enbausa.de - Energetisch Bauen und Sanieren https://www.enbausa.de/ Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen de-DE EnBauSa Sun, 25 Oct 2020 20:46:52 +0100 Sun, 25 Oct 2020 20:46:52 +0100 TYPO3 EXT:news news-7210 Thu, 22 Oct 2020 10:10:37 +0200 Anlage spart jährlich rund 6.100 Tonnen CO2 ein https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/anlage-spart-jaehrlich-rund-6100-tonnen-co2-ein-7210.html In Berching-Schweigersdorf in der Oberpfalz hat E.on eine neue Freiflächen-Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von zehn Megawatt auf einer Fläche von mehr als acht Hektar fertiggestellt. Insgesamt wurden dafür rund 25.700 Solarmodule verbaut, die einen Jahresertrag von etwa elf Millionen Kilowattstunden (kWh) liefern. Der Sonnenstrom wird über ein 8,5 Kilometer langes Erdkabel zum Umspannwerk in Dietfurt geleitet und dort in das Netz des Bayernwerks eingespeist. Rechnerisch kann der neue Solarpark etwa 4.400 Haushalte mit grünem Strom versorgen. Jährlich spart die Anlage rund 6.100 Tonnen CO2 ein.

„In Berching engagieren wir uns stark für erneuerbare Energien: Von Sonne bis Wasserkraft, von Wind bis Biomasse – im Gemeindegebiet von Berching wird die Energiewende gelebt und schon heute wird ein hoher Anteil der elektrischen Energie aus regenerativen Energiequellen gewonnen“, freut sich Ludwig Eisenreich, Erster Bürgermeister der Stadt Berching, über den Solarpark, den er als Aushängeschild der Region bezeichnet.

Noch im Herbst sollen die Bauarbeiten für einen weiteren Solarpark mit einer Leistung von zehn Megawatt im Ortsteil Weidenwang beginnen. Die Standortbedingungen für Solarparks seien in der Region unter anderem wegen der hohen Sonneneinstrahlung und dem großen Flächenpotenzial ausgezeichnet, heißt es von Seiten E.on. Quelle: E.on / al

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Solarenergie
news-7208 Wed, 21 Oct 2020 12:44:21 +0200 Schimmel erhöht die Asthmagefahr https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/schimmel-erhoeht-die-asthmagefahr-7208.html Wärmebrücken sind eine Hauptursache für Schimmelbildung in Gebäuden. Über sie entweicht permanent Wärme, die Oberflächentemperatur der Außenwände sowie angrenzender Innenwände sinkt und betroffenen Räume kühlen aus. Mit Gegenmaßnahmen wie einer Innendämmung lassen sich Wärmebrücken jedoch schließen. „Wärmebrücken sind Teile der Gebäudehülle und miteinander kombinierte Bauteile unterschiedlichen Materials. Über sie entweicht während der Heizperiode besonders viel Wärme“, erklärt Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter von Isotec. Paradebeispiele seien Außenwandecken, auskragende Balkone, Fensterrahmen, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, vorspringende Stahlträger und ungedämmte Stahlbetonbauelemente. Diese Schwachstellen eines Gebäudes ließen sich mit einer Wärmebildkamera präzise aufspüren.

Wärmebrücken mindern zum Beispiel die Wohnqualität, da einzelne Wände oder ganze Räume als unbehaglich empfunden werden. „Wir haben das Gefühl, es kommt kalte Luft rein und es zieht. Dabei ist es genau umgekehrt: Die Wärme aus der Raummitte entweicht in Richtung der Wärmebrücken und löst bei uns Unbehaglichkeit aus“, sagt Molitor. Hinzukommen die energetischen Verluste über Wärmebrücken, die in der Heizperiode kostspielig für den Geldbeutel werden können.

Auch die hygienischen und gesundheitlichen Konsequenzen von Wärmebrücken sind nicht zu unterschätzen: Tauwasserbildung an kühlen Wänden führt zwangsläufig zu Schimmelpilzbildung und kann für die Bewohner zu gesundheitlichen Problemen wie Allergien bis hin zu Asthma führen. Die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken ist um 40 Prozent höher, wenn Menschen in einer von Schimmel befallenen Wohnung leben. Das haben europaweite Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP in diesem Zusammenhang festgestellt.

Innendämmung verringert Wärmebrücken

Eine Maßnahme ist in diesem Zusammenhang die Innendämmung. Bei schlechter Wandkonstruktion kann eine bis zu zehn Zentimeter dicke Innendämmung die innenseitige Außenwandoberflächentemperatur um zirka zehn Grad Celsius erhöhen. Raumluft und innere Wandoberflächen werden ohne großen Energieaufwand schnell aufgeheizt. Das zahlt sich vor allem bei nur temporär genutzten Räumen wie Versammlungssäle oder Kirchen aus. „In einem Haus aus dem Baujahr 1950 mit 100 Quadratmetern Wohnfläche beispielsweise bedeutet das nach unseren Berechnungen eine Reduzierung des Transmissionswärmeverlustes von 71 Prozent“, sagt Molitor.

Ein weiterer Vorteil: Vollmineralischen Innendämmplatten nehmen die Raumluftfeuchtigkeit auf und geben sie nach dem Absinken der Raumluftfeuchte durch Lüftung auch wieder ab. So entsteht in den Räumen ein ausgewogenes Wohnklima, Feuchteschäden und Schimmel wird dauerhaft Einhalt geboten. Die Innendämmung kann für einzelne Räume eines Gebäudes oder einzelne Wohnungen eines Mehrfamilienhauses ausgeführt werden. Quelle: Isotec /al

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Dämmung & Fenster
news-7207 Wed, 21 Oct 2020 11:55:19 +0200 HI-MACS sorgt im LG Science Park in Seoul für zeitlose Eleganz https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/hi-macs-sorgt-im-lg-science-park-in-seoul-fuer-zeitlose-eleganz-7207.html Das vom LG Konzern errichtete Forschungszentrum LG Science Park in Seoul ist ein Projekt der besonderen Größenordnung. Auf 111 Hektar bündelt LG die Forschungsaktivitäten aller Konzern-abteilungen in 26 Gebäuden, einige davon bis zu neun Stockwerke hoch. Für die Umsetzung des Großprojekts zeichnen das US-amerikanische Architekturbüro HOK und das in Seoul gelegene Büro Gansam Architects verantwortlich, die mit der Planung und Gestaltung sowie der Landschaftsarchitektur betraut wurden. Für das Design im Außen- und Innenbereich des Sitzes der Unternehmensdivision LG Hausys kam selbstverständlich nur der hauseigene Mineralwerkstoff HI-MACS als Material in Frage. Der LG Science Park, im Magok-Distrikt von Seoul gelegen, soll die dort arbeitenden rund 24.000 Ingenieure und Wissenschaftler des Konzerns bei ihrer Arbeit an Produktinnovationen inspirieren. Der Entwurf von HOK ist so angelegt, dass er die Vision von LG aufgreift, Synergien zwischen Menschen und Orten mittels zahlreicher Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen. So können sich Mitarbeiter innerhalb der Einzellabore, zwischen benachbarten Laboren oder – mittels transparenter Atrien – zwischen den Laboreinheiten treffen und austauschen. Zudem sind sämtliche Gebäude durch gezielt gestaltete Parkanlagen ebenfalls miteinander verbunden, die die Interaktion zwischen den Mitarbeitern fördern sollen. Diese Mischung aus Räumen für Austausch und Teamarbeit einerseits und konzentrierte, individuelle Arbeit andererseits unterstützen das Bestreben des Unternehmens, zukunftsweisende Technologie mit zeitlos-schönem Design zu schaffen. Die einzelnen Räume und Gebäude weisen dabei die gleiche Formsprache auf wie die Konsumgüter von LG – ein elegantes Äußeres, das sich um Spitzentechnologie hüllt. Trotzdem verfügt jedes Gebäude über eine eigene Identität. So sorgt das Flaggschiff von LG Hausys, der Mineralwerkstoff HI-MACS, bereits am Eingang des Gebäudekomplexes für eine Einstimmung auf das widerstandsfähige und witterungsunempfindliche Hightech-Material. Im makellosen „Alpine White“ weist es den Besuchern in Form von Gebäude-Beschilderung den Weg. In der Lobby von LG Hausys fällt der Blick des Besuchers sofort auf den beeindruckend geschwungenen Tresen des Informationsschalters und auf die kunstvoll gewundenen Sitzgelegenheiten. Hier strahlt ebenfalls HI-MACS® in „Alpine White“ eine diskrete Eleganz aus und offenbart zugleich eine der hochentwickelten Eigenschaften des Mineralwerkstoffs: Dank seiner Zusammensetzung aus Mineralien, natürlichen Pigmenten und Acryl, lässt er sich nicht nur fugenlos verarbeiten, sondern mittels thermischer Bearbeitung in nahezu jede beliebige Form bringen. In der weiteren Verwendung des Solid-Surface-Materials offenbart sich zudem die ganze Vielseitigkeit des Mineralwerkstoffs. So demonstrieren die glänzenden Innenwand-Verkleidungen aus HI-MACS®, dass das Material auch starken Beanspruchungen in besonders frequentierten Bereichen wie Empfangshallen und Wartezonen problemlos standhält – sogar in der klassischen Farbe „Alpine White“ wie sie hier zum Einsatz kommt. Die Wahl dieses edlen Farbtons setzt sich nahtlos bei der Verwendung für weitere Oberflächen fort. Denn auch die Arbeitsplatten von zahlreichen Teeküchen, Bistro-Tischen und offenen Arbeitsplätzen wurden ebenfalls mit der strahlenden Weiß-Variante umgesetzt. Diese sorgen für eine entspannte, hell-freundliche Atmosphäre und bieten zudem ein angenehmes, haptisches Erlebnis. Damit unterstreicht HI-MACS das Bestreben der Architekten, Zonen zu schaffen, in denen sich Mitarbeiter und Besucher gerne aufhalten und sich zum Austausch treffen. Dank seiner porenfreien Oberfläche ist HI-MACS geradezu der ideale Werkstoff für Anwendungen mit besonders hohem Publikumsverkehr wie etwa in Büros. Das Solid-Surface-Material bietet weder Bakterien noch Schimmel oder Schmutz einen Nährboden und erfüllt damit höchste Hygiene-standards. Mit seiner Strapazierfähigkeit und seiner herausragenden Pflege- und Reinigungs-eigenschaften lässt sich der Mineralwerkstoff aber auch bedenkenlos für Sanitäranlagen einsetzen. So wurden auch zahlreiche Toiletten-Waschtische bei LG Hausys in dezenten Farbtönen, wie etwa „Crystal Beige” gestaltet. Das klare Design des Mineralwerkstoffs, mal hell, mal dunkel oder mit dezenten Einsprengseln, betont einmal mehr den minimalistischen Ansatz des Gesamtkonzepts von LG und schafft ein Gefühl von zeitloser Eleganz. Der Mineralwerkstoff HI-MACS ist damit ein Hightech-Material, das hinsichtlich Qualität, Ästhetik, Funktionalität und Hygiene höchsten Ansprüchen genügt und damit die optimale Wahl, um LGs Idee von Spitzentechnologie in elegantem Erscheinungsbild stilvoll zu transportieren.

Quelle: Hi-Macs / wh

 

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Dämmung & Fenster
news-7206 Mon, 19 Oct 2020 12:09:28 +0200 Nachhaltig bauen mit Leichtbeton-Mauerwerk https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/nachhaltig-bauen-mit-leichtbeton-mauerwerk-7206.html Für ein Drittel des deutschen Energie- und Materialverbrauches sowie der CO2-Emissionen zeichnet das Bauwesen verantwortlich. Laut einer aktuellen Studie der Life Cycle Engineering Experts ist bei der ökobilanziellen Gebäudebewertung vor allem die Betriebsphase entscheidend, nicht wie oft angenommen die Produktion der Baustoffe. Dies war auch Thema des Forums „Nach fünfzigjährigen Standzeiten liegen Wohngebäude aus Holz und Mauerwerk in Bezug auf die CO2-Bilanz gleichauf“, sagt Carl-Alexander Graubner der TU Darmstadt.  Im Ranking aller Massivbaustoffe erweist sich Leichtbeton zudem als besonders nachhaltig, unter anderem dank seiner energiearmen und ressourcenschonenden Produktion.

Energiebedarf, Ressourcennutzung und CO2-Emissionen stellen eine große Belastung für Umwelt und Klima dar. Gebäude haben daran jeweils einen Anteil von rund einem Drittel. Dies ergeben Berechnungen der Bundesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI, Berlin) sowie Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU, Bonn). Eine aktuelle Studie der Life Cycle Engineering Experts (LCEE, Darmstadt) zeigt jetzt, dass die Bauweise in Bezug auf die Ökobilanz nicht ausschlaggebend ist: „Hier schneidet Mauerwerk genauso gut ab wie Holz. Alles entscheidend ist jedoch die Nutzungsphase“, sagt Professor Carl-Alexander Graubner von der Technischen Universität Darmstadt auf dem diesjährigen Fachforum des Leichtbeton-Herstellers KLB Klimaleichtblock (Andernach). „Während Massiv- und Holzbauweise im CO2-Vergleich nach 50 Jahren noch gleichauf liegen, hat Mauerwerk nach einem Lebenszyklus von 80 Jahren sogar die Nase vorn.“ In der Langzeitbetrachtung punktet massives Mauerwerk zusätzlich mit Wärmespeichereffekten. So können Hausbewohner jährlich bis zu zehn Prozent Heizenergie einsparen.

Energie sparen

Umweltfreundliches Bauen beginnt bereits bei der Rohstoff-gewinnung. Die Leichtbeton-Herstellerwerke der KLB-Vertriebsgesellschaft tragen den benötigten Rohstoff Bims im nahegelegenen Neuwieder Becken nur an Stellen ab, wo eine Rekultivierung erfolgen kann. Kurze Transportwege ermöglichen zudem eine hohe CO2-Ersparnis. Um den Nachhaltigkeitsgedanken auch bei der Produktion weiterzuführen, wird in den Werkshallen für die richtigen Rahmenbedingungen gesorgt. Denn die Maschinen zur Waschung des Rohstoffes und Herstellung der Leichtbetonsteine benötigen eine weitere Ressource – Energie. Strom, der bisher mithilfe leistungsfähiger Photovoltaik-Anlagen auf den Werksdächern in erheblichen Anteilen selbst erzeugt wurde. Seit 2020 decken die Werke auch den restlichen Bedarf über Ökostrom. Nach ihrer Formung werden die Steine schließlich zur Trocknung im Hochregal gelagert – ganz ohne Energiezufuhr. „Unter den Massivbaustoffen haben Leichtbetonsteine eine sehr niedrige Umweltwirkung bei der Herstellung und erzeugen vergleichsweise geringe CO2-Emissionen“, sagtt Andreas Krechting, Geschäftsführer der KLB Klimaleichtblock. Mit einem Gesamt-Primärenergiebedarf von nur 663 Megajoule pro Kubikmeter Außenwand liegen gefüllte Leichtbetonsteine deutlich unter den Werten von Wettbewerbern anderer Steinarten. Damit erreichen KLB-Steine eine hervorragende Ökobilanz, die vom Institut für Bauen und Umwelt (IBU, Berlin) in Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) schriftlich fixiert ist. Diese setzen sich mit der Herstellung von je einem Kubikmeter des jeweiligen Mauersteins auseinander und geben einen Überblick über die gesamte Nutzungsphase – von der Wiege bis zur Bahre.

Recycling krönt nachhaltige Produktion

Der Lebenszyklus eines Baustoffs schließt neben Herstellung, Lagerung, Gebäudeerstellung und Nutzungsphase auch die Entsorgung mit ein. Diese sollte im Bauwesen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Muss ein Gebäude nach jahrzehntelanger Nutzung erneuert oder abgerissen werden, sollte die möglichst vollständige Wiederverwertung des Abbruchmaterials das Ziel sein. Im Rahmen mehrerer Forschungsvorhaben wird derzeit sowohl vom Bundesverband Leichtbeton, als auch von KLB Klimaleichtblock die Rückführung und Wiederverwertung von Abbruchmaterial bewertet. Das Ziel besteht darin, nicht nur sortenreine Produktionsrückläufe, sondern insbesondere mechanisch aufbereitetes Abbruchmaterial und Reststoffe in den Kreislauf zurückzuführen und somit den Grundstein für nachhaltige Gebäude zu legen. Das spart auch Geld.

Quelle: KLB Klimaleichtblock / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7205 Mon, 19 Oct 2020 12:05:16 +0200 Zukunft Altbau rät zu Fenstern mit gutem Rahmen und Lüftungskonzept https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/zukunft-altbau-raet-zu-fenstern-mit-gutem-rahmen-und-lueftungskonzept-7205.html Beim Kauf neuer Fenster stehen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer oft vor der Frage, ob sie sich für eine Zweifach- oder Dreifachverglasung entscheiden sollen. Mehrfachverglasung ist mittlerweile der Stand der Technik, sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Fenster mit mehreren Scheiben lassen weniger Wärme entweichen, senken die Energiekosten und sind kaum teurer als Fenster mit zwei Gläsern. Für gute dreifach verglaste Fenster gibt es außerdem eine finanzielle Förderung. Bei einem Fenstertausch sollten auch die energetischen Eigenschaften des Fensterrahmens und die Qualität der Fassadendämmung bedacht werden. Wird ein Drittel der vorhandenen Fensterflächen erneuert, schreibt der Gesetzgeber die Erstellung eines Lüftungskonzepts vor. Hier helfen vor allem automatische Lüftungsanlagen, die die Temperatur und Frischluft in Räumen auf einem optimalen Niveau halten.

Neutrale Informationen zu Fragen rund um die energetische Sanierung gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an beratungstelefon@zukunftaltbau.de.

Fenster sorgen für Licht in der Wohnung, sie schützen vor Wind und Regen und im Idealfall halten sie Hitze, Kälte und Lärm draußen. Sind sie alt oder undicht, verursachen sie jedoch oft einen unangenehmen Luftzug und erhöhen die Heizkosten. Bis zu 20 Prozent der Raumwärme können hier verloren gehen. Moderne Fenster mit Mehrfachverglasungen verhindern das. Gegenüber Fenstern aus den 80er- und 90er-Jahren reduzieren sie den Energieverlust auf nur noch ein Drittel. „Lange galten Fenster mit zwei Verglasungen als Standard. Inzwischen hat sich jedoch ein Paradigmenwechsel hin zu dreifach verglasten Fenstern vollzogen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Die richtige Verglasung für neue Fenster

Bei der Wahl der richtigen Fenster ist der Uw-Wert entscheidend. Er steht für den Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters (w für Window) und gibt an, wie viel Wärme durch Glasscheiben, Fensterrahmen und an deren Übergang, am sogenannten Randverbund, entweichen kann. Je niedriger der Wert, umso besser. Der Uw-Wert neuer Fenster darf höchstens 1,3 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2K) betragen. Das regelt das Gebäudeenergiegesetz.

Bei zweifach verglasten Fenstern liegt der Uw-Wert bei rund 1,1 bis 1,3 W/m2K. Die besten U-Werte erreichen Fenster mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung. Dabei sind meist zwei der drei Scheiben beschichtet. „Die zusätzliche Isolierschicht hilft dabei, Heizwärme im Raum zu halten und Energie zu sparen“, sagt Waldemar Dörr vom Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg. Das soll erhöht auch den Komfort optimieren, die Oberflächentemperaturen sinken selbst bei Minustemperaturen raumseitig nicht unter 16 Grad Celsius. Der Uw-Wert von Dreifachfenstern ohne Isolierschicht beginnt bei 1,1 W/m2K, manchmal werden sogar Uw-Werte bis 0,6 W/m2K erreicht. Inzwischen haben die Fensterhersteller ihre Produktion größtenteils auf Dreifachfenster umgestellt. Dadurch sind die Preise für die qualitativ hochwertigere Verglasungen drastisch gesunken. „Da sich die Preise denen von Zweifachfenstern angeglichen haben, sollten Eigentümer in der Regel zu dreifach verglasten Fenstern greifen. Gleichzeitig spart der bessere Wärmeschutz mehr Energie und damit Kosten ein“, sagt Waldemar Dörr.

Ein weiterer Vorteil ist die Förderung: Im Gegensatz zu einer Doppelverglasung können Hauseigentümer für den Kauf von Dreifachfenstern Geld bei der staatlichen Kreditbank KfW beantragen. Im Rahmen der Sanierungsförderung von Einzelmaßnahmen übernimmt der Staat 20 Prozent der Kosten der neuen Fenster. Dafür dürfen die Werte für Standardfenster 0,95 W/m²K nicht überschreiten, Dachfenster und andere Spezialfenster können auch etwas schlechtere Werte aufweisen.

Fassadendämmung gegebenenfalls verstärken

Hellhörig sollten Eigentümer werden, wenn bei einem Verkaufsgespräch nur allgemein von einem U-Wert gesprochen wird. Damit kann auch etwas anderes als der Uw-Wert gemeint sein. Der Ug-Wert etwa (g für Glas) bezeichnet nur den Wärmedurchlass der Verglasung. Er ist meist deutlich besser als der Uw-Wert. Der Uf-Wert (f für Frame) steht dagegen für den Wert des Rahmens. Ein weiterer Wert, der Psi-Wert, steht für die Qualität des Randverbundes. Eine Scheibe mit einem sehr guten Wärmedurchgangskoeffizienten kommt daher nur auf einen mittelmäßigen Uw-Wert, wenn die Werte für den Rahmen und den Randverbund schlecht sind. Bauherren sollten daher auf den wichtigen Uw-Wert achten.

Im Zuge eines Fenstertauschs sollte man auch die Dämmung der Fassade prüfen. Ist die Wand deutlich schlechter gedämmt als die neuen Fenster, sammelt sich die feuchte Luft in der Wohnung an den Wänden und kann – je nach Situation und Lüftungsverhalten – Schimmelbildung verursachen. Das liegt daran, dass die Luftfeuchtigkeit sich immer an der kältesten Fläche im Raum niederschlägt. Hauseigentümer sollten in einem solchen Fall daran denken, den Fenstertausch gemeinsam mit der Dämmung der Fassade vorzunehmen. Die zeitgleiche Umsetzung der beiden Maßnahmen ist sinnvoll, da die Fenster dann bauphysikalisch günstig nach vorne, direkt in der Dämmebene, eingebaut werden können. Ist das etwa aus finanziellen Gründen nicht gleich möglich, sollte die Fassade später eine zusätzliche Dämmung erhalten. Dazu werden beim Tausch der Fenster die Anschlussdetails bereits vorgeplant. Damit umgeht man, dass sie im Nachhinein mühsam angepasst werden müssen.

Nur automatische Lüftungen garantieren optimale Raumluftqualität

Vor dem Einbau neuer Fenster müssen sich Hauseigentümer gemeinsam mit einem Experten Gedanken zum Thema Lüften machen und ein Lüftungskonzept erstellen. Denn alle korrekt eingebauten neuen Fenster verhindern ungewollte Luftströme, die hohe Lüftungswärmeverluste nach außen nach sich ziehen. Dadurch wird aber nicht nur die warme Luft im Haus gehalten; die dichten Anschlüsse verhindern auch, dass die verbrauchte, feuchte Raumluft wie bei alten Fenstern durch undichte Fugen und Ritzen unkontrolliert entweichen kann und frische, trockene Luft hereinströmt.

Den nötigen Luftaustausch übernehmen Lüftungsanlagen zuverlässig. Sie lüften automatisch und sind oft mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Das spart Heizenergie. Darüber hinaus können die Anlagen Feinstaub und Pollen aus der Außenluft filtern. Die Alternative zur automatischen Lüftung ist mehrminütiges, manuelles Querlüften mindestens zwei bis vier Mal am Tag in jedem Raum. So oft zu lüften schaffen jedoch auch die pflichtbewusstesten Hauseigentümer nicht immer. Und eine Wärmerückgewinnung sowie Luftfilterung sind hier auch nicht möglich.

Quelle: Zukunft Altbau / wh

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Dämmung & Fenster
news-7204 Mon, 19 Oct 2020 11:44:10 +0200 Gleichmäßige Temperatur für Lagerung erzielen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/gleichmaessige-temperatur-fuer-lagerung-erzielen-7204.html Pharmaunternehmen müssen strenge Prüfkriterien und Normen erfüllen. Aus diesem Grund war für Ursapharm eine Heiz- und Kühltechnik wichtig, die die Temperatur genau konstant hält und gleichmäßig verteilt. Außerdem sollte das Heiz- und Kühlsystem energieeffizient, wartungsfrei und bedienerfreundlich sein. In dem Zusammenhang entschied sich das Unternehmen für Deckenstrahlplatten von Zehnder. Der technischen Gebäudeausrüstung zur Erweiterung des pharmazeutischen Logistikbereichs lagen hohe Anforderungen zugrunde. Die Temperaturabweichung vom Sollwert im Hochregallager soll im Jahresschnitt nur maximal plus/minus ein Grad Celsius betragen. Die relative Luftfeuchte muss sich zwischen 20 und 65 Prozent bewegen.

„Es sollten die gleichen Temperaturbedingungen herrschen wie in der Produktion“, berichtet André Sauerbrey, Leiter betriebliches Management, die hohen Anforderungen bei der Planung und Realisierung der neuen Lagerhallen. „Wenn es im Sommer warm ist, würde sich beispielsweise unsere Augensalbe ohne Kühlung verflüssigen und es gäbe keine Gewährleistung mehr, dass der Wirkstoff so wirkt, wie er wirken soll. Deswegen wird die bestmögliche Lagerungstemperatur im Vorfeld genau geprüft“, erklärt Nadine Ritz, Assistentin betriebliches Management.

Exakte Temperatur und Luftfeuchte

Die mittlere Montagehöhe der Deckenstrahlplatten liegt bei zirka acht Meter. Insgesamt wurden 1200 laufende Meter an Deckenstrahlplatten auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern verbaut. Eine planerische Herausforderung stellte die bauseitige Integration der LED-Beleuchtung dar. Diese konnten so eingebracht werden, dass die Unterkanten der Platten und die der Strahler bündig sind. Mit vier Monteuren wurde die Installation in knapp vier Wochen, parallel zu den anderen arbeitenden Gewerken, realisiert.

Mittels der Deckenstrahlplatten wird nicht nur eine gleichbleibende Temperaturverteilung in der gesamten Halle auf allen Ebenen erzielt, sondern auch die geforderte, hohe Temperaturkonstanz. Dies bestätigte die aufwendige Messtechnik: „Wir installierten insgesamt 61 Datenlogger für die Temperatur- und Feuchtemessung in verschiedenen Höhen im gesamten Hochregallager. In dem zwei Jahre andauernden Messzeitraum gab es von der unter allen Aspekten optimalen Temperatur von 22,5 Grad Celsius keine Abweichungen die höher als ± 1 Grad Celsius waren“, berichtet Nadine Ritz. Nach zwei Jahren intensiver Messung wurden 50 der Datenlogger entfernt, der Rest dient der Überwachung des Deckenstrahlplattenbetriebs. Die genaue Umschaltung zwischen Kühl- und Heizfunktion wird über die Raumtemperatur mit Berücksichtigung der aktuellen Wettervorhersage geregelt. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung durch die Deckenstrahlplatten entsteht unter der Hallendecke kein Wärmestau, erklärt Sauerbrey einen weiteren Vorteil. Dadurch sei keine aufwendige Brandmeldeanlage in den Lagerhallen nötig gewesen, was zudem Kosten gespart habe. Quelle: Zehnder / al

 

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Heizung & Warmwasser
news-7203 Thu, 15 Oct 2020 11:09:23 +0200 Zertifizierung https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/zertifizierung-7203.html Ein Luftreiniger erfüllt höchste Ansprüche. Der Luftreiniger R150 von deconta erfüllt mit einem Abscheidegrad von 99,995% höchste Ansprüche an Raumluftreiniger mit Hepa-Filter der Klasse H14. Durch die Leistung von ca. 1000m³ pro Stunde und die mobile Bauweise auf Rollen kann der R150 in nahezu allen Innenräumen eingesetzt werden.

„Der R150 tauscht die Luft in einem 60m² großen Raum bei 2,5m Deckenhöhe ungefähr sechs Mal die Stunde aus. So wird die Luft in geschlossenen Räumen wie in einem Speiselokal, einem Wartezimmer in einer Arztpraxis, einem Klassenzimmer oder einem Meetingraum der Größe 8x8 Meter von allen Mikroorganismen wie Viren, Bakterien, Sporen oder auch Schimmelpilzen und Pollen nahezu restlos befreit“, sagt Christian Krolle, Geschäftsführer der Deconta.

Der Hepa-Filter ist zertifiziert nach EN1822 und mit einer 100%igen Dichtigkeit im Gerät eingesetzt, so dass keine Luft ungefiltert daran vorbei strömen kann. Das können sich die Kunden auf Wunsch auch individuell zertifizieren lassen. Unabhängig davon wird jeder einzelne Filter immer individuell geprüft und mit einem entsprechenden Zeugnis ausgeliefert. Darüber hinaus arbeitet der Luftfilter R150 mit UV-Lampen die eine Strahlung von 254 Nanometer besitzen und so zur Zerstörung von Mikroorganismen beitragen.

„Wir wissen, dass unser Luftreiniger ausgezeichnet funktioniert, weil wir auf gut 30 Jahre Filtererfahrung in ganz sensiblen Bereichen wie Feinstäuben, Bauschadstoffen und Mikroorganismen aufbauen können“, sagt Krolle.

„Als Technologie- und Marktführer im Bereich der reinen Luft bietet deconta den Kunden durch die individuelle Zertifizierung einen nachhaltigen Zusatznutzen“, sagt Florian Schauenburg, CEO der SCHAUENBURG International Gruppe und Gesellschafter der Deconta. Eine gute Investierung.

Quelle: Deconta / wh

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Dämmung & Fenster
news-7202 Wed, 14 Oct 2020 14:51:23 +0200 Deckensystem kann Heizenergie einsparen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/deckensystem-kann-heizenergie-einsparen-7202.html Klimadecken ermöglichen als Flächenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen eine Einsparung von Heizenergie. Der Baustoffbereich der Baywa hat zwei Varianten für effizientes Heizen und Temperieren ins Sortiment aufgenommen. Die Klimadecke von Green Code ist auf den Einsatz in massiven vorgefertigten Deckenelementen aus Beton ausgerichtet, teilt Baywa mit. In der Vorfertigung werden die Heiz- und Kühlrohre oberflächennah in die Betonfertigteildecke integriert und vom übrigen Deckenquerschnitt durch Dämmkörper thermisch getrennt. Optional lassen sich zusätzliche Leitungen zur kontrollierten Wohnraumlüftung sowie Elemente zu Akustik- und Feuchtigkeitsregulierung verbauen. Die Massivbauteile der Fertigdecke werden als Einzelstück gefertigt und anschließend trocken geliefert. Die Heizschlangen werden im Werk in den Deckenspiegel eingegossen.

Das Klimasystem von Klimatop eignet sich laut Baywa für den nachträglichen Einbau etwa bei einer Renovierung oder Altbausanierung. Das System verfügt über eine individuelle Steuerung einzelner Räume und Zonen. Es kann direkt abgehängt im Dachgeschoss oder an einer Balkendecke montiert werden. Das System ist mit einer Aufbauhöhe von 30 Millimetern äußerst platzsparend.

Temperatur effizient regulieren

In beiden Klimadecken sind sowohl Heiz- als auch Kühlsysteme integriert, die auf der Grundlage von Wärmestrahlungswellen funktionieren. Es werden Boden, Wände und Möbel temperiert, so dass sich alle festen Körper im Raum der Deckentemperatur anpassen und Wärme abstrahlen. Beim Lüften gehen bis zu 18 Prozent weniger Heizenergie verloren. Das Aufwirbeln von Hausstaub oder das Verringern der relativen Luftfeuchtigkeit wird zudem reduziert. Eine reversible Wärmepumpe sorgt bei hohen Außentemperaturen für Abkühlung. Dabei wird die aufsteigende Raumluft durch die in der gesamten Deckenoberfläche verlaufenden Leitungen gekühlt, indem diese mit kaltem Wasser durchströmt werden.

Die Klimadecke sollte speziell auf den Heizwärmebedarf des jeweiligen Raumes ausgelegt werden, rät Baywa. Die Berechnung der Maßnahmen ist von der Gebäudeart und Beschaffenheit abhängig. Quelle: Baywa / al

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Heizung & Warmwasser
news-7201 Wed, 14 Oct 2020 11:49:07 +0200 Potenzial liegt in Heizungskellern https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/potenzial-liegt-in-heizungskellern-7201.html Mehr als die Hälfte der etwa 21 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind veraltet, ineffizient und nutzt keine erneuerbaren Energien. Um den Austausch dieser Anlagen gegen effiziente, umweltfreundliche Technologien zu erreichen, hat Vaillant die Kampagne #warumwarten gestartet. „Das Klimaschutzpotenzial, das in Millionen von Kellern und Technikräumen schlummert, ist riesig“, so Andree Groos, Vaillant Group Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Service. Das aber wüssten die meisten Menschen nicht. „Mit der Kampagne #warumwarten wollen wir die Menschen dazu aufrütteln, ihren CO₂-Fußabdruck deutlich zu verbessern“, wirbt Groos für die Investition in ein Heizsystem von Vaillant.

Mit der Kampagne, soll Besitzern einer Immobilie beim Kauf einer neuen Heizung vermittelt werden, dass sie von den gesetzlichen Rahmenbedingungen profitieren können. In Deutschland biete die staatliche Förderung im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung und die gesenkte Mehrwertsteuer starke Anreize, betont Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer Vaillant Deutschland. „Mit unserer Kampagne informieren wir unsere Fachhandwerkspartner und auch Endkunden, um die Entscheidungsfindung für ein neues Heizsystem so einfach wie möglich zu machen“, sagt von Schroeter. Die Kampagne informiert zudem über CO2- und Kosteneinsparungspotenziale effizienter Heizsysteme. Quelle: Vaillant / al

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Heizung & Warmwasser
news-7200 Wed, 14 Oct 2020 08:53:46 +0200 Denkmalcamp für Auszubildende https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/denkmalcamp-fuer-auszubildende-7200.html Graumalerei, Imitation von Holz und Marmor mit Dachshaarvertreiber und Schläger waren nurein Ausschnitt der Themen. Diese historischen Techniken konnten zwölf junge Maler und Kirchenmaler bei einem viertägigen Lehrgang in der Propstei Johannesberg im barocken Fulda erlernen. Die Propstei gehört zu den wichtigsten Zentren der Denkmalpflege in Deutschland. Gefördert wurde das Denkmalcamp von der gemeinnützigen Sto-Stiftung, die seit mehr als 15 Jahren unter anderem angehende Maler- und Lackierer auf ihrem Berufsweg mit zahlreichen Konzepten unterstützt. Dabei stand fachliches Können im Zentrum. „Das Denkmalcamp ist eines der wenigen Projekte aus unserem großen Portfolio, das wir trotz der Pandemie und natürlich unter Einhaltung aller Hygienevorschriften in diesem Jahr durchführen konnten. Darüber sind wir sehr glücklich“, sagt Konrad Richter, Stiftungsrat Handwerk. „Die Resonanz bei allen Teilnehmern, Azubis wie Fachleuten, war durchweg positiv. Das spricht für eine Wiederholung“, sagt er.

 „Wir haben das Camp mit dem Ziel konzipiert, jungen Malern die Möglichkeit zu geben, historische Arbeitstechniken näher kennenzulernen, Techniken, die so an den Berufsschulen oft leider nicht oder nur noch ansatzweise unterrichtet werden. Das Konzept ist aufgegangen“, sagt Proejtktleiter Gregor Botzet. Die Azubis und eine junge Gesellin wären wissbegierig und mit viel Engagement bei der Sache gewesen. „Wir hoffen, dass der Blick hinter den alltäglichen Horizont weitere Ideen und Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft angestoßen hat“, sagt Botzet.

Auf dem Programm standen neben praktischen Arbeiten in Imitationstechniken auch mehrere Besichtigungen, bei denen die Teilnehmer das Erlernte live erleben konnten, so zum Beispiel der Besuch der Denkmalbaustelle im Schloss Fasanerie sowie eine historische Stadtführung in Fulda unter der Regie des erfahrenen Denkmalpflegers Jörg Bohn.

Profis wie Kirchenmaler Günther Federl von der HWK Mittelfranken und die Restauratormeisterin Melanie Nüsch sorgten mit ihrem fachlichen Wissen auch bei der Übermittlung der Theorie für Begeisterung. Nicht zuletzt bei Sara Radke. Die 22-jährige Kirchenmalerin nahm viel mit. „Für mich waren es sehr spannende Tage. Es tat gut, das Erlernte anwenden und vertiefen zu können“, sagt Radke.

Auch Sören Schulz, Maler- und Lackierer-Azubi im zweiten Jahr im Europapark Rust, ist „voll auf seine Kosten gekommen“, wie er betont. Bei seiner täglichen Arbeit ist er oft damit beschäftigt, Kulissen und Fassaden nach historischem Vorbild zu gestalten. „Dafür konnte ich aus dem Seminar sehr viel mitnehmen. Ich freue mich schon darauf, das Erlernte anwenden zu können“, sagt Schulz. Ohne Frage eine Weiterbildung.

Quelle: Sto / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7199 Tue, 13 Oct 2020 15:42:54 +0200 Berufsbegleitend zum Experten werden https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/berufsbegleitend-zum-experten-werden-7199.html Der Fachabschluss zum „Projektmanager Fenster und Fassade“ des ift Rosenheim und VFF vermittelt das Wissen, das Montageexperten, Objektspezialisten und Berufsanfänger mit Hochschulabschluss für die Praxis brauchen. Denn die Anforderungen an die Montage, Abwicklung und Organisation von Fenster- und Fassadenprojekten sind gestiegen, fordern Wissen und Verhandlungsgeschick. In der Weiterbildung werden praxistaugliche Kenntnisse in Konstruktion, Baurecht, Bauphysik und Montage, aber auch Baumanagement und Verhandlungsführung vermittelt. Die Zielgruppe sind Mitarbeiter von Systemhäusern, Fachingenieurbüros sowie Fenster-, Fassaden-, Montage- und Generalbauunternehmen. Ein Konzept mit Onlineseminaren, digitalen Lehrinhalten und Dialogformaten ermöglicht eine Ausbildung mit acht Präsenzphasen in Frankfurt und Rosenheim. „Damit lassen sich Arbeit, Familie und Karriereplanung optimal vereinen. Absolventen haben in Deutschland und weltweit deshalb beste Karrierechancen“, sagt Institutsleiter Professor Jörn Peter Lass.

Bei der Baubesprechung mit Bauleiter, Architekten, Fachplaner und anderen Gewerken zahle es sich aus, wenn Fenster- und Fassadenexperten ein breites und solides Wissen in Bautechnik und Baurecht haben sowie moderne Verhandlungsmethodik einsetzen können, sagt das ift Rosenheim. In vielen Gesprächen mit Herstellern, Systemhäusern und Montagebetrieben habe sich gezeigt, dass es an einer fundierten Weiterbildung für angehende Montageleiter und Projektmanager fehlt. Eine Kompetenzlücke, die durch die Weiterbildung von ift Rosenheim und VFF zum „Projektmanager Fenster + Fassade“ geschlossen werden soll.

In der 2-jährigen berufsbegleitenden Weiterbildung wird das notwendige Wissen vermittelt, um national und international Fenster- und Fassadenprojekte zu managen. Voraussetzung für eine Teilnahme sind drei Jahre Erfahrung in verantwortungsvoller Position im Bereich Montage/Projektleitung oder ein Bachelor- oder Masterabschluss Meister-/Technikerabschluss im Hochbau. Weitere Qualifikationen sind im Rahmen einer Einzelprüfung möglich. Quelle: ift Rosenheim / al

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Dämmung & Fenster
news-7198 Mon, 12 Oct 2020 11:04:49 +0200 Lüftungsanlagen können Viruslast senken https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/lueftungsanlagen-koennen-viruslast-senken-7198.html In geschlossenen Räumen, wie am Arbeitsplatz, im Klassenraum oder den eigenen vier Wänden, konzentriert sich laut Forschern die Viruslast. In der Luft befinden sich winzigste Tröpfchen, an denen sich das Corona-Virus SARS-CoV-2 befinden kann. Eine häufige Frage ist daher, ob Lüftungsanlagen das Virus verbreiten. Moderne Lüftungsanlagen sind eher ein Beitrag zur Gesundheit, sagt das Portal „Intelligent heizen“. Solche Anlagen würden durch Filterung der Außenluft, der Umluft und der Zuluft für ein hohes Maß an Sicherheit sorgen. Da sie verbrauchte Luft absaugen und Frischluft zuführen, wird eine mögliche Virenlast in den Räumen sogar reduziert. Durch eine gezielte Befeuchtung der Raumluft kann ein Infektionsrisiko zusätzlich verringert werden. Durch professionelle Planung, Betrieb, Zonierung und Druckhaltung ist außerdem sichergestellt, dass sich Schadstoffe aus der Abluft eines Raumes nicht im gesamten Gebäude verteilen können.

Richtiges und regelmäßiges Stoß- und Querlüften können die CO2-Konzentration und die Anzahl von Aerosolen senken, teilt auch das Unternehmen Schellenberg mit. Bei diesem Frischluftaustausch unterstützt etwa dessen Universal-Fensterlüfter. Bei der Montage des Lüfters am Fensterflügel und am Fensterrahmen werden die vorhandenen Gummidichtungen entfernt und der Fensterlüfter oben am Fensterrahmen eingesetzt. Mindestens zwei Fensterlüfter müssen pro zehn Quadratmeter im Einsatz sein, um einen optimalen Frischluftaustausch zu gewährleisten. Idealerweise an gegenüberliegenden Fassadenseiten installiert, entsteht so eine permanente, feine Querlüftung. Frische Luft wird bei geöffnetem Fensterlüfter in den Raum und verbrauchte Luft nach draußen geführt. Das hilft zusätzlich Schimmelbildung vorzubeugen, wie sie bei gekippten Fenstern entsteht.

Einbau wird gefördert

Abgesehen von der geringeren Anteckungsgefahr sieht „Intelligent heizen“ weitere Vorteile in Lüftungsanlage. Diese sorgen für ein gutes Raumklima und sind besser zu justieren als eine Fensterlüftung. Sie senkt die Heizkosten, weil sie kühle Außenluft vorwärmt. Allergiker können ihre Fenster zudem geschlossen halten und Pollenflug in der Wohnung vermeiden.

Die Erneuerung und der Einbau von Lüftungssystemen wird vom Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Seit 2020 gibt es zudem eine steuerliche Förderung. Weitere Fördermöglichkeiten sind auf Lüftungsanlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen zugeschnitten. Dazu gehören beispielsweise Hörsäle, Schulaulen, Theater und Museen sowie kommunale Versammlungshäuser. Hierzu soll bereits Mitte Oktober 2020 eine Richtlinie aus dem Bundeswirtschaftsministerium in Kraft treten. Die Förderung enthält bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, die bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Die Antragstellung ist bis Ende 2021 möglich. Quelle: VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik / Schellenberg /al

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Lüftung & Klima
news-7197 Mon, 12 Oct 2020 10:49:14 +0200 Gelebte Zukunft https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/gelebte-zukunft-7197.html Offene Strukturen prägen das Innenleben der neuen Deutschlandzentrale von L'Oréal in Düsseldorf und fördern offene Kommunikation. Von der Decke abgehängte Rotunden in mehreren öffentlichen Bereichen übernehmen hier die Leitfunktion. Als Kommunikationsinseln ermöglichen sie es Mitarbeitern und Besuchern, sich intuitiv zurechtzufinden. Mit seinen wie gestapelte Boxen leicht verschobenen Obergeschossen bildet der von HPP Architekten entworfene 16-Geschosser an der Düsseldorfer Johannstraße eine weithin sichtbare Landmarke. Doch nicht nur durch seine äußere Form setzt die neue Deutschlandzentrale von L'Oréal ein Zeichen. Bei der Gestaltung der Räume – rund 22.000 Quadratmeter – für seine rund 900 Mitarbeiter legte der Kosmetikhersteller großen Wert auf moderne Architektur für eine „neue Art des Arbeitens“. Open Space statt Einzelbüros, per KNX- Bus automatisch gesteuerte LED-Beleuchtung und nachfüllbare Wasserflaschen statt PET-Flaschen. Statt nur darüber zu reden, zeigt der Kosmetikkonzern im „J1“ ganz einfach, wo es künftig lang geht. Piktogramme ermutigen dazu, die Treppe zu nehmen und nicht den Aufzug. Im Open Space verteilte Glaswände bieten sich auf den ersten Blick als kleinere Besprechungsräume an. Und fünf von der Decke abgehängte Rotunden sorgen für klare Orientierung.

„Es sind sogenannte Kommunikationsinseln, die wir auf diese Weise hervorgehoben haben“, sagt Wolfgang Miazgowski, projektverantwortlicher Architekt und Innenarchitekt seitens HPP. Zwei dieser in Trockenbautechnik erstellten Rotunden befinden sich in der Eingangshalle, eine markiert die Cafelounge von L’Oréal, eine den Empfang der hauseigenen Akademie. Auch die Salatbar sowie die Cafeteriabar und die Sitzarena in der Restaurantebene haben die Architekten so weithin sichtbar gemacht. Und dafür Formteile aus Gipsplatten, LED-Beleuchtung mit integrierten Farbwechslern, Lichtspanndecken, Bekleidungen aus Plexiglas und Streckmetall miteinander kombiniert.

Groß, kreisrund und optisch wie aus einem Guss. Um eine hohe Ausführungsqualität zu generieren, setzten die Planer bei allen Rotunden auf Grundkörper in Form von vorgefertigten Trockenbauelementen. Mit der Planung und Fertigung der Elemente wurde die Knauf Gips KG beauftragt. Der Hersteller lieferte nicht nur die maßgefertigten und nummerierten Formteile, die im Werk mithilfe von Spantentechnik hergestellt worden waren. Der Lieferumfang umfasste auch die Montageelemente und -pläne, nach denen die Trockenbauer die verschiedenen Baukörper vor Ort zusammensetzten. So konnten Raumgebilde geschaffen werden, die trotz unterschiedlicher Oberflächen optisch keinerlei Ansätze verraten.

Eine Cafelounge im Erdgeschoss

Die zwei Einfachtonnen oberhalb der Cafelounge im Erdgeschoss (1,70 m Durchmesser) und dem Empfangstresen der Akademie (1,50 m Durchmesser) im Erdgeschoss basieren jeweils auf einem Grundkörper aus vier senkrechten Stahlstielen mit geraden Aussteifungen.

Die 1,70 m Durchmesser aufweisende Rotunde oberhalb der Cafelounge im Erdgeschoss von L’Oréal ist mit einem oberen Ring aus gebogenen und hinterleuchteten Streckmetallpaneelen und einem unteren Ring aus gebogenen Gipsplatten bekleidet. Drei ohne sichtbare Stöße ausgeführte zurückspringende Lichtfugen mit 15 cm Höhe und 15 cm Tiefe unterbrechen die Bekleidung. Sie kombinieren 12,5 mm dicke, gebogene Gipskarton-Formteile mit bündig integrierten und durchlaufenden LED Stripes in U-Profilen sowie Acrylglasabdeckung. Eine am unteren Positionsring befestigte doppelte Folie mit LED-Beleuchtung und einem dahinter befestigten Netz als Insektenfang fungiert als Lichtspanndecke und schließt das Raumgebilde unten ab. Die Leuchten verfügen über eine RGBW Farbsteuerung mit 16,7 Millionen Farben, sowie weißes natürliches Licht mit der Lichtfarbe 3.000 Kelvin und sorgen so für multiple Raumstimmungen, die über den KNX-Bus fest einprogrammiert sind.

Die zweite, kleinere Rotunde über dem Empfangstresen der Akademie ist ähnlich aufgebaut wie jene über der Cafetheke, besteht jedoch ausschließlich aus Gipsformteilen und verzichtet auf die Streckmetallbekleidung.

Doppelrotunde im Cafeteriabereich

Die Sitzgruppe im Cafeteriabereich des Mitarbeiterrestaurants im zweiten Obergeschoss krönt eine mehrstufige, an Halfenschienen an der Rohdecke befestigte und schwarz lackierte Rotunde. Die Außenrotunde weist einen Durchmesser von 5,60 m auf. Die Innenrotunde dieses zentralen Highlights besteht aus einem Zylinder mit 2,65 m Durchmesser und 1,12 m Höhe. Sie ist unten mit einer bündig integrierten Lichtspanndecke aus doppelter Folie bekleidet. Die Leuchten entsprechen denen der Cafelounge im Erdgeschoss. Ein Lichtband sowie ein Ring aus LED-Modulen dienen als Konturen- Beleuchtung.

Die Salatbar und die Sitzarena markieren weiß lackierte Einfachtonnen aus Gipsplatten mit rund 4 m Durchmesser, die unteren Lichtspanndecken verfügen ebenfalls über eine RGBW Farbsteuerung und weißes Licht. So kann der gesamte Raum in der Größe von über 1000 m² flexibel illuminiert werden.

Herausforderung Zusammenarbeit

Bei den Rotunden in den unteren Ebenen fertigte der Schlosser die Gerüste vor und montierte sie an der Rohdecke. Die Trockenbauer bekleideten sie entsprechend einem von Knauf vorbereiteten Bauplan mit den montagefertig angelieferten Gipsformteilen und verspachtelten diese in Q3-Qualität. Der Elektriker lieferte die LED-Beleuchtung und setzte sie in die Lichtfugen ein. Kollegen ergänzten die Konstruktionen mit einer Lichtdecke in Form einer hinterleuchteten Spannfolie. Der Maler war für die Endbeschichtung zuständig.

Im Restaurantbereich erwartete die Trockenbauer eine besondere Herausforderung: Diese Zone war zum Montagetermin bereits fertig eingerichtet und in den laufenden Betrieb integriert. Daher musste alles penibel abgedeckt werden, um dann – auf den Theken – die Deckengebilde aufzubauen. Ausgemessen wurde dabei mit Zollstock und Bandmaß, da die Einrichtung ein Messverfahren mit Lasertechnik nicht mehr möglich machte.

Die Unterkonstruktion der Zwischendecke mit Nonius-Hängern von der Betondecke abhängen, von Knauf im gewünschten Radius gebogene Stahlringe als Unterkonstruktion für die nächste Ebene aus vorgefertigten Formteilen befestigen; beplanken, Lichtspanndecke montieren, Finish. Es war ein zackiger, gut durchorganisierter Arbeitsablauf, der dies möglich machte. Und ein perfektes Beispiel für die Arbeitswelt der Zukunft. Ein schönes Beispiel für hervorragende Arbeit.

Quelle: Knauf / Wolfram Hülscher

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Dämmung & Fenster
news-7196 Fri, 09 Oct 2020 15:12:50 +0200 300 Euro für energetische Optimierung von Speicherheizungen https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/300-euro-fuer-energetische-optimierung-von-speicherheizungen-7196.html Erneuerbare Energien im Strommix macht elektrische Systeme zur Wärmeerzeugung wie Speicherheizungen oder Durchlauferhitzer immer klimafreundlicher. Vollelektronische Durchlauferhitzer verbrauchen bis zu 20 Prozent weniger Energie gegenüber ungeregelten Modellen. Auch bei Speicherheizungen gibt es Verbesserungspotentiale durch die Nachrüstung einer Aufladesteuerung. „Für den Einbau vollelektronischer Durchlauferhitzer und die Optimierung von Speicherheizungen können derzeit Förderungen über die Gesellschaft für Energiedienstleitungen genutzt werden“, sagt Michael Conradi von der Initiative Wärme Plus. Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer würden bis zu 20 Prozent weniger Energie gegenüber älteren oder ungeregelten Modellen verbrauchen. Zudem könne sich die dezentrale Warmwasserbereitung direkt an der Entnahmestelle lohnen, da sie warmes Wasser nur dann erzeugt, wenn tatsächlich der Wasserhahn geöffnet wird.

Auch bei Speicherheizungen gibt es Verbesserungspotenziale. „Nach Angaben der Hersteller arbeiten etwa 50 Prozent der Speicherheizungen ungeregelt und damit ineffizient“, sagt Conradi. Fast alle Elektrospeichersysteme lassen sich mit einer Aufladesteuerung nachrüsten. Im Zusammenspiel mit einem Witterungsfühler oder einem Gateway zur Online-Wetterprognose erkennt die Aufladesteuerung, wie viel Wärme gespeichert werden muss, damit tagsüber genügend Heizenergie zur Verfügung steht.

Laut einer Studie im Auftrag der Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) kann der Einsatz einer solchen Steuerungstechnik 15 bis 18 Prozent Energie einsparen. Bei einem Jahresverbrauch von 8.700 Kilowattstunden summiert sich das auf eine Reduzierung um 1.300 bis 1.600 Kilowattstunden oder 260 bis 320 Euro bei einem Strompreis von 20 Cent. Einen Zuschuss von 200 oder 300 Euro gibt es über die GED . Die Förderung ist Teil des Programms „STEP up! – Stromeffizienzpotenziale nutzen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ebenfalls über die GED gefördert wird die Installation eines vollelektronischen Durchlauferhitzers, für den pauschal 100 Euro beantragt werden können. Die Förderung ist limitiert auf 4.000 Geräte. Quelle: Wärme Plus / al

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Heizung & Warmwasser
news-7195 Thu, 08 Oct 2020 11:15:32 +0200 Nachhaltige Holzkonstruktion https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/nachhaltige-holzkonstruktion-7195.html Die Logistikhalle für die Elztalbrennerei Weis im Schwarzwälder Ort Gutach integriert sich mit Material und Form in die Landschaft und wertet den Bestand auf. Architektur³ gestalteten das Gebäude größtenteils aus regionalem Holz und damit aus nachhaltigem Baumaterial – und dennoch erfüllt der Bau alle Brandschutzauflagen für eine Lagerhalle mit leicht entzündlichen Stoffen. Einen Gebäudekomplex aus Holz zu konstruieren, in dem über 20 Millionen Liter Liköre und Edelbrände lagern, scheint aus Gründen des Brandschutzes eher unkonventionell. Architektur3 erfüllten damit einerseits den Wunsch des Bauherren, der Elztalbrennerei Georg Weis OHG – einer der führenden Spirituosenhersteller Deutschlands – die vorhandenen Logistikhallen aus Blech aufzuwerten. Andererseits entsprach es dem Anliegen, mit regionalem Baumaterial nachhaltig zu bauen. Sowohl die Fassadenbretter wie das Holz für die Binderkonstruktionen stammen aus der Schwarzwaldregion und dem Elztal. Sämtliche Außenwände und das ganze Dach des 2016 realisierten Gebäudes sind aus Brettsperrholzwänden errichtet.

Um die Brandschutzauflagen zu erfüllen, unterteilen Komplextrennwände aus Stahlbeton das Logistikgebäude in drei Brandabschnitte, die auch der Unternehmenslogistik entsprechen: Während die Logistikhalle 1 über Laderampen, Kommissionierung sowie Büro- und Sozialbereich verfügt, enthält die Logistikhalle 2 Regal- und Blocklager zur Aufbewahrung von versandfertigen Kleingebinden. Der Logistikbereich 3 wird zur Lagerung von Branntwein in Holzfässern und von Schnäpsen und Likören in Edelstahltanks genutzt.

Ein weiterer überzeugender Grund für dieses Konzept: Im Vergleich zu konventionellen Stahlhallen ist die gewählte Konstruktion um einiges günstiger. Außerdem sind die Nutzung des heimischen Holzes und auch die Verwendung der Abwärme des Produktionsprozesses als Heizung Bestandteile des nachhaltigen Gebäudekonzeptes.

Indem der Neubau die aneinander gereihten bestehenden Blechhallen umfasst, erhält die Elztalbrennerei ein neues, zeitgemäßes Gesicht. Die Gebäudeform der Lagerhalle mit 5.000m² Nutzfläche orientiert sich an der Umgebung. In der Höhe passt sie sich den umliegenden Bauten an und bildet zur Landschaft hin einen Abschluss, denn die Dachformen der neuen Gebäudeteile nehmen die Neigungen der umliegenden Talkanten auf.

Die fensterlose Fassade ist lediglich für die Zugänge und die sogenannten Explosionsöffnungen durchbrochen. Aus der Ferne erscheint das Gebäude dadurch sehr homogen. Erst beim Näherkommen lebt die abwechslungsreiche Fassade auf, da die Holzbretter entsprechend der Lieferlängen und in drei unterschiedlichen Breiten angeordnet sind. Tageslicht dringt ausschließlich durch Oberlichter in die Hallen ein. Aus Schallschutzgründen ist die Ladezone auf die der Wohnbebauung abgewandten Seite angeordnet.

Diesem Holzbau folgten zwei weitere Bauten mit ähnlichem Ansatz. So realisierten Architektur3 2019 den Kirchturm für die Kirche St. Georg in Bleibach, bei dem regionales Holz für eine statisch anspruchsvolle Konstruktion verwendet wurde. Für 2023 ist die Fertigstellung eines großen Industriebaus für die Firma Gutex in Eschbach geplant.

Quelle: Architektur3/wh

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Dämmung & Fenster
news-7194 Thu, 08 Oct 2020 11:10:03 +0200 Umgestaltung eines Kirchturms https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/sanierung-eines-kirchturms-7194.html Mit dem hölzernen Turm für die Dorfkirche St. Georg schufen Architektur3 ein neues Wahrzeichen für den Schwarzwälder Ort Bleibach. Bereits von Weitem ist die helle Holzkonstruktion mit dem spitz zulaufenden Dach sichtbar. Aus der Nähe erschließt sich die statisch anspruchsvolle Konstruktion des dreieckigen Glocken- und Aussichtsturmes, bei dem regionales Baumaterial mit einer innovativen Behandlungsmethode zum Einsatz kam. Ein Gewinn für den Ort. Bleibach besitzt bereits eine bemerkenswerte Dorfkirche aus mehreren Epochen, jedoch ohne Turm. Die vier Glocken hingen im Dach des gotischen Chors, was beim Läuten zu Rissen im Kreuzgewölbe führte. Aus diesem Grund entwarfen Architektur³ einen freistehenden 33 Meter hohen Turm gleich einem Campanile, dessen Konstruktion aus Holz die dynamischen Lasten der schwingenden Glocken aufnehmen kann. Dabei wurden für die konstruktiven Teile wie Wände, Decken und Treppen vorgefertigte Brettsperrholzwände aus Weißtanne verwendet. Dieses Material zeichnet sich durch eine hohe Steifigkeit aus und kann damit die dynamischen Lasten über das Fundament abtragen. Dadurch, dass die Längs- und Querlagen aus Massivholz miteinander verklebt sind, reduziert sich das Quellen und Schwinden des Holzes. Zudem ist die Materialwahl eine nachhaltige Lösung, da das Weißtannenholz aus der Umgebung im Schwarzwald stammt. Innovativ ist, dass für die Fassade und Dacheindeckung Accoya verwendet wurde. Durch die chemische Modifikation mit Essigsäureanhydrid gewinnt das acetylierte Holz in hohem Maß an Dauerhaftigkeit und Resistenz gegen Schädlinge und Pilze und eignet sich deshalb besonders für den Außenbereich.

Bezug zum Bestand und zur Umgebung

Der neue Turm bildet den Abschluss von über 500 Jahren Baugeschichte, vom gotischen Chor aus dem Jahr 1514 über das Beinhaus aus dem Jahr 1720 bis zum modernen Kirchenschiff von 1978. Dessen Grundriss spielen mit der geometrischen Form des gleichseitigen Dreiecks, das im christlichen Glauben für die Dreifaltigkeit steht. Dies inspirierte die Architekten zur dreieckigen Grundrissform des Turms. Zugleich leiteten sie die Materialwahl des Turms aus dem Holztragwerk des modernen Kirchenzeltes her. Auch die äußere Erscheinung des Kirchenschiffs, die fallenden Linien des Dachs, finden sich in der Ausformung des Turmkopfes wieder und machen deren Verwandtschaft deutlich. Damit rundeten die Architekten das Kirchenensemble behutsam ab.

Des Weiteren spielte bei der Gestaltung des Gebäudes das natürliche Licht eine wesentliche Rolle. Durch die dreieckige Grundrissform steht meist eine Fassade in der Sonne und die beiden anderen im Schatten. Damit ist die Tageszeit an der Hülle ablesbar. Zudem ermöglichen die vertikalen Sicht- und Luftschlitze das gleichmäßige Eindringen des Sonnenlichts in das Gebäude und verleihen dem Turm damit ein lebendiges Äußeres. Auf der Höhe der Aussichtsplattform lassen sich die Wände an allen Seiten über Holzschiebeläden öffnen. Im Bereich der Kirchenglocken darüber sorgen vertikal angeordnete Lamellen in der Fassade für eine gelenkte Ausrichtung des Schalls.

Das Gebäude wurde gleich zweimal mit dem Iconic Award 2020 ausgezeichnet. Der Preis honoriert das architektonische Konzept und die innovative Materialwahl des Kirchturms.

In diesem Zusammenhang sind zwei weitere Gebäude von Architektur3 zu nennen, die regionales Holz als Fassaden- und Konstruktionsmaterial verwenden und den Bezug zur Umgebung und zum Bestand suchen. Die Elztalbrennerei Weis in Gutach, die 2019 ebenfalls mit dem Iconic Award ausgezeichnet wurde und der Industriebau für die Firma Gutex in Eschbach, der bis 2023 fertig gestellt wird. Damit gewinnt die lokale Wirtschaft.

Quelle: Architektur3 / wh

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Dämmung & Fenster
news-7193 Wed, 07 Oct 2020 11:06:30 +0200 Selbsttragende Konstruktion für Sandwichdächer entwickelt https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/selbsttragende-konstruktion-fuer-sandwichdaecher-entwickelt-7193.html Eine Befestigungslösung für dachparallele Installationen auf Sandwichpaneelen und Trapezblechdächern hat Aerocompact entwickelt. Das Langschienensystem CompactMETAL TR65 ist selbsttragend und stützt sich auf der Dachkonstruktion ab. Dadurch entlastet es die Paneele, die wegen ihres Aufbaus aus Stahlblechaußenschalen und Montageschaum keine großen Lasten aufnehmen können. Das Langschienensystem eignet sich für begehbare Dächer mit Neigungen zwischen 0 und 70 Grad. Die Unterkonstruktionen können aus Holz, Stahl oder Aluminium bestehen.

Kernstück der Befestigungslösung ist die TR65-Langschiene, die als Teil des Systembaukastens für Metalldächer CompactMETAL erhältlich ist. Die TR08-Trapezkurzschiene wird als Basisträger mit Dünnblechschrauben auf den Erhebungen der Sandwichpaneele (Hochsicken) befestigt. Die Schrauben nehmen die Schubkräfte auf. Die TR08 werde mit einer rostfreien Bohrschraube mit Stützgewinde mit der Unterkonstruktion verbunden. Auf dieser Trägerbasis wird die TR65 montiert. Die Bohrschraube übernimmt die Druck- und Zugkräfte, die beispielsweise durch Wind oder Schnee auf dem Dach entstehen.

Der Querschnitt des Profils kann Lasten über Längen von bis zu drei Metern aufnehmen. Dadurch eignet sich das System für Dächer mit großen, freispannenden Abständen zwischen den waagerechten Dachbalken (Pfetten). Im Bedarfsfall – beispielsweise bei hoher Schneelast – lässt sich die Zahl der Stützpunkte erweitern. Quelle: Aerocompact / al

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Solarenergie
news-7191 Mon, 05 Oct 2020 10:42:29 +0200 Kostenloses Berechnungstool unterstützt beim Erstellen eines Lüftungskonzepts https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/kostenloses-berechnungstool-unterstuetzt-beim-erstellen-eines-lueftungskonzepts-7191.html Moderne Wohngebäude sind heutzutage so luftdicht gebaut, dass Lüftungskonzepte zwingend erforderlich sind. Auch bei Modernisierungen muss die DIN 1946-6, die die Wohnungslüftung regelt, beim Austausch von mehr als einem Drittel der Fenster- oder Dachfläche berücksichtigt werden. Bei der Erstellung solcher Lüftungskonzepte bietet sich das Unternehmen Regel-air Becks Architekten, Planern, Bauherren oder auch Wohnungsbaugesellschaften als zuverlässiger Partner an. Weil frische Luft wichtig ist. Die Gebäudehülle im modernen Wohnbau wird immer dichter. „Das bedeutet aber auch, dass Feuchtigkeit nicht mehr selbstständig entweichen kann“, sagt Thomas Verhoeven, Geschäftsführer bei Regel-air Becks. Gleiches gilt, wenn neue Fenster eingebaut werden. Auch da kann ein Lüftungskonzept erforderlich sein. „Das ist vielen gar nicht bewusst, dass sobald ein Drittel oder mehr der Fensterfläche ausgetauscht wird, die Norm 1946-6 berücksichtigt werden muss“, sagt Verhoeven.

Bei einer vierköpfigen Familie verdunsten zehn Liter am Tag

Eine gute und ausreichende Lüftung sorgt dafür, dass verbrauchte sauerstoffarme Luft durch frische ausgetauscht wird. Schlechte Raumluft wird so vermieden, was sich auch auf das allgemeine Wohlbefinden von Personen auswirkt. Durch den Luftaustausch wird aber auch einer zu hohen Luftfeuchtigkeit vorgebeugt und auch der Schimmelbildung entgegengewirkt. „Bei einer vierköpfigen Familie verdunsten pro Tag zehn und mehr Liter Feuchtigkeit. Das schlägt sich bei unzureichender Lüftung entsprechend nieder“, nennt Verhoeven Zahlen, die verdeutlichen, wie wichtig ein Lüftungskonzept ist.

Die Norm 1946-6 wurde überarbeitet und im vergangenen Dezember mit neuen Berechnungsgrundlagen veröffentlicht. „Die Norm beschreibt ganz genau, wie Lüftungskonzepte umzusetzen und zu berechnen sind“, sagt Verhoeven. Doch sind diverse Faktoren bei der Berechnung zu berücksichtigen, bei denen das kostenlose Tool von Regel-air Becks eine ideale Unterstützung bietet.

Dieses Tool ist auf die Bedürfnisse von Architekten und Planern, aber auch als Bemessungsgrundlage für Verarbeiter ausgerichtet. Mit Hilfe der Software ermittelt der Nutzer in wenigen einfachen und komfortablen Schritten, was für sein Projekt benötigt wird, um eine effektive und ausreichende Lüftung zum Feuchteschutz zu gewährleisten. Das Berechnungstool, das auf der Website des Herstellers kostenlos zum Download steht, wurde nicht nur umgehend an die reformierte DIN 1946-6 angepasst, sondern berücksichtigt auch die im Mai neu aufgelegte DIN 18017-3, die sich mit der Entlüftung innenliegender fensterloser Räume befasst. Zudem hat Regel-air Becks auch sämtliche Planungsunterlagen an die jeweiligen Neuheiten angepasst und zusätzlich einem optischen Update unterzogen.

Bei den ersten Berechnungen unterstützt das Unternehmen

Zu dem Berechnungstool muss keine zusätzliche Software installiert werden. Das Tool funktioniert über eine programmierte Excel-Tabelle, in die ganz einfach die jeweiligen Daten aus dem Grundrissplan eingesetzt werden müssen. Schließlich muss der Nutzer noch die Fenster den Räumen zuordnen sowie eventuelle Lüftungssystemeeingeben und schon erhält er das Ergebnis und weiß, ob für ausreichend Luftaustausch gesorgt ist oder zusätzliche Maßnahmen getroffen werden müssen.

„Das Berechnungstool ist für den Kunden sehr übersichtlich. Alles ist auf einer Seite zu finden“, sagt Verhoeven. Dennoch empfiehlt Regel-air Becks stets, dass Tool erst einmal herunterzuladen und sich in Ruhe anzuschauen. „Dann soll sich der Kunde melden und wir führen die erste Berechnung einmal gemeinsam durch.“ So sorgt denn auch gleich das erste mit dem Berechnungstool erstellte Lüftungskonzept mit Sicherheit für einen ausreichenden Luftaustausch.

Dabei kann auch der jüngste Fensterfalzlüfter des niederrheinischen Unternehmens unterstützen. Denn der FFLHmax wurde speziell für den Austausch hoher Luftmengen am Holzfenster konzipiert. „Die immer höheren Luftströme, die von den Normen vorgegeben werden, haben uns veranlasst, auch unsere Holzfensterlüfter entsprechend weiterzuentwickeln. Das Ergebnis ist der FFLHmax“, berichtet Verhoeven.

Die besondere Stärke ist der hohe Volumenstrom

Der FFLHmax meisterte sämtliche Leistungsprüfungen souverän. Neben Luft- und Schlagregendichte beeindruckte der neue Lüfter mit bestandenen Prüfungen der Schallschutzklasse 4. „Er lässt wesentlich weniger Geräusche passieren, als der Markt üblicherweise von einem Fensterfalzlüfter fordert“, betont Verhoeven. Doch seine besondere Stärke ist der Volumenstrom. Statt den üblicherweise knapp 5 m³/h Volumenstrom bei 8 Pascal Druck erreicht der FFLHmax 7,9 m³/h.

„Wir können mit unserem Regel-air-Baukasten sämtliche Anforderungen der Normen erfüllen“, sagt Verhoeven. „Mit unserem Sortiment ist es möglich, einen Luftaustausch von bis zu 20 m³/h zu erreichen.“ Dabei steht das Unternehmen, das Lösungen für nahezu alle Holz- und Kunststofffenster anbietet, stets zu Beratungs- und Schulungszwecken zur Verfügung. Neben Verarbeitern, Energieberatern, Planern und Architekten werden auch Wohnungsbaugesellschaften betreut. Selbstverständlich erstellt das Familienunternehmen seinen Partnern auch ganz individuelle Lüftungskonzepte. So erweisen sich die Fachleute von Regel-air Becks als ideale Ansprechpartner rund um das Thema Lüftung.

Quelle: Regel-air Becks / wh

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Dämmung & Fenster
news-7190 Mon, 05 Oct 2020 10:40:35 +0200 Lüftungskonzepte nach der neuen DIN 18017-3 gewährleisten ausreichende Lüftung https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/lueftungskonzepte-nach-der-neuen-din-18017-3-gewaehrleisten-ausreichende-lueftung-7190.html Nach der DIN 1946-6 im vergangenen Winter erfuhr im Frühjahr mit der DIN 18017-3 eine weitere für die Wohnraumlüftung wesentliche Norm eine Reform. Thomas Verhoeven, Geschäftsführer des Fensterlüfter-Herstellers Regel-air Becks, erklärt wichtige Änderungen und warum die Norm nicht nur bei Objekten mit innenliegenden Bädern oder Toiletten zu beachten ist. Im Mai 2020 wurde die überarbeitete DIN 18017-3 veröffentlicht, die besonders die Ventilator gestützte Entlüftung innenliegender Bäder behandelt. Ein Grund für die Neuauflage war nicht zuletzt die Reform der DIN 1946-6, da sich die 18017-3 auf die dort formulierten Infiltrationsgrundlagen bezog. Mit der neuen DIN 1946-6 waren diese Bezüge jedoch nicht mehr zutreffend. Analog zur überarbeiteten DIN 1946-6 betreffen auch die auffälligsten Änderungen bei der 18017-3 die angegebenen Volumenströme der Entlüftungssysteme, ganz besonders die nachströmende Frischluft aus dem Freien.

Die Angaben zu den Volumenströmen der Entlüftungsanlagen liegen nun nicht mehr als doch etwas sperriger Fließtext vor, sondern werden in einer übersichtlichen Tabelle präsentiert. Die Übersicht wurde zudem ergänzt mit den Lüftungssystemen, die sich komplett abschalten lassen. Außerdem werden jetzt auch die Solo-WCs genauer betrachtet, was vorher eher verklausuliert in der Norm beschrieben wurde.

Dauerhafter Luftstrom auf kleiner Stufe

Die immer dichtere Gebäudehülle ist wesentlicher Grund, warum immer häufiger Ventilatoren auch in Bädern mit Fenster eingebaut werden. Dadurch wird ein gleichbleibender Luftwechsel erreicht. Das kann mittels eines bedarfsgeführten Lüfters geschehen, der anspringt, wenn beispielsweise der Lichtschalter betätigt wird, und nach dem Ausschalten noch eine Weile nachläuft. Alternativ bietet sich ein dauerhafter Luftstrom auf kleiner Stufe an, der bei Bedarf hochfährt, zum Beispiel gesteuert über einen Feuchtesensor. Das ist unserer Ansicht nach die ideale Variante, denn so ist ein sicherer Feuchteschutz für die Wohnung gewährleistet.

In den Medien wird zwar meist von der 1946-6 gesprochen, doch im Arbeitsalltag bei Regel-air Becks stellen wir fest,  dass letztlich etwa 70 Prozent der Lüftungskonzepte auf Basis der DIN 18017-3 erstellt werden. Diese gilt zwar nominell vorrangig für innenliegende Bäder und Toiletten ohne Fenster, aber sie lässt sich eben auch auf Bäder und Toiletten mit Fenster anwenden. Insbesondere Wohnbaugesellschaften planen immer häufiger auf Grundlage der DIN 18017-3, weil eindarauf basierendes Lüftungskonzept eine ausreichende Lüftung gewährleistet. Somit wird die Gefahr von Feuchteschäden oder Schimmelbildung deutlich reduziert.

Lüftungskonzepte, die nach der DIN 18017-3 erstellt werden, sollten eigentlich generell auf den Feuchteschutz ausgerichtet sein. Bei unseren planerischen Tätigkeiten stellen wir allerdings häufig fest, dass die Konzepte sich an der Nennlüftung orientieren. Das ist die zweithöchste Stufe in der DIN 1946-6, darüber folgt nur noch die Intensivlüftung mit geöffneten Fenstern. Doch schon aus energetischer Sicht macht die enorm hohe Luftwechselrate der Nennlüftung wenig Sinn, was sich ganz besonders im Winter bemerkbar macht.

Fensterfalzlüfter für das perfekte Zusammenspiel

Für das perfekte Zusammenspiel zwischen ventilatorgestützter Lüftung und Außenluftdurchlass erweisen sich Fensterfalzlüfter als ideale Wahl. Sie ermöglichen nicht nur den regelmäßigen Ausgleich der abgesogenen Luft durch frische Luft, sie verhindern auch, dass in den Räumen ein Unterdruck entsteht. Entsprechend sind die Vorgaben der DIN 18017-3 ein wichtiger Bestandteil des kostenlosen Lüftungs-Berechnungstools, das Regel-air Becks auf seiner Webseite anbietet. Dieses Tool ist auf die Bedürfnisse von Architekten und Planern, aber auch als Bemessungsgrundlage für Verarbeiter ausgerichtet. Mit Hilfe der Software ermittelt der Nutzer in wenigen einfachen und komfortablen Schritten, was für sein Projekt benötigt wird, um eine effektive und ausreichende Lüftung zum Feuchteschutz zu gewährleisten.

Letztlich sollte bei der Auswahl der Produkte auch darauf geachtet werden, dass sie leicht zu reinigen sind. Das gilt für Fensterfalzlüfter, die sich idealerweise leicht entfernen, spülen und wieder einsetzen lassen, und auch für die Abluftfilter, in denen sich besonders viel Schmutz sammelt. Gerne stehen die Lüftungs-Fachleute bei Regel-air Becks aber auch beratend zur Seite.

Quelle: Regel-air / wh

 

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Dämmung & Fenster
news-7189 Fri, 02 Oct 2020 11:04:31 +0200 20 Euro vom Kaufpreis gibt's zurück https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/20-euro-vom-kaufpreis-gibts-zurueck-7189.html Homematic IP startet mit einer Cashback-Aktion in den Oktober. Für ein Homematic IP Starter Set werden 20 Euro vom Kaufpreis zurückerstattet. Die Aktion gilt bis zum 30. November 2020. Jedes der zehn Starter Sets umfasst einen Homematic IP Access Point, die zentrale Steuereinheit des Systems. Hinzu kommen jeweils zwei oder drei weitere Produkte aus einem der Anwendungsbereiche Licht, Beschattung, Raumklima sowie Sicherheit und Alarm. Für die kalten, dunklen Herbst- und Wintertage empfehlen sich laut Hersteller eQ-3 die Starter Sets, die smarte Heizkörperthermostate oder Produkte für den Einbruchschutz enthalten.

Ebenfalls Teil der Cashback-Aktion sind die Starter Sets mit dem Homematic IP WLAN Access Point, der sich – unabhängig vom DSL-Router – flexibel im Haus platzieren lässt. Die Installation der im Set enthaltenen Komponenten erfordere keine Vorkenntnisse.

Käufer müssen sich auf der Internetseite von Homematic IP registrieren und ihren Kaufbeleg einreichen, um die Cashback-Prämie zu erhalten. Quelle: eQ-3 / al

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Finanzierung
news-7188 Fri, 02 Oct 2020 10:36:28 +0200 Corona-Infektionsschutz und Energiesparen verbinden https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/corona-infektionsschutz-und-energiesparen-verbinden-7188.html Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN will den Corona-Infektionsschutz durch die Überarbeitung raumlufttechnischer Anlagen (RLT) verbessern und gleichzeitig Räumen in Kitas und Schulen energietechnisch optimieren. DEN-Landessprecher Dietmar Rieth und DEN-Energieberater Uwe Neumann schlagen vor, effiziente Lüftungsgeräte mit hohem Energiesparpotential einzusetzen. Ab Mitte Oktober soll die Förderrichtlinie „Bundesförderung Coronagerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“ in Kraft treten. Die Förderung sieht Zuschüsse für die Um- und Aufrüstung stationärer raumlufttechnischer Anlagen vor, die dem Ziel dienen, den Infektionsschutz zu erhöhen. Insgesamt stehen hierfür 500 Millionen Euro bis 2024 zur Verfügung, davon 200 Millionen Euro im Jahr 2021. Die Förderung soll bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, die bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Gefördert werden RLT-Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. „Damit kann eine seit über zehn Jahren von uns als unabhängige Energieberater in allen Energiekonzepten für Schulen, Kitas, kommunale- und institutionelle Bürogebäude empfohlene Vorgehensweise endlich mit einer separaten Förderrichtlinie – über die bisherigen KFW Förderungen hinaus - in die Praxis umgesetzt“, sagt Dietmar Rieth.

Aus Sicht des DEN liege hier auch eine große Chance gleichzeitig energetische Sanierungen voranzutreiben sowie Energie und CO2 einzusparen. Effiziente Lüftungsgeräte wären im Hinblick auf die Klimaschutzziele für 2030 ein großes Energieeinsparpotenzial. Mit effizienter Wärmerückgewinnung bei einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent entstünden ökologische wie auch wirtschaftliche Vorteile gegenüber der Fensterlüftung, da keine Wärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird.

Während der Planungen zur Sanierung müssten das zu verwendende Lüftungskonzept sowie die eingesetzten Anlagenkomponenten hinsichtlich der hygienischen und in Bezug auf die energetischen Anforderungen geprüft und auf die jeweiligen Nutzungsbedingen abgestimmt werden, so Rieth und Neumann. Im Idealfall würden die Planungen in ein energetisches Gesamtkonzept eingebunden. Dass die zu sanierenden Anlagen die an sie gestellten Anforderungen erfüllen können, solle die Anlage regelmäßig gewartet und instandgehalten werden. Für diese Planungsaufgaben bedürfe es erfahrener Fachleute, so die beiden Ingenieure. Qualifizierte Beratungen für solche energiesparenden Maßnahmen werden über die KFW gefördert, wenn die Energieberater als Energieeffizienz-Experten für diese Gebäudetypen gelistet sind. Quelle: DEN / al

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Lüftung & Klima
news-7187 Fri, 02 Oct 2020 09:20:45 +0200 Energie kompakt und enbausa.de – Leserumfrage 2020 https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/energie-kompakt-und-enbausade-leserumfrage-2020-7187.html »Punkten Sie dreifach mit Energie kompakt und enbausa.de !« Unter diesem Motto startet die Leserumfrage 2020. Denn indem Sie uns Ihre Meinung und Wünsche mitteilen und uns so helfen, zukünftig noch besser auf Ihre Belange einzugehen, haben Sie auch die Möglichkeit, einen von drei TOPROCK Baustellenlautsprechern von Festool zu gewinnen. Folgen Sie dazu einfach dem Link unterhalb des Textes, beantworten Sie die Fragen und nehmen Sie durch die Angabe Ihrer E-Mailadresse am Gewinnspiel teil. Das sind die Features des TOPROCK Baustellenlautsprechers: Das neue Bandmitglied von Festool wurde geschickt in einen der neuen Systainer³ integriert und vereint somit alle Vorteile des Festool Systainer-Systems mit hervorragendem Hifi-Klang. Ganz gleich, ob auf der Baustelle, in der Werkstatt oder in der Freizeit. Wer größere Räume beschallen möchte, der kann einfach zwei TOPROCK Lautsprecher mit dem Smartphone koppeln und im Handumdrehen raumfüllenden Stereo-Sound genießen. Möglich macht das der fortschrittliche Bluetooth® 5.0 Standard mit TWS (true wireless stereo) Technologie.

Zur Umfrage

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Dämmung & Fenster
news-7186 Thu, 01 Oct 2020 12:09:17 +0200 Hofgut Erler im Altenburger Land in Thüringen erhält für Sonnenscheune in Plottendorf eine besondere Anerkennung beim Bundespreis Umwelt & Bauen 2020 https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/hofgut-erler-im-altenburger-land-in-thueringen-erhaelt-fuer-sonnenscheune-in-plottendorf-eine-besondere.html Das Projekt „Sonnenscheune“ der Hofgut Erler GbR wurde am 29. September 2020 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung des Bundespreises Umwelt und Bauen besonders gewürdigt. Die Familien von Siegfried, Axel und Michael Erler verfolgen seit 2012 im ostthüringischen Plottendorf das Ziel, den ortsbildprägenden Vierseithof mit einem generationsübergreifenden Ansatz langfristig zu sichern und gleichzeitig durch moderne Umbrüche zukunftsfähig zu gestalten. Die Familiengesellschaft hat zur Schaffung von Wohnraum die alte brachliegende Scheune des Hofes in ein Sonnenhaus mit autarker Energie- und Wasserversorgung umgebaut. Erster Spatenstich für die Sonnenscheune war im Oktober 2016, nach drei Jahren Bauzeit wurde das innovative Projekt im September 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Der Bauherr Dr. Axel Erler freute sich über die besondere Anerkennung des Bundespreises Umwelt und Bauen.  „Die Bewertung durch eine unabhängige Jury ist eine Bestätigung dafür, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind und auch andere Bauherren dazu inspirieren können, ihre Ideen zu realisieren. Unser Dank gilt auch all unseren Projektpartnern, die uns bisher mit Rat und Tat zur Seite standen“, betont der promovierte Biologe, der nicht nur privat auf Nachhaltigkeit setzt, sondern sich auch ehrenamtlich im Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat engagiert, in den er im Juni für sechs Jahre berufen wurde.

Der 41-jährige Bauherr betont, wie wichtig Nachhaltigkeit beim Bauen ist: „Die historischen Altenburger Bauernhöfe entstanden zu einer Zeit in der man noch mit regional verfügbaren Ressourcen gebaut und in Kreisläufen gewirtschaftet hat. Wir müssen in Zukunft an diese Prinzipien wieder anknüpfen. Der Einsatz ökologischer Baustoffe in einem solchen Kulturdenkmal lag daher auf der Hand. Die Sonne ist die natürlichste Energiequelle der Erde. Diese nahezu überall verfügbare Energie direkt oder in Form von Wasser- und Windkraft am Ort des Bedarfes einzufangen, zu speichern und zu verbrauchen ist der Schlüssel zur Tür, die uns zu einer nachhaltigen und erneuerbaren Energieversorgung führt“.

So arbeitete die Familie Erler zum Beispiel mit dem Architekten-Team Claus Krüger und Andreas Wohlfarth zusammen. Architekt Claus Krüger ist ein Passivhaus-Pionier, Energieexperte und gemeinsam mit der Hofgut Erler GbR der Ideengeber für das vorliegende Projekt. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung im nachhaltigen und ökologischen Planen und Bauen und ist zusätzlich anerkannter Sachverständiger für energetische Fachplanungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

"Die Sonnenscheune in Plottendorf erzeugt mehr Energie, als sie selbst verbraucht. Das ist die Zukunft. Neubauten müssen inzwischen als Niedrigenergiegebäude errichtet werden. Für die Gebäude im Bestand gilt das nicht. Aber genau dort liegt das große Potenzial der Energieeinsparung in Deutschland. Deshalb ist es unsere Aufgabe, sich in unserem Berufsstand Gedanken zu machen und bauliche Lösungen anzubieten. Darin liegt unsere Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz“, betont Architekt Claus Krüger.

Darüber hinaus wurde das Projekt von Prof. Timo Leukefeld, Vorstandsmitglied im Sonnenhaus-Institut e.V., beratend unterstützt. Prof. Leukefeld ist ein deutschlandweit anerkannter Energieexperte für energetisches Wohnen, Energieautarkie und zusätzlich Energiebotschafter der Bundesregierung. Er berät Bauherren bei der Planung und Sanierung konkreter Bauprojekte in Fragen der Zukunftsgestaltung stets mit Blick auf Energie und Ressourcen.

Zum Thema Solarthermie erklärt er: „Solarthermie setzt dort an, wo die Energiewende verschlafen wurde: im Bereich der Wärme. Ein schlafender Riese, denn etwa 50 Prozent des deutschen Energieverbrauchs ist Wärme. Besonders im Gebäudebereich kann hier durch dezentrale solare Wärmeerzeugung ein großer Beitrag zur Klimaneutralität geleistet werden.“

Das Projekt „Sonnenscheune“ hat seither viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Und nun gut ein Jahr nach der Fertigstellung erhält das Projekt eine besondere Anerkennung im Rahmen des Bundespreises UMWELT & BAUEN. Diese Anerkennung zeichnet gelungene Projekte in unterschiedlichen Kategorien aus und macht diese für alle Interessierten online zugänglich. Vergeben wird der Bundespreis UMWELT & BAUEN durch eine interdisziplinär besetzte Jury aus Fachleuten für Architektur und Planung, Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Forschung mit dem Schwerpunkt Umwelt und Bauen sowie weiteren unabhängigen Expertinnen und Experten.

Diese unabhängige Jury hat aus 81 Einsendungen vier Preisträger ausgewählt und sieben weiteren Projekten Anerkennungen ausgesprochen, darunter auch der Sonnenscheune in Plottendorf. In Ihrer Begründung schreibt die Jury: „Das Projekt Sonnenscheune zeigt äußerst eindrücklich, wie mit einer hohen energetischen Zielsetzung historische und denkmalgeschützte Bauwerke saniert werden können. Das sich in Familienbesitz befindliche Objekt wurde im Passivhausstandard (inkl. KfW 40 Plus) saniert. Es erfüllt dabei die Anforderungen des Denkmalschutzes durch die Verwendung nicht nur lokaler, sondern auch nachwachsender Rohstoffe. Auch traditionelle Bauweisen konnten bei der Sanierung eingesetzt werden. Das Haus-in-Haus-Konzept ermöglichte die Realisierung des Passivhausstandards. Der noch benötigte Energiebedarf erfolgt zu 100 % erneuerbar. Die benötigte Wärme wird vor Ort über Solarthermie und über einen mit Stückholz betriebenen Naturzug-Holzvergaser gedeckt. Die Photovoltaikanlage erzeugt ca. 60 % des Strombedarfs. Das ökologische Konzept forderte neben dem minimierten Energieverbrauch auch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und die Verwendung schadstoffarmer Baustoffe. Der Ausbau erfolgte in Form von Holz, Holzwerkstoffen, Holzfaserdämmstoffen, Lehmbauplatten und Lehmputz sowie mineralischen Anstrichen.“

Quelle: Sonnenhaus / wh

 

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Heizung & Warmwasser
news-7185 Thu, 01 Oct 2020 11:53:41 +0200 Italienisches Energieunternehmen Eni gas e luce setzt auf smarte Thermostate von Tado https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/italienisches-energieunternehmen-eni-gas-e-luce-setzt-auf-smarte-thermostate-von-tado-7185.html Tado und Eni gas e luce verkünden ihre Partnerschaft. Tados smarte Thermostate werden Teil des Smart Home Angebots von Eni gas e luce für den italienischen Markt. Durch die Zusammenarbeit erweitert Eni gas e luce sein Angebot an Energieeffizienzlösungen für seine Kunden. Der Smart Home Markt wächst in Italien sehr stark und Eni gas e luce möchte sein Produktangebot durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten und führenden Unternehmen weiter ausbauen. Deshalb hat sich das italienische Energieunternehmen für tado° entschieden. tado° ist auf dem europäischen Markt für intelligentes Raumklima-Management bereits sehr bekannt und passt perfekt zu Eni gas e luces Strategie, einfache Lösungen für ein effizientes und nachhaltiges Zuhause anzubieten.

Die smarten tado° Thermostate helfen Haushalten mit vielfältigen, energiesparenden Funktionen bis zu 31% ihrer Heizkosten einzusparen. Bei dem Kauf eines energieeffizienten, förderfähigen Heizkessels in Kombination mit einem Thermostat Klasse 5, wie dem smarten Thermostat von tado°, ist es dank einer staatlichen Förderung in Italien, dem sogenannten Ecobonus, möglich 65% des Kaufpreises einzusparen. Eni gas e luce kümmert sich dabei um alle nötigen Förderanträge, während der Kunde lediglich 35% vom Listenpreis bezahlt, entweder mit einer Einmalzahlung oder in monatlichen Raten.

„Die Partnerschaft mit tado°, einer in Europa sehr anerkannten und umweltbewussten Marke, ist für uns von strategischer Bedeutung und folgt der Mission von Eni gas e luce. Wir wollen unseren italienischen Kunden innovative und technologische Lösungen anbieten, die ihnen Komfort und Sicherheit geben und dabei helfen, Energie besser zu nutzen“, sagt Alberto Chiarini, CEO von Eni gas e luce.

„Eni gas e luce trägt dazu bei, eine nachhaltige Gebäuderevolution in Italien voranzutreiben und wir freuen uns über die Partnerschaft, um italienischen Haushalten gemeinsam energieeffiziente Lösungen zu erschwinglichen Preisen anbieten zu können“, sagt Toon Bouten, CEO von tado°. „Kunden, die sich für Eni gas e luce und tado° entscheiden, profitieren von reduzierten Energierechnungen, sowie von mehr Komfort und Kontrolle über ihr Raumklima.“

tado° bietet eines der wenigen smarten Thermostate, das dank seiner einzigartigen Funktionalitäten in der höchsten Klasse der Ökodesignrichtlinie der Europäischen Union für energieverbrauchsrelevante Produkte (Energy Related Products, ErP) und der höchsten Energieeffizienzklasse rangiert. Die Geofencing-Funktion stellt sicher, dass die Heizung nur dann an ist, wenn tatsächlich jemand zu Hause ist und bei geöffneten Fenstern heruntergedreht wird, um Energie zu sparen. Für maximale Effizienz passt sich tado° außerdem an das Wetter an. Benutzer können auch von einer individuellen Einzelraumregelung für zusätzlichen Komfort und Einsparungen profitieren. Die tado° Smarten Heizkörper-Thermostate und die intelligente Klimaanlagensteuerung sind nur einige der Produkte, die mit einem speziellen Angebot über Eni gas e luces Einzelhändler, sowie Flagship Stores auf den italienischen Markt gebracht werden.

In Deutschland unterhält tado° starke Partnerschaften mit E.ON und darüber hinaus mit weiteren großen europäischen Energieversorgern wie Naturgy, Essent, SSE, und Ovo Energy. Zusammen können so bereits über 75 Millionen Haushalte ihre Heizung oder Klimaanlage intelligent steuern.

Quelle: Tado / wh

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Heizung & Warmwasser
news-7184 Wed, 30 Sep 2020 09:54:50 +0200 Hoher Glasanteil lässt mehr Licht in die Räume https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/hoher-glasanteil-laesst-mehr-licht-in-die-raeume-7184.html Das Kunststoff/Aluminium-Fenster KF 520 von Internorm wurde mit dem German Design Award 2020 in der Kategorie „Excellent Product Design“ ausgezeichnet. Der maximale Glasanteil der Fenster wird durch schmale Ansichtshöhen von Rahmen und Flügel ermöglicht und bietet einen sehr hohen Lichteinfall. Der German Design Award ist der internationale Preis des „Rat für Formgebung“ und zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind. „Das KF 520 vereint Design und Ästhetik nach höchsten Ansprüchen der modernen Architektur. Das ist die neue Fenstergeneration von Internorm“, sagt Internorm-Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christian Klinger.

Durch bis zu einem Drittel schmalere Ansichtshöhen von Rahmen und Flügel wird ein maximaler Glasanteil ermöglicht, der größtmöglichen Lichteinfall bietet, hebt der Hersteller hervor. Zusätzlich ist beim KF 520 die Glasbeschichtung ECLAZ® im Standard enthalten. Die Blauanteile des Lichtspektrums werden verstärkt durch das Glas transportiert und bringen bis zu zehn Prozent mehr Tageslicht. Die Glasbeschichtung ist als Dreifach-Verglasung besonders lichtdurchlässig und schafft eine helle Atmosphäre im Innenraum. Es gibt von innen weder eine sichtbare Glasleiste noch Beschlag und die Außenansicht gleicht einer Fixverglasung. Darüber hinaus wird das Fenster-Design durch eine einzigartige Verriegelung ergänzt: Anstelle von vorstehenden Verriegelungszapfen nutzt Internorm integrierte Verriegelungsklappen. Quelle: Internorm / al

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Dämmung & Fenster
news-7183 Tue, 29 Sep 2020 14:08:09 +0200 Tipps fürs Heizen und Lüften im Winter https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/tipps-fuers-heizen-und-lueften-im-winter-7183.html In der kalten Jahreszeit wird oft nicht richtig geheizt und gelüftet. Zu viel Wärme erhöht die Kosten und CO2-Emissionen, zu kalte Räume können zu Schimmel führen. Lüftungsanlagen halten Räume warm und erzielen leichter die optimale Luftqualität. Außerdem reduziert sich das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus, erklärt Zukunft Altbau. Fast zwei Drittel der Nebenkosten in Privathaushalten stammen vom Heizen in der kalten Jahreszeit. Mit ein paar Effizienz-Tipps können Hauseigentümer unnötig hohe Heizkosten um 150 bis 250 Euro im Jahr senken, teilt Zukunft Altbau mit. Das sind bis zu 20 Prozent der jährlichen Heizkosten. Er empfiehlt Hauseigentümer zudem, mehrmals täglich quer zu lüften.

Wichtig ist, die passende Raumtemperatur zu kennen. „Das Thermostat sollte deshalb auf Stufe zwei oder drei stehen“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Wohnräume wie Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer sollten eine Temperatur von 19 bis 21 Grad haben. Das entspricht Stufe drei auf dem Thermostat. Seltener, kürzer oder hauptsächlich zum Schlafen genutzte Räume kommen mit einer Temperatur von 16 bis 18 Grad aus. In Schlafzimmern, Fluren und der Küche sollte das Thermostat daher auf Stufe zwei stehen. Zusätzlich Kosten einsparen können Hauseigentümer, indem sie die Zimmertemperatur an die Tageszeit sowie an An- und Abwesenheiten anpassen. So empfiehlt es sich, die Heizung auf 15 bis 16 Grad herunter zu regeln, bevor man schlafen oder außer Haus geht. Das Thermostat sollte dann zwischen eins und zwei stehen. Das spart rund 25 Prozent der nächtlichen Kosten. Die Heizungsregelung im Keller ermöglicht es zudem, eine niedrigere Temperatur für die Nachtstunden einzustellen. So kann man die Vorlauftemperatur, mit der die Heizkörper versorgt werden, beispielsweise um 15 bis 20 Grad absenken.

Weder zu warm noch zu kalt

Übersteigt die Raumtemperatur den Bedarf um nur ein Grad, steigen die Heizkosten bereits um sechs Prozent, so Hettler. Vermeiden sollte man auch einen Wärmestau an den Heizkörpern durch zu nah platzierte Möbel oder überhängende Gardinen. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lohnt es sich zudem, die Heizkörper zu entlüften. Kälter als 15 Grad sollte es in normal genutzten Räumen im Winter nicht werden. Das lässt die Feuchtigkeit, die durch Menschen, Tiere aber auch Pflanzen entstehen, an kalten Stellen der Wände leichter kondensieren und erhöht die Schimmelgefahr. Eine eingeschaltete Heizung auf niedriger Stufe mindert das Schimmelrisiko.

Die Ursache für unnötig hohe Heizkosten liegt oft auch am falschen Lüftverhalten. „Viele denken, durch ein gekipptes Fenster ließe sich für frische Raumluft sorgen, ohne die wohlige Wärme zu verlieren. Doch das ist ein Trugschluss“, sagt Klaus Keßler von der KLiBA Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis. „Kippen zieht den Luftaustausch in die Länge. In dieser Zeit kühlen die Wände um die Fenster aus, die Räume werden kalt und müssen anschließend mit viel Heizenergie wieder aufgewärmt werden.“ Er empfiehlt mehrminütiges Stoß- oder Querlüften. Die verbrauchte Raumluft wird so schnell gegen frische Luft getauscht. Besonders Küche und Bad sollten mehrmals am Tag einen Durchzug erhalten.

Das Lüften vereinfachen können Hauseigentümer mit Lüftungsanlagen. Sie lüften automatisch und sorgen so durchgängig für den Abtransport verbrauchter, feuchter Luft und die Zufuhr frischer, sauerstoffreicher Luft mit weniger Luftfeuchte. Die Geräte sind häufig mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Das hält die Wärme im Raum und spart Heizenergie. Je nach Filterart schützt die Anlage auch vor Feinstaub und Pollen. 

Lüftungsanlage mindern Ansteckungsrisiko

Ein weiterer Vorteil einer mechanischen Lüftung: Automatische Lüftungen verringern die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus, sagt Zukunft Altbau. Die Lüftungsanlagen führen Frischluft in die Räume und saugen die verbrauchte Abluft aus der Wohnung. Das erhöht den Außenluftanteil in den eigenen vier Wänden und reduziert damit die Gefahr, dass sich Personen über Aerosole mit dem Virus infizieren.

Um die Gefahr konsequent zu minimieren, empfehlen Experten bei vorhandenen raumlufttechnischen Anlagen die Außenluftvolumenströme zu erhöhen und Umluftanteile, soweit in den Anlagen möglich, zu reduzieren. Auch sollte die Betriebszeit der Lüftungsanlage gegebenenfalls ausgeweitet werden und die Anlage vor und nach der üblichen Nutzungszeit laufen, um eine bessere Grundlüftung zu erzielen. Bedingung für eine erfolgreiche Reduzierung der Ansteckungsgefahr ist natürlich weiterhin, dass die Personen einen ausreichenden Abstand halten. Quelle: Zukunft Altbau / al

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Heizung & Warmwasser
news-7182 Mon, 28 Sep 2020 11:11:16 +0200 Solarimo als "Success Story" ausgezeichnet https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/solarimo-als-success-story-ausgezeichnet-7182.html Der Mieterstromanbieter Solarimo wurde bei den ENGIE Innovation Trophies 2020 in der Kategorie "Success Story" ausgezeichnet. In dieser Kategorie wird der Blick auf Nominierte aus vergangenen Jahren geworfen um zu sehen, wie sie sich entwickelt haben. Die Idee von Daniel Fürstenwerth, Malte Künzer und Frank Höpner, ein Start-up zu gründen und damit in ein neues Marktsegment zu gehen, war für die Jury ein Erfolg. In den rund drei Jahren seit der Idee im Jahr 2017 konnte sich Solarimo im deutschen Markt für Mieterstrom etablieren.

"Es freut uns sehr, dass die Grand Jury unsere Erfolgsgeschichte würdigt und uns mit der ENGIE Innovation Trophy 2020 auszeichnet. Unser gemeinsamer Weg von der Idee bis hin zu einem führenden Mieterstromanbieter Deutschlands macht mich stolz“, sagte Daniel Fürstenwerth, Geschäftsführer von Solarimo. Das Unternehmen plant, realisiert und betreibt Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbeimmobilien und verkauft den Strom an die Mieter. Ziel ist es, den gesamten Aufwand und die Investitionskosten vom Immobilieneigentümer fernzuhalten und die Mieter in die Energiewende einzubeziehen.

Der ENGIE Innovation Trophies werden seit mehr als 30 Jahren vergeben. Jedes Jahr nehmen 2.000 bis 3.000 Mitarbeiter des weltweit tätigen Energiekonzerns an der Ausschreibung teil. Die Grand Jury wählte in diesem Jahr aus den 165 besten Einreichungen 52 Finalisten verschiedener Kategorien aus. Quelle: Solarimo / al

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Finanzierung
news-7181 Mon, 28 Sep 2020 10:47:11 +0200 Norden ist stark vom Ende der EEG-Förderung betroffen https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/norden-ist-stark-vom-ende-der-eeg-foerderung-betroffen-7181.html Für 23 Prozent der deutschen Windenergieanlagen läuft im Jahr 2025 die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus. Eine neue Vermarktungsform für den erzeugten Strom muss her, anderenfalls müssen sie stillgelegt werden. Gleichzeitig verhindern regionale Abstandsregelungen, dass sie durch leistungsfähigere, aber auch höhere Turbinen ersetzt werden. Das belegt eine Studie, die das Analyseunternehmen Nefino im Auftrag der Schweizer Stromproduzentin und Energiedienstleisterin Alpiq erstellt hat. Eine Alternative zur Abschaltung von Altanlagen bieten laut Alpiq langfristige Stromlieferverträge zwischen Anlagenbetreibern und Unternehmen. Auf diese Weise könnten bedrohte Windenergieanlagen in vielen Fällen förderfrei und wirtschaftlich weiter betrieben werden. Gleichzeitig könnten stromverbrauchende Unternehmen mit Hilfe derartiger Power Purchase Agreements (PPAs) ihre Stromkosten stabil halten oder senken und den Ausbau Erneuerbarer Energien unterstützen. Der Windstrom wird direkt an Abnehmer verkauft. Dabei entfällt eine zusätzliche Förderung, wie sie bisher das EEG bietet.

„Die Folgen der Abstandsregelungen sind von Region zu Region sehr unterschiedlich. Nördliche Bundesländer, in denen die Windenergie frühzeitig ausgebaut wurde, sind stärker vom Ende der EEG-Förderung betroffen als der Süden Deutschlands“, sagt Nefino-Mitgründer und Prokurist Jan-Hendrik Piel.

Laut der Studie sind mehr als 8700 Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 10400 Megawatt von der EEG-Befristung sowie Abstandsregelungen betroffen. Ihre Standorte sind höchst unterschiedlich verteilt: Insgesamt 52 Prozent befinden sich in Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Im Süden greifen Abstandsregelungen am stärksten

Im Süden und Südwesten Deutschlands sind im Vergleich zum Norden weniger Anlagen vom Ende der EEG-Förderung betroffen. Hingegen greifen die Abstandsregelungen in diesen Regionen stärker: In Baden-Württemberg können nur 16 Prozent der Standorte modernisiert werden, in Bayern noch weniger, so das Studienergebnis. Da dort eine hohe Industriedichte ist und damit ein hoher Stromverbrauch verzeichnet wird, wäre eine Abschaltung klimaneutraler Stromquellen energie- und klimapolitisch besonders schädlich.

Für die Studie wurden mit Hilfe eines auf Geoinformationen basierenden Analysesystems die Abstände aller betroffenen Windenergie-Standorte zum nächstgelegenen Siedlungs-, Gewerbe- oder Naturschutzgebiet sowie anderen relevanten Bauwerken ermittelt. Berücksichtigt wurden mehr als 12.000 Altanlagen, für die bis Ende 2025 die EEG-Förderung entfällt. Für die weiteren Berechnungen legte Nefino eine moderne Turbine mit einer Nabenhöhe von 120 Metern zugrunde. Anschließend wurde für jede Anlage anhand der regionalen Abstandsregelungen ermittelt, ob ein Repowering möglich ist. Quelle: Alpiq / al

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Solarenergie
news-7180 Fri, 25 Sep 2020 12:22:05 +0200 Holzbauteile filtern Raumluft https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/holzbauteile-filtern-raumluft-7180.html Der Aqua PF-430-Pigmentfüller von Remmers soll die Wohngesundheit verbessern. Dafür hat das Unternehmen den wasserbasierten 1K-Pigmentfüller mit raumluftreinigender Wirkung weiterentwickelt. Formaldehyd befindet sich in der Atemluft, aber auch in Holzwerkstoffen ist es vorhanden. Der Stoff steht im Verdacht krebserregend zu sein. Außerdem kann er zu Reizungen von Augen und Atemwegen, Übelkeit und Allergien führen. Um den Stoff im Wohnbereich zu vermeiden hat Remmers für die deckende Lackierung von Holzbauteilen im Innenbereich seinen Pigmentfüller mit einer zusätzlichen Funktion ausgestattet. Der Aqua PF-430- Pigmentfüller „Indoor Air Cleaning“ bindet Remmers zufolge Formaldehyd aus der Raumluft irreversibel und „filtert“ den Stoff quasi heraus. Gleiches gelte für Emissionen aus Holzwerkstoffplatten wie etwa MDF-Platten, die mit Aqua PF-430 lackiert werden.

Die üblichen Schlusslackierungen auf dem Pigmentfüller sollen die Wirkung nicht beeinträchtigen. Die raumluftverbessernde Wirkung wurde unabhängig durch ein Prüfinstitut bestätigt, teilt das Unternehmen mit. Die Dauer der Wirksamkeit bewegt sich zwischen mehreren Jahren und Jahrzehnten. Die Dauer sei insbesondere abhängig vom Verhältnis der lackierten Fläche zum Raumvolumen. Der schnell trocknende Pigmentfüller eignet sich unter anderem zur Vorbereitung von deckend pigmentierten Lackierungen, für die Bearbeitung von Massivholz, Möbeln und Holzwerkstoffen sowie im Laden- und Messebau. Quelle: Remmers / al

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Dämmung & Fenster
news-7179 Fri, 25 Sep 2020 11:42:11 +0200 Schallschutz für Holzbalkendecken https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/schallschutz-fuer-holzbalkendecken-7179.html Die Knauf Schwere Schüttung bietet neue Möglichkeiten zur Schallschutzverbesserung von Holzbalkendecken. Darüber hinaus eignet sie sich perfekt als Rohbodenausgleich unter Fertigteil- und Fließestrich, sowie dünnschichtiger Fußbodenheizung. Die neuartige Schüttung aus Naturanhydrit überzeugt durch eine einfache und schnelle Verarbeitung. Holzbalkendecken in hoher Schallschutzqualität auszuführen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit der Schweren Schüttung hat Knauf eine Lösung entwickelt, die einerseits die für den Schallschutz notwendige Masse liefert, anderseits einfach und problemlos einzubringen ist. Die Schüttung ist ein körniges Material aus Naturanhydrit mit Korngrößen von 0,5 bis 4 mm und einer Restfeuchte bis 0,3 Prozent. Dank der speziellen Beschaffenheit verkrallen sich die Gesteinskörner optimal ineinander und ergeben so einen hoch belastbaren Untergrund. Das Material ist nicht brennbar (nach DIN 4102).

Im System unter Knauf Fließestrichen, Knauf Brio Fertigteilestrich sowie dünnschichtiger Fußbodenheizung geprüft, ermöglicht die Schwere Schüttung eine deutliche Verbesserung des Trittschall- und Luftschallschutzes von Holzbalkendecken. Die Schüttung kann in variablen Schichtdicken von 15 bis 150 mm eingesetzt werden. So lassen sich Unebenheiten im Rohboden sowie im Bodenbereich laufende Rohrleitungen und andere Installationen perfekt ausgleichen.

Der Einbau erfolgt auf schnelle und einfache Weise in nur einem Arbeitsgang. Eine stabilisierende Einlage, etwa aus Karton, ist bei der Schweren Schüttung von Knauf ebenso wenig notwendig wie das anschließende Verdichten. Das Material wird einfach in der geforderten Endhöhe eingebracht und fertig. Dies ermöglicht einen schnellen Baufortschritt. Unter bestimmten Voraussetzungen muss der Fachunternehmer lediglich noch eine Schrenzlage, die der Bodenprofi ohnehin meist zur Hand hat, als Rieselschutz einbauen. Im Ergebnis steht ein stabiler und tragfähiger Unterbau, der komplett mit nur einem Produkt ausgeführt werden kann.

Knauf / wh

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Heizung & Warmwasser
news-7178 Thu, 24 Sep 2020 12:32:53 +0200 Erste Anlage in Europa die kontinuierlich OME produzieren kann https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/erste-anlage-in-europa-die-kontinuierlich-ome-produzieren-kann-7178.html Die Herstellung von OME als Alternative zum Dieselkraftstoff zeigen Ingenieure mit einer Demonstrationsanlage auf dem Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der Technischen Universität München (TUM). Synthetische Kraftstoffe wie OME können CO2-Emissionen deutlich senken und zugleich die Verbrennung sauberer machen. Die Demonstrationsanlage hat Professor Jakob Burger, Leiter der Professur für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik, errichtet. Er und sein Team forschen seit Längerem an der Umsetzung von synthetischen Kraftstoffen (sogenannte „SynFuels“) wie OME für das Transportwesen. Der Bau der Anlage ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2019 gestarteten Projekts „Nachhaltige Mobilität durch synthetische Kraftstoffe“. Ziel ist, synthetische, nachhaltig produzierte und nutzbare Kraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren zu entwickeln. Das beim Fahren ausgestoßene CO2 wird zuvor aus anderen Quellen extrahiert. So werden insgesamt deutlich weniger Treibhausgase freigesetzt.

OME unterscheidet sich in seiner chemischen Struktur von herkömmlichen erdölbasierten Kraftstoffen durch integrierten Sauerstoff. Es verbrennt laut TUM dadurch praktisch rußfrei und somit extrem schadstoffarm. Zudem ist OME biologisch abbaubar und lässt sich aus einer beliebigen Kohlenstoffquelle herstellen. Dazu zählen biogene Rohstoffe sowie CO2, das aus Industrieanlagen zur Reduzierung von Emissionen isoliert wird. Bei OME handelt es sich um eine Gruppe von Stoffen – etwa vergleichbar mit den Bestandteilen von Erdöl –, von denen nur ein bestimmter Teil für die Kraftstoffanwendung geeignet ist. Die neue Demonstrationsanlage am TUM Campus Straubing produziert genau diese Komponente.

Die Anlage ist die erste in Europa, die kontinuierlich OME produzieren kann. Wasser entsteht als einziges Nebenprodukt im Prozess. Aktuell werden noch letzte Testreihen an den Einzelmodulen durchgeführt, 2021 ist dann ein kontinuierlicher Dauerbetrieb der Gesamtanlage geplant. Quelle: TUM /al ©

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Finanzierung
news-7177 Wed, 23 Sep 2020 09:40:00 +0200 Graue Energie ist ein Thema fürs Handwerk https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/graue-energie-ist-ein-thema-fuers-handwerk-7177.html Stuckateure, Maler und Bauunternehmer sind für viele Hausbesitzer wichtige Ansprechpartner, wenn es um die energetische Modernisierung geht. Um fundiert beraten zu können, ist aktuelles Fachwissen unerlässlich. In jüngster Zeit fragen immer mehr Modernisierungswillige nach der grauen Energie und ihrer Bedeutung bei der Gesamtbetrachtung einer energetischen Fitnesskur für Bestandsbauten. Hausbesitzer sind interessiert. Hintergrund für diesen Bedeutungsaufschwung ist das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), das ab 1. November 2020 in Kraft treten wird. Es fasst das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen mit dem Ziel, das Energieeinsparrecht für Gebäude insgesamt zu vereinfachen und den notwendigen ordnungsrechtlichen Rahmen für Niedrigstenergiegebäude-Standards zu bilden.

Was ist graue Energie

Grundsätzlich braucht man zur Errichtung oder Modernisierung eines Gebäudes Energie. Auch zur Herstellung der Wärmedämmung. Man nennt diese Energie auch „Graue Energie“. Sie steckt sozusagen fest im Gebäude. Unsichtbar und deshalb grau.

GEG mit Hinweis auf graue Energie

Graue Energie stand lange Zeit nicht auf der Agenda der für das neue GEG verantwortlichen Institutionen. Seit 2019 brachten verschiedene Umweltverbände und Interessengruppen diesen Aspekt immer intensiver ins Gespräch. Letztlich fand er dann doch Eingang in den Gesetzestext, wenn auch in etwas verklausulierter Form. In § 7 Abs. (5) des GEG heißt es nun: „Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat werden dem Deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2022 gemeinsam einen Bericht über die Ergebnisse von Forschungsprojekten zu Methodiken zur ökobilanziellen Bewertung von Wohn- und Nichtwohngebäuden vorlegen."

Eine seriöse ökobilanzielle Bewertung von Gebäuden muss auch den Faktor graue Energie berücksichtigen, darüber herrscht in der Fachwelt Einigkeit. Erfasst wird in diesem Begriff ganz allgemein die Energiemenge, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Bezogen auf energetische Modernisierungsmaßnahme am Gebäude resultiert daraus die Frage der Hausbesitzer: Benötigen Herstellung und die weiteren genannten Faktoren einer Wärmedämmung unterm Strich mehr Energie als sich damit nach dem Einbau einsparen lässt.

Fachhandwerk muss kompetent antworten

Modernisierungswillige Hausbesitzer, die schon Schwierigkeiten haben, sich durch den Dschungel möglicher Förderungsprogramme zu kämpfen, sind auf die fachliche Erläute-rung und Bewertung des Fachhandwerks zur grauen Energie bzw. zur so genannten energetischen Amortisation angewiesen. Nur so kann die in diesem Punkte vielfach herrschende Unsicherheit abgebaut und in reale Effizienzmaßnahmen überführt werden.

 

Das Institut für Energie- und Umweltforschung hat Dämmstoffe, die zur Wärmedämmung von Außenwänden geeignet sind, untersucht1. Dabei wurden deren graue Energie-Anteile ermittelt. Da Dämmstoffe eine lange Lebensdauer haben, kann nur schwer vorhergesagt werden, wie später Recycling und Wiederverwertung erfolgen. Dieser Beitrag gibt den für die üblichen Dämmstoffe günstigsten und ungünstigsten Fall an. Am konkreten Beispiel wird der Zusammenhang deutlich.

Beispiel durchschnittliches Einfamilienhaus

Die Außenwände (150 m²) eines freistehenden Einfamilienhauses sollen so gedämmt werden, dass sie danach einen U-Wert von 0,2 W/(m²·K) erreichen und steuerliche Förderung möglich wird. Je nach Dämmstoffart2 ergeben sich daraus Dämmstoffdicken zwischen 11 cm und 22 cm. Legt man die vom ifeu-Institut ermittelten Daten zugrunde, so werden je nach Dämmstoffart insgesamt zwischen 7.000 und 18.000 kWh an grauer Energie benötigt. Das entspricht umgerechnet ca. 700 bis 1.800 Litern Heizöl.

Damit liegt eine Größenordnung des Energieeinsatzes für die Dämmung des durchschnittlichen Einfamilienhauses vor. Zur Gegenrechnung der damit erzielbaren Energie-einsparung eignet sich die Untersuchung der Verbraucherzentralen (VZ)³: Gegenüber der ungedämmten Wand wird infolge der Dämmung weniger Heizenergie verbraucht4. Das macht das Beispielobjekt ungefähr 15.000 kWh (entspr. rd. 1.500 Liter Heizöl) pro Jahr aus. Die VZ rechnet mit 30 Jahren Lebensdauer einer Wärmedämmung (Außenwand). In dieser Zeitspanne beträgt die eingesparte Heizenergie für das Einfamilienhaus laut Berechnung der Verbraucherzentralen also etwa 450.000 kWh.

Energieeinsparung schlägt graue Energie

Dies alles sind zunächst  theoretische Werte, weil Faktoren wie Gebäudezustand, geografische Lage und Nutzerverhalten den tatsächlichen Energieverbrauch natürlich auch beeinflussen. Für das Beratungsgespräch mit dem Hausbesitzer kann der Fachunternehmer aber eine klare Aussage treffen: Das Einsparpotenzial liegt in den praxisrelevanten Fällen immer deutlich über dem Wert für die graue Energie. Da eine Fassadendämmung in der Regel noch länger funktioniert als die von der VZ zugrunde gelegten 30 Jahre, verbessert sich das Verhältnis zwischen grauer und eingesparter Energie nochmals. Damit lässt sich gut argumentieren.

Das Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW; München) hat die Zeitspanne berechnet, die es dauert, bis die Wärmedämmung den Graue-Energie-Anteil eingespart hat5: Diese energetische Amortisationszeit reicht je nach Material und Ausführung von wenigen Monaten bis zu knapp zwei Jahren. Zum Vergleich: Die energetische Amortisationszeit für eine Photovoltaikanlage beträgt 2,5 bis 2,8 Jahre.

Sonderfall erneuerbare Energien

Wenn ein Gebäude mit erneuerbarer Energie beheizt wird, forciert Wärmedämmung de-ren Einsatzmöglichkeiten. Die Wärmedämmung ist somit der Türöffner für den Einsatz erneuerbarer Energie im Gebäudebereich. Wärmepumpen beispielsweise die ohne Einsatz fossiler Energieträger auskommen, sind bei niedriger Vorlauftemperatur für die Behei-zung des Gebäudes am effektivsten. Ein ungedämmtes Gebäude mit dauerhaft hohen Vorlauftemperaturen im Winter lässt sich mit dieser Heiztechnologie in der Regel nicht effizient beheizen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Mit Wärmedämmung ist der Einsatz erneuerbarer Energien und moderner Heiztechnologie viel eher möglich. Das senkt die CO2-Belastung der Umwelt spürbar.

Die CO2-Freisetzung bei der Herstellung und Entsorgung von Dämmstoffen wurde ebenfalls vom ifeu-Institut untersucht1. Sie verhält sich ganz ähnlich wie der Energieeinsatz. Bei der Herstellung und Entsorgung des Dämmstoffs für das betrachtete Einfamilienhaus werden je nach Dämmstoffart und betrachtetem Szenario zwischen 2 und 5 Tonnen CO2-Äquivalent freigesetzt. In der Nutzungsphase (30 Jahre) aber spart die Dämmung zwischen 90 und 120 Tonnen CO2 ein (bei einer Heizung mit fossilen Energieträgern wie Gas oder Öl). Eine Studie des Umweltbundesamtes8 hat zudem ergeben, dass die Herstellung der Wärmedämmung nur einen Anteil von 6 bis 7 % an den CO2-Emissionen hat, die insgesamt beim Hausbau entstehen. Ein weiteres gewichtiges Argument für den Fachunter-nehmer in der Beratung von Bauherren und Immobilienbesitzern.

VDPM Factsheet

Auf der Homepage des VDPM steht ein zusammenfassendes Factsheet mit dem Titel „Verschlingt die Herstellung einer Wärmedämmung mehr Energie als man hinterher einspart?“ zum Download bereit. Diese Information eignet sich auch gut, um an Kunden, Bauherren und Immobilienbesitzer weitergegeben zu werden.

Quelle: VDPM / wh 

 

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Heizung & Warmwasser
news-7176 Tue, 22 Sep 2020 10:13:17 +0200 Pflegeleichter Werkstoff mit Ausstrahlung https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/pflegeleichter-werkstoff-mit-ausstrahlung-7176.html Wie vielseitig einsetzbar und dekorativ SterlingOSB-Platten von Norbord sind, zeigt sich im Trampolinpark i-Jump in Mansfield. Dieser Freizeitpark mit seinen verschiedenen attraktiven Sprunggeräten wird täglich vor allem von Kindern und ihren begleitenden Betreuern besucht. Bei der Gestaltung des Innenraums legte i-Jump nicht nur Wert auf praktische, pflegeleichte Materialien. Die sollten möglichst auch noch einen Nutzen mit Spaßfaktor haben. Um dies zu erreichen, wurden die Wände mit OSB-Platten verkleidet. Die Ausführung SterlingOSB Zero hat sich besonders deshalb für diese Anwendung angeboten, weil sie formaldehydfrei verleimt wird.

Individuelle, kostengünstige Dekoration

Stephi Grayson, Operations Manager bei i-Jump, ist von der Vielseitigkeit von SterlingOSB Zero begeistert. Der Holzwerkstoff verleiht dem Raum eine warme Ausstrahlung, ist robust und passt perfekt zur sonstigen Einrichtung. Zusätzlich wurden die Platten mit bunten Bild- und Logofolien aufgepeppt – eine sehr individuelle Dekoration ohne großen Kostenaufwand. Dieses spezielle Interieur kommt auch bei den Besuchern sehr gut an. Stephi Grayson und ihre Kollegen freuen sich nun über das einladende Aussehen und darüber, dass sie sich bei dieser pflegeleichten Wandverkleidung kaum Gedanken über Instandhaltungsmaßnahmen machen müssen.

Nachhaltig und klimafreundlich

Norbord OSB-Platten kommen traditionell in Trennwänden, in Flach- und Schrägdächern sowie als Konstruktionselemente in Industrie- und Wohnbauten, aber auch als Verkleidungsplatte, Sichtschutz und Bauzaun sowie zunehmend auch im Möbel- und Innenausbau zum Einsatz. Die Platten sind astfrei und ohne Innenlagenfehler sowie je nach Produktreihe wasserfest verleimt (HWK 100). Das Sortiment umfasst die weltweit erste klimaneutrale OSB-Platte sowie die Produktreihe SterlingOSB-Zero. Aus europäischer Produktion stammt mit SterlingOSB-Spezial eine Platte, die dank einer speziellen Rezeptur ideal für den Einsatz als preisgünstigere Alternative zum Importsperrholz (aus Übersee) und obendrein noch klimaneutral ist. SterlingOSB-Conti, auf die Anforderungen der modernen Verpackungsindustrie ausgelegt, wird – genau wie alle anderen SterlingOSB-Platten – aus Durchforstungsholz hergestellt und ist recyclingfähig.

Quelle: Norbord / wh

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Heizung & Warmwasser
news-7175 Tue, 22 Sep 2020 10:07:35 +0200 Wartung und Check kombinieren spart Kosten https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/wartung-und-check-kombinieren-spart-kosten-7175.html Alte und verdreckte Komponenten sowie eine nicht optimal eingestellte Heizungsregelung verursachen unnötig hohe Betriebskosten. Vor der diesjährigen Heizsaison sollten Eigentümer prüfen, ob ein Heizungs-Check sinnvoll ist. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Eine grundlegende Inspektion empfiehlt sich etwa alle zehn Jahre, wenn es bauliche Veränderungen gibt oder sich die Nutzung der Wohnräume ändert. Sie kann bis zu zehn Prozent der Betriebskosten einsparen. Bei dem Check überprüfen Experten das gesamte Heizsystem bis hin zum Zusammenspiel mit der Gebäudehülle.

Bei kleineren Gebäuden dauert der Heizungs-Check etwa eine Stunde. Die so optimierte Heizung spart Geld und ist gut fürs Klima. Frank Hettler von Zukunft Altbau empfiehlt grundsätzlich jedem Hauseigentümer einen regelmäßigen Check: „Schwachstellen und versteckte Mängel können sich bei allen Heizungen einschleichen. Besonders ratsam ist der Heizungs-Check jedoch bei älteren Modellen.“ Diese sind anfälliger für Probleme. Sie sollten daher sogar in vielen Fällen schon vor ihrem zwanzigsten Betriebsjahr ausgetauscht werden, rät Zukunft Altbau.

Ob ein Heizungstausch ratsam ist zeigt eine Inspektion durch den Heizungsbauer, Schornsteinfeger oder Energieberater. Hauseigentümer sollten den Heizungs-Check am besten dann machen lassen, wenn die jährliche Heizungswartung ansteht, da sich viele der auszuführenden Tätigkeiten überschneiden. Bei einer Wartung beschränkt sich der Sachverständige auf die Heizungsanlage im Keller. Dazu wird der Heizkessel, der Brenner und in vielen Fällen auch die Heizungspumpe sowie die Regelung getestet. „Düsen, Filtereinsätze und andere Bestandteile einer Heizungsanlage verschleißen oftmals unbemerkt. Sie zu reinigen oder zu ersetzen, ist deshalb auch Teil einer Heizungswartung“, sagt Ulrich König vom Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ).

Pumpe auf Effizienz überprüfen

Die Heizungspumpe ist wichtig für die Effizienz der Anlage. Sie sorgt dafür, dass die Wärme vom Kessel in die Heizkörper gelangt. Ist sie veraltet oder ungeregelt, kann das teuer werden. Denn dann laufen die Pumpen 24 Stunden am Tag, auch wenn die Heizung gar keine Wärme produziert. Das kann zwischen 80 bis 160 Euro zusätzlichen Stromkosten pro Jahr verursachen. Günstiger sind moderne Hocheffizienzpumpen, die rund 90 Prozent weniger Strom verbrauchen.

Auch die Heizungsregelung ist ein wichtiger Punkt, der regelmäßig überprüft werden sollte, wenn es um die Energieeffizienz einer Heizung geht. Neben dem Heizungs-Check erfolgt das oft auch bei einer Heizungswartung. Die Regelung ist dafür zuständig, dass die Räume während ihrer Nutzungsdauer auf die gewünschte Temperatur beheizt werden. Sie richtig einzustellen ist wichtig, um möglichst energiesparend zu heizen. Die Nachtabsenkung per Regelung erhöht die Energieeffizienz erheblich. Dabei wird die Vorlauftemperatur etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen um bis zu 20 Grad abgesenkt und vor dem Aufwachen wieder erhöht. Im Winterurlaub kann das reduzierte Temperaturniveau auch für mehrere Tage eingestellt werden. In der warmen Jahreszeit ist es sinnvoll, die Heizung ganz abzuschalten und nur Wasser für die Nutzung in Bad und Küche zu erhitzen. Durch die optimierte Regelung lassen sich bis zu zehn Prozent des CO2-Austoßes, des Energieverbrauchs und der Betriebskosten einsparen.

Der Heizungs-Check wiederum untersucht das gesamte Heizungssystem innerhalb eines Hauses, berücksichtigt die Gegebenheiten einzelner Räume und prüft, ob die Hydraulik des Systems passt. „Ohne hydraulischen Abgleich werden von der Heizungspumpe weiter entfernt liegende Heizkörper nicht ausreichend mit Warmwasser durchströmt“, erklärt König. „Die Folge sind ungleichmäßig beheizte Räume – auch wenn die Thermostate gleich eingestellt sind.“ Neben Temperaturunterschieden sind auch Pfeifen oder Rauschen in den Ventilen ein Anzeichen für einen fehlenden Abgleich. Für diesen ermittelt der Sachverständige mit einer Heizlastberechnung, wie viel Heizwasser jeder einzelne Heizkörper braucht, wie hoch der Druck der Heizpumpe sein muss und welche Einstellung das Thermostatventil benötigt, damit die Wärme im Haus gleichmäßig verteilt wird. Ein hydraulischer Abgleich muss im Anschluss gesondert beauftragt werden. Dadurch können CO2-Austoß, Energieverbrauch und Betriebskosten ebenfalls um bis zu zehn Prozent gesenkt werden. Quelle: Zukunft Altbau / al

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Heizung & Warmwasser
news-7174 Tue, 22 Sep 2020 09:28:09 +0200 Schlankes System für Schallschutz https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/schlankes-system-fuer-schallschutz-7174.html Schallschutztüren sind wichtig um Schall zu reduzieren. Gleichzeitig müssen sie aber auch Brandschutz liefern können. Wichtig ist optimaler Einbau. Dabei können sie variiert werden. Bei erhöhten Schallschutzanforderungen eignen sich besonders im Objektbau Schallschutztüren von Schörghuber mit einem Schalldämmwert (SD) von Rw,P= 47 dB, denn sie vereinen ästhetische Ansprüche mit funktionalen. Darüber hinaus bleiben Planungsaufwand, Transport und Montage moderat.

In Deutschland ist die DIN-Norm 4109 maßgebend für alle Schallschutz-Anforderungen beim Bauen und Sanieren. Der Standard von Innentüren sieht dabei den Schalldämmwert SD mit Rw,P= 42 dB vor. Dieser bezieht sich auf den Schalldruckpegel, der bei normalen Unterhaltungen auf etwa einem Meter Entfernung entsteht. Er bewegt sich zwischen 40 und 50 dB.

Es gibt zahlreiche Objekte, bei denen dieser Standard-Schallschutz nicht mehr genügt wie zum Beispiel im Büro- oder Hotelbau, wo Persönlichkeits- und Datenschutzrechte groß geschrieben werden. Entsprechend wird bei Neubau oder Sanierung eine hohe Schallschutzqualität eingefordert. 

Im Programm von Schörghuber gibt es für solche Fälle passende Tür-Elemente mit Schalldämmwerten von Rw,P= 45, 47, 48 und 50 dB. Sie alle eignen sich für den Objektbau und im Speziellen für Vorstandsbüros, Besprechungs- oder Konferenzräume, aber auch für Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, (Privat)Kliniken, Pflegeheime oder für den hochwertigen Wohnungsbau.

Insbesondere Schallschutztüren mit Rw,P= 47dB vereinen hier zwei entscheidende Vorteile: Sie erreichen einen erhöhten Schallschutzwert und können dabei gleichzeitig schlank ─ nämlich mit einer Türblattstärke von nur 70 mm ─ ausgeführt werden. Auch Gewicht und Materialverbrauch reduzieren sich deutlich z.B. das Hinterfüllmaterial für die Zarge. Für Architekten und Planer vereinfacht sich dadurch der Planungsaufwand, besonders im Hinblick auf die Statik. Verarbeiter profitieren von einfacherem Transport und Einbau der Türen vor Ort.

Schallschutztüren von Schörghuber mit Rw,P= 47dB können mit unterschiedlichen Funktionen geliefert werden: darunter T30 Brand-, Rauch- sowie Einbruchschutz mit RC 2 und RC 3. Weiter ist diese spezielle Schallschutztür SD 47 mit Strahlenschutz sowie in den Klimaklassen II und III erhältlich. In der Ausführung „Beanspruchungsklasse 4 nach DIN 1192“ hält sie extremen Beanspruchungen stand und gilt als außerordentlich widerstandsfähig.

Analog zur Funktionenvielfalt punktet die Schallschutztür mit Rw,P= 47 dB auch in Bezug auf die zahlreichen Variationsmöglichkeiten. Sie ist sowohl in ein- als auch in zweiflügeliger Ausführung erhältlich und erfüllt ebenso sturzhoch wie auch mit Seitenteil, Oberblende und -licht den gewünschten Schallschutz.

Passend dazu gibt es im Schörghuber Sortiment Standard-Holz- und Stahlzargen. In der Zargenvariante Holz gehören dazu beispielsweise die Umfassungszarge, die Blockzarge mit Schattennut, die Eckzarge, der Faltstock oder der Massivholzstock und vieles mehr. Umfassungs- und Blockzarge lassen sich auch in Stahl realisieren, ebenso die zweiteilige Laschenklemmzarge.

Quelle: Schörghuber / wh

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Heizung & Warmwasser
news-7173 Mon, 21 Sep 2020 14:02:16 +0200 Verband fordert jährlichen Zubau von 15 Gigawatt https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/verband-fordert-jaehrlichen-zubau-von-15-gigawatt-7173.html Der Solarverband Bayern wünscht sich ambitioniertere Zielsetzungen Entwurf für das EEG 2021. Er ist sicher, dass Bayern durch den verstärkten Zubau von Photovoltaik den Standortvorteil „günstiger Strom“ auch nach 2022 hinaus erhalten. „Um das ratifizierte Klimaabkommen von Paris einzuhalten, reichen die Klimaziele der Bundesregierung und die daraus abgeleiteten Zubauziele im EEG-Entwurf bei Weitem nicht aus“, heißt es in der Stellungnahme des Dachverbands der bayerischen Solarbranche. Notwendig ist seiner Meinung nach ein jährlicher Zubau von 15 Gigawatt.

Nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt wurden nach Auffassung des Verbandes in den Berechnungen bisher die deutlich schnellere Notwendigkeit der Sektorkopplung sowie die gewünschte Herstellung von grünem Wasserstoff mit entsprechend höherem Strombedarf. Es fehlen ihm Ausgleichmechanismen zwischen Sonne und Wind, die greifen, sobald eine der beiden Nutzungsarten ihren Zubau verfehlt. Zudem müsse die die Stromwende, deutlich früher als die Energiewende, nämlich vor 2040 erreicht werden.

Das Ziel bei der Energiewende sollte laut Verband sein, so viele PV-Anlagen wie möglich auf Dächern zu installieren. Auf diese Weise würden fast alle Konsumenten von Strom zu Prosumern werden und Strom kaufen, aber auch selbst erzeugen, diesen möglichst weitgehend selbst verbrauchen und den Rest einspeisen. Im jetzigen Entwurf werde der Eigenverbrauch weiter mit Abgaben belastet oder erschwert. Die EEG-Umlage auf Anlagen bis 30 kWp widerspreche der EE-Richtlinie, die bis Juni 2021 umzusetzen ist, und wäre damit sofort wieder zu ändern. Eine Abschaffung der EEG-Umlage für selbst-, im selben Haus beziehungsweise Quartier genutzten PV-Strom für alle PV-Anlagen wäre laut Verband sinnvoll. Damit würden alle zusätzlichen Regelungen im EEG für die Mieterstromförderung entfallen können - ein wichtiger Schritt das EEG deutlich zu vereinfachen.

Ausschreibungsgrenze auf 2 MWp anheben

Außerdem fordert der Solarverbands das Potenzial der PV-Dachanlagen (100 bis 750 kWp) für die Nutzung zu mobilisieren, statt die Ausschreibungsgrenze von derzeit 750 kWp auf 100 kWp für Dachanlagen abzusenken. Das ginge zu Lasten vieler Firmen und Landwirte. Wünschenswert wäre, dass im Neubaubereich eine Ausschreibungsbefreiung gelte, und somit eine Erhöhung der Ausschreibungsgrenze auf 2 MWp für Dach- und Freiflächenanlagen.

Im Entwurf sind erstmals zwei Regelungen für Ü20-Anlagen enthalten, wobei die Vergütung zu niedrig ausfalle. Ein Weiterbetrieb der Ü20-Anlagen könne durch eine geringfügig bessere Vergütung, etwa durch einen Bonus und den Verzicht auf eine Smartmeterpflicht für kleine Anlagen bei Eigenverbrauch sowie die Abschaffung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch erreicht werden.

Immerhin, auch Gutes findet der Solarverband Bayern im Entwurf, zum Beispiel die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen, dass Ü20-Anlagen grundsätzlich weiter betrieben werden können. Ebenso positiv bewertet der Verband die Erhöhung der 110 Meter Abstände auf 220 Meter bei BAB und Schienenwegen. Quelle: Solarverband Bayern /al

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Solarenergie
news-7172 Mon, 21 Sep 2020 10:59:38 +0200 Lehrgang Asbest https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/lehrgang-asbest-7172.html Seitens des BZB wird ein Lehrgang zum Schadstoff angeboten. Asbest- und Asbestzementprodukte gehören immer noch zu den häufigsten Schadstoffen, die bei Sanierungen aber auch bei Abbruch- und Instandsetzungsarbeiten in und an Gebäuden anzutreffen sind.

Auch zukünftig wird die Notwendigkeit der Asbestsanierung uneingeschränkt hoch bleiben, denn immer neue Fundstellen wie in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern belegen die vielfältige Verwendung dieses Baustoffes bis zu seinem Verbot im Jahr 1993.

Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestprodukten dürfen nur von Firmen ausgeführt werden, die über mindestens zwei ausgebildete und sachkundige Mitarbeiter verfügen.

Da der Bedarf an Asbestsanierung in Deutschland noch viele Jahre bestehen wird, kann sich ein Unternehmen, das über Sachkundige verfügt, Aufträge in einem interessanten Arbeitsbereich sichern.

Vom 09. bis 13. November 2020 bietet der BZB eine behördlich anerkannte Schulung an, die den Teilnehmenden die notwendige Sachkunde vermittelt.

Es sind noch einige Lehrgangsplätze verfügbar. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie mit Ihrer Anmeldung nicht zögern.

Quelle: BZB / wh

 

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Heizung & Warmwasser
news-7171 Wed, 16 Sep 2020 11:28:04 +0200 Erweiterung eines denkmalgeschützten Wohnhauses https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/erweiterung-eines-denkmalgeschuetzten-wohnhauses-7171.html Das denkmalgeschützte Wohnhaus bot nicht genügend Platz, deshalb entschied sich eine Familie aus Hamburg für eine Erweiterung. Der neu entstandene Anbau passt sich sowohl innen als auch außen dem Bestandsgebäude an. Damit beide Teile eine Einheit bilden, musste der Neubau in das Gelände eingelassen und das geforderte Gründach möglichst unauffällig gestaltet werden. Niedrige Aufbauhöhen waren hierbei erforderlich. So entschieden sich die Projektverantwortlichen für die Dämmstoffplatten Optim-R und Therma TT46 FM von Kingspan Insulation, die eine besonders hohe Dämmeigenschaft bei dünner Materialstärke aufweisen.  Platz für die Familie und die Bedürfnisse schaffen – das war das Ziel einer Wohnhauserweiterung in Hamburg. Das Gebäude aus dem Jahr 1914 bot nicht mehr genügend Fläche und wurde den Anforderungen der Bewohner somit nicht gerecht. Daher entschied sich der Eigentümer für einen neuen Anbau. Letzterer konnte nicht ohne Weiteres umgesetzt werden, da das Einfamilienhaus unter Denkmalschutz steht – hohe bau- und denkmalschutzrechtliche Auflagen mussten eingehalten werden. So war lediglich eine Bebauung südlich des Gebäudes möglich. Jedoch befand sich in diesem Bereich des Grundstücks bereits ein Anbau, der allerdings nicht die gewünschte Fläche bot und zudem die Bestandskubatur beeinträchtigte. Er wurde daher zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt.

Schlichte und rechteckige Gebäudekubatur

Der neue Gebäudeteil sollte nicht nur funktional sein, sondern auch optisch eine Einheit mit dem Bestand bilden. Vor allem letzterer sollte dabei nicht an Wirkung verlieren. So entschieden sich asdfg Architekten aus Hamburg, die für die Planung zuständig waren, für eine schlichte sowie zurückhaltende Kubatur und Optik des Neubaus. Die Wahl fiel auf einen rechteckigen Grundriss und dezente Farben. Der Anbau orientiert sich an der bereits vorhandenen Architektur und berücksichtig dabei Geometrien, Fluchten und Höhen. Die Traufe des Bestandsbaus endet jedoch zwei Meter oberhalb der Geländeoberfläche. Da die Mindestanforderungen der lichten Raumhöhen für Wohn- und Aufenthaltsräume in Hamburg bei mindestens 2,3 Meter liegt, wäre für die Errichtung des Neubaus ein deutlicher Eingriff in das gestaltgebende Bestandsdach notwendig gewesen. Um dies zu vermeiden, entschieden sich die Projektbeteiligten dafür, den Anbau in das Gelände einzulassen. Auf diese Weise konnte das bestehende Schleppdach in seiner bauzeitlichen Form erhalten und das Volumen des Neubaus optisch reduziert werden.

Hohe Dämmwirkung bei dünner Materialdicke

Um einen fließenden Übergang zwischen alt und neu zu schaffen, verläuft die Traufe des Neubaus unterhalb der des Bestandes. Eine baurechtliche Forderung war zudem die Ausführung eines Gründaches. Das erhöhte Dachpaket wird durch eine zurückgesetzte Attika verdeckt. Diese musste zudem möglichst niedrig ausgebildet werden, um optisch nicht aufzufallen. Dementsprechend war eine schlanke Dämmstofflösung gefordert – mit einer maximalen Aufbauhöhe von 25 Millimetern. Auch der Wärmedurchgangskoeffizient sollte einen Wert von 0,20 W/(m²·K) nicht überschreiten. Das Gelände, die Traufhöhe des Bestandes sowie die Anforderungen gestalteten das Projekt sehr anspruchsvoll. Eine Dämmstofflösung, die sich insbesondere für diese architektonische Herausforderung eignete, galt es hier zu finden. Zum Einsatz kamen daher die Vakuumdämmplatten Optim-R von Kingspan Insulation. Sie bestehen unter anderem aus einem mikroporösen Kernmaterial und einer mehrschichtigen Hochbarrierefolie. Dieser wird die Luft entzogen, sodass ein Vakuum entsteht. Dadurch wird die Wärmeleitung verhindert und eine besonders hohe Dämmwirkung erreicht. So weisen die Hochleistungsdämmplatten trotz dünner Materialstärke mit einem Lambda-Wert von 0,007 W/(m·K) eine fünf Mal geringere Wärmeleitfähigkeit als herkömmliche Dämmstoffe auf. Diese Eigenschaften prädestinieren die Produkte auch besonders für anspruchsvolle und planerische Problemstellungen.

Starke Kombination

Kombiniert wurde Optim-R mit den Gefälledämmplatten Therma TT46 FM, die ebenfalls von Kingspan Insulation stammen. Diese bestehen aus Polyurethan (PIR) Hartschaumstoff mit beidseitiger mehrlagiger Aluminiumverbundfolie. Sie verfügen nicht nur über eine dämmende Eigenschaft, sondern sorgen mit einem Gefälle von 0,83 Prozent für eine sichere Ableitung des anfallenden Wassers. Letzteres wird gezielt zu den Entwässerungspunkten, die in der Fläche liegen, geführt. Bereits vor der Verarbeitung beider Dämmstoffschichten wurden von Kingspan Insulation ein Verlege- sowie ein Gefälleplan angefertigt. Diese gaben die genaue Position jeder einzelnen Platte vor. Der hohe Vorfertigungsgrad der Produkte ermöglichte eine einfache Montage auf der Baustelle. Denn ein aufwendiges und zeitintensives Zuschneiden entfiel.

Offene Fassade und Raumaufteilung

Dank der schlanken Dachkonstruktion und der niedrigen Aufbauhöhen der einzelnen Komponenten liegt der Fokus des Anbaus auf der komplett verglasten Fassade, die sich oberhalb des Geländes befindet. Dieses schließt bündig mit den Fensterbänken ab, da hier ein gängiges Brüstungsmaß von einem Meter eingehalten werden konnte. Die großzügigen Fensterflächen schaffen einen freien Blick in die umliegende Natur – es entsteht ein besonderes Raumgefühl. Der hohe Lichteinfall lässt zudem die Räume visuell größer wirken. Auch das Wohnkonzept wurde entsprechend offen gestaltet – so konnte weitestgehend auf räumliche Unterteilungen verzichtet werden. Durch die zusätzlich gewonnene Fläche, die sich durch den Anbau ergibt, wurde die gesamte Raumaufteilung beider Gebäudeteile neu strukturiert. So befinden sich im Bestandsbau hauptsächlich die Schlafräume und Bäder. Der Neubau hingegen beherbergt Wohn- und Esszimmer sowie die Küche und ein kleines Bad.  Beide Gebäudeteile bilden innen wie auch außen eine Einheit. Mithilfe eines originellen Entwurfs und innovativen Baustofflösungen wurde ein stimmiges Gesamtkonzept geschaffen, das nun ausreichend Fläche für die Familie und Bedürfnisse zur Verfügung stellt.

Quelle: Kingspan / wh

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Heizung & Warmwasser
news-7170 Wed, 16 Sep 2020 09:37:59 +0200 Kostenlose Broschüre zum Thema luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/kostenlose-broschuere-zum-thema-luftdichte-und-waermebrueckenfreie-elektroinstallation-7170.html Die richtige Außenbeleuchtung ist vor allem in der dunklen Jahreszeit wichtig. Denn eine helle Beleuchtung am Zugangs- und Haustürbereich sorgt für mehr Sicherheit und Komfort. Aber es gibt einiges zu beachten. Zusammen mit guter Beratung ist eine saubere Installation interessant. Vor der Anbringung von Leuchten an der Gebäudehauswand und -decke gibt es jedoch ein paar wesentliche Punkte zu beachten. Denn eine unsachgemäße Befestigung beispielsweise von Leuchten, Kameras oder Bewegungsmeldern an der gedämmten Außenwand oder -decke kann die luftdichte Schicht beschädigen. Das kann wiederum zu erheblichen Wärmeverlusten sowie zu Bauschäden durch Kondenswasser oder Schimmelbildung führen. „Um sicherzugehen, dass bei der Elektroinstallation nichts schiefgeht, sollte man sich im Vorfeld ausreichend informieren“, sagt Stefan Born von der Initiative Elektro+. „In der neuen Broschüre finden Bauherren, Elektroinstallateure, Planer, Architekten sowie alle Interessierte wichtige Hinweise und wertvolle Tipps rund um das Thema normgerechte, luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation in Wohngebäuden“, sagt Born. Dabei handelt es sich um Wohngebäude mit Massiv-, Leicht- oder Hohlwandbauweise. Für die Planung, Ausschreibung und Ausführung allgemeiner  luftdichter sowie wärmebrückenfreier Installationen und Anschlüsse unter Berücksichtigung und Koordination weiterer Gewerke ist eine weiterführende Richtlinie für die Baubeteiligten verfügbar. Diese beschreibt bekannte und bewährte Verfahren zur Herstellung der Luftdichtheit unter Berücksichtigung der Vorgaben einschlägiger Normen und Richtlinien. Wichtig: Eigentümer sollten sich für die Planung und fachgerechte Installation unbedingt an eine qualifizierte Elektrofachkraft wenden. Die Broschüre „Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation“ steht zum kostenlosen Download auf der Website der Initiative Elektro+ bereit https://www.elektro-plus.com/downloads.. Ein wichtiger Schritt zu mehr Licht. 

Quelle: Elektroplus / wh 

 

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Heizung & Warmwasser
news-7169 Tue, 15 Sep 2020 09:48:46 +0200 Bis zu 40.000 Euro werden erstattet https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/bis-zu-40000-euro-werden-erstattet-7169.html Die Bundesregierung schafft Anreize für die energetische Sanierung, um die CO2-Emissionen der Wärmeerzeugung zu reduzieren. Das tat sie zuletzt mit einer seit Januar 2020 geltenden Steuerermäßigung für Investitionen in die Heizungsanlage. Die Modernisierung der Heizungsanlage ist aber nur dann steuerlich absetzbar, wenn diese von Fachbetrieben vorgenommen wurde. Steuerlich abgesetzt werden können Aufwendungen für Einzelmaßnahmen, aber auch die Fachplanung und energetische Baubegleitung durch einen Fachbetrieb. Die Steuererstattung beträgt bis zu 40.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Fördermöglichkeit für die energetische Gebäudesanierung ist für die Dauer von zehn Jahren angelegt, bis Ende 2029.

Zur energetischen Sanierung einer selbst genutzten Immobilie kann eine KfW- oder BAFA-Förderung genutzt werden oder die steuerliche Förderung. Eine Kombination von steuerlicher Förderung mit den öffentlichen Förderungen ist nicht möglich. Die Steuerermäßigung ist laut der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik eine gute Lösung für diejenigen Hausbesitzer, die ihre KfW- oder BAFA-Förderung nicht oder nicht fristgerecht beantragt haben.

Energetische Baubegleitung und Fachplanung absetzbar

Um die Kosten der Sanierungsmaßnahmen von der Steuer absetzen zu können, muss ein Fachbetrieb die Arbeiten ausführen und das Haus muss mindestens zehn Jahre alt sein. Wer 2020 beim Heizen auf eine Wärmepumpe oder einen Pelletofen umsteigt oder die bestehende Gasbrennwertheizung um eine Solaranlage erweitert, kann sich im darauffolgenden Jahr 20 Prozent der Kosten über die Steuererklärung für das Jahr 2020 zurückholen. Für die energetische Baubegleitung und Fachplanung sind sogar 50 Prozent steuerlich absetzbar. Die maximale Steuererstattung pro Objekt beträgt 40.000 Euro.

Die Modernisierung wird über einen Zeitraum von drei Jahren stufenweise geltend gemacht: Je sieben Prozent (maximal 14.000 Euro) im ersten Kalenderjahr, in dem die Maßnahmen abgeschlossen wurden sowie im zweiten Kalenderjahr (maximal 12.000 Euro). Sechs Prozent gibt es im dritten Kalenderjahr.

Abzugsfähig sind seit Inkrafttreten des Gesetzes auch die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage sowie der Einbau digitaler Systeme, wie sie beispielsweise in Smart Homes zum Einsatz kommen. Wärmedämmung an Wänden, Decken und Dächern, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie Beratungsleistungen werden ebenfalls steuerlich begünstigt. Quelle: VdZ / al

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Heizung & Warmwasser