versorgen. Geothermie ist marktreif, und sie funktioniert mit den richtigen Rahmenbedingungen deutschlandweit. Weil Geothermie grundsätzlich allen Menschen in Deutschland zur Verfügung steht, gehen die Mitglieder der Initiative „Wärmewende durch Geothermie“ jetzt deutschlandweit in den Dialog: mit Städten, Landkreisen und Kommunen, mit Stadtwerken, Verantwortlichen in Landes- und Bundesministerien, Wirtschaftsforschungsinstituten, Multiplikatoren der Energiebranche sowie mit Unternehmen aus Industrie und Finanzbranche.

Quelle: Bundesverband Geothermie/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7105 Tue, 21 Jul 2020 09:32:26 +0200 Neues Wasserkraftwerk verbindet Klima- und Naturschutz https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/neues-wasserkraftwerk-verbindet-klima-und-naturschutz-7105.html Im bayerischen Fluss Loisach ist das weltweit erste Schachtwasserkraftwerk in Betrieb gegangen. Es produziert klimafreundlich Strom und schont gleichzeitig die Natur stärker als konventionelle Wasserkraftwerke, die Turbine wird in einem Schacht im Flussbett versteckt. Fische können über das Kraftwerk hinweg flussabwärts wandern. Die Anlage ist zugleich nachhaltig und zukunftsorientiert. Zugleich ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich sollte eine neue Anlage werden. Entwickelt wurde der neue Anlagentyp an der Technischen Universität München (TUM). Wasserkraftwerke tragen mit erneuerbarer Energie zum Klimaschutz bei, verursachen aber gleichzeitig ökologische Probleme: Bei herkömmlichen Flusskraftwerken wird das Wasser durch ein Maschinenhaus umgeleitet, um die Turbine anzutreiben. Von der Strömung können Fische zum Kraftwerk getrieben und an Turbine und Gittern tödlich verletzt werden. Natürliche Lebensräume, Fischwanderwege und Uferlandschaft werden geschädigt. Die ökologischen Vorgaben für neue Anlagen lassen sich in Deutschland so kaum mehr erfüllen. Ein Team am Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TUM hat deshalb ein Wasserkraftwerk entwickelt, das die Natur deutlich stärker schont. Für den neuen Kraftwerkstyp muss der Flusslauf nicht umgeleitet werden. Stattdessen wird vor einem Wehr ein Schacht ins Flussbett gebaut, in dem Turbine und Generator untergebracht werden. Das Wasser fließt in den Schacht, treibt die Turbine an und wird unter dem Wehr in den Fluss zurückgeleitet. Ein kleinerer Teil fließt über den Schacht und das Wehr hinweg.

Natur nicht betroffen

Die Ingenieure haben es geschafft, die Strömung so zu steuern, dass das Kraftwerk effizient Strom erzeugt, aber gleichzeitig der Sog in den Schacht gering ist. Zahlreiche Untersuchungen an einem Prototypen haben gezeigt, dass die meisten Fische deshalb sicher über dem Schacht schwimmen. Mehr noch: Durch zwei Öffnungen im Wehr können sie gefahrlos flussabwärts wandern. Flussaufwärts gelangen sie über eine übliche Fischtreppe.

Bestehende Wehre werden durchgängiger

Das Schachtkraftwerk hat neben dem Fischschutz einen weiteren Vorteil für die Gewässerökologie: Es ist auch für Geröll und Treibholz, die der Fluss mit sich führt, durchlässig. Die Bewegung und Ablagerung dieses „Geschiebes“ ist beispielsweise für Laichplätze wichtig. Ein Gitter, der sogenannte Rechen, der auf dem Schacht liegt, hält es von der Turbine ab. Dann wird es von der Anlage regelmäßig flussabwärts geschoben. Dafür wird ein Verschluss im Wehr geöffnet. Auf diese Weise kann auch Hochwasser abgelassen werden. „Wenn wir sowohl das Klima als auch die Natur schützen wollen, müssen wir Technologien entwickeln, mit denen wir beide Ziele so gut wie möglich in Einklang bringen“, sagt Projektleiter Prof. Peter Rutschmann. „Dabei ist klar, dass es eine hundertprozentige Erhaltung des Naturzustands mit keinem Wasserkraftwerk geben kann“, sagt Rutschmann. Sehr kleine Fische können in das Schachtkraftwerk gesogen werden, wobei auch von ihnen ein Großteil das Kraftwerk unverletzt passiert. Das Schachtkraftwerk erfüllt so strenge ökologische Kriterien, dass die erste Anlage in einem Natura-2000-Gebiet genehmigt werden konnte. In der Loisach bei Großweil im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden die Fischwanderwege durch den Bau sogar verbessert. Das Kraftwerk wurde von der Wasserkraft Großweil GmbH an einer bereits vorhandenen Rampe errichtet, die für Fische bislang nur schwer überwindbar war. Ein neues Wehr musste nicht gebaut werden. Die Anlage erzeugt Strom für rund 800 Haushalte und leistet so einen Beitrag für eine dezentrale Energieversorgung. Sie hat sich bereits mehrere Wochen am Netz bewährt, inklusive eines Hochwassers.

Weltweit wertvolle Lebensräume erhalten

Das Schachtkraftwerk eignet sich sowohl für unterschiedlich große Flüsse als auch für unterschiedliche Fallhöhen. Je nach Gewässergröße und Bedarf wird in mehreren Schächten nebeneinander Strom erzeugt, in der Loisach sind es zwei, die Fallhöhe beträgt 2,5 Meter. Die TUM hält mehrere Patente auf die Erfindung. Eine Ausgründung der TUM, die Hydroshaft GmbH um den Ideengeber des Konzepts Albert Sepp, hat Nutzungsrechte erworben und vergibt wiederum Lizenzen an Kraftwerksbetreiber. In Planung sind derzeit insgesamt zwölf Anlagen in der Iller, der Saalach, der Würm und im Neckar. „Weltweit sollen zahlreiche neue Wasserkraftwerke gebaut werden, oft in Regionen mit hoher Biodiversität“, sagt Rutschmann. „Das Schachtkraftwerk kann helfen, die ökologisch wertvollen Lebensräume in Flüssen zu bewahren“, sagt Rutschmann. Zeichen dafür, dass ökologische Nachhaltigkeit und ökonomische Planung zusammen taktbar werden.

Quelle: TUM/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7104 Mon, 20 Jul 2020 17:55:08 +0200 Heizungsindustrie sieht sich „Green Deal ready“ https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/heizungsindustrie-sieht-sich-green-deal-ready-7104.html Hohe Effizienz, erneuerbare Energien, digitale Konzepte für den Wärmemarkt und Innovationen für eine CO2-ärmere und später CO2-freie Energieversorgung bilden den Kern der ISH 2021. Laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) ist die Branche „Green Deal ready“. "Der Schlüssel für den Erfolg des Green Deals liegt nicht zuletzt in der konsequenten Erschließung der hohen CO2-Minderungspotenziale im Wärmemarkt", sagt Uwe Glock, Präsident des BDH. Er ist sicher, dass auf der ISH 2021 die deutsche Heizungsindustrie technologische Innovationen und Lösungen für eine erfolgreiche Umsetzung des Green Deals zeige. "Die Messe kommt auf den Punkt genau in der heißen Phase des Green Deals und bietet die Chance, unsere Potenziale der internationalen Fachwelt vorzustellen", sagt er.

Zum breiten Technologiemix für die Umsetzung des Green Deals gehört laut BDH nicht nur effiziente Heizungstechnologie, die erneuerbare Energien einkoppelt, sondern auch ein zunehmend grüner Energiemix für den größten Energieverbrauchssektor Europas, den Wärmemarkt.

Die ISH Energy bindet laut Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH, so stark wie noch nie zuvor Strategien und technologische Konzepte für ein stetes Wachstum von "Green Gases", Green Electricity, Green Fuels und biogene Brennstoffe ein. "Nur ein konsequenter Ausbau CO2-armer und später CO2-neutraler Brennstoffe für den Wärmemarkt, wie zum Beispiel CO2-freier Wasserstoff bieten die Gewähr, die ambitionierten CO2-Minderungsziele des Green Deals tatsächlich zu erreichen." Quelle: BDH / al

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Heizung & Warmwasser
news-7103 Mon, 20 Jul 2020 17:27:31 +0200 Nichtwohngebäude können Förderung erhalten https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/nichtwohngebaeude-koennen-foerderung-erhalten-7103.html Bauherren und Investoren können über das Unternehmen Synavision am europäischen Forschungsprojekt QUEST teilnehmen. Neubauprojekte und Bestandsgebäude, die in den vergangenen drei Jahren in Betrieb genommen wurden, erhalten auf das technische Monitoring 30 Prozent Rabatt. Ziel des EU-Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines Bewertungssystems für Qualitätsmanagement in Gebäuden. Im Rahmen des Projekts werden Mehrwerte wie zum Beispiel gesteigerte Energieeffizienz, besseres Raumklima und schnellere Inbetriebnahme und Einregulierung quantitativ erforscht und validiert. Bauherren, die in den vergangenen drei Jahren einen Neubau errichtet haben oder gerade ein Neubauprojekt planen, bietet Synavision deshalb die Untersuchung ihrer Gebäude durch ein technisches Monitoring einschließlich der COPILOT Zertifizierung mit einem Forschungsrabatt in Höhe von 30 Prozent an. Dabei sollte es sich um ein Nichtwohngebäude wie Büros oder Hotels handeln und die Größe mindestens 5.000 Quadratmeter betragen.

Teilnehmer erhalten ein technisches Monitorings mit einer Copilot-Zertifizierung der Betriebsqualität, ein Benchmarking der Performance-Qualität mit anderen Gebäuden sowie einen Ergebnisbericht mit Hinweisen zu einfachen und schnell zu realisierenden Optimierungsmöglichkeiten, die bis zu einem Drittel der Energiekosten einsparen können. Alle Ergebnisse werden anonymisiert behandelt. Die Fördermittel sind begrenzt auf 50 Gebäude. Die Teilnahme ist bis zum 30. September 2020 möglich. Quelle: Synavision / al

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Finanzierung
news-7099 Fri, 17 Jul 2020 10:08:00 +0200 Aerosole beeinflussen Luftströmungen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/aerosole-beeinflussen-luftstroemungen-7099.html Oben in der Atmosphäre führen kleinste Partikel zur Bildung von Wolken. Tragen Luftströmungen Saharasand nach Europa, wirkt sich das auch auf unser Wetter aus. Im Forschungsprojekt PermaStrom untersucht ein Forscherteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem Solarenergie-Dienstleister meteocontrol, wie sich solche Ereignisse besser in Wettervorhersagen berücksichtigen lassen. Die Erkenntnisse sollen helfen, genauere Ertragsprognosen für Photovoltaikanlagen zu erstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt mit 2,5 Millionen Euro. Eine möglichst genaue Wettervorhersage hilft nicht nur, den Ausflug am Wochenende zu planen, sie ist auch für das Management der Stromnetze entscheidend. Denn auf die Vorhersage der Sonneneinstrahlung bauen Ertragsprognosen für Photovoltaikanlagen auf. Großflächige Waldbrände oder der episodenhafte Transport von Saharastaub nach Europa können jedoch an einzelnen Tagen zu deutlichen Fehlvorhersagen der solaren Einstrahlung führen. Mit Asche, Staub und Sandkörnern gelangen winzige Partikel in die Atmosphäre, die zur Wolkenbildung beitragen. Liegen die Photovoltaik-Ertragsprognosen falsch, muss die fehlende Energie kurzfristig anderweitig bereitgestellt werden. Wie sich atmosphärische Aerosolpartikel auf Wolken und die solare Einstrahlung auswirken, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT und des DWD zusammen mit dem Solarenergie-Dienstleister meteocontrol GmbH im Projekt „Photovoltaik-Ertragsprognose zum besseren Management des Einflusses des atmosphärischen Aerosols auf die Stromnetze in Deutschland und Europa“ (PermaStrom). Hauptziel des Projekts ist es, diese Effekte in der Wettervorhersage und der darauf aufbauenden Photovoltaik-Ertragsprognose besser zu berücksichtigen. Bislang ist das noch gar nicht oder nur unzureichend der Fall. „Für die Untersuchungen nutzen wir sowohl Messdaten von Wetterstationen als auch Satellitendaten“, sagt Bernhard Vogel, Leiter der Gruppe „Spurenstoffmodellierung und Klimaprozesse“ am Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Troposphärenforschung des KIT. Diese Daten werden in einem erweiterten numerischen Wettervorhersagesystem verarbeitet, das speziell für diese Anwendung vom DWD betrieben wird. Im Vorgängerprojekt PerduS wurde bereits der Transport von Saharastaub nach Deutschland untersucht und die Vorhersagen diesbezüglich verbessert. Das, so die Experten, reiche jedoch noch nicht aus. Es sei sowohl notwendig, weitere Aerosolarten zu berücksichtigen, wie beispielsweise Ruß und Staub, der durch Waldbrände entsteht, als auch die Wirkung dieser Aerosolpartikel auf die Wolkenbildung zu modellieren und vorherzusagen. „Insbesondere Letzteres ist immer noch eine Herausforderung, da die Prozesse in Wolken und deren Wechselwirkung mit Aerosolpartikeln noch nicht vollständig verstanden sind“, sagt Axel Seifert vom DWD.

Zügige Forschung wegen System

Durch die Kombination von Beobachtungsdaten und einer verbesserten, physikalisch-basierten Modellierung mit dem Modellsystem ICON-ART, erhoffen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Fortschritte beim Verständnis dieser Zusammenhänge und eine konkrete Verbesserung der täglichen Wettervorhersagen. So könnte auch geklärt werden, ob Wolken während eines Saharastaub-Ereignisses tatsächlich anders sind und falls ja, ob dieser Unterschied auf die Aerosolpartikel selbst zurückgeführt werden kann.

Brücke zwischen Forschung und Anwendung im Stromnetz

Im Rahmen von PermaStrom entwickelt die meteocontrol GmbH das Vorhersagesystem unter Berücksichtigung der Netzbetreiber-Anforderungen weiter. „Damit können die Forschungsergebnisse in Form neuer Prognose-Modelle in Zukunft von den Stromnetzbetreibern eingesetzt werden“, sagt die meteocontrol GmbH. Der Solarenergie-Dienstleister ist Entwickler und Anbieter von professionellen Überwachungs- und Steuerungssystemen für PV-Anlagen und Portfolios. Zudem erstellt das Unternehmen Solarstromprognosen und Energie- und Wetterdatenanalysen. Um zu gewährleisten, dass die Nutzer der neuen, speziell auf die Energiemeteorologie optimierten Vorhersagen bereits frühzeitig in die Entwicklung eingebunden sind, wird das Projekt von den assoziierten Partnern Amprion, 50Hertz und EnBW begleitet und unterstützt.

Quelle: KIT/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7102 Thu, 16 Jul 2020 16:57:25 +0200 Sonnenschutz smart steuern https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/sonnenschutz-smart-steuern-7102.html Staut sich die Hitze nach einem heißen Sommertag im Schlafzimmer, finden viele Menschen keinen Schlaf. Sonnenschutz und Rolläden halten die Wärme draußen. Komfportabel wird dies mit einer Smart-Home-Steuerung. Bleiben Fenster und Balkontüren den Tag über geschlossen bleiben, kommt die Hitze gar nicht erst herein. Allerdings dringt durch große Fensterfronten viel Wärme ins Haus, selbst wenn sie geschlossen bleiben. Die Sonne strahlt durch die Scheiben und heizt die Räume rasch auf.

Rollläden und außenliegender Sonnenschutz wie Markisen und Außenjalousien verhindern in solchen Fällen, dass das Sonnenlicht und die Wärmestrahlung direkt durch die Scheibe in den Innenraum gelangen. "In Kombination mit maßgefertigten Rollos, Plissees und Co. für den Innenbereich bilden sich zusätzlich zwischen innenliegendem Sonnenschutz, Fenster und geschlossenem Rollladen isolierende Luftschichten. Diese tragen ebenfalls dazu bei, den Raum kühl zu halten", erklärt Björn Kuhnke vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverbands Rollladen und Sonnenschutz (BVRS). Sobald spätabends die Außentemperatur gesunken ist, sollten alle Türen und Fenster geöffnet werden, um einen Luftaustausch zu ermöglichen. 

Einen großen Effekt erzielt der Sonnenschutz durch eine smarte Steuerung. "Über eine Smart-Home-Steuerung lässt sich das auch von unterwegs mit dem Smartphone erledigen oder ganz automatisch zu vorgegebenen Zeiten", sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Wenn es am Abend draußen abgekühlt ist, fahren Rollläden oder der Sonnenschutz hoch, damit die Bewohner durchlüften können. Quelle: BVRS / IVRSA / al

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Dämmung & Fenster
news-7101 Thu, 16 Jul 2020 14:50:02 +0200 Heizung auf Sommermodus umstellen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/heizung-auf-sommermodus-umstellen-7101.html Für Hauseigentümer kann sich das Abstellen der Heizung lohnen, um in den wärmeren Monaten Energie und Heizkosten zu sparen. Doch in den meisten Häusern wird die Heizung auch für warmes Trinkwasser gebraucht. Diese sollten auf Sommerbetrieb umgestellt werden. Dabei werden nicht mehr die Heizkörper, wohl aber das Wasser für Küche und Bad erwärmt. Je nach Modell wird der Sommerbetrieb direkt am Heizkessel eingestellt. Bei modernen Geräten übernimmt das Regelsystem diese Aufgabe, die sie ab einer bestimmten Außen- oder Raumtemperatur automatisch aufhören zu heizen. An kühlen Sommertagen springt die Heizung automatisch wieder an, sobald eine bestimmte Temperatur unterschritten wird. Bei Modellen, die sich nach der Außentemperatur richten, sind das in der Regel 17 Grad Celsius. In gut gedämmten Gebäuden muss die Heizung oft sogar bei 12 Grad Celsius noch nicht anspringen, da sich die Wärme in den Innenräumen länger hält. Das Portal „Intelligent heizen“ rät zudem, im Sommerbetrieb die Thermostatventile geöffnet zu lassen. Das senkt das Risiko, dass sich diese über den Sommer verklemmen und schlimmstenfalls zu Beginn der Heizsaison erneuert werden müssen.

Verfügt die Heizung über keine moderne Regelung, muss die Einstellung auf den Sommerbetrieb vom Fachhandwerker vorgenommen werden. Allerdings lohnt sich die Sommerzeit, die veraltete Anlage gegen ein modernes Gerät zu tauschen. Zumal die Fachhandwerker in der Zeit meist weniger ausgelastet sind. Der geringere Energieverbrauch spart eine Menge Heizkosten ein. Auch der CO2-Ausstoß sinkt, insbesondere dann, wenn die neue Anlage erneuerbare Energien nutzt. Die Fördermittel wurden in diesem Jahr noch einmal deutlich aufgestockt. Durch die reduzierte Mehrwertsteuer seit dem 1. Juli können Sanierer zudem profitieren. Quelle: Intelligent heizen / al

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Heizung & Warmwasser
news-7100 Wed, 15 Jul 2020 10:10:33 +0200 Neubau nicht den Weg versperren https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/neubau-nicht-den-weg-versperren-7100.html Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist im Mai 2020 in Deutschland der Bau von insgesamt 32.000 Wohnungen genehmigt worden. Dies seien 3,9 Prozent mehr Baugenehmigungen als im Mai 2019. Besonders deutlich sei die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gestiegen (plus 8,7 Prozent). Damit bleiben Genehmigungen wichtig für unsere Wirtschaft. Dass Baugenehmigungen wieder steigen wird positiv aufgenommen. „Diese Zahlen sind erfreulich. Aber damit wir hier nicht einen Einbruch erleben, brauchen wir ein Regulierungsmoratorium“, sagt  ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. Nur, wenn Planer, Entwickler und Investoren in Zukunft mit sicheren Rahmenbedingungen rechnen können, könnte dieser Weg weitergehen. „Diskussionen um Mietenstopps, Mietendeckel und Enteignungen sind angesichts der vielerorts noch immer angespannten Wohnungsmärkte nicht zielführend – insbesondere nicht für diejenigen, die eine Wohnung suchen“, sagt Mattner. Mehr Bauen und Zuschüsse wären ein Ziel.

Quelle: ZIA/wh

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Heizung & Warmwasser
news-7098 Tue, 14 Jul 2020 20:45:39 +0200 Förderung wird auf 3.500 Vbh pro Jahr begrenzt https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/foerderung-wird-auf-3500-vbh-pro-jahr-begrenzt-7098.html Bundestag und Bundesrat haben mit dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) die Vollbenutzungsstunden für KWK-Anlagen ab 1. Januar 2021 für die jährliche Förderungszahlung nach dem KWKG begrenzt. Für alle KWK-Anlagen ab dem 1. Januar 2025 wird die förderfähigen Jahresvollbenutzungsstunden nach dem KWKG auf 3.500 begrenzt. Dadurch soll die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung vorangebracht werden. Mit der beschlossenen Gesetzesfassung bleibt die Gesamtförderung durch den KWK-Zuschlag unverändert, auch wenn die Zahl der förderfähigen Vollbenutzungsstunden (Vbh) im Jahr zukünftig begrenzt wird. Nur die kalendarische Zeit, in der der Zuschlag fließt, verändert sich. Durch die ab 2025 wirksame Begrenzung auf maximal 3.500 Vbh pro Jahr fließt die Gesamtförderung, sofern nicht weniger als 3.500 Vbh im Jahr gefahren werden, in 8,6 Jahren zu. Für die Mehrzahl der KWK-Anlagen über 50 kW elektrische Leistung bedeutet die neue Regelung eine Verlängerung der Zeit, in der die Förderung zufließt. Damit will der Gesetzgeber erreichen, dass mehr elektrische KWK-Kapazität errichtet wird als nach „klassischer“ thermischer Auslegung bisher. Die Begrenzung der förderfähigen Vbh im Jahr bedeutet nicht, dass das BHKW nicht mehr fahren darf. Es wird lediglich der Zuschlag nur bis zur Jahresbegrenzung ausgezahlt, erklärt der BKWK in einer Mitteilung.

Für KWK-Anlagen in der Objekt- und Arealversorgung ergeben sich neue Rahmenbedingungen für die Anlagenauslegung. Wenn in der Vergangenheit ein BHKW im Gebäudesektor in die Wärmegrundlast gelegt wurde, dann ist dem BKWK zufolge jetzt ein Aspekt in Richtung Flexibilisierung notwendig. Für die Arealversorgung werden rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 Wärmenetzemit einem 75 prozentigen Anteil aus KWK oder mit anteiliger EE-Wärme unabhängig von der Leitungsnennweite mit 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten gefördert. Wärmenetze mit einem Anteil von 50 Prozent KWK-Wärme werden analog mit 30 Prozent bis zum 31.12.2022 gefördert.

Begrenzung ist keine Angabe zur notwendigen BHKW-Leistung

Trotz der Begrenzung auf 5.000 Förder-Vbh vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2023 können für Heizung und Warmwasser in Wohngebäuden auch 6.000 Stunden und mehr Wärme im Jahr mit dem BHKW erzeugt werden, die Begrenzung bedeutet keine Angabe zur notwendigen BHKW-Leistung. Für den BKWK ist der Nebeneffekt interessant, dass KWK-Anlagen in Objekten ohne zentrale Trinkwarmwasserbereitung oder in Objekten mit solarthermischen Anlagen zur Trinkwarmwasserbereitung nun annähernd die gleiche Wirtschaftlichkeit erzielen wir KWK-Anlagen, die den (zentralen) Trinkwarmwasser-Wärmebedarf in Vbh umwandeln können.

Für alle KWK-Anlagen werden ab dem 1. Januar 2025 die förderfähigen Jahresvollbenutzungsstunden nach dem KWKG auf 3.500 begrenzt. Dadurch soll die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung vorangebracht werden. Zur Begrenzung der Vollbenutzungsstunden kann laut BKWK ein zweites BHKW dazu gebaut werden, wenn das vorhandene BHKW auf 5.000 Vollbenutzungsstunden ausgelegt wurde und der Wärmbedarf gleichgeblieben ist.

Kritik übt der BKWK am Gesetzgeber, da er die Prozesswärmeerzeugung aus KWK in der nicht stromkostenintensiven Industrie nicht wieder in die Förderung aufgenommen hat. Die Möglichkeit, Anlagen so auszulegen, dass sie an wenigen Stunden im Jahr strommarktdienlich fahren und Strom in das Netz einspeisen, ist die durch Regeln zur Ausschreibung bei Anlagen über 1 MW ausgeschlossen. Daher werde die Industrie animiert, vorhandene CO2-Einsparpotentiale nur in geringem Maße durch KWK-Anlagen zu nutzen. Quelle: BKWK / al

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Heizung & Warmwasser
news-7097 Mon, 13 Jul 2020 15:09:30 +0200 Enwicklung von Lithium-Ionen-Batterien vorantreiben https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/enwicklung-von-lithium-ionen-batterien-vorantreiben-7097.html Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die Batterieforschung in Deutschland mit vier neuen Kompetenzclustern voranbringen. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist an allen vier Clustern beteiligt und an zwei davon als Koordinator. "Leistungsfähige und sichere Batterietechnologien sind Grundvorraussetzung dafür, dass wir die Energiewende schaffen und unsere Mobilität nachhaltig gestalten können", sagt Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT. "Die Cluster greifen die dafür ganz zentralen Aspekte – agile Produktionssysteme, Recycling, Nutzungskonzepte und Qualtitätssicherung – auf. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit den Partnern in allen vier Clustern unsere Kompetenzen zu bündeln und die Batterieforschung voranzutreiben.“

Im Fokus des Kompetenzclusters „Intelligente Batteriezellproduktion“ (InZePro) stehen eine agile und flexible Anlagentechnik, die Digitalisierung einzelner Anlagen und des gesamten Produktionssystems sowie virtuelle Produktionssysteme und KI in der Produktion. „Ziel ist es, vielfältige Varianten von Batteriezellen in kleinen bis großen Stückzahlen für eine flexible, automatisierte und intelligente, durch Künstliche Intelligenz optimierte Fertigung herzustellen. So wollen wir dafür sorgen, dass produzierende Unternehmen, beispielsweise in der Automobilindustrie, ihre Produktivität selbst bei schwankender Auftragslage und hoher Produktvarianz steigern“, erläutert Professor Jürgen Fleischer, Leiter des wbk Instituts für Produktionstechnik, der für das KIT im Koordinationsteam von InZePro ist. Das Cluster wird insgesamt mit voraussichtlich rund 30 Millionen Euro gefördert.

Die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien zu verbessern und gleichzeitig eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, ist Ziel des Kompetenzcluster Analytik/Qualitätssicherung (AQua). Als Grundlage für die Qualitätssicherung bei der Produktion entwickeln die Wissenschaftler Analysemethoden und -standards, die den komplexen Prozessen in der Batterie gerecht werden. „Wir wollen in AQua ein umfassendes und prozessübergreifendes Verständnis dafür erarbeiten, wie sich das Zusammenspiel von Materialien, Fertigungsschritten und elektrochemischen Besonderheiten auf Strukturen und Eigenschaften der Batterie auswirkt“, sagt Professor Helmut Ehrenberg vom KIT, der im Koordinationsteam ist. Dieses Cluster wird insgesamt mit voraussichtlich rund 20 Millionen Euro gefördert.

Bei den beiden Clustern InZePro und AQua ist das KIT jeweils im Koordinationsteam. Zusätzlich arbeiten Forscher des KIT in den beiden Clustern Recycling/Grüne Batterie (greenBatt) und Batterienutzungskonzepte (BattNutzung) mit. Starten sollen die neuen Cluster im Oktober 2020. Außerdem ist das KIT an dem bereits seit 2018 laufenden Kompetenzcluster FestBatt zur Entwicklung von Festkörper-Batterien und seit 2016 an ProZell zur Batteriezellproduktion beteiligt. Quelle: KIT / al

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Finanzierung
news-7096 Mon, 13 Jul 2020 12:45:08 +0200 Effiziente Lösungen gegen Sonne https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/effiziente-loesungen-gegen-sonne-7096.html Ab sofort bietet Velux für sein Studio-Fenster „3 in 1“ neben innenliegendem Sonnenschutz auch eine effektive Hitzeschutz-Lösung an. Mit außenliegenden Markisen optimiert der Dachfensterhersteller das Zubehör-Sortiment der Lichtlösung mit einem effektiven Hitzeschutz und gibt Handwerkern damit ein weiteres Verkaufsargument an die Hand. Erhältlich sind die Markisen als Set aus drei manuellen, einzeln bedienbaren Markisen. Sie werden von innen ohne Betreten des Daches montiert und sind daher auch unkompliziert nachrüstbar. Da die Markisen außen vor den Scheiben liegen, bieten sie hervorragenden Hitzeschutz. Dank des transparenten Stoffes lassen sie weiterhin Licht in den Raum und ermöglichen auch den Blick nach draußen. Die Kombination mit innen liegendem Sonnenschutz, etwa zum Verdunkeln des Raumes, ist möglich. Das Studio-Fenster „3 in 1“ ist seit Februar 2020 fester Bestandteil des Velux Standardsortiments. Der Einbau dieser Lichtlösung aus drei fest verbundenen Fensterelementen ist durch die Konstruktion mit einem einzigen Blendrahmen um den mittleren, schon vormontierten fest verglasten Flügel fast so einfach und schnell wie bei einem Einzelfenster.

Quelle: Velux/wh

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Heizung & Warmwasser