enbausa.de - Energetisch Bauen und Sanieren https://www.enbausa.de/ Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen de-DE EnBauSa Mon, 25 Jan 2021 18:26:08 +0100 Mon, 25 Jan 2021 18:26:08 +0100 TYPO3 EXT:news news-7306 Fri, 22 Jan 2021 09:37:35 +0100 BEG ersetzt bisherige Effizienz-Förderung https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/beg-ersetzt-bisherige-effizienz-foerderung-7306.html Das Marktanreizprogramm ist Geschichte. Seit 1. Januar heißt die staatliche Unterstützung für energetisches Bauen und Sanieren „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG). Bei der Förderung und der Aufteilung zwischen BAFA und KfW ändert sich einiges. Viele Jahre unantastbar war die Regel: Ein Austausch von Anlagen kann nicht gefördert werden, wenn er ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist. Seit drei Wochen geht das. Wer der Vorschrift folgt, zum Beispiel eine 30 Jahre alte Ölheizung auszubauen, und sie durch ein System mit Solaranlage ersetzt – oder eine Wärmepumpe, Biomasseheizung und so weiter – kann jetzt eine Förderung beantragen.

Als geförderte Einzelmaßnahmen für Bestandsgebäude (fünf Jahre oder älter) hinzugekommen sind mit der BEG zum Beispiel

•             Ersatz oder erstmaliger Einbau von außen liegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung – die Fenster können dabei so bleiben, wie sie sind.

•             Lüftungsanlagen (in der BMWi-Richtlinie: „Einbau, Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen inklusive Wärme-/Kälterückgewinnung“).

•             In Nichtwohngebäuden Kältetechnik zur Raumkühlung und der Einbau von Beleuchtungssystemen.

•             Gebäudeautomatisierung in Wohngebäuden („Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung beziehungsweise zur Verbesserung der Netzdienlichkeit der technischen Anlagen des Gebäudes [„Efficiency Smart Home“] oder des angeschlossenen Gebäudenetzes“) und Nichtwohngebäuden („Einbau von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Realisierung eines Gebäudeautomatisierungsgrades mindestens der Klasse B nach DIN V 18599-11“). Voraussetzung ist freilich immer eine Erhöhung der Energieeffizienz – und dass die eingebauten Anlagen nicht gebraucht, sondern neu sind.

Neue und weggefallene Effizienzhaus-Standards

Bei den Effizienzhäusern beziehungsweise Effizienzgebäuden gibt es sowohl Neuzugänge als auch weggefallene Standards.„Es ist so, dass man jetzt auch im Bestand ein sogenanntes Effizienzhaus 40 erreichen kann“, sagt Eva-Maria Kiefer vom saarländischen Energieberatungs-Dienstleister „Arge Solar“. Dafür entfalle aber das Effizienzhaus 115. „Sie beginnen in der Sanierung jetzt mit einem Effizienzhaus 100. Was den Primärenergiebedarf angeht, müssen sie bei einer Sanierung mindestens das heutige Neubauniveau erreichen, um überhaupt in den Genuss einer möglichen Förderung zu kommen“, sagt Kiefer. Auch bei Nichtwohngebäuden gibt es die Tendenz, eher schärfere Standards zu fördern: „So hat man hier in der Sanierung das 55er- und 40er-Niveau eingeführt. Im Bereich des Neubaus hat man wiederum ein Effizienzgebäude 40 eingeführt. Dafür ist das Effizienzgebäude 70 im Neubau weggefallen“, sagt Kiefer.

Weggefallen ist auch das „Effizienzhaus Denkmal“ (beziehungsweise im Nichtwohnbereich „Effizienzgebäude Denkmal“). „Die ganze Zeit war es so, dass sie geringere energetische Anforderungen bei der Sanierung im Denkmalbereich hatten. Die sind komplett entfallen. Das heißt: Sie sanieren jetzt, wie wenn es kein Denkmal wäre“, sagt Kiefer.

Ebenso entfallen ist die Heizungssanierung als Einzelmaßnahme im Neubau. Kiefer erinnert daran, dass es im Marktanreizprogramm die Möglichkeit der Förderung von Heizungsanlagen im Bereich von Neubauten gegeben habe. „Diese sind komplett weggefallen. Sie können Heizungsanlagen als Einzelmaßnahme im Neubau nicht mehr fördern lassen, sondern nur noch, wenn der gesamte Neubau ein Effizienzhausniveau erreicht.“

Von der Einzelmaßnahme hin zum Effizienzhaus-Standard

Eine Verschiebung also beim Fördermodus: weg von der Einzelmaßnahme hin zum Effizienzhaus-Standard. Mit Blick auf den Geldbeutel der Hausbesitzer beschreibt die Beraterin das auch in anderer Hinsicht als Chance. Bei Einzelmaßnahmen sind die Anforderungen an das zu sanierende Bauteil zum Teil recht hoch und damit teuer. Kiefer nennt als Beispiel Dachflächen, die auf einen U-Wert von 0,14 oder weniger saniert werden müssen. „Machen sie eine umfassende Sanierung an ihrem Gebäude und versuchen, ein Effizienzhausniveau zu erreichen, also Effizienzhaus 70, 55, 40 oder auch besser, dann haben sie keine Anforderung an das jeweils zu sanierende Bauteil; sondern sie machen eine Gesamtbilanzierung des Gebäudes, und in der Summe müssen sie die technischen Anforderungen eines Effizienzhausniveaus einhalten.“

Ein geschickter Energieberater kann damit mehr für den Sanierungswilligen herausholen. „Sie können durchaus etwas – ich will nicht unbedingt sagen ‚spielen’, aber – sie können zumindest mal die Maßnahmen versuchen miteinander sinnvoll zu kombinieren für ihren Kunden, um bei gegebenenfalls gleichem Invest eventuell eine höhere Förderung zu bekommen, weil sie einfach ein höheres Effizienzhausniveau erreichen und nicht nur das Ganze im Bereich der Einzelmaßnahmen machen.“

Zurück zu dem, was mit der BEG hinzugekommen oder weggefallen ist: Bei den Effizienzhäusern hat man zusätzliche Bonusverfahren eingeführt. Da gibt es nun zum einen das „Effizienzhaus EE“. Werden mindestens 55 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien bereitgestellt, gibt es einen Förderungsbonus von 2,5 bis fünf Prozent. Zum anderen wurde das „Effizienzhaus NH“ kreiert, „NH“ für „Nachhaltigkeit“: Wenn das Gebäude eine vom Bund anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung bekommt, liegt der Bonus bei 2,5 Prozent – bei Wohnhäusern aber nur im Neubau. Einer der Gesichtspunkte ist hier, welche Arten von Dämm-Materialien man verwendet hat. Knausriger als bisher geht es dagegen bei Optimierungsmaßnahmen wie einem Pumpentausch und einem hydraulischen Abgleich zu: Statt 30 Prozent gibt es nur noch 20 Prozent Förderung.

Sachverständiger oder nicht?

Bisher benötigte man bei allen Förderprogrammen der KfW einen Sachverständigen. Wie sieht es damit beim BEG aus? Eva-Maria Kiefer: „Sie brauchen im Bereich der Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Sachverständigen. Und sie brauchen ihn für Einzelmaßnahmen im Bereich der Anlagentechnik“. „Anlagentechnik“, so die Beraterin, bedeute bei den BEG-Einzelmaßnahmen „alles außer Heizung. Also sprich Lüftung, Klimatisierung, Automatisierung. Dafür brauchen sie bei der Antragstellung und auch nach Fertigstellung der Maßnahme einen Sachverständigen aus der Energieeffizienz-Expertenliste.“ Keinen Sachverständigen brauche man bei der Förderung „Einzelmaßnahme Heizungstechnik“; im Bereich der Heizungsoptimierung allerdings mindestens eine sogenannte Fachunternehmererklärung. Und bei den Effizienzstandards? „Für jegliche Art von Effizienzhaus oder von Effizienzgebäude brauchen sie einen Sachverständigen.“

Gleich geblieben sind beim BEG alle technischen Mindestanforderungen – sowohl was die Anforderungen an Einzelmaßnahmen, als auch was die an Effizienzhäuser respektive -gebäude angeht, sagt Kiefer. „Alle technischen Mindestanforderungen, die sie kannten aus dem Marktanreizprogramm, sind auch so in die Bundesförderung übergeführt werden.“

So viel zu den wichtigsten materiellen Änderungen. Was schließlich die Aufteilung zwischen BAFA und KfW betrifft, hat Eva-Maria Kiefer genau hingesehen. Oft hört man, die BEG-Einführung sei „zweistufig“. „Meiner Meinung nach ist es eher dreistufig.“ Seit 1. Januar liefen Einzelmaßnahmen komplett über das BAFA. Ab 1. Juli beginne die Kreditförderung für Einzelmaßnahmen bei der KfW; die Programme „Energieeffizient sanieren“ und „Energieeffizient bauen“ fielen komplett weg, und alles laufe dann über die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ bei der KfW. Es entstehe also keine Förderlücke.

Bis zum 30. Juni könnten noch wie gewohnt Anträge bei der KfW im Rahmen der Programme „Energieeffizient bauen“ und „Energieeffizient sanieren“ gestellt werden. „Zum 1. Juli wird dann quasi diese neue Bundesförderung insofern umgesetzt, dass die Zuschuss- und die Kreditvariante bei der KfW landen, aber diese zwei bekannten Programme mehr oder weniger wegfallen. Und ab dem 1. Januar 2023 kommt die Zuschussvariante komplett zum BAFA, so dass die KfW-Seite tatsächlich nur noch die Kreditvarianten abbildet.“

Alexander Morhart

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Dämmung & Fenster
news-7305 Thu, 21 Jan 2021 14:25:14 +0100 Baustart für Eisspeicher https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/baustart-fuer-eisspeicher-7305.html Die Bauarbeiten für den Eisspeicher im Quartier „Hansapark Nürnberg“ haben begonnen. Mit einem Durchmesser von 9,5 Metern und einer Höhe von 5 Metern ist der unterirdische Speicher Herzstück eines nachhaltigen Energiekonzepts, bei dem sich das Stadtquartier selbst mit erneuerbaren Energien versorgen soll. Das innerstädtische Quartier Hansapark in Nürnberg, das die te group in mehreren Bauabschnitten entwickelt, entsteht im Südwesten der Stadt. Der erste Bauabschnitt, ein Büro- und Verwaltungsgebäude, wurde im Mai 2020 fristgerecht übergeben.

Das energetische Konzept sieht vor, dass die Energie für Wärme und Kühlung vor Ort erzeugt, die Bedarfe miteinander kombiniert und durch ein innovatives Steuerungssystem geregelt werden. Herzstück ist ein unterirdischer Eisspeicher zum Heizen und Kühlen: Sonnen- und Umgebungswärme werden in den mit Wasser gefüllten Speicher geleitet. Eine Wärmepumpe entzieht die gespeicherte Wärme, die wiederum der Beheizung der angrenzenden Gebäudekomplexe dient. Durch den Wärmeentzug sinkt die Temperatur im Speicher zugleich auf den Gefrierpunkt. Die anschließend beim Gefrieren des Wassers freiwerdende Kristallisationsenergie in Form von Wärme wird ebenfalls genutzt. Pro Kilogramm Wasser sind das über 90 Wattstunden. Der Eisspeicher im Quartier mit seinen 300 Kubikmetern Wasservolumen kann also rein durch den einmaligen Gefriervorgang des Wassers die gleiche Energiemenge liefern, die bei der Verbrennung von ca. 2.900 Litern Heizöl entsteht. Allerdings ist Heizöl keine regenerierbare Ressource – ganz im Gegensatz zum Wasser im Eisspeicher. Das im Wärmepumpen-Heizbetrieb erzeugte Eis im Eisspeicher wird wiederum im Sommer zur Klimatisierung der Gebäude verwendet – ohne zusätzlichen Energieaufwand.

Die Anbindung des Bürogebäudes an den Eisspeicher erfolgt nach dessen Fertigstellung. Die Voraussetzungen dafür wurden mit der Fertigstellung des Bürogebäudes bereits geschaffen, sodass nur noch wenige elektrische und hydraulische Anbindearbeiten nötig sind. Der Anschluss erfolgt somit unkompliziert, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb des Bürogebäudes zu beeinträchtigen. Verantwortlich für den Bau des Eisspeichers sowie die nachhaltige Energieversorgung ist GETEC, Energieversorger und Contracting-Spezialist für Industrie und Wohnungswirtschaft in Deutschland und Europa und außerdem Partner für die Quartiere der Zukunft.

Die noch relativ junge Eisspeicher-Technologie wird seit 2010 eingesetzt und wurde seitdem mit mehr als 40 Umwelt- und Innovationspreisen ausgezeichnet. Bislang überwiegend in der Wohnungswirtschaft genutzt, bietet die Technologie auch in der gewerblichen Nutzung enormes CO2- Einsparpotenzial. Über ein Anlageneffizienzmonitoring werden die Leistungsdaten im realen Betrieb erfasst und interpretiert. So entsteht ein konkretes Bild über die tatsächlichen Einsparungen gegenüber anderen Systemen. Bei einem Wohnprojekt mit ca. 100 Wohnungen können beispielsweise mehr als 70 Prozent des früher angefallenen CO2 eingespart werden.

Das Gesamtprojekt hat ein Finanzierungsvolumen von mehr als 27,3 Millionen Euro. Davon wurden mehr als 10 Millionen Euro durch ein über die Finanzplattform SKAPA Invest an Privatanleger vermitteltes Wertpapier (Inhaberschuldverschreibungen) finanziert. Mit 6,0 Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von weniger als drei Jahren haben auch private Anleger die Chance, vom Bau des Quartiers zu profitieren. Die restliche Summe wurde über eine Finanzierung durch die Airbus Bank sichergestellt.

 

Quelle: te group / an

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Heizung & Warmwasser
news-7304 Wed, 20 Jan 2021 14:05:17 +0100 Aus dem Inneren der Erde – Infoveranstaltung https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/aus-dem-inneren-der-erde-infoveranstaltung-7304.html Den aktuellen Stand zum Einsatz der Tiefen Geothermie am Oberrhein zeigt eine online stattfindende Informationsveranstaltung am 26. Januar 2021. Gleichzeitig geht es um Chancen und Herausforderungen der Technologie und aktuelle Vorhaben. Die Tiefe Geothermie liefert Energie aus dem Inneren der Erde. So lassen sich erneuerbare Wärme und Strom gewinnen. Am 26. Januar 2021 berichten Referenten aus Wissenschaft, Energieversorgern und Unternehmen, wie die Technologie funktioniert, welche Potenziale in Baden-Württemberg bestehen und welche Chancen und Herausforderungen sich aus ihrer Nutzung ergeben. Die Referenten kommen vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), von der MVV Energie AG MVV, der Deutschen ErdWärme GmbH, von der Fridays for Future-Ortsgruppe sowie von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

Bislang spielt die Tiefe Geothermie im Südwesten noch keine Rolle. Energieversorger und Unternehmen wollen dies nun ändern. Besonders gut sind die geologischen Voraussetzungen in Baden-Württemberg zwischen Mannheim und Lörrach. Von ersten Planungen bis hin zur bald anstehenden Bohrung für eine Geothermieanlage: Verschiedene Unternehmen haben dort mit Erkundungen und Projekten begonnen. Die Plattform EE BW begleitet als Dachverband der Erneuerbaren-Branche im Südwesten den Ausbau der tiefen Geothermie.

Auf der Online-Informationsveranstaltung können sich Interessierte mit der Funktionsweise und den Möglichkeiten dieser Technologie auseinandersetzen und aktiv Nachfragen stellen. Die Vorträge werden auch beleuchten, welche Risiken mit ihrer Nutzung einhergehen können und wie die Unternehmen damit umgehen.

Veranstalter ist die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg, die eine sachliche Debatte voranbringen möchte. Denn die Technologie erhitzt auch die Gemüter und wird kritisiert. Die kostenfreie Informationsveranstaltung findet online statt, wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger und geht von 18:00 bis 19:30 Uhr. Programm und Anmeldung: https://erneuerbare-bw.de/de/termine.

Quelle: Plattform EE BW / an

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Heizung & Warmwasser
news-7303 Mon, 18 Jan 2021 16:08:27 +0100 Für vielfältige Lichtaufgaben https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/fuer-vielfaeltige-lichtaufgaben-7303.html Speziell für die Beleuchtung von Hallenneubauten bietet Wasco das LED-Lichtband GU 6.0 an. Es vereint die Vorteile des Leuchten-Trios Redox, Madox und Indox und vereint unkompliziertes Handling mit Wirtschaftlichkeit beim Einbau. Das LED-Lichtband GU 6.0 wurde bewusst für den Einsatz in Neubauten entwickelt. Hintergrund der Produkteeinführung ist die schnelle, kostengünstige Fertigstellung neuer Produktions- und Logistikhallen.

Für sämtliche Anforderungen

Das sechs Meter lange LED-Band mit DALI-Steuerung besteht jeweils aus zwei Leuchten sowie einem Blindfeld und ist in verschiedenen Varianten erhältlich. So sind zum Beispiel breit- (160 Grad), mittel- (80 Grad) und tiefstrahlende (30 Grad) Austrittswinkel für verschiedenste Hallenformen möglich. Die Lichtfarben reichen von Neutral- (4.000 Kelvin) bis Tageslichtweiß (6.000 Kelvin). Bei einer standardmäßigen Energieeffizienz von 160 sowie optional 190 Lumen pro Watt (lm/W) erreicht die GU 6.0 dabei bis zu 25.000 Lumen pro Leuchte. Dank HACCP-Prüfzeichen ist sie auch zur Anwendung in lebensmittelverarbeitenden Gewerben geeignet – und mit optionalem D-Zeichen zudem für feuergefährdete Betriebsstätten.

Schneller Einbau, sichere Nutzung

Das Wasco-Stecksystems garantiert eine zügige Montage, für die meist nur zwei Mitarbeiter benötigt werden. Durch die Einkomponentenlösung müssen die einzelnen Lichtbandabschnitte lediglich hintereinander zusammengesteckt und die Aufhängeclips befestigt werden. Auch Präsenz- oder Tageslichtsensoren sowie Notlichter und andere Erweiterungsmodule lassen sich integrieren. Mit dem Lichtband GU 6.0 bietet Wasco somit eine umweltschonende und zugleich qualitativ hochwertige sowie sichere Beleuchtungslösung für Hallen aller Art an. Erhältlich sind die LED-Leuchten in 250er, 500er und 1.000er Paketen.

Quelle: Wasco / an

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Lüftung & Klima
news-7302 Mon, 18 Jan 2021 14:22:07 +0100 Neue Regeln für Energieausweise ab Mai dieses Jahres https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/neue-regeln-fuer-energieausweise-ab-mai-dieses-jahres-7302.html Ab Mai gelten neue Regeln für Energieausweise von bestehenden Wohngebäuden. So wird künftig die Höhe der Treibhausgas-Emissionen in den Energieausweis aufgenommen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Bei Verbrauchsausweisen sind Hauseigentümerinnen und -eigentümer in Zukunft verpflichtet, detaillierte Angaben zur energetischen Bewertung des Gebäudes zu machen. Aussteller müssen die Angaben vor Ort oder anhand geeigneter Fotos prüfen. Die Änderungen sollen die Aussagekraft der Ausweise verbessern. Relevant werden die Änderungen in diesem Jahr für Energieausweise, die 2011 ausgestellt wurden. Da Energieausweise nur zehn Jahre gültig sind, müssen Eigentümer sie unter Umständen erneuern lassen. Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Der Ausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt nicht nur wie bisher für Gebäudeeigentümer, sondern künftig auch explizit für Makler. Wer sein Gebäude selbst bewohnt oder nicht neu vermietet, braucht keinen neuen Ausweis. Hauseigentümer haben in der Regel die Wahl zwischen einem Energieverbrauchsausweis und einem Energiebedarfsausweis. „Beim Bedarfsausweis zeigt eine Skala von grün bis rot den berechneten Energiebedarf des Gebäudes anhand des baulichen Zustandes und der Heiztechnik“, sagtt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Modernisierungsempfehlungen sind Bestandteil beider Energieausweise, Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Neue gesetzliche Grundlage ist das am 1. November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz. Davor waren die Vorschriften für Energieausweise in der Energieeinsparverordnung EnEV festgelegt. Bei den Neuerungen für bestehende Gebäude sieht das GEG eine Übergangsfrist bis 30. April 2021 vor. Erst danach kommen die zusätzlichen Regeln für Energieausweise zum Tragen.

Neuerungen für dieses Jahr

Folgende Regelungen kommen künftig hinzu, ab 1. Mai 2021 werden die Treibhausgas-Emissionen im Energieausweis aufgeführt. „In der EnEV war diese Ausweisung bisher nicht verpflichtend, mit der Umsetzung des GEG ist dies nun erforderlich“, sagt Meike Militz von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Eigentümer müssen die energetische Qualität des Gebäudes detailliert angeben, inklusive inspektionspflichtiger Klimaanlagen. Auch das Fälligkeitsdatum der nächsten Untersuchung muss festgehalten werden. Aussteller der Verbrauchsausweise müssen künftig die bestehenden Gebäude vor Ort in Augenschein nehmen oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. „So soll die Qualität der Sanierungsempfehlungen verbessert werden“, erklärt Militz. Stellen Eigentümer Daten für den Energieausweis bereit, sind sie für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich. Experten, die Energieausweise ausstellen, müssen die bereitgestellten Informationen sorgfältig prüfen und dürfen diese nur verwenden, wenn kein Zweifel an ihrer Richtigkeit besteht. Die Pflicht, bei der Vermietung, Verpachtung oder dem Verkauf eines Wohngebäudes einen Energieausweis vorzulegen, gilt in Zukunft auch explizit für Immobilienmakler, nicht nur für die Eigentümer. Die Pflichtangaben in Immobilienanzeigen bleiben unverändert erhalten.

Wie man das richtige Zertifikat kriegt

Vielen Eigentümern ist unklar, welchen Energieausweis sie beauftragen sollen. Für Käufer und Mieter von Ein- oder Zweifamilienhäusern ist der Bedarfsausweis teilweise Pflicht, in jedem Fall aber besser geeignet, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Das Verbrauchsprofil ist für die nachfolgenden Bewohner jedoch nicht immer aussagekräftig“, sagt Hettler. Bei Mehrfamilienhäusern mit zahlreichen Wohnungen ist das anders. Ein Durchschnitt der Verbrauchswerte unterschiedlicher Bewohner hat genügend Aussagekraft. Deshalb werden hier eher Verbrauchsausweise eingesetzt. Auf dem Bedarfsausweis stehen deutlich mehr Informationen. Er zeigt den bauphysikalisch berechneten Energiebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Steht die Effizienzampel auf dem Ausweis auf Grün, können die Eigentümer bei einer Veräußerung besser für ihr effizientes Haus werben. Immobilien mit einem Label im grünen Bereich verursachen rund 15 bis 20 Euro weniger Energiekosten pro Quadratmeter und Jahr als schlecht gedämmte Gebäude. Bei einer Wohnung mit 90 Quadratmetern Wohnfläche sind das jährlich immerhin rund 1.500 Euro. Für Kauf- oder Mietinteressenten sind diese Häuser deutlich attraktiver als solche, die hohe Betriebskosten verursachen. Sind viele energetische Schwachstellen vorhanden und leuchtet auf dem Label die Farbe Rot, sollte der Bedarfsausweis der Einstieg in eine mit bis zu 80 Prozent geförderte Gebäudeenergieberatung sein, rät Hettler.  Die Kosten des Bedarfsausweises sind für die Hauseigentümer zunächst höher, da eine Analyse des Gebäudes vor Ort durch einen Fachmann nötig ist. In der Regel fällt ein eher niedriger dreistelliger Betrag an. Die Alternative Verbrauchsausweis ist deutlich billiger, aber auch weniger aussagekräftig. Im Netz gibt es bereits Verbrauchsausweise für unter 50 Euro, die allerdings häufig ihr Papier nicht wert sind. Die Anbieter senden den Ausweis mit den ungeprüften Angaben per E-Mail zu, die Fehlerhäufigkeit ist daher hoch. Das kann auch juristisch heikel werden, da die Käufer für die Fehler rechtlich verantwortlich sind. Daher: Hände weg von Billigangeboten. Es empfiehlt sich, die Ausstellung des Energieausweises mit einer Energieberatung zu verknüpfen, aus der am Ende ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) hervorgeht. Die Beratung wird mit bis zu 80 Prozent gefördert und kostet am Ende wenige hundert Euro. Für jede Sanierungsmaßnahme, die aus dem iSFP hervorgeht, gibt es einen Zusatzbonus von fünf Prozent der Kosten. So macht sich die Energieberatung schnell bezahlt, außerdem sorgt sie für eine fachlich einwandfreie Sanierung.

Welche Informationen gegeben werden sollten

Auch in den Immobilienanzeigen ist ein Teil der Kenndaten aus dem Energieausweis Pflicht. Dazu zählen das Baujahr des Hauses und die Energieeffizienzklasse, der zur Wärmeversorgung genutzte Energieträger, die Angabe des Endenergiebedarfs oder des Endenergieverbrauchs und die Art des Energieausweises. Eine Veröffentlichungspflicht gilt übrigens für alle Inserate in Zeitungen oder kostenpflichtigen Internetseiten. Verstöße werden mit einem Bußgeld bis zu 15.000 Euro geahndet. Verfügt der Eigentümer über einen nach dem 1. Mai 2014 ausgestellten Energieausweis, entfallen die Angaben zum Energiebedarf oder -verbrauch und die zum Energieträger. Die seitdem genutzten Effizienzklassen A+ bis H ersetzen diese Daten im Inserat. Das sorgt für bessere Informationen für Eigentümer und Mieter.

Quelle: Zukunft Altbau / Wolfram Hülscher

 

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Dämmung & Fenster
news-7301 Mon, 18 Jan 2021 14:20:24 +0100 Handwerkersoftware OpenHandwerk gewinnt Preis https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/handwerkersoftware-openhandwerk-gewinnt-preis-7301.html Die Berliner openHandwerk GmbH gewinnt mit Ihrer Handwerkersoftware aus über 120 registrierten Startups aus 34 Ländern die Bosch Digital Breakthrough Challenge by Bosch Power Tools. Bosch Power Tools startete mit der ersten „Digital Breakthrough Challenge“ einen Innovationswettbewerb: Der Geschäftsbereich setzt damit auf strategische Partnerschaften mit Start-ups, um gemeinsam das Geschäft mit digitalen Produkten und Services auszubauen. Im Fokus des Wettbewerbs stehen Lösungen, die für Verwender einen Mehrwert schaffen, der über die Bereitstellung des richtigen Werkzeuges hinausgeht.  Im Mittelpunkt des Innovationswettbewerbs standen digitale Produkte und Services in denBereichen DIY und Garten, Handwerksbetriebe sowie große Baustellen. Im Bereich DIY und Garten standen digitale Lösungen im Fokus, die Heimwerker und Gartenliebhaber dabei unterstützen, ihre Projekte zu verwirklichen.  Die zweite Kategorie konzentrierte sich auf digitale Angebote, die typische Problemstellungen im Arbeitsalltag von Handwerksbetrieben lösen und damit zur Effizienzsteigerung der Betriebe beitragen sollen.  Im Bereich Großbaustellen suchte Bosch Power Tools nach Start-ups, die mit ihrem digitalen Service die Bauindustrie verändern wollen: Dabei stand im Vordergrund, wie Projekte auf einer Baustelle möglichst effizient und sicher realisiert werden können.  Im Verlauf der „Digital Breakthrough Challenge“ wurden erfahrene Business Mentoren den 30 vielversprechendsten Start-ups zur Seite gestellt, die sie begleiteten. Sechs ausgewählte Finalisten präsentierten ihre Lösungen vor Bosch-Experten und dem Management, aus dem drei Sieger gewählt wurden.

 Quelle: OpenHandwerk / Wolfram Hülscher

 

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Dämmung & Fenster
news-7300 Mon, 18 Jan 2021 14:17:47 +0100 Zusammenführung von Innendämmsystemen https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/zusammenfuehrung-von-innendaemmsystemen-7300.html Zum Jahresbeginn hat Knauf die beiden mineralischen und kapillaraktiven Innendämmsysteme TecTem und Rotkalk in-System in einem gemeinsamen System zusammengeführt. Unter der einheitlichen Bezeichnung Rotkalk in-System erhalten Dämmprofis damit eine noch leistungsfähigere und vielseitiger einsetzbare Komplettlösung für die Innendämmung aus einer Hand. Das Rotkalk in-System wie auch das bis vor kurzem von Knauf Performance Materials vertriebene System TecTem sind leistungsfähige Innendämmlösungen, die seit vielen Jahren von Fachhandwerkern, Dämmspezialisten und Sanierungsprofis gleichermaßen geschätzt werden. Basis beider Systeme sind kapillaraktive Dämmelemente aus veredeltem Perlitgestein. Die rein mineralischen und natürlichen Systeme sind diffusionsoffen und feuchteregulierend. In Kombination mit den guten energieeffizienten Eigenschaften des Dämmstoffs schaffen beide Lösungen beste Voraussetzungen für ein angenehmes und komfortables Wohnraumklima sowie einen wirksamen Wärmeschutz für Gebäude, die nicht von außen gedämmt werden können. Speziallösungen für die Schimmelprävention und die Sanierung von Fachwerkgebäuden bieten zusätzliche Möglichkeiten. Mit dem Jahreswechsel 2020/21 ist das komplette Innendämm-Sortiment künftig unter der gemeinsamen Bezeichnung Rotkalk in-System aus einer Hand über den Vertrieb der Knauf Gips KG erhältlich. Der bei Fachprofis bekannte Markenname TecTem bleibt in der Systembezeichnung der Komponenten erhalten. Die mineralische Dämmplatte aus Perlitgestein, Basis des Komplett-Systems, heißt jetzt Rotkalk in-Board 045 TecTem. Die hervorragenden Eigenschaften der Platte bleiben selbstverständlich erhalten. Sie wird in Dicken zwischen 50 und 160 mm angeboten, lässt sich einfach per Cutter oder Fuchsschwanz zuschneiden und ist nicht brennbar. Eine Dampfsperre ist nicht nötig. Für die Dämmung von Fenstern, Türen und flankierenden Bauteilen fungiert weiterhin die Rotkalk in-Laibungsplatte, die jetzt ebenfalls den Zusatz TecTem trägt. Ergänzt wird das System von den beiden Hochleistungsmörteln Rotkalk in-Klebemörtel TecTem und Rotkalk in-Füllmörtel TecTem.

Schimmelprävention und Fachwerksanierung inbegriffen

Mit dem auf die Innendämmung von Fachwerkfassaden abgestimmten Rotkalk in-System Historic beinhaltet das Sortiment eine komplette Systemlösung für die sichere Sanierung historischer Gebäude. Das bis Ende 2020 noch unter dem Namen TecTem Historic bekannte System ist diffusionsoffen, kapillaraktiv und besitzt eine hohe Dämmwirkung. Es besteht aus den aufeinander abgestimmten Systemkomponenten Rotkalk in-Board Historic 055, eine speziell für die Innendämmung von Fachwerkaußenwänden entwickelte Dämmplatte aus expandiertem Perliten, und den beiden mineralischen und lehmhaltigen Putzen Rotkalk in-Klebemörtel Historic und Rotkalk in-Grundputz Historic. Zum Schutz vor Schimmel sowie zur Schimmelsanierung hat sich das System TecTem Climaprotect bewährt. Die leistungsfähige Lösung ist jetzt ebenfalls ein Bestandteil des Rotkalk in-Systems. Die jetzt als Rotkalk in-Board Climaprotect erhältliche mineralische, diffusionsoffene und kapillaraktive Dämmplatte reguliert in hohem Maße den Feuchtegehalt der Luft und sorgt so für eine trockene Wandoberfläche. Mit dem pH-Wert 10 wirkt sie schimmelpilzhemmend. Die mit 25 sowie 30 mm besonders schlanke Platte beugt Schimmelpilzbildung aktiv vor. Sie bietet gute Dämmwerte und lässt sich einfach verarbeiten. Rotkalk in-Board Climaprotect kommt im System mit Rotkalk in-Klebemörtel TecTem und Rotkalk in-Füllmörtel TecTem zum Einsatz.

Quelle: Knauf / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7299 Mon, 18 Jan 2021 14:16:03 +0100 KfW fördert den Umbau zu barrierefreien Wohnungen seit Januar wieder mit Zuschüssen https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/kfw-foerdert-den-umbau-zu-barrierefreien-wohnungen-seit-januar-wieder-mit-zuschuessen-7299.html Bei einer energetischen Sanierung sollten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ganzheitlich vorgehen. Dazu gehört unter anderem das Beseitigen von Stolperfallen in der eigenen Wohnung. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren werden jetzt wieder mit KfW-Zuschüssen unterstützt, die staatliche Bank gibt seit 5. Januar 2021 bis zu 6.250 Euro für den Umbau hinzu, etwa für die Schaffung von bodengleichen Duschen oder das Entfernen von Schwellen vor und in der Wohnung. Das bringt echten Gewinn. „Die Verbindung von energetischen und barrierereduzierenden Sanierungsmaßnahmen spart Stress durch doppelte Baustellen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Bei einer ganzheitlichen Sanierung sollte man darüber hinaus auch auf die Auswahl der Baustoffe oder den Artenschutz achten, etwa mehr Holz anstelle von Beton nutzen, Kunststoffe wie PVC vermeiden und Nisthilfen für Tiere im Garten aufstellen“, sagt Hettler. Ein Beispiel für ganzheitliches Sanieren sind barrierereduzierende Maßnahmen. 18 Millionen Menschen in Deutschland sind 65 Jahre oder älter. Barrierefreie Wohnungen ermöglichen vielen, länger in den eigenen vier Wänden zu leben. Da die umgebauten Häuser und Wohnungen mehr Wohnkomfort bieten, lohnen sie sich auch für andere Altersgruppen. Eine Dusche mit schwellenlosem Einstieg etwa oder extrabreite Türen sind für alle von Vorteil.  Expertinnen und Experten empfehlen daher, zu prüfen, ob barrierereduzierende Maßnahmen in der eigenen Wohnung umgesetzt werden können. „Ein Haus oder eine Wohnung barrierearm umzubauen, kann einfach sein“, sagt Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-Württemberg. „Eigentümer sollten besonders Schwellen reduzieren“, sagt Mundorff.

Stolperfallen beseitigen wird wieder gefördert

Die KfW bietet seit Anfang Januar wieder attraktive Zuschüsse für barrierereduzierende Maßnahmen in Höhe von maximal 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten an. Die Zuschusshöhe beläuft sich auf 200 bis 6.250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten betragen pro Wohneinheit 2.000 Euro, maximal sind 50.000 Euro förderfähig. Insgesamt stehen deutschlandweit 130 Millionen Euro bereit, 30 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Alternativ kann auch – wie bislang schon möglich – die Kreditvariante in Anspruch genommen werden. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Interesse an Zuschüssen für barrierereduzierende Maßnahmen sehr hoch ist. Die Fördergelder gingen jedes Mal rasch zur Neige. Die im Januar 2020 zur Verfügung gestellten, aufgestockten 100 Millionen Euro waren im November bereits aufgebraucht. „Interessierte Eigentümer sollten daher rasch handeln, sonst gehen sie möglicherweise leer aus und müssen warten, bis der Fördertopf wieder gefüllt wird“, rät Mundorff. Beachten müssen sie auch, dass die KfW nur Vorhaben fördert, die zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht begonnen wurden.

Bei energetischer Sanierung auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit realisieren

Empfehlenswert ist, Maßnahmen zur Barrierefreiheit mit einer ohnehin geplanten energetischen Sanierung zusammenzulegen. „Arbeiten zur energetischen Verbesserung des Hauses und barrierereduzierende Umbauten in einem Zuge anzugehen, bietet sich an“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „So hat man Handwerker nur einmal im Haus.“ Für die Planung der energetischen Modernisierung sollte man sich an Architekten, Ingenieure und Gebäudeenergieberater wenden. Viele Architekten und Innenarchitekten haben sich auf das Thema Barrierefreiheit spezialisiert. Sie können etwa über die Architektenkammer Baden-Württemberg gefunden werden. Wer bei einer Sanierung darüber hinaus die Nutzung von ökologischen Materialien und Naturbaustoffen in Betracht zieht und mehr für den Artenschutz am und um das Haus tun will, trägt zum Schutz der Umwelt bei. Nisthilfen oder Insektenhotels beispielsweise können am Haus gut unter dem Dach angebracht werden oder am Baum im Garten. Das hilft den Lebensraum heimischer Vogel- und Insektenarten zu erhalten und fördert die biologische Vielfalt. Auch die Nutzung von Holz statt energieintensivem Beton und Zement sowie die Verwendung von Kalk statt Gips ist besser für die Umwelt und das Klima.

Quelle: Zukunft Altbau / wh

 

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Dämmung & Fenster
news-7298 Sat, 16 Jan 2021 17:36:09 +0100 Der Krise trotzen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/der-krise-trotzen-7298.html Mit einer Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr, einer erweiterten Produktpalette und einer Produktion mit erneuerbaren Energien trotzt Wärmepumpenhersteller M-TEC der Krise. Trotz Corona ist es dem M-TEC-Gründer und Geschäftsführer Peter Huemer 2020 gelungen, den Umsatz seiner Firma um mehr als 30 Prozent zu steigern. „Der Motor für unser Wachstum ist unser Alleinstellungsmerkmal E-SMART, das von immer mehr Partnern und Endkunden aktiv nachgefragt wird“, erklärt er. Das Energiemanagementsystem E-SMART vernetzt Quellen und Verbraucher zu einer Gesamtenergielösung und wird von M-TEC in sämtliche Wärmepumpen integriert. Im vergangenen Jahr hat M-TEC rund 1.000 Luft- und Erdwärmepumpen mit integriertem Energiemanagementsystem produziert.

Im Februar bringt M-TEC eine neue Wärmepumpen-Produktserie für Unternehmen und Wohnhausanlagen mit bis zu 280 Kilowatt Leistung auf den Markt. Dann folgt eine neue Solewärmepumpe, die sich mit PVT-Kollektoren kombinieren lässt. Die hybriden Kollektoren können sowohl Strom als auch Wärme erzeugen. Auch die neuen Modelle sind mit E-SMART ausgestattet und lassen sich für die Sektorenkopplung nutzen.

Ab sofort stellt die M-TEC GmbH ihre Wärmepumpen zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energiequellen her. Den gesamten Bedarf von 200.000 kWh Stromverbrauch der Produktionsstätte in Pinsdorf (Oberösterreich) decken eine Photovoltaikanlage und ein eigenes Wasserkraftwerk. Überschüsse werden entweder für das Heizen/Kühlen mit Wärmepumpen oder das Laden der firmeneigenen Elektrofahrzeuge genutzt oder über die Schnellladestation externen Fahrzeughaltern zur Verfügung gestellt.

Quelle: M-TEC / an

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Heizung & Warmwasser
news-7296 Fri, 15 Jan 2021 09:40:20 +0100 Wohneigentum gut und mit Struktur finanzieren https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/wohneigentum-gut-und-mit-struktur-finanzieren-7296.html Aktuelle Umfragen zeigen, vielen Menschen ist das Thema Wohnen wichtiger denn je. Wer seinen Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen möchte, findet weiterhin gute Rahmenbedingungen vor und kann sich mit einem Bausparvertrag langfristig günstige Zinsen sichern. Dazu gibt es Zuschüsse. Wir zeigen sinnvolle Optionen. Für viele Menschen ist es der große Traum, die eigenen vier Wände. Laut Kantar TNS Trendindikator streben rund 17 Prozent der Befragten den Bau oder Erwerb von Wohneigentum innerhalb der nächsten zehn Jahre an. Das ist ein Anstieg gegenüber 2019 um 4 Prozentpunkte. Unter den 30- bis 49-Jährigen plant sogar fast jeder Vierte, 23 Prozent, den Schritt in die eigenen vier Wände, 2019 waren es in dieser Altersgruppe nur rund 16 Prozent der Befragten.

 „Die Corona-Pandemie hat ganz deutlich gezeigt: Wohnbedürfnisse können sich ändern. Die Zinsen sind weiterhin historisch niedrig“, sagt LBS-Experte Sven Schüler. Die Rahmenbedingungen wären gut, um das Ziel von den eigenen vier Wänden ernsthaft zu verfolgen.

Bausparvertrag für Planungssicherheit

Wer sein Traumhaus oder Traumgrundstück gefunden hat, verschafft sich zunächst einen Überblick über die Gesamtkosten, das verfügbare Eigenkapital und seine tragbare monatliche Belastung. Rund 20 Prozent Eigenkapital sollten Häuslebauer und Kaufinteressierte idealerweise mitbringen. Dazu zählt übrigens auch das Guthaben auf Bausparverträgen. „Ein Finanzierungsmix aus Eigenkapital, Bausparvertrag und Annuitätendarlehen bildet ein solides Fundament für das Projekt Eigenheim. Der Bausparvertrag ist der wesentliche Baustein für Planungssicherheit. Er deckt idealerweise 20 bis 30 Prozent des Kauf- oder Baupreises ab“, sagt Sven Schüler. Denn beim Bausparen stehen die Zinsen für das spätere Darlehen bereits bei Vertragsabschluss fest, sie gelten für die gesamte Laufzeit, selbst wenn die letzte Rate erst in zwanzig Jahren fällig wird. Zudem bietet er Flexibilität. So sind Sondertilgungen auf das Bauspardarlehen jederzeit und in beliebiger Höhe kostenfrei möglich. „Ein weiteres Plus: Der Staat fördert den Sprung in die eigene Immobilie als Altersvorsorge mit dem Wohn-Riester. Der zertifizierte Bausparvertrag ist das einzige Produkt, bei dem Sparer sowohl in der Spar- als auch in der Darlehensphase Zulagen erhalten“, sagt Schüler. Dieses Extra sollten sich Förderberechtigte nicht entgehen lassen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Frist für die Beantragung des Baukindergeldes verlängert. Familien, die bis zum 31. März 2021 eine Immobilie kaufen oder eine Baugenehmigung erhalten, können noch in den Genuss des Baukindergeldes kommen. Der Antrag kann dann ab dem Tag des Einzugs innerhalb einer sechsmonatigen Antragsfrist gestellt werden. Möglich ist das bis zum 31. Dezember 2023. Je Kind und Jahr beläuft sich die Förderung auf 1.200 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Kreditbank für Wiederaufbau. Eine lohnende Investition der Eigentümer.

Quelle: LBS / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7295 Fri, 15 Jan 2021 09:37:04 +0100 Glasklarer Blick auf die Hafencity https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/glasklarer-blick-auf-die-hafencity-7295.html In Hamburg startet ein neues Projekt, Lumon stattet höchstes Holzhochhaus Deutschlands mit Balkonverglasungen und Glasgeländern aus. Im Herzen der Hafencity Hamburgs entsteht demnächst „Roots“. Ein 18 Etagen hohes Holzhaus mit 181 Wohnungen, 1.700 qm Büro- und 2.000 qm Ausstellungsfläche. Bauherr und Eigentümer ist die Garbe Immobilien-Projekte GmbH. Wer hier künftig wohnt, blickt auf Hafenbecken, Elbe, Schiffe und Elbphilharmonie. Damit die Wohnungseigentümer in spe das maritime Panorama zu allen Jahreszeiten uneingeschränkt genießen können, wird Lumon Balkone und Brüstungen mit rahmenlosen Verglasungssystemen ausstatten. Neben der optischen Harmonie mit dem natürlichen Baumaterial Holz bieten die Verglasungen der Außenfläche auch energetische und ökologische Vorteile. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2023 geplant. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als Fassadenlösung für dieses ökologisch effiziente Gebäude ausgewählt wurden“, sagt Antti Vänskä, CEE Business Director bei der Lumon Group. Und betont auch den ökonomischen Mehrwert.

Sparsame Nutzung

Das zahlt sich aus. „Studien haben ergeben, dass die Energieeinsparung durch Balkonverglasungen in Deutschland durchschnittlich 8,2% beträgt“, sagt Kimmo Hilliaho, Head of HR Operations bei Lumon Oy. „Balkonkonstruktionen in mehrstöckigen Gebäuden aus Holz werden durch extreme Wetterbedingungen stärker belastet als traditionelle aus Beton. Daher sollten sie mit Glasscheiben geschützt werden, um eine längere Lebensdauer zu erreichen.“ Generell beträgt diese bei einem verglasten Balkon je nach Wartung 60 bis 130 Jahre, bei einem offenen dagegen oft nur 35 Jahre.

Ein weiterer Vorteil der Lumon-Verglasungssysteme ist der geringe CO2-Abdruck: „Im Durchschnitt dauert es drei Jahre und vier Monate, um die bei Herstellung, Transport und Montage entstandenen Emissionen zu kompensieren, wenn man Energieeffizienz und den Schutz der Fassade gegenrechnet. Glas und Aluminium sind zudem wertvolle, wiederverwertbare Rohstoffe“, so Hilliaho.  

Allein aus ökologischer und energetischer Sicht ist die Ausstattung des Holzhochhauses Roots mit Lumon Verglasungen bereits ein gelungenes Match. Vor allem aber profitieren die künftigen Wohnungseigentümer: Sie können ihren Außenbereich nahezu ganzjährig als Wohnraumerweiterung nutzen, da die Verglasung vor Nässe, Kälte und starkem Wind schützt. Auch wenn sich nur kurz die Sonne zeigt, können die Bewohner ihre Balkonverglasung schnell öffnen - und einfach wieder schließen. So lässt sich das einzigartige Elbpanorama auch bei typischen Hamburger Wetterkapriolen uneingeschränkt genießen.

Quelle: Lumon / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7294 Fri, 15 Jan 2021 09:29:53 +0100 CO2-Bepreisung gilt seit diesem Jahr https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/co2-bepreisung-gilt-seit-diesem-jahr-7294.html Anfang Januar ist die Bepreisung von CO2 gestartet, wir zeigen was sich ändert.  Im Januar 2021 ist im Gebäudesektor die Bepreisung von Kohlendioxid gestartet. Für einen Liter Heizöl zahlen Hauseigentümerinnen und Eigentümer in diesem Jahr 7,9 Cent mehr. Dabei wird es nicht bleiben. In den nächsten Jahren werden die CO2-Kosten von Erdgas und Heizöl weiter steigen, um im Klimaschutz voranzukommen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Eine Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit Ölheizung und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Liter Heizöl zeigt dass je nach Entwicklung der CO2-Bepreisung die Zusatzkosten in den nächsten 20 Jahren zwischen 15.000 und 25.000 Euro werden. So lange ist eine Heizung mindestens in Betrieb. Die neue Bepreisung trifft die Eigentümer unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen und schlechtem energetischen Zustand am Stärksten. Gedämmte Häuser, die erneuerbare Energien nutzen, verursachen dagegen keine CO2-Zusatzkosten und werden daher deutlich attraktiver.

Die Bepreisung ist mit einem festen System gestartet. Seit 1. Januar sind 25 Euro pro Tonne CO2 für Kraft- und Brennstoffe im Verkehrs- und des Gebäudebereich fällig. Das entspricht in diesem Jahr einem Aufschlag von 79 Euro pro 1.000 Liter Heizöl. Der CO2-Preis steigt 2022 auf 30 Euro pro Tonne CO2, 2023 auf 35 Euro, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro. Danach sollen weitere Erhöhungen folgen; wie hoch sie ausfallen werden, ist aber noch unklar.

Szenarien veranschaulichen die mögliche Bandbreite der Zusatzkosten

Hauseigentümer, die in einem 150-Quadratmeter-Haus mit einem schlechten Energiestandard und rund 3.000 Liter Heizölverbrauch pro Jahr leben, müssen für den Zeitraum von 2021 bis 2025 Zusatzkosten von insgesamt rund 1.800 Euro einkalkulieren.

Welche Kosten ab 2026 hinzukommen können, zeigen beispielhafte Szenarien: Steigt der CO2-Preis pro Tonne bis 2030 auf 100 Euro und verläuft danach konstant, belaufen sich die Mehrkosten in 20 Jahren auf bereits gut 15.000 Euro. Steigt er dagegen auf den vom Umweltbundesamt empfohlenen Wert von 195 Euro, summieren sich die Zusatzkosten sogar auf gut 25.000 Euro. Selbst wenn man von keiner weiteren Erhöhung ab 2025 ausgeht, kommen in 20 Jahren rund 6.500 Euro Mehrkosten hinzu. Dass es nach 2025 bei den 55 Euro pro Tonne CO2 bleibt, halten Experten jedoch für sehr unwahrscheinlich.

Zum Vergleich: Bei den erneuerbaren Energieträgern fallen nach aktuellen Vorgaben keine Zusatzkosten an. Die CO2-Emissionen von Strom werden im Rahmen des europäischen Emissionshandels bereits seit 2005 in den Strompreis mit eingerechnet.

Ein Sanierungsgrund mehr

Heizungen auf Basis fossiler Energien werden künftig durch die CO2-Kosten im Betrieb deutlich teuer, vor allem in schlecht gedämmten Gebäuden. „Die neue CO2-Bepreisung ist ein Grund mehr für eine energetische Sanierung“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Wer saniert, erhält seit diesem Jahr, dank der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), außerdem deutlich mehr Fördergeld. Zudem ist die Antragstellung mit dem BEG einfacher als früher. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten diese Chance jetzt wahrnehmen, rät Hettler. Und damit in eine Zukunft investieren.

Quelle: Zukunft Altbau / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7293 Fri, 15 Jan 2021 09:24:31 +0100 IG Bau fordert bezahlten Sonderurlaub für Eltern https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/ig-bau-fordert-bezahlten-sonderurlaub-fuer-eltern-7293.html Zahlreiche Branchen können im Homeoffice arbeiten. Nicht die Baubranche weshalb eine Forderung nach bezahltem Sonderurlaub für die Mitarbeiter gefordert wird. Angesichts des bis Ende Januar verlängerten Lockdowns fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt eine stärkere Entlastung berufstätiger Eltern. „Bauarbeiter und Reinigungskräfte können weder Homeoffice machen noch sich zuhause um die Kinder kümmern. Die Politik darf die Beschäftigten beim Thema Kinderbetreuung jetzt nicht im Regen stehen lassen“, sagt IG BAU-Chef Robert Feiger. Die bisherigen Maßnahmen für Eltern reichten nicht aus. Es könne nicht sein, dass Arbeitgeber von den Beschäftigten bereits im Januar verlangten, ihren Jahresurlaub für die Kinderbetreuung aufzubrauchen.

„Nötig ist ein Anspruch auf bezahlten Sonderurlaub für berufstätige Eltern. Gerade in Branchen, in denen niedrige Löhne gezahlt werden, können Beschäftigte keine großen finanziellen Einbußen verkraften“, sagt Feiger mit Blick auf die bisherige Regelung zum Verdienstausfall von bis zu 67 Prozent des Nettogehalts. Wenn Schulen und Kitas noch viele Wochen geschlossen blieben, greife auch die von Bund und Ländern jüngst beschlossene Verdopplung der Kinderkrankentage zu kurz. Denn wer trotz Krise Wohnungen baut oder Krankenhäuser reinigt, solle sich nicht zusätzlich um das Wohl der Kinder sorgen müssen.

Quelle: IG Bau / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7292 Thu, 14 Jan 2021 10:06:00 +0100 Vaillant setzt auf Smart-Home-Technologie von Homematic IP https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/vaillant-setzt-auf-smart-home-technologie-von-homematic-ip-7292.html Der Home-Control-Spezialist eQ-3 und die Vaillant Group haben im Rahmen einer Kooperation eine langfristige und weitreichende Lizenzvereinbarung für den Bereich der intelligenten Heizungsregelung getroffen. Vaillant wird in seiner neuen Gateway-Generation und damit in seinen Smart-Home-Produkten künftig das Homematic IP Protokoll aus dem Hause eQ-3 als drahtlose Kommunikationstechnologie nutzen. Der Funkstandard wird sukzessive in den Produkten des Unternehmens zur Anwendung kommen.

Die Kooperation der beiden Unternehmen hatte bereits mit der Einzelraumregelung ambiSENSE von Vaillant begonnen, die ebenfalls auf Homematic IP basiert. Die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mündet nun in einer Ausweitung der Kooperation. Vom Vaillant Gateway über die elektronischen Heizkörperthermostate bis hin zu noch folgenden Produkten werden die Vaillant Geräte über das Homematic IP Funkprotokoll untereinander kommunizieren können. Eine wechselseitige Integration der Endgeräte in die bestehenden Smart-Home-Systeme von eQ-3 und Vaillant ist vorerst nicht geplant.

„Wir haben mit eQ-3 als Partner in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gesammelt. Mit Homematic IP setzen wir auf eine energieeffiziente und reichweitenoptimierte Funktechnologie, insbesondere für batteriebetriebene Smart-Home-Produkte wie Wandthermostate, Klimasensoren und -aktuatoren“, sagt Dr. Jochen Wriske, R&D Manager Controls & Connectivity bei der Vaillant Group. Auch Bernd Grohmann, Vorstand eQ-3, freut sich über die Kooperation: „Die Kooperation beweist einmal mehr, dass das auf IPv6 basierende Homematic IP System bestens geeignet ist, um Produkte smart zu machen, und im Markt als eine überaus zukunftssichere Technologie wahrgenommen wird.“

Beide Unternehmen sind davon überzeugt, ihre Positionen im Markt durch die Zusammenarbeit weiter ausbauen zu können.

Quelle: eQ-3/an

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Heizung & Warmwasser
news-7291 Tue, 12 Jan 2021 14:57:55 +0100 Wandel in der Branche widerspiegeln https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/wandel-in-der-branche-widerspiegeln-7291.html Die Initiative der Gaswirtschaft hat sich umbenannt und will somit den Wandel in der Gaswirtschaft widerspiegeln. Der neue Markenauftritt soll zeigen, dass mit innovativen Technologien die Dekarbonisierung des Energiesystems erfolgreich sein kann. Effiziente Heiztechnologien, die Brennstoffzelle im Heizungskeller, Biogas, seine Verwendung und Speicherung im Gasnetz oder Innovationen zur klimaneutralen Gewinnung von Wasserstoff sind nur einige Themen, die die Gaswirtschaft inzwischen beschäftigen. „Mit dem neuen Namen unterstreicht die Gaswirtschaft ihre aktive Transformation in Richtung Klimaneutralität. Gas mit seiner breit ausgebauten Infrastruktur ist neben Strom die zweite Säule der zukünftigen Energieversorgung“, erklärt Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative.

Gas, ob Erdgas oder grünes Gas, sei wichtig für die Energiewende, da es für ein stabiles Stromnetz und für warme Wohnungen sorge, versichert Kehler. Im vergangenen Jahr lag der Anteil von Erdgas am Primärenergieverbrauch bei fast 27 Prozent. Im Zuge des Ausstieges aus Kohle- und Atomenergie wird dieser Anteil in den kommenden Jahren noch wachsen, ist sich die Initiative sicher. Sie sieht Kehler einen festen Platz für gasförmige Energieträger im deutschen Energiemix, auch weil viele Mitgliedsunternehmen seit mehr als zehn Jahren die Entwicklung von Power-to-Gas-Anlagen vorantrieben.

Die Umbenennung von Zukunft Erdgas zu Zukunft Gas ist das Resultat eines Positionierungsprozesses, an dem die Mitgliedsunternehmen beteiligt waren. Zukunft Gas spiegele den zwischenzeitlichen Wandel der Gaswirtschaft wider, die ihr Produkt von Erdgas hin zu klimaneutralen Gasen wie Biogas und Wasserstoff weiterentwickelt habe. Quelle: Zukunft Gas / al

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Heizung & Warmwasser
news-7290 Tue, 12 Jan 2021 14:00:19 +0100 Fenster fügen sich nahtlos in die Fassade ein https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/fenster-fuegen-sich-nahtlos-in-die-fassade-ein-7290.html Neu im Programm von Kneer-Südfenster sind Aluminium-Holz-Fenster mit flächenbündigem Design. Fensterrahmen und Fensterflügel liegen dabei auf einer Ebene und die Beschläge sind verdeckt, sodass nur der Fenstergriff sichtbar ist. Das Aluminium-Holz-Fenster gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Im System AHF 95 schließt das Fenster innen flächenbündig ab. Im System AHF 105 S Modern ist es sowohl außen als auch innen flächenbündig. Für beide Varianten kann Kiefer, Meranti, Fichte, Lärche oder Eiche sowie Ahorn, Erle, Kirsch- oder Nussbaum ausgewählt werden.

Außen fügt sich die Aluminiumschale mit einer Feinstruktur-Oberfläche in flächenbündiger Optik nahtlos in die Fassade ein und verbindet Witterungsschutz mit modernem Design. Für ein stimmiges Fassadenbild lässt sich der passende Farbton aus der gesamten RAL-Farbpalette sowie zahlreichen Effektfarbtönen auswählen.

Kombinierbar sind die Fenster mit Hebe-Schiebe-Türen, Festverglasungen und Haustüren. Quelle: Kneer-Südfenster / al

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Dämmung & Fenster
news-7288 Mon, 11 Jan 2021 14:38:26 +0100 Fit für die Zukunft: Erweiterung Umspannwerk https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/fit-fuer-die-zukunft-erweiterung-umspannwerk-7288.html Die zunehmende Erzeugung von erneuerbaren Energien erfordert größere Kapazitäten in den Umspannwerken, um die erzeugte Energie ins Stromnetz einzuspeisen. SPIE, Multitechnik-Dienstleister in den Bereichen Energie und Kommunikation, erweitert für den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz die Schaltanlage im Umspannwerk Lubmin. Die Erzeugung von erneuerbaren Energien aus Wasser, Wind, Biomasse und Sonnenlicht nimmt zu. Jahr für Jahr decken erneuerbare Energien einen immer größer werdenden Teil des Stromverbrauchs in Deutschland ab. Gleichzeitig ist die Energiewende aber auch die größte Herausforderung, vor der das deutsche Stromnetz jemals stand. Strom muss teilweise über weite Strecken transportiert werden. Gleichzeitig müssen die Kapazitäten in den Umspannwerken erweitert werden, um die erzeugte Energie ins Stromnetz einzuspeisen.


Zu den Erweiterungen der Schaltanlage im Umspannwerk Lubmin durch SPIE zählen unter anderem neue 220-kV- und 380-kV-Schaltfelder innerhalb der luftisolierten Anlage sowie die Verlegung und der Anschluss von 220-kV-Kabelverbindungen innerhalb des Umspannwerks. Die Erweiterung des Umspannwerks ermöglicht es, die erneuerbare Energie, die in den Windparks Baltic Eagle und Arcadis Ost 1 erzeugt wird, in das deutsche Stromnetz einzuspeisen. Der Auftrag umfasst den gesamten Prozess von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Übergabe an 50Hertz. Im Januar 2020 haben die Arbeiten vor Ort begonnen. In den kommenden Wochen wird mit der Inbetriebnahmeprüfung der 220-kV-Hochspannungskabel ein Projektmeilenstein frühzeitig erreicht.

Der Multitechnik-Dienstleister, der bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit 50Hertz zusammenarbeitet, modernisiert das Umspannwerk im laufenden Betrieb, damit es bei den angeschlossenen Haushalten und Unternehmen zu keinen Einschränkungen kommt.

Quelle: SPIE / an

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Solarenergie
news-7287 Sun, 10 Jan 2021 19:49:36 +0100 Reversible Klimadecken https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/reversible-klimadecken-7287.html Die Markteinführung eines neuen reversiblen Klima-Deckensystems von OWA – Odenwald Faserplattenwerk – steht kurz bevor. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass die Energiewende nur in Verbindung mit einer Wärmewende gelingen kann. Denn effektive Wärmespeicher sind die effizientesten Energiespeicher. Der Bedarf an Wärme verursacht in den gemäßigten Klimazonen circa ein Drittel des gesamten Endenergiebedarfs. Gerade das kann durch Maßnahmen zur Wärmewende genutzt werden. Das heißt, dass die Gebäudemasse (insbesondere Geschossdecken) als Wärmespeicher genutzt werden kann. Damit die Räume unter der Geschossdecke nicht überhitzen, hat OWA eine reversible Klimadecke auf Basis einer wärmedämmenden und nachhaltigen Mineralplatte entwickelt. Das wurde im Versuchsaufbau vom Fraunhofer IPB in Holzkirchen (Windheizung 2.0) erfolgreich getestet.

Anstatt wie üblich Metallkassetten als Wärmetauscher zu verwenden und die statische Tragkonstruktion inaktiv zu lassen, hat OWA das Konzept auf den Kopf gestellt. Bei dem neuen System werden die die Decke tragenden Bänder thermisch aktiviert. Die 120 Zentimeter großen sehr leichten Füllplatten werden dagegen als reversible Elemente eingelegt. Dafür sollen unterschiedliche Designs aus dem Portfolio von OWA zur Verfügung stehen.  Die aktuellen Systeme werden voraussichtlich auch bei der Klimadecke zum Einsatz kommen.

Das System wirkt sich positiv auf Schallabsorption und Raumakustik aus, außerdem kann ein Beleuchtungskonzept in das Tragesystem integriert werden. Die Heiz-/Kühlleistung, bezogen auf den Raumgrund, dürfte der Leistung üblicher reversibler Heiz-/Kühldecken entsprechen.

Aufgrund der angespannten Liefersituation bei Klimadecken könnte der Ansatz von OWA zudem Entlastung bringen, da die modulare Bauweise in der Regel eine Lieferung ab Lager ermöglicht. Diese neue Rasterdecke könnte so die Umsetzung des Konzeptes “Energiewende durch Wärmewende” beschleunigen.

Quelle: OWA / an

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Lüftung & Klima
news-7285 Sat, 09 Jan 2021 20:47:48 +0100 Lüftungssystem für Schulen https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/lueftungssystem-fuer-schulen-7285.html Dimplex hat ein Lüftungssystem entwickelt, das die Raumluft permanent gegen Frischluft austauscht und so in der Corona-Zeit für eine störungsfreie Lernatmosphäre in Schulen sorgen kann. Um Schüler und Lehrer wirkungsvoll vor Ansteckung zu schützen, müssen Klassenzimmer in Zeiten der Corona-Pandemie regelmäßig und umfassend gelüftet werden. Dimplex, eine Angebotsmarke von Glen Dimplex Deutschland, unterstützt Planer dabei, das neue Lüftungssystem M Flex Air für die Lüftung von Klassenzimmern optimal auszulegen.

M Flex Air tauscht verbrauchte Raumluft beständig und komplett gegen gefilterte, frische Außenluft aus. Das reduziert den Kohlendioxid-Gehalt im Raum und erhöht damit die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Gemäß Umweltbundesamt sollte die Raumluft drei Mal in der Stunde komplett ausgetauscht werden, um Lehrer und Schüler vor ansteckenden Viren zu schützen. Dann heißt es, entweder alle 20 Minuten den Unterricht zu unterbrechen und alle Fenster weit zu öffnen oder über eine Lüftungsanlage für permanenten Luftaustausch zu sorgen.

Dimplex empfiehlt für den schulischen Einsatz ein Lüftungssystem, dessen Be- und Entlüftungsrohre an der Decke des Klassenzimmers installiert werden. Die verbrauchte Luft wird direkt oberhalb der Schülerinnen und Schüler abgesaugt, sodass sie möglichst wenig Kontakt mit der belasteten Abluft haben. Sie wird über zwei Abluftstränge an der Zimmerdecke nach oben gesaugt und ins Freie geblasen. Im Gegenzug wird Frischluft an den beiden Seitenwänden zugeführt, sodass sich eine gerichtete, sanfte Luftströmung von den Seitenwänden zur Decke ergibt.

In Klassenräumen durchschnittlicher Größe ist dadurch eine Stoßlüftung über das Fenster nur noch einmal nach jeder Schulstunde nötig und nicht mehr alle 20 Minuten. Wenn man ganz auf das Fensteröffnen verzichten will oder die Fenster immer verschlossen bleiben müssen, dann kann ein Klassenzimmer je nach Größe auch mit zwei M Flex Air Anlagen belüftet werden.

Die Lüftungsanlage trägt nicht nur zur Reduzierung der Viren- und Kohlendioxid-Konzentrationen bei, sondern sie hat auch einen hohen Wärme-Rückgewinnungsgrad. Das spart Heizkosten und verbessert die CO2-Bilanz der Heizung, da M Flex Air die in der warmen Abluft enthaltene Energie für die Erwärmung der Zuluft nutzt. Das neue Lüftungssystem passt zudem automatisch den Volumenstrom beim Luftaustausch an die Luftqualität an. Sind nur wenige oder gar keine Schüler im Raum, dann muss auch weniger gelüftet werden. Im Sommer kühlt die Lüftungsanlage darüber hinaus überhitzte Klassenzimmer ohne zusätzlichen Energieaufwand mit kühler Nachtluft ab.

Neuartige EBM RadiCal Ventilatoren lassen die Luft reibungslos durch das Lüftungsgerät M Flex Air strömen. Durch die optimierte Luftführung arbeitet die Anlage trotz des hohen Luft-Volumenstroms von über 300m³/h sehr leise.

Das Lüftungssystem M Flex Air von Dimplex ist einfach zu installieren. Zusätzlich zum Lüftungsgerät werden nur die Be- und Entlüftungsrohre an der Decke, ein Stromanschluss und ein Kondensatablauf benötigt. Die Außen- und die Fortluft werden über jeweils eine kleine Wandöffnung angesaugt bzw. nach außen geführt. Das Lüftungsgerät mit dem kompakten Schrankmaß von 560 x 534 Millimetern kann stehend oder wandhängend aufgestellt oder auch „unsichtbar“ in einem Schrank eingebaut werden. Das System kann nicht nur in Schulen, sondern z. B. auch in Arztpraxen, Kindergärten und Büros eingesetzt werden.

Quelle: Glen Dimplex Deutschland / an

 

 

 

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Lüftung & Klima
news-7284 Sat, 09 Jan 2021 20:05:30 +0100 KfW-Zuschüsse für Maßnahmen der Barrierereduzierung https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/kfw-zuschuesse-fuer-massnahmen-der-barrierereduzierung-7284.html Private Bauherren können ab sofort wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Die Nachfrage nach den Investitionszuschüssen für Maßnahmen zur Barrierereduzierung ist nach wie vor hoch. Das belegen auch die Beobachtungen der Berater des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB). Im Jahr 2021 stehen für das Förderprogramm 445-B der KfW insgesamt 130 Milliarden Euro zur Verfügung. „Viele Menschen möchten im Alter nicht umziehen. Tatsächlich können die meisten Häuser mit der entsprechenden fachlichen Beratung gut umgebaut und für das Alter angepasst werden. Dafür bilden die Fördermittel einen wichtigen zusätzlichen Anreiz“, betont Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des VPB.

Der erste Schritt für einen altersgerechten Umbau sollte immer die Besichtigung vor Ort durch einen Sachverständigen sein. Er klärt mit den Bewohnern, welche Barrieren ihr Leben beeinträchtigen und welche Einschränkungen möglicherweise zu erwarten sind. Hilfreich sind dabei Prognosen von behandelnden Ärzten. Zu den typischen im Rahmen des Förderprogramms unterstützten Maßnahmen zählen nach Angaben der KfW der Einbau einer bodengleichen Dusche und das Entfernen von Türschwellen. Solche Umbauten lassen sich in den meisten Fällen direkt mit einem Handwerker bewerkstelligen, so die Erfahrung der VPB-Berater.

Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 5.000 Euro. Wer sein Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, bekommt 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet. Hier beträgt die Höchstsumme 6.250 Euro.

Die Fördermittel können vor Beginn der Maßnahme im KfW-Zuschussportal beantragt werden: https://public.kfw.de/zuschussportal-web/

Qualifizierte Berater für den altersgerechten Umbau sind hier zu finden: https://www.vpb.de/berater-finden.html

Ein VPB-Ratgeber „Ist Ihr Haus barrierefrei?“ ist hier zum Download hinterlegt: https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Ist_Ihr_Haus_barrierefrei.pdf

Quelle: Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) / an

 

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Dämmung & Fenster
news-7283 Thu, 07 Jan 2021 14:19:26 +0100 Neuartige Superkondensatoren können Batterien ersetzen https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/neuartige-superkondensatoren-koennen-batterien-ersetzen-7283.html An der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, einen hocheffizienten Superkondensator zu entwickeln. Basis des Energiespeichers ist ein neuartiges, leistungsfähiges und dabei nachhaltiges Graphen-Hybridmaterial, das vergleichbare Leistungsdaten aufweist wie aktuell verwendete Batterien und Akkus. Energiespeicherung bringt man üblicherweise mit Batterien und Akkus in Verbindung, die die Energie für elektronische Geräte bereitstellen. Doch in Laptops, Kameras, Handys oder Fahrzeugen werden neben Batterien mittlerweile auch immer mehr sogenannte Superkondensatoren eingebaut. Sie können sehr schnell große Energiemengen speichern und ebenso schnell wieder abgeben. Ein Problem der Superkondensatoren war bislang ihre geringe Energiedichte.

Der neue Energiespeicher leistet mit seiner Leistungsdichte von 16 kW/kg deutlich mehr als die meisten anderen Superkondensatoren aufgrund der Kombination verschiedener Materialien. Das neu entwickelte Graphen-Hybridmaterial für Superkondensatoren dient als positive Elektrode im Energiespeicher. Die Forscher um Roland Fischer, Professor für Anorganische und Metallorganische Chemie, kombinierten es mit einer bewährten, auf Titan und Kohlenstoff basierenden negativen Elektrode.

Natur dient als Vorbild

Die Forscher setzen dabei auf sogenannte Hybridmaterialien. „Die Natur ist voll von hochkomplexen, evolutionär optimierten Hybridmaterialien – Knochen und Zähne sind Beispiel dafür, ihre mechanischen Eigenschaften wie Härte oder Elastizität hat die Natur durch Kombination verschiedener Materialien optimiert“, sagt Fischer. Als Grundlage der neuartigen positiven Elektrode des Speichers wurden chemisch verändertes Graphen verwendet und mit einer nanostrukturierten metallorganischen Gerüstverbindung verbunden, einem sogenannten metal organic framework (MOF).

Für gute Superkondensatoren ist den Forschern zufolge eine große Oberfläche wichtig. Dort kann sich eine entsprechend große Anzahl von Ladungsträgern innerhalb eines Materials ansammeln – das ist das Grundprinzip der Speicherung elektrischer Energie. Den Forschern gelang es, durch geschicktes Materialdesign die Graphensäure chemisch mit den MOFs zu verknüpfen. Die entstehenden Hybrid-MOFs haben sehr große innere Oberflächen von bis zu 900 Quadratmetern pro Gramm und sind als positive Elektrode in einem Superkondensator extrem leistungsfähig.

Lange haltbar

Die stabile Verbindung zwischen den nanostrukturierten Komponenten hat große Vorteile hinsichtlich der Langzeitstabilität der Kondensatoren: Je stabiler eine Verknüpfung ist, umso mehr Lade- und Entladezyklen sind möglich, ohne wesentlich an Leistung einzubüßen. Zum Vergleich: Ein klassischer Lithiumionen-Akku hat eine Lebensdauer von zirka 5000 Zyklen, die neue Zelle der TUM-Forscher behält auch noch nach 10.000 Zyklen fast 90 Prozent der Kapazität.

Fischer betont, wie wichtig bei der Entwicklung des neuen Superkondensators die internationale Zusammenarbeit war. Das Team habe Jayaramulu Kolleboyina aufgebaut, ein indischer Gastwissenschaftler, der von der Alexander von Humboldt Stiftung eingeladen wurde und der inzwischen Leiter des Chemie-Departments am neu gegründeten Indian Institute of Technology in Jammu ist. Quelle: TUM / al

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Finanzierung
news-7282 Wed, 06 Jan 2021 17:36:15 +0100 Photovoltaik-Anlagen & Co. bis Ende Januar eintragen! https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/photovoltaik-anlagen-co-bis-ende-januar-eintragen-7282.html Privat genutzte Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke müssen bis Ende Januar ins Marktstammdatenregister eingetragen werden. Wer die Fristen versäumt, riskiert einen Teil der Vergütung und ein Bußgeld. Wer privat Strom erzeugt und ins Netz einspeist, muss Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerk bis Ende Januar 2021 in ein behördliches Register, das Marktstammdatenregister, eintragen. Das gilt auch, wenn die Anlage bereits seit vielen Jahren läuft und an verschiedenen anderen Stellen registriert ist. Wird zusätzlich ein Batteriespeicher zur Eigenversorgung genutzt, muss auch dieser erfasst werden. Neuanlagen sind innerhalb eines Monats zu melden.

„Wer seine Anlage nicht fristgerecht einträgt, verliert schlimmstenfalls einen Teil seines Anspruchs auf Vergütung für den eingespeisten Strom und riskiert ein Bußgeld“, erläutert Fabian Fehrenbach, Referent Energierecht der Verbraucherzentrale.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kritisiert, dass selbst Kleinstanlagen wie Balkonmodule, deren Strom nicht vergütet wird, registriert werden müssen. Dieser bürokratische Aufwand für Kleinstanlagen ist aus Sicht der Verbraucherzentrale überflüssig. „Besser wäre es, im Fall der Balkon-Module, allen Bürgerinnen und Bürgern einen unbürokratischen und einfachen Weg zu bieten, sich an der Energiewende zu beteiligen“, so Fehrenbach. „Leider sieht die Bundesnetzagentur das anders.“

Umfassende Informationen bietet die Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/marktstammdatenregister-besitzer-muessen-solaranlagen-und-co-anmelden-33124

Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz / an

 

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Solarenergie
news-7281 Tue, 05 Jan 2021 17:00:03 +0100 Digitalisierung der Bauwirtschaft weiter vorantreiben https://www.enbausa.de/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7281&cHash=3f714681277c55cf1f50f3a45b6cd8de Für weitere zwei Jahre unterstützt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen die Baubranche bei der Digitalisierung. Die Themenpalette reicht von BIM über VR-Anwendungen bis hin zur Projektentwicklung und digitalen Werkzeugen für das Handwerk. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen unterstützt seit drei Jahren kleine und mittelständische Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft bei der Digitalisierung. Hunderte von Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette Bau profitieren von den digitalen Anwendungen und Lösungen, die sie in Praxis- und Umsetzungsprojekten sowie über Demonstratoren kennenlernen. In Workshops, Seminaren, BIM-Frühstücken und -Sprechstunden vermittelt das Kompetenzzentrum Information rund um das Thema Digitalisierung in der Baubranche und vernetzt dabei Akteure der Bauwirtschaft.

In den kommenden zwei Jahren wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen das bewährte Konzept aus Informieren, Qualifizieren, Demonstrieren und Umsetzen weiterentwickeln und auch neue Online-Formate anbieten. So ist beispielsweise ein Online-Check für den Einsatz neuer Kommunikations- und Kollaborationslösungen entwickelt worden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Kompetenzzentrum Planen und Bauen im Rahmen der Initiative Mittelstand-Digital.

Die engen Partnerschaften mit mittelständischen Unternehmen aus allen Bereichen der Projektentwicklung, des Planens, Bauens und Betreibens sowie des Handwerks werden trotz Corona weitergeführt und durch multimediale Lösungen ergänzt.

Quelle: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen / an

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news-7280 Sun, 20 Dec 2020 17:00:36 +0100 Hausautomation mit intelligentem Routing https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/hausautomation-mit-intelligentem-routing-7280.html Homematic IP Advanced Routing kann die Vorteile von kabelgebundenen Systemen mit Funk in einem Smarthome vereinen und lässt so die Grenzen zwischen Funk- und Buslösungen verschwinden. Funk- und Wired-Produkte lassen sich per App konfigurieren und steuern. Vor fünf Jahren startete Homematic IP, eine Produktlinie der Firma eQ-3, als gänzlich IPv6-basierte Funk-Lösung. Seit 2018 bietet die Firma das Bussystem Homematic IP Wired an. Über 100 Funk- und Wired-Geräte für den Smart-Home-Bereich sind mittlerweile verfügbar. Ab sofort lässt Homematic IP die Grenzen zwischen Funk und Bus im Smart Home verschwinden: Das Systemupdate Advanced Routing ermöglicht den kombinierten Betrieb von Homematic IP Funk- und Wired-Geräten nun auch mit der Homematic IP Cloud samt App. Alternativ kann weiterhin die Smart-Home-Zentrale CCU3 für diesen Zweck genutzt werden. 

Voraussetzung für den kombinierten Betrieb von Funk- und Wired-Geräten sind jeweils ein Funk Access Point (HAP) und ein Wired Access Point für die Hutschiene (DRAP), die über LAN verbunden werden. Erstmals lassen sich dabei auch mehrere Access Points innerhalb einer Installation verknüpfen und als zusätzliche Router nutzen. Fällt ein HAP aus, übernimmt automatisch ein anderer HAP in Reichweite. Dies unterscheidet sich von Lösungen des Wettbewerbs mit einer einzigen Smart-Home-Zentrale, deren Ausfall zum Totalausfall des Systems führt. Zugleich kann ein LTE-Router im Haus eingesetzt werden und Ausfälle von DSL oder Kabel überbrücken. Durch mehrere HAPs in einem Homematic IP Netz kann die Funk-Reichweite so ausgebaut werden, dass sich beliebig große Gebäude abdecken lassen.

Das zuletzt auf 120 Produkte erweiterte Limit der Geräteanzahl in der Cloud wird im ersten Quartal 2021 abgeschafft. Auch der kürzlich eingeführte WLAN Access Point wird nach einem Firmware-Update Advanced Routing unterstützen. Dank Advanced Routing bietet Homematic IP mehr Flexibilität, eine höhere Ausfallsicherheit und eine größere Reichweite bei hohem, VDE zertifiziertem Sicherheitsniveau.

Quelle: eQ-3 / an

 

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Heizung & Warmwasser
news-7279 Sun, 20 Dec 2020 12:57:25 +0100 PV-Anlage als Erfüllungsoption ausgewiesen https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/pv-anlage-als-erfuellungsoption-ausgewiesen-7279.html Seit dem 1. November 2020 regelt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Anforderungen an Neubauten was die Energieeffizienz und die Nutzung Erneuerbarer Energien betrifft. Das GEG gilt sowohl für Neubauten als auch für Bestands- und Altbauten, vorausgesetzt es werden bei Bestands- und Altbauten größere bauliche Veränderungen und Renovierungen geplant. „Die energetischen Anforderungen sowie die Vorgaben für den Einsatz erneuerbarer Energien wurden dabei im Wesentlichen aus der EnEV übernommen“, erklärt Friedrich Lutz Schulte von der Initiative Wärme Plus. Das GEG fasst die bisherigen Regelwerke Energieeinsparverordnung (EnEV),Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen und löst diese ab.

Neu geregelt wurden die Angaben in Energieausweisen: Bedarfs-und Verbrauchsausweise enthalten zukünftig Angaben zu den Treibhausgasemissionen des Gebäudes, die sich aus dem Endenergiebedarf ergeben. Das Niveau des maximalen Jahresprimärenergiebedarfs muss laut GEG nach wie vor um 25 Prozent unter dem berechneten Bedarf des Referenzgebäudes liegen. „Bauherren können dieses Ziel leicht durch den Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einer Fußbodenheizung erreichen“, weiß Schulte.

.Im GEG wird erstmals die Nutzung von selbst erzeugtem Strom, etwa aus einer Photovoltaik-Anlage, als Erfüllungsoption für die Nutzung Erneuerbarer Energien ausgewiesen. Dabei weist die Initiative darauf hin, dass eine alternative Erfüllung der Nutzungspflicht für Erneuerbare Energien über die Mindestanlagenleistung der PV-Anlage auch dann möglich ist, wenn der PV-Strom nicht für die Wärmeerzeugung im Gebäude eingesetzt wird. Quelle: Initiative Wärme Plus / al

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Dämmung & Fenster
news-7278 Sat, 19 Dec 2020 17:25:44 +0100 Dunstabzug: Abluft ist gesünder https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/dunstabzug-abluft-ist-gesuender-7278.html Studien haben ergeben, dass Umluft den Kochdunst in der Küche nur teilweise reinigt, während eine Ablufthaube Fette, Feuchte, Geruch, Feinstaub sowie mit Viren befrachtete Aerosole weitestgehend nach draußen transportiert. So werden Gesundheitsrisiken minimiert. Naber, Spezialist für Küchenzubehör und insbesondere für Lüftungstechnik, hat in den letzten Jahren viel Wissen über die Effektivität von Dunstabzügen zusammengetragen. Eine umfassende Studie des Instituts für Holztechnologie Dresden, des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden sowie des Passivhausinstituts belegt die Vorteile einer Abluftlösung für den Dunstabzug: Feuchte, Gerüche und Fette werden besser aus dem Raum entfernt. Die Effektivität von Umluftlösungen hängt stark vom Zustand der Filter ab, Feuchte bleibt bei Umluft sowieso im Raum. Diese kann zur Schimmelwachstum an kalten Oberflächen führen. Neu im Blick sind Aerosole, feinste Partikel in der Raumluft an die sich Viren anlagern können. Dadurch steigt das Infektionsrisiko z. B. durch Grippe- und Corona-Viren.

Feinstaub in der Küche wird unterschätzt

In Deutschland ist die Gesundheitsbelastung durch Feinstaub in der Küche bislang kein großes Thema. Sehr wohl aber in den Niederlanden. Eine aktuelle Studie wichtiger Bauverbände und des zuständigen Ministeriums kommt dort zu dem Schluss, dass in Wohnungen oft sehr hohe Feinstaubbelastungen vorherrschen und davon bis zu 50 Prozent durch das Kochen und Braten entstehen. Die Autoren empfehlen, mit Abluftdunstabzügen, diese Gefahr zu reduzieren. Feinstaub führt zu Schleimhautreizungen und Entzündungen der Atemwege. Eine Studie der Universitätsmedizin in Mainz ergab zudem, dass mikroskopisch kleine Feinstaubpartikel über die Lunge oder den Riechnerv in den Organismus eindringen, die Blut-Hirn-Schranke überwinden und so unter anderem das Risiko erhöhen können, an Demenz, Parkinson, Schlaganfall, Epilepsie und Migräne zu erkranken. Auch das Umweltbundesamt warnt vor den Folgen einer hohen Feinstaubbelastung.

Abluft für alle und jeden

Mit COMPAIR® flow bietet Naber das komplette Programm an Luftkanälen aus Kunststoff und Metall, energieeffizienten und intelligent gesteuerten Mauerkästen für Zu- und Abluft, Außenwandjalousien und Steuerungen für nahezu jede Haube mit jeder Leistung in jeder Einbauposition an. Auch für Downdraft, auch für freistehende Kochinseln, in kleinen wie in großen Küchen. Die Luftkanäle und Mauerkästen reduzieren den für eine saubere und gesunde Raumluft und die effiziente Erfassung des Kochwrasens nötigen Volumenstrom. Damit sinkt nicht nur der Stromverbrauch der Haube, sondern auch die Geräuschbelastung. (Downdraft-) Abzüge mit Abluft brauchen kein lästiges Nachlaufen zur Trocknung des Umluftfilters.

Quelle: Naber / an

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Lüftung & Klima
news-7277 Fri, 18 Dec 2020 13:45:58 +0100 Alles über Holzpellets https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/alles-ueber-holzpellets-7277.html Die kleinen Stäbchen aus Holz werden als Wärmelieferant immer beliebter. Kein Wunder, denn sie haben eine Reihe interessanter Eigenschaften und Vorteile. Holzpellets sind in Stäbchenform gepresste Holzreste, wie sie beispielsweise in Sägewerken anfallen. Diese werden in einem einfachen, schonenden Verfahren zu einem Brennstoff für den heimischen Ofen verarbeitet.

Herstellung

Bei der Herstellung entzieht man den Holzresten in einer Trocknungsanlage zunächst die Feuchtigkeit. Im nächsten Schritt werden die noch ungleich großen Reste zu Millimeter langen Holzspänen zerkleinert. Diese Späne werden schließlich erwärmt und unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst in die typische Zylinderform gebracht. Holzeigene Lignine und Harze sorgen für den Zusammenhalt der Pellets. Nach dem Pressen werden die Holzpellets auf eine einheitliche Länge gekürzt und durchlaufen einen weiteren Trockenvorgang. Das Ergebnis: ein hochwertiger, klimafreundlicher Brennstoff, der sich zudem einfach transportieren, lagern und dosieren lässt.

Holzpellets sind sortenrein, d. h. man erhält sie in einer Baumart, beispielsweise von der Fichte, Kiefer oder Buche.

Pelletheizung und Pelletofen

Holzpellets werden in speziellen Pelletöfen verbrannt. Beim Betrieb entstehen weniger Rückstände (wie beispielsweise Asche) als bei Holzscheiten. Die Pellets werden in einen Vorratstank gefüllt, der in den Ofen integriert ist. Von dort fällt die benötigte Menge in eine Brennmulde und wird über einen Zünddraht entflammt. Bei einer elektronisch gesteuerten Mechanik ermöglichen eine Zeitschaltuhr und ein Temperaturregler einen komfortablen automatisierten Betrieb. Erreicht die Raumtemperatur einen vorher bestimmten Wert, schaltet der Pelletofen sich automatisch ab. Durch eine große Sichtscheibe lässt sich beim Verbrennen das Flammenspiel betrachten.

Eine Pelletheizung übernimmt in der Regel die Aufgabe einer Zentralheizung, die das Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgt. Ein Pelletofen hingegen wird wie ein Kamin genutzt, sofern er nicht wasserführend betrieben wird. Wird ein Pelletofen hingegen wasserführend betrieben, kann er auch die Heizung unterstützen.

Lagerung

Holzpellets können als Sackware oder auf einer Palette gekauft oder nach Hause geliefert werden. Die Lagerung ist in Kellerräumen oder auf dem Dachboden möglich, Hauptsache trocken. Vorräte sollten innerhalb einer Heizsaison verbraucht werden, da die Qualität des Brennstoffs nach langer Lagerung nachlässt. Je nach Größe, Lagermenge und Leistung des Heizkessels sind bei der Pelletlagerung Vorschriften zu beachten und bestimmte technische Anforderungen zu erfüllen, die durch gesetzliche Verordnungen und Richtlinien der Länder definiert sind. Fachhändler geben Auskunft, welche Regelung in den Bundesländern greifen.

Klimafreundlich

Holzpellets gelten als klimafreundlicher Brennstoff, weil sie beim Verbrennen verhältnismäßig wenig CO2 freisetzen. Zur Kennzeichnung der Nachhaltigkeit der Holzpellet-Rohstoffe gibt es verschiedene Gütesiegel. Das ENplus-Zertifikat beispielsweise stellt Anforderungen an die Pellets-Herstellung, Qualitätssicherung, Kennzeichnung, Logistik, Zwischenlagerung und an die Auslieferung zum Verbraucher. Heute werden fast alle der in Deutschland hergestellten Pellets nach den strengen ENplus-Vorgaben produziert.

Förderungsmöglichkeiten

Pelletöfen mit Wassertasche und Pelletheizungen werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beim Heizungstausch bezuschusst. Zusätzlich kann man eine Reihe von Boni erhalten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Pelletöfen und Pelletkessel zudem mit zinsgünstigen Kreditangeboten. Ab 2021 können Hauseigentümer für eine Holzzentralheizung oder einen wasserführenden Pelletofen, die ab 2020 in einer selbstgenutzten Immobilie installiert wurden, auch eine Steuerförderung in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten in Anspruch nehmen.

Bis Ende 2020 greift für bestimmte Investitionen in eine Pelletheizung auch noch das Förderprogramm für die Heizungsoptimierung (HZO) mit einer Förderung von 30 Prozent der Netto-Investitionskosten. Voraussetzung ist, dass das zu optimierende Heizungssystem seit mindestens zwei Jahren in Betrieb ist. Das HZO ist für Holzfeuerungen aber nur dann sinnvoll, wenn eine Förderung über das MAP-Programm der BAFA nicht möglich ist, wie beispielsweise bei der nachträglichen Optimierung oder der Nachrüstung eines Pufferspeichers bei einem Pelletkessel oder einem wasserführenden Pelletofen. Die genauen Förderbedingungen sind komplex. Um die passende Förderlösung für ein persönliches Wärmekonzept zu erhalten, ist die Beratung durch einen Fachexperten notwendig. Vorab kann aber auch ein Fördermittel-Tool (https://intelligent-heizen.info/foerdermittel-online-tool) eine erste Orientierungshilfe sein.

Preisentwicklung bei Holzpellets

Der Preis für Pellets ist stabil und Pellets sind im Vergleich zu anderen Brennstoffen auch günstig. Heizöl beispielsweise war 2019 im Schnitt mit 6,88 ct/kWh um 37 Prozent teurer als Pellets, Gas mit durchschnittlich 6,23 ct/kWh um 24 Prozent.

Alle Infos rund um die Pelletheizung bietet auch das Serviceportal www.intelligent-heizen.info.

Quelle: Intelligent heizen / an

 

 

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Heizung & Warmwasser
news-7276 Fri, 18 Dec 2020 11:28:55 +0100 Kontrollierte Raumluft in Schulen und Büros https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/kontrollierte-raumluft-in-schulen-und-bueros-7276.html Regelmäßiges Lüften für ein gesundes Raumklima ist derzeit besonders in Schulen, Kindergärten und Büros wichtig, um Aerosole anzutransportieren und die CO2-Konzentration zu senken. Für konstante gute Luftqualität in geschlossenen Räumen kombiniert Schüco zwei Systemlösungen zu einem hybriden Lüftungskonzept. Das dezentrale Lüftungssystem Schüco VentoTherm Twist in Kooperation mit Renson ermöglicht einen kontrollierten, raumindividuellen Luftaustausch bei geschlossenem Fenster. Mit einer energieeffizienten Wärmerückgewinnung von bis zu 80 Prozent wird die Frischluft von außen vorgewärmt. Das beugt in kalten und nassen Monaten Zugluft und einer erhöhten Erkältungsgefahr vor. Der Automatikmodus über Sensoren sorgt dafür, dass der Lüfter nach Bedarf geregelt arbeitet. Er richtet sich dabei nach der CO2-Konzentration im Raum. Der Lüfter schaltet automatisch die Drehzahl herunter, wenn eine gute Raumluftqualität erreicht ist.

Um Keime an Fenstergriffen zu vermeiden kann außerdem der automatisierte Fensterantrieb genutzt werden. Über mobile Endgeräte, eine Zeitschaltuhr oder Sensoren kann ein kontrolliertes Zeitlüften gesteuert werden. Die Vernetzung mit Sensoren verhindert zudem, dass die Fenster bei Regen oder Sturm geöffnet sind.

Die automatisierten Beschlagsysteme DriveTec und TipTronic SimplySmart ermöglichen bei Dreh- und Kippfenstern eine Öffnung mit einem Öffnungswinkel von bis zu 60 Grad und einer Öffnungsweite von bis zu 800 Millimeter. Dachfenster können mit dem bis zu 1000 Millimeter geöffnet werden. Insgesamt können laut Hersteller bis zu 30 automatisierte Fensterelemente über einen Automationsmanager individuell gesteuert, kontrolliert und vernetzt werden. So können Fenster mehrerer Klassen- oder Büroräume gemeinsam reguliert werden für eine aufeinander abgestimmte und kontrollierte Lüftung. Quelle: Schüco / al

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Dämmung & Fenster
news-7275 Fri, 18 Dec 2020 10:34:03 +0100 Ein Bürodiamant mit Aluprof-Systemen https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/ein-buerodiamant-mit-aluprof-systemen-7275.html Das Diamentum Office in Breslau macht seinem Namen alle Ehre, die abgeschrägte Glas- und Aluminiumfassade lässt das Bürogebäude wie einen Diamanten erstrahlen. So kann es sich perfekt in das Konzept einpassen. Inspiriert wurden Eigentümer von unterschiedlichen Einflüssen. Das Ziel etwas besonderes zu schaffen wurde erreicht. Breslaus Architektur wird ununterbrochen revitalisiert. Die Hauptstadt der historischen Region Schlesien setzt seit Jahren auf die Wiederbelebung der Innenstadt und rückt damit nun auch in den Industriepark im westlichen Teil der Altstadt vor. Dieser entwickelt sich durch die bisherigen Investitionen immer mehr zu einem modernen Geschäftsviertel. Neueste Ergänzung dazu stellt das Diamentum Office dar, ein modernes Bürogebäude, das sich dank seines auffallenden Äußeren zum Aushängeschild für die Gegend entwickeln könnte.

Das Grundstück in der Robotnicza-Straße inspirierte die Architekten der Cavatina Holding, die sich vor allem auf Bürogebäude spezialisiert hat und ebenfalls als Bauherr des Projekts agiert, zu einem außergewöhnlichen Design. Obwohl der klassische Grundriss die überaus praktische Quadratform beibehält, wirkt das Gebäude von außen viel kantiger: Die Fassade zur Straße hin ist mit vielen kristallartigen Flächen versehen, die an die Facetten eines Diamanten erinnern. Damit ist das Gebäude sowohl funktional als auch ästhetisch. „Die von uns entworfenen Objekte befinden sich vor allem auf Industriegeländen“, sagt Piotr Jasiński, Architekt und Chef der Designabteilung der Cavatina Holding. „Bei der Arbeit sind planerische Aspekte von besonderer Bedeutung: Baurecht, Nachbarschaft – alles was uns umgibt. Nicht ohne Bedeutung sind auch der Denkmalcharakter eines Gebäudes oder die Notwendigkeit seiner Sanierung während des Ausbaus“, sagt Jasiński. Er persönlich freut sich durch die Arbeit in solchen Gebieten. „Die polnischen Städte sind flächenmäßig relativ groß und entwickeln sich expansiv“, sagt Jasiński. Seiner Ansicht nach solltenin erster Linie die Bebauung verdichtet werden, für eine effektive Nutzung der bestehenden Flächengesorgt werden, ihnen neues Leben eingehaucht sein und sie den Einwohnern zurückgeben werden.

Stabile Konstruktionen

Zeitgenössisches Bauen wird vor allem von Glasfassaden und klaren Linien geprägt. Gleichzeitig soll allerdings auch eine gewisse Wärmedämmung garantiert sein, was die Konstruktion solcher Gebäude oft erschwert. Das spielt sowohl im Winter eine Rolle, wenn die Kälte nicht durch die Fenster dringen darf, aber auch im Sommer, wenn die Klimatisierung der Innenräume trotz der Sonneneinstrahlung gewährleistet werden muss. Eine ungeeignete Fassade kann den Energieverbrauch also erheblich in die Höhe treiben und das gesamte Lüftungssystem ineffizient machen.

Für das Diamentum Office wurde das System MB-SR50N in der Version PL von ALUPROF eingesetzt, das für die Konstruktion von leichten Vorhangfassaden sowie Oberlichtern und anderer Elemente bestimmt ist. Die dünnen Streben geben der Frontansicht des Gebäudes ihre geometrische Struktur mit vertikalen Linien. Von der Innenseite dagegen verschmelzen die Pfosten- und Riegelprofile förmlich mit der übrigen Fassade. Zusätzlich dienen die Pfosten-Riegel Wände von Aluprof dem Brandschutz, indem sie die Verbreitung eines Feuers stoppen. Dies belegt das Feuerklassifizierungsmerkmal NRO. Darüber hinaus sorgen die Fenster des Systems MB-70 dank spezieller Isolierung in den Profilen für hervorragende Wärmedämmeigenschaften und Energieeffizienz. Auch Schalldämmung spielt bei einem modernen Bürogebäude an einer viel befahrenen Straße eine wichtige Rolle, die durch das Aluprof-System erfüllt wird. Das Fenstersystem hat durch seine vielseitigen Ausführungen noch einen entscheidenden weiteren Vorteil, wie Jasiński erklärt: „Bei unseren Entwürfen versuchen wir immer, den Zustrom von Frischluft von außen zu gewährleisten. Dazu dient die Anbringung von Kippfenstern in der Fassade, die von den Nutzern frei geöffnet werden können, was ihnen Nutzungskomfort und ein gewisses Sicherheitsgefühl verschafft“, sagt Jasiński. Ein Projekt mit Zukunft.

Quelle: Aluprof / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7274 Fri, 18 Dec 2020 08:59:32 +0100 Unterstützung für Besitzer älterer Photovoltaikanlagen https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/unterstuetzung-fuer-besitzer-aelterer-photovoltaikanlagen-7274.html Zum 01. Januar 2021 läuft die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die ersten Photovoltaikanlagen auf Hausdächern aus. Voraussichtlich bietet auch die Novelle der EEG den Solar-Pionieren keine attraktiven Bedingungen für den Weiterbetrieb ihrer Anlagen. – Senec unterstützt die Betreiber ausgeförderter PV-Anlagen. Mit einem Anlagencheck und der PionierCloud hilft Senec, der Leipziger Experte für die Eigenversorgung mit Solarstrom, den Hausbesitzer dabei, die beste Lösung für den Weiterbetrieb ihrer Anlage zu finden.

Anlagencheck zeigt Optionen für den Weiterbetrieb

Da die Rahmenbedingungen und die Planung der Betreiber für jede Anlage unterschiedlich sind, bildet der von Senec angebotene Online-Anlagencheck die Grundlage für die Beratung. Der Anlagenbetreiber gibt umfangreiche Angaben zur Bestandsanlage, wie Leistung und Ertrag der PV-Anlage oder Alter der verschiedenen Komponenten ein. Fragen nach dem zukünftigen Strombedarf durch die geplante Anschaffung eines Elektroautos oder einer Wärmepumpe ergänzen den Anlagencheck. Auf Basis dieser Daten bekommt der Anlagenbetreiber verschiedene Optionen aufgezeigt und eine Empfehlung für die bestmögliche Option zum Weiterbetrieb. Das kann der Umbau der Anlage auf Eigenverbrauch mit oder ohne Stromspeicher ebenso sein wie ein Upgrade der gesamten Anlage, das heißt die Installation einer neuen, leistungsstarken Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher. Der Hausbesitzer bekommt für seine Entscheidung die wesentlichen Parameter geliefert, vom möglichen Jahresertrag über die Investitionskosten bis zur erwarteten Einsparung an CO2-Emissionen.

PionierCloud als Option

Wer sich auf Basis dieser Daten dafür entscheidet, seine bestehende PV-Anlage weiter zu betreiben und den Solarstrom mit Hilfe eines Stromspeichers selbst zu verbrauchen, dem bietet Senec die Senec.PionierCloud. Gegen einen festen Monatsbetrag, der nach der benötigten Strommenge berechnet wird, bekommt der Betreiber den Reststrom als zertifizierten Grünstrom von Senec zu einem attraktiven Preis geliefert. Der überschüssige Solarstrom wird wie im EEG vorgesehen über den Netzbetreiber vermarktet und vergütet. Das Besondere: Zusätzlich zu dieser Vergütung in Höhe der geringen Verkaufserlöse des Stroms zahlt Senec noch einmal einen „PionierBonus“ von 4,2 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde. Damit erreichen die Altanlagen den Vergütungssatz von Neuanlagen.

Über Senec bekommen Anlagenbetreiber den Kontakt zu einem der mehr als 850 zertifizierten Fachpartner-Betriebe im Land, die die gemeinsam gefundene Lösung umsetzen.

Den Online-Anlagencheck ist unter https://senec.com/de/produkte/wirtschaftlichkeitsberechnung-photovoltaik  zu finden.

Quelle: Senec GmbH / an

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Solarenergie
news-7273 Fri, 18 Dec 2020 08:45:01 +0100 Wie Warmduscher Energie sparen können https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/wie-warmduscher-energie-sparen-koennen-7273.html Eine Initiative liefert Tipps Effizienz im Badezimmer. Ein Austausch veralteter Durchlauferhitzer soll noch bis Ende 2021 gefördert werden. Dennoch kann man sparen. Ziel soll werden Wasser zu sparen. Ein warmes Wannenbad als Abendentspannung, eine heiße Dusche nach einer Winterwanderung, in der kalten Jahreszeit steigt bei vielen Menschen das Bedürfnis, sich von warmem Wasser verwöhnen zu lassen. „Generell ist warmes Wasser, neben dem Heizwärmeverbrauch, einer der größten Energieverbrauchsposten im Haushalt. Da macht es viel aus, wenn es möglichst energieeffizient erwärmt wird“, sagt Adeline Wagner. Für einen effizienten Wasser- und Energieverbrauch beim Baden und Duschen hat die Expertin einige Tipps und empfiehlt den Einsatz elektronischer Durchlauferhitzer.

Wasserspartipps für den Alltag

Das einfachste ist es, darauf zu achten, dass warmes Wasser beim Einseifen, Haare Shampoonieren oder Zähneputzen nicht unnötig läuft und ungenutzt im Abfluss verschwindet. Selbstverständlich sollte es auch sein, tropfende Wasserhähne zu reparieren. Verliert der Hahn einen Tropfen pro Sekunde, gehen in 24 Stunden 20 Liter Wasser verloren. Für einen geringeren Verbrauch sorgen Sparduschköpfe, Perlstrahler und Durchflussbegrenzer. Sie sind leicht zu installieren, nicht teuer und mittlerweile sehr komfortabel. Bei der Auswahl können Verbraucher sich leicht an der abgedruckten Durchflussmenge orientieren. Bei Sparduschköpfen liegt diese zum Beispiel bei 6 bis 9 Litern pro Minute.

Mit Durchlauferhitzer dauerhaft Energie sparen

Wer das warme Wasser im Bad von Grund auf effizient bereiten will, setzt auf elektronische Durchlauferhitzer. Mit ihnen erfolgt die Wassererwärmung dezentral, also direkt am Verbrauchsort. Strom wird also nur verbraucht, wenn tatsächlich warmes Wasser fließt. Lange Leitungswege und große Wärme- und Wasserverluste wie bei zentralen Systemen, die das auf Temperatur gehaltene Wasser ständig im Haus zirkulieren lassen, entfallen. „An modernen Durchlauferhitzern lässt sich die Wunschtemperatur gradgenau einstellen, Schwankungen gibt es keine – komfortabler kann Duschen kaum sein“, erklärt Adeline Wagner. Wichtig beim Kauf eines elektronischen Durchlauferhitzers speziell für das Badezimmer ist, das passende Gerät für den persönlichen Bedarf auszuwählen. Da im Bad größere Mengen an Warmwasser gebraucht werden, ist hier der klassische Durchlauferhitzer mit 18 bis 27 Kilowatt die erste Wahl. Er kann gleich mehrere Zapfstellen versorgen – in der Regel Badewanne und/oder Dusche sowie das Handwaschbecken. Optimal sind Komfort-Durchlauferhitzer mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung. Mit ihnen lassen sich im Vergleich zu Standardgeräten rund 20 Prozent Energie einsparen, ohne dass die Bewohner:innen dafür ihr Verhalten ändern müssen. Denn die Geräte erwärmen das Wasser gradgenau direkt während des Durchströmens in Abhängigkeit von Sollwert, Durchflussmenge und Zulauftemperatur. „Diese modernen Geräte zeigen zudem Werte wie Duschdauer, Wasser- und Energieverbrauch am Display an, da kann man leicht erkennen, ob es noch weitere Einsparmöglichkeiten gibt“, sagt Wagner.

Staat unterstützt Energiesparen bei der Warmwasserbereitung

Wer noch bis Ende 2021 alte elektrische Durchlauferhitzer gegen moderne vollelektronische Geräte austauscht, erhält von der Gesellschaft für Energie-dienstleistungen (GED) aus Berlin einen pauschalen Förderbetrag von 100 Euro. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Zusammen ein tolles Projekt.

Quelle: Wärme / wh

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Dämmung & Fenster
news-7272 Thu, 17 Dec 2020 11:01:10 +0100 Solarenergie soll verringert sein https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/solarenergie-soll-verringert-sein-7272.html Das im Bundestag verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz bezeichnet der Bundesverband Solarwirtschaft als eine verpasste Chance für den Klimaschutz. Das von der Bundesregierung zugelassene Ausbautempo bei der Solartechnik sei nicht einmal halb so schnell wie von zahlreichen Wissenschaftlern für notwendig erachtet. Die Gesetzesnovelle verschlechtere zudem die Investitionsbedingungen für gewerbliche Solardachbetreiber teils erheblich. Von der Gesetzesreform profitieren würden kleinere solare Prosumer, Solarpioniere und Investoren größerer Solarparks. Wissenschaftler und Marktforscher halten zur Umsetzung der Klimaziele und zur Vermeidung einer Stromerzeugungslücke seit Jahren ein Photovoltaik-Ausbautempo von mindestens 10 Gigawatt für erforderlich. Das EEG 2021 sieht hingegen einen jährlichen Zubau von nicht einmal 5 GW vor. "Wenn die Bundesregierung dieses Versäumnis nicht schnell korrigiert, provoziert sie zwangsläufig eine klimapolitisch untragbare Laufzeitverlängerung fossiler Kraftwerke“, sagt Carsten Körnig, BSW-Hauptgeschäftsführer.

Kein Verständnis hat der BSW auch für die Einschränkung der Fördermöglichkeiten mittelständischer Gewerbedächer. Nur noch für max. 50 Prozent der erzeugten Strommenge erhalten Betreiber neuer Solarstromanlagen z. B. auf größeren Lagerhallen mit vergleichsweise geringem eigenen Stromverbrauch künftig eine Marktprämie. Alternativ müssen Projektierer von Solardächern mit einer Leistung von über 300 Kilowattpeak zuvor erfolgreich an stark limitierten Förderauktionen teilnehmen. "Ein Großteil ungenutzter Gewerbedächer wird damit vorerst nicht für die Sonnenstromernte und den Klimaschutz erschlossen", so Körnig.

Erfreulich seien hingegen die erreichten Verbesserungen für private Verbraucher und das Kleingewerbe. Betreiber von Solaranlagen mit einer Leistung von maximal 30kWp und einem jährlichen solaren  Eigenverbrauch von maximal 30 Megawattstunden müssen künftig keine EEG-Umlage für den selbst verbrauchten Solarstrom mehr bezahlen. Der BSW fordert die Befreiung von der Sonnensteuer seit vielen Jahren, seit 2018 hat er in dieser Frage auch Unterstützung von der EU erhalten und zuletzt eine entsprechend einvernehmliche Empfehlung aller Ministerpräsidenten erreicht. Erleichtert zeigte sich der Bundesverband auch, dass der Weiterbetrieb ausgeförderter PV-Altanlagen nicht mehr durch überzogene Messanforderungen blockiert werde.  Auch für Mieterstromprojekte habe es auf Betreiben der SPD zumindest teilweise Fortschritte gegeben.

Quelle: BSW / wh

 

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Dämmung & Fenster
news-7269 Tue, 15 Dec 2020 13:38:38 +0100 Neue Wege zur Speicherung regenerativ erzeugter Energie https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/neue-wege-zur-speicherung-regenerativ-erzeugter-energie-7269.html Die TechnoboxX GmbH und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik koppelten die solare Stromversorgung mit einem Vanadium-Redox-Flow-Batteriespeicher, auch um überschüssige Energie aus einer PV-Anlage zwischen zu speichern Zur Erzeugung regenerativer Energie und zur Deckung des eigenen Strombedarfs verfügt die TechnoboxX GmbH aus Bottrop über eine Photovoltaik-Anlage. Auf einer Fläche von 1500 Quadratmeter erzeugen nahezu 300 Module eine Energiemenge von rund 60 MWh jährlich – weit mehr als der Metallbaubetrieb für seine Produktionsanlagen und die Betriebsinfrastruktur benötigt. Mit dem Ziel, die überschüssige Energie zwischenzuspeichern und den Fremdstrombezug zu senken, koppelten das Unternehmen und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik die solare Stromversorgung mit einem vom UMSICHT entwickelten Vanadium-Redox-Flow-Batteriespeicher. Ein Modell, das auch für andere mittelständische Betriebe interessant sein könnte.

Gemeinsam bauten die Projektpartner am TechnoboxX-Standort einen Energiespeicher mit einer Zielleistung von 15 kWel und einer Kapazität von 75 kWh auf. Dabei haben sich die Forschenden aus der Abteilung Elektrochemische Energiespeicher vom Fraunhofer UMSICHT bewusst für eine Vanadium-Redox-Flow-Batterie entschieden. Sie ist aufgrund der flexiblen Skalierbarkeit von Kapazität und Leistung sowie der hohen Zyklenfestigkeit (> 10.000 Zyklen) und Betriebssicherheit eine vorteilhafte Alternative zu konventionellen Energiespeichern wie Lithium-Ionen-Batterien – insbesondere für stationäre Großspeicher.

Bei der Redox-Flow-Technologie sind zwei flüssige, nicht-brennbare Elektrolyte als Energieträger in getrennten Tanks gespeichert. Zum Laden oder Entladen werden sie durch einen elektrochemischen Wandler gepumpt, der aus vielen gleich aufgebauten Zellen besteht. Die im Projekt »VanRedFlow« entstandenen Stacks bestehen aus Kunststoffrahmen, eingelegten Graphit-Vliesen, Membranen sowie neuartigen, vom Fraunhofer UMSICHT entwickelten und gefertigten Bipolarplatten aus Graphit-Kunststoff-Compounds. Sie ermöglichen, die Zell-Stacks ohne die sonst erforderlichen Dichtungen aufzubauen, da die Bipolarplatten mit den Zellrahmen komplett mittels Laser verschweißt werden können. Durch dieses sichere Fertigungsverfahren ist gewährleistet, dass die flüssigen, durch die Stacks gepumpten Elektrolyte sich weder im Inneren vermischen, noch aus dem Stack in die Umgebung gelangen können.

Der Projektpartner TechnoboxX hat im Projekt insbesondere die bauliche Vorbereitung des Aufstellungsorts, den Infrastrukturausbau des Anlagencontainers (inkl. Auffangwanne und Trittroste), die Prüfung der behördlichen Anforderungen (Bauantrag, Statik, Brandschutz etc.), die Konstruktion und Fertigung einer neuen Spannvorrichtung für die Erweiterung der Laserschweißanlage beim Fraunhofer UMSICHT übernommen. Für die Aufstellung der Stacks wurden drei von der Decke abgehängte, drehbare Halterungen mit integrierten Sicherheitswannen entworfen und gefertigt. Zudem hat TechnoboxX die Inbetriebnahme des Batteriesystems begleitet, überwacht und wartet die Anlage und unterstützt das Betriebsmonitoring.

Den Rahmen für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung bildete das Forschungsprojekt »Vanadium-Redox-Flow-Batteriespeichersystem (RFBS) zur Erhöhung der regenerativen Eigenstromnutzung für industrielle Anwendungen«, kurz: VanRedFlow. Als assoziierter Partner war ebenfalls die Innovation City Ruhr GmbH mit dem Schwerpunkt auf klimagerechter Entwicklung von Stadtquartieren dabei. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Land Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 »Investitionen in Wachstum und Beschäftigung«.


Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT / an

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Solarenergie
news-7268 Tue, 15 Dec 2020 12:52:48 +0100 Steca-Wechselrichter verbinden Solar und E-Mobility https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/steca-wechselrichter-verbinden-solar-und-e-mobility-7268.html Steca-Wechselrichter vom Elektronikdienstleister Katek werden in Nordeuropa zunehmend für die Integration von Photovoltaik und E-Mobility eingesetzt. PV-Anlagenbetreiber, die Steca-Geräte nutzen, können ihren selbst erzeugten Solarstrom dezentral und zeitlich flexibel verbrauchen, indem sie die Wechselrichter mit Cloudlösungen von Ladeinfrastruktur-Anbietern kombinieren. Datenaustausch für dezentrale Nutzung des eigenen Solarstroms

Betreiber von Ladesäulen ermöglichen es Eigentümern von PV-Anlagen, ihren Überschussstrom dezentral für die E-Mobility zu nutzen. Dafür erfassen sie mit Hilfe des Wechselrichters und eines Net-Meters, wieviel Solarstrom erzeugt und wieviel nach Abzug des Eigenverbrauchs eingespeist wird. Dieses Energie-Guthaben kann dann flexibel an den öffentlichen Ladesäulen des Unternehmens abgerufen werden. Steca-Wechselrichter werden aufgrund ihrer Kompatibilität zur Energiecloud häufig für derartige Modelle eingesetzt.

„Durch die Anbindung unserer Steca-Wechselrichter an die Energiecloud werden PV-Anlagenbetreiber auch ohne eigenen Speicher zu flexiblen Prosumern. Deswegen gehören leistungsfähige Schnittstellen zur Basisausstattung unserer Geräte“, sagt Daniel Dengler, Sales Manager Solar & Energy bei Katek.

Kühlkonzept und Netzkompatibilität vergrößern Einsatzbereiche

Wenn Wechselrichter in unmittelbarer Nähe zum Wohnbereich eingebaut werden, ist ein möglichst leiser Betrieb unerlässlich. Hier erreichen Steca-Wechselrichter im Regelbetrieb niedrige Werte von rund 30 DB. Erreicht wird dieser Wert durch die coolcept-Topologie von Katek, die die Wärmeableitung aller Bauteile über eine einzige Platine ermöglicht und mit einem gekapselten sowie staubgeschützten Lüfter arbeitet.

Das coolcept-Konzept ermöglicht zudem die Konstruktion robuster und leichter Gehäuse. Sie vereinfachen die Montage ebenso wie die flexible Ländereinstellung, mit deren Hilfe die Geräte an die Vorgaben der Netzbetreiber angepasst werden.

Quelle: Katec / an

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Solarenergie
news-7267 Mon, 14 Dec 2020 13:04:51 +0100 Das ändert sich zum Jahreswechsel bei der Immobilienbranche https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/das-aendert-sich-zum-jahreswechsel-bei-der-immobilienbranche-7267.html Zum Ende eines in jeder Hinsicht herausfordernden Jahres kommt auf Immobilienbesitzer und -käufer noch einmal ein umfangreiches Paket an Neuerungen zu. Nicht genug damit, dass auch wegen der Corona-Pandemie vor allem die städtischen Immobilienmärkte leergefegt sind, die Hoffnung machenden Nachrichten zu einem Corona-Impfstoff könnten zudem einen Anstieg der zuletzt niedrigen Hypothekenzinsen bedeuten. Darüber hinaus bringen die Neuregelung der Makler-Courtage, die Anfang Dezember in Kraft getretene WEG-Reform sowie das auf den Weg gebrachte Baulandmobilisierungsgesetz einschneidende Veränderungen mit sich. Das bringt auch Vorteile. Wir zeigen was neu wird. Denn die Ideen sollen es Eigentümern leichter machen, zahlreiche Unternehmen sehen aber auch Gelegenheit zu Optimierung. „Mit den jetzt vom Bundeskabinett beschlossenen Maßnahmen wird eine für Immobilieneigentümer und -käufer ohnehin schon angespannte Situation noch schwieriger“, sagt Rudolf Naßl, Mitglied des Vorstands der Hausbank München eG.  „Insbesondere das mit kleinen Einschränkungen nun doch eingeführte Umwandlungsverbot, aber auch einige mit der WEG-Reform verabschiedete Neuerungen, stellen unsere Kunden vor größere Herausforderungen“, sagt Naßl. Und spricht damit ein relevantes Thema an.

Umwandlungsverbot

Am 4. November hat das Bundeskabinett das sogenannte Baulandmobilisierungsgesetz beschlossen, mit dem auch das lange umstrittene Umwandlungsverbot, zeitlich befristet bis zum 31.12.25 , in Kraft treten würde. Bis auf wenige Ausnahmen dürfen Kommunen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen dann in angespannten Wohnungsmärkten untersagen. Mit Folgen insbesondere für Selbstnutzer, womit sich die Wahrscheinlichkeit für steigende Preise erhöhen dürfte. Zudem kann das neue „Baugebot“ Grundstückseigentümer dazu verpflichten, freie Flächen im Rahmen bestimmter Fristen mit Wohnungen zu bebauen. Dank der neuen Baugebietskategorie „Dörfliches Wohnen“ soll das Bauen am Ortsrand in einvernehmlichem Miteinander wieder unkomplizierter werden. Die Zustimmung des Bundestages zum Baulandmobilisierungsgesetz steht allerdings noch aus.

WEG-Reform

Bereits am 1. Dezember ist die Wohnungseigentumsgesetz-Reform in Kraft getreten, mit der zahlreiche Neuregelungen im Wohnungseigentumsrecht einher gehen. Diese haben in erster Linie einen Abbau von Hürden für Umbauten und Sanierungen zur Folge. So kann künftig schon ein einzelner Wohnungseigentümer Um- und Einbauten wie E-Ladestationen oder einen Glasfaseranschluss von den übrigen Eigentümern verlangen, muss die Kosten aber selbst tragen. Für umfangreichere Sanierungsarbeiten, zum Beispiel an der Fassade, muss in Zukunft die Mehrheit der Eigentümer stimmen. Wurde das Ergebnis mit einfacher Mehrheit erzielt, werden nur diejenigen Eigentümer an den Kosten beteiligt, die für die Maßnahme gestimmt haben. Bei einer Zweidrittelmehrheit, die mindestens die Hälfte der Miteigentumsanteile umfasst, werden alle Eigentümer zur Kasse gebeten. Zwar sind reine Online-Eigentümerversammlungen auch weiterhin nicht vorgesehen, allerdings kann einzelnen Eigentümern künftig eine Online-Teilnahme ermöglicht werden. Nicht zuletzt deshalb will die Hausbank München ihr jüngst gelaunchtes CRM-Tool VS3+ um die Funktionalität ergänzen, Eigentümerversammlungen auch digital unterstützt durchzuführen. 

Neuregelung der Makler-Courtage

In Bayern und weiteren neun Bundesländern ist sie ohnehin längst gängige Praxis, im Rest der Republik gilt sie ab dem 23. Dezember, die hälftige Teilung der Makler-Courtage zwischen Käufer und Verkäufer. Dies besagt das neue Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser. „Kaufinteressenten und Eigentümer mit Immobilien in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen und Niedersachsen, sollten die Neuregelung beachten, wenn Sie einen Makler beauftragen“, sagt Naßl.

Möglicher Anstieg der Hypothekenzinsen

Eine grundsätzlich sehr gute Nachricht fordert hingegen unter Umständen schnelleres Handeln beim Bau und Kauf von Immobilien. Denn während sich Hypothekenzinsen zuletzt fast auf Rekordtief bewegt haben, könnte die jüngste Ankündigung eines Corona-Impfstoffes schon bald zu deren Erhöhung führen. Wer ein Objekt gefunden hat, dem ist deshalb geraten, sich das aktuelle Zinsniveau zu sichern.

Quelle: Hausbank München / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7266 Sun, 13 Dec 2020 19:41:05 +0100 Eigenen Stromverbrauch prüfen https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/eigenen-stromverbrauch-pruefen-7266.html Viele Menschen verbringen heute mehr Zeit zu Hause. Daher ist es ratsam, den eigenen Stromverbrauch im Haushalt zu prüfen. Tipps für die Überprüfung und fürs Stromsparen. Nicht unterschätzt werden sollten hinsichtlich des Stromverbrauchs zu Hause Geräte der Unterhaltungselektronik und Kommunikationstechnik. Sie haben mittlerweile einen großen Anteil am Stromverbrauch in privaten Haushalten: 17 Prozent gehen durchschnittlich auf ihr Konto, die Beleuchtung liegt dagegen nur bei sieben Prozent. Oft sind es veraltete Elektrogeräte, die die Stromkosten im Einzelfall in die Höhe treiben.

Die Überprüfung des Energieverbrauchs kann mit einem Strommessgerät erfolgen. Es wird wie ein Verlängerungskabel zwischen das zu testende Gerät und die Steckdose gesteckt und zeigt auf dem Display den Stromverbrauch für den Messzeitraum an, meist auch Verbrauch und Kosten pro Jahr. Manche Geräte zeichnen auch Verläufe auf, die über mitgelieferte PC-Software bzw. Apps ausgewertet werden können. Häufig muss nicht einmal ein Strommessgerät gekauft werden. Viele Energieversorger verleihen diese an ihre Kunden. Als zusätzlicher Service können Messtabellen mit Vergleichswerten aktueller Geräte auf der HEA-Homepage heruntergeladen werden (https://www.hea.de/projekte/hea-tabellen-strommessgeraete).

Kontinuierlich überwachen und optimieren lässt sich der Stromverbrauch mit Energiemanagement-Lösungen in einem „Smart Home“. Smart Meter bzw. Zusatzgeräte am elektronischen Stromzähler oder im Verteilerkasten erfassen den Stromverbrauch. Dieser wird über Algorithmen ausgewertet, die aus den Zeitverläufen eine Zuordnung zu Kühlgeräten, Waschmaschinen, Beleuchtung etc. vornehmen können.

Tipps zum Energiesparen

Nicht benutzte Monitore, Drucker, Ladegeräte und sonstige Geräte ausschalten, ausstecken, bzw. mit einer ausschaltbaren Steckdosenleiste vom Stromnetz trennen. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern lohnt es sich immer auf eine volle Beladung zu achten und bevorzugt das ECO-Programm zu nutzen. Dieses hat eine längere Laufzeit, reduziert den Energieverbrauch der Geräte aber deutlich. Bei Kältegeräten spart die richtige Aufstellung Energie. Je kühler der Standort, desto geringer der Stromverbrauch: Eine Verringerung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt den Stromverbrauch bei Kühlgeräten um etwa sechs Prozent, bei Gefriergeräten um drei Prozent.

Energielabel hilft beim Neukauf

Ist der Verbrauch selbst bei effizienter Nutzung hoch, lohnt sich die Investition in ein neues Gerät. Besonders bei einem Wäschetrockner macht sich dies schnell bezahlt. Mit einem effizienten Neugerät mit Wärmepumpe lassen sich leicht bis zu 70 Prozent Strom sparen. Bei einem Neukauf sollten Verbraucher auf das Energielabel achten. Neben dem Energieverbrauch informiert dieses auch über relevante Produkteigenschaften wie Lautstärke oder Nutzinhalt. Beim Kauf sind Geräte mit der besten Energieeffizienzklasse die erste Wahl, dies ist momentan meist A+++. Zukünftig werden die Plus-Klassen nach und nach verschwinden. Bereits ab März 2021 gilt für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner, Fernseher und Monitore ein neues Energielabel mit den Klassen A bis G, für elektrischen Lampen ab September 2021.

Weitere Energietipps gibt es auf:

www.hea.de/corona/tipps, www.ganz-einfach-energiesparen.de, www.energietipps.hea.de, www.hausgeraete-plus.de

Quelle: HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung / an

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Solarenergie
news-7265 Sun, 13 Dec 2020 19:11:22 +0100 Stromspeicher mit Carbocap-Technologie https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/stromspeicher-mit-carbocap-technologie-7265.html BlueSky Energy setzt für seine Neuentwicklungen der Marke Vigos als Hersteller stationärer Stromspeicher auf Elektroden aus Lithium-Titanat-Oxid (LTO). Das österreichische Unternehmen BlueSky Energy bringt im ersten Quartal 2021 einen modular erweiterbaren Vigos-Indoorspeicher auf den Markt. Er wird zwar nicht in einem wetterfesten Outdoor-Gehäuse geliefert, lässt sich dank der LTO-Zellen aber hervorragend in kalten Kellerräumen installieren. Die Vigos-Speicher liefern wegen der speziellen Zusammensetzung auch bei Temperaturen bis -30 Grad Celsius zuverlässig Energie.

Thermisches Durchgehen verhindert 

Weil das Titanat nicht mit den Oxiden der negativen Elektrode reagieren kann, wird ein thermisches Durchgehen selbst bei mechanischen Schäden verhindert, wodurch die Zellen weder brennbar noch entflammbar sind.

„Die Sicherheit unserer Produkte liegt uns besonders am Herzen“, erklärt Geschäftsführer Thomas Krausse. „Daher haben wir uns bei der Suche nach einer schnell aufladbaren Alternative zu unserer Salzwassertechnologie für LTO-Zellen entschieden. Unsere neuen Vigos-Speicher sind die Lösung für private und gewerbliche Anwendungen, die in kurzer Zeit viel Energie benötigen und für die ein besonders breites Temperaturfenster erforderlich ist“, ergänzt er.  Außerdem überzeugt die Technologie durch ihre hohe Zyklenfestigkeit und eine Lebensdauer von bis zu 20.000 Zyklen. „Wir nennen unsere Technologie Carbocap, weil sie den CO2-Ausstoß besonders nachhaltig reduziert“, sagt Krausse.

Schnell amortisiert 

LTO-Zellen sind zwar etwas teurer als herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen. Durch die lange Lebensdauer – dreimal so lang wie andere Batterietechnologien – relativieren sich die Anschaffungskosten aber schnell. Weitere Kosten lassen sich bei Outdoorinstallationen einsparen, weil man auf Heizungen und Klimageräte verzichten kann. Außerdem kompensiert BlueSky die höheren Einkaufspreise der Zellen durch das Nutzen von langjährigen Erfahrungswerten und Synergien mit dem Greenrock-Salzwasserbatterie-System. 

Hybride Lösungen

Für Gewerbekunden will Krausse künftig vermehrt hybride Lösungen anbieten: „Die Vigos-Speicher lassen sich hervorragend mit den Greenrock-Systemen kombinieren. Wir bieten unseren Kunden ein breites Portfolio aus einer Hand, mit dem sie die unterschiedlichsten Anwendungen realisieren können.“

Während BlueSky die Outdoorvariante im IP45-Gehäuse mit Kapazitäten von 18 bis 96 Kilowattstunden anbietet, wird der anschlussfertige Vigos-Indoor-Speicher mit Kapazitäten von sechs bis 20 Kilowattstunden erhältlich sein. 

Quelle: BlueSky Energy / an

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Solarenergie
news-7264 Tue, 08 Dec 2020 14:29:57 +0100 Der nachhaltige Wärmelieferant in der Übersicht https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/der-nachhaltige-waermelieferant-in-der-uebersicht-7264.html Holzpellets sind ein klimafreundlicher Brennstoff, da sie wenig CO2 freisetzen und beim Verbrennen wenig Rückstände bleiben. Zudem ist er einfach zu transportieren, lagern und dosieren. Deren Eigenschaften und Vorteile hat sich der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik genauer angesehen. Holzpellets sind in Stäbchenform gepresste Holzreste. Sie werden in einem einfachen, schonenden Verfahren zum Brennstoff für den heimischen Ofen verarbeitet. Bei der Herstellung wird den Holzresten in einer Trocknungsanlage die Feuchtigkeit entzogen. Im nächsten Schritt werden die noch ungleich großen Reste zu Millimeter langen Holzspänen zerkleinert. Diese Späne werden schließlich erwärmt und unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst in die typische Zylinderform gebracht. Holzeigene Lignine und Harze sorgen für den Zusammenhalt der Pellets. Nach dem Pressen werden die Holzpellets auf eine einheitliche Länge gekürzt und durchlaufen einen weiteren Trockenvorgang. Da unterschiedliche Hölzer unterschiedliche Eigenschaften haben, die jeweils eine eigene Verarbeitung verlangen, sind Holzpellets sortenrein.

Eine Pelletheizung übernimmt in der Regel die Aufgabe einer Zentralheizung, die das Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgt. Ein Pelletofen hingegen wird wie ein Kamin genutzt, sofern er nicht wasserführend betrieben wird. Wird ein Pelletofen wasserführend betrieben, kann er auch die Heizung unterstützen. Beim Betrieb entstehen weniger Rückstände als bei Holzscheiten. Die Pellets werden in einen Vorratstank gefüllt, der in den Ofen integriert ist. Von dort fällt die benötigte Menge in eine Brennmulde und wird über einen Zünddraht entflammt. So muss nicht, wie beim Kaminofen, nachgelegt werden. Bei einer elektronisch gesteuerten Mechanik ermöglichen eine Zeitschaltuhr und ein Temperaturregler einen automatisierten Betrieb. Erreicht die Raumtemperatur einen vorher bestimmten Wert, schaltet der Pelletofen sich automatisch ab. Die Strahlungswärme ist der Sonnenstrahlung ähnlich und wird daher als sehr angenehm empfunden.

Stabiler Preis und nachhaltige Kennzeichnung

Der Preis für Pellets ist laut VdZ stabil und vergleichsweise günstig. Heizöl beispielsweise war 2019 im Schnitt mit 6,88 ct/kWh um 37 Prozent teurer als Pellets, Gas mit durchschnittlich 6,23 ct/kWh um 24 Prozent. Vorräte sollten trocken gelagert und innerhalb einer Heizsaison verbraucht werden, da die Qualität des Brennstoffs mit der Zeit nachlässt. Je nach Größe, Lagermenge und Leistung des Heizkessels sind bei der Pelletlagerung Vorschriften zu beachten und bestimmte technische Anforderungen zu erfüllen, die durch gesetzliche Verordnungen und Richtlinien der Länder definiert sind.

Holzpellets gelten als klimafreundlicher Brennstoff, weil sie beim Verbrennen verhältnismäßig wenig CO2 freisetzen – nämlich exakt so viel, wie das Holz zuvor zum Wachsen aufgenommen hat. Zur Kennzeichnung der Nachhaltigkeit der Holzpellet-Rohstoffe gibt es verschiedene Gütesiegel. Das ENplus-Zertifikat beispielsweise stellt Anforderungen an die Pellets-Herstellung, Qualitätssicherung, Kennzeichnung, Logistik, Zwischenlagerung und an die Auslieferung zum Verbraucher. Verbraucher finden das ENplus-Zeichen beim Pelletkauf auf dem Lieferschein oder den Pelletsäcken.

Förderung durch BAFA und KfW

Pelletöfen mit Wassertasche und Pelletheizungen werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beim Heizungstausch bezuschusst. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Pelletöfen und Pelletkessel mit zinsgünstigen Kreditangeboten. Ab 2021 können Hauseigentümer für eine Holzzentralheizung oder einen wasserführenden Pelletofen, die ab 2020 in einer selbstgenutzten Immobilie installiert wurden, auch eine Steuerförderung in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten in Anspruch nehmen.

Bis Ende 2020 greift für bestimmte Investitionen in eine Pelletheizung das Förderprogramm für die Heizungsoptimierung (HZO) mit einer Förderung von 30 Prozent der Netto-Investitionskosten. Voraussetzung ist, dass das zu optimierende Heizungssystem seit mindestens zwei Jahren in Betrieb ist. Das HZO ist für Holzfeuerungen aber nur dann sinnvoll, wenn eine Förderung über das MAP-Programm der BAFA nicht möglich ist, wie beispielsweise bei der nachträglichen Optimierung oder der Nachrüstung eines Pufferspeichers bei einem Pelletkessel oder einem wasserführenden Pelletofen. Quelle: VdZ / al

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Heizung & Warmwasser
news-7263 Mon, 07 Dec 2020 19:45:03 +0100 Klimageräte für die Wärmeversorgung https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/klimageraete-fuer-die-waermeversorgung-7263.html Wer sich mit dem Heizen und Kühlen der eigenen vier Wände beschäftigt, landet früher oder später bei einer Klimaanlage. Denn moderne Klimageräte sind auch für die Wärmeversorgung geeignet. Unter www.mitsubishi-les.com/klima-fuer-zuhause können sich Interessierte informieren. Klimageräte nutzen die gleiche Technologie wie innovative Wärmepumpen. Gerade in den Übergangszeiten, wenn die Gebäudeheizung noch unwirtschaftlich wäre, bieten Klimageräte eine perfekte, effiziente Schnellaufheizung. Was sind die wichtigsten Unterschiede zur Zentralheizung? Die Heizanlage versorgt immer das gesamte Gebäude und braucht viel länger, um für wohlige Wärme zu sorgen. Ein Klimagerät ist da deutlich zielgenauer und schneller. In wenigen Minuten können genau die wichtigen Räume aufgeheizt werden – zum Beispiel das Schlafzimmer für das gute Gefühl beim Aufstehen. Und weil sich das sogar vorprogrammieren lässt, braucht man sich nur einmal darum zu kümmern und kann immer wieder die richtige Wohlfühltemperatur am Morgen genießen. 

Doch es existieren immer noch zahlreiche Vorurteile über Klimaanlagen. Wer sich hierzu eine eigene Meinung bilden und dabei auch noch etwas schmunzeln möchte, kann dies hier tun: www.mitsubishi-les.com/klima-fuer-zuhause. „Effizient heizen in der Übergangszeit“, „Kühl schlafen bei Hitze“, und „Klimaanlage mit Alexa steuern“ sind die Themen der humorvollen Videos mit Szenen aus dem Leben eines Ehepaares. Hier sieht man: Die Argumente für die Klimatisierung mit Split-Klimageräten sind zahlreich. Komfortables Zuheizen in der Übergangszeit, ein ruhiger Schlaf trotz heißer, schwüler Sommernächte, deutlich angenehmeres Raumklima im eigenen Zuhause, die Wertsteigerung der eigenen vier Wände…

Zudem hat in 2020 das eigene Zuhause einen noch höheren Stellenwert als bisher erhalten. Denn sowohl privat als auch beruflich haben sich die meisten Haus- und Wohnungseigentümer viel öfter als sonst in den eigenen vier Wänden aufgehalten. Und sie haben überlegt, wie sich das Zuhause noch schöner gestalten lassen könnte. Deswegen hat sich in 2020 der Trend zur Klimaanlage noch einmal deutlich verstärkt.

Beratung, Planung und Installation sind allerdings eine Sache für Experten. Unter www.mitsubishi-les.com/klima-fuer-zuhause erfahren Interessierte, wer dieses Fachwissen in seiner Region vor Ort hat und weiterhelfen kann.

Quelle: Mitsubishi Electric / an

 

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Heizung & Warmwasser
news-7262 Sun, 06 Dec 2020 11:29:09 +0100 Neue Speicher-Förderung in Niedersachsen – Nachbesserung an EEG 2021 nötig https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/neue-speicher-foerderung-in-niedersachsen-nachbesserung-an-eeg-2021-noetig-7262.html Die Solar- und Speicherbranche begrüßt das neue Förderangebot in Niedersachsen. Gleichzeitig fordert der Bundesverband Solarwirtschaft Nachbesserungen am vorliegenden Entwurf des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG 2021). In einer Pressekonferenz mit dem Umweltminister des Landes, Olaf Lies, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) Carsten Körnig: „Dieses innovative Angebot hilft, die Energiewende im Norden zu beschleunigen. Ich bin zuversichtlich, dass es auf ein breites Verbraucherinteresse stoßen wird“. Die Förderhöhe sei attraktiv, besonders zukunftsweisend seien die zusätzlich gewährten Anreize zur Installation einer Solartankstelle für das Laden von E-Autos oder Module über PKW Stellplätzen. Körnig: „Das ist eine Traumkombination für den Klimaschutz: Die Solaranlage auf dem Dach oder Carport, der Batteriespeicher im Keller und die Solartankstelle für das E-Auto vor der Haustür“.

Von der Bundesregierung forderte der BSW in diesem Zusammenhang Nachbesserungen am vorliegenden Entwurf des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG 2021), der derzeit im Bundestag debattiert wird. Anstatt den Ausbau von Solardächern und Speichern im klimapolitisch notwendigen Umfang zu beschleunigen, sehe der Gesetzesentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium teils gravierende Investitionsbarrieren vor. Nach Einschätzung von Marktforschern muss die derzeit installierte Photovoltaikleistung bis 2030 mindestens verdreifacht, die Speicherkapazität sogar verzehnfacht werden. Andernfalls seien die Klimaziele nicht erreichbar und im Zusammenhang mit dem Atom- und Kohleausstieg die Versorgungssicherheit gefährdet.

Ein klarer Verstoß gegen geltendes EU-Recht sei die Erhebung einer EEG-Umlage in Höhe von rd. 2,5 Cent je Kilowattstunde auf selbst genutzten Solarstrom. Diese „Sonnensteuer“ konterkariere nicht zuletzt das neue Förderangebot Niedersachsens, aber auch das begrüßenswerte neue Angebot aus dem Bundesverkehrsministerium zur Förderung von Ladeinfrastruktur im Falle einer Ökostromnutzung. Zahlreiche andere Verbände teilen ebenso die BSW-Kritik an einem geplanten Systemwechsel bei der Förderung neuer größerer Gewerbedächer hin zu Ausschreibungen. „Wir hoffen sehr, dass diese Energiewende-Hürden fallen. Andernfalls kann sich die Nachfrage nach neuen Solardächern noch vor der Bundestagswahl halbieren“, so Körnig.

Nach BSW-Angaben drohe in den kommenden zehn Jahren zudem das vorzeitige Aus von nahezu einer halben Million älterer, aber noch funktionsfähiger Solarstromanlagen, die aus der Förderung fallen. Grund dafür sei neben der „Sonnensteuer“ auf selbst genutzten Solarstrom gänzlich unverhältnismäßige Anforderungen zum Einbau teurer Messeinrichtungen. „Mit der Rückendeckung aus Niedersachsen und anderen Bundesländern werden wir diese Klimaschutzbremsen in den nächsten Wochen hoffentlich lösen können“, so Körnig.

Informationen zu den Konditionen des neuen Förderangebotes aus Niedersachsen sind in den Veröffentlichungen des Landesumweltministeriums zu finden, Weiterführendes auf der auf der Internetseite der NBank.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft / an

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Solarenergie