enbausa.de - Energetisch Bauen und Sanieren https://www.enbausa.de/ Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen de-DE EnBauSa Fri, 16 Apr 2021 02:20:07 +0200 Fri, 16 Apr 2021 02:20:07 +0200 TYPO3 EXT:news news-7398 Tue, 12 Apr 2022 13:59:00 +0200 Infoangebot der FEBS über gängige Fehler bei KfW-Förderung und Bilanzierung https://www.enbausa.de/finanzierung/aktuelles/artikel/infoangebot-der-febs-ueber-gaengige-fehler-bei-kfw-foerderung-und-bilanzierung-7398.html Das Fachportal Energieeffizientes Bauen und Sanieren (FEBS) hat eine neue Zusammenstellung von Hinweisen zu gängigen Fehlern und Schwierigkeiten bei der Gebäudebilanzierung im Rahmen einer KfW-Förderung veröffentlicht. Die Übersicht geht auf spezifische Herausforderungen und Fehlerquellen bei der Bilanzierung von Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599 sowie von Wohngebäuden nach DIN 4108 und DIN 4701-10 oder alternativ nach DIN V 18599 ein. In Bezug auf die Bilanzierung von Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599 werden z. B. die Vereinfachungsregelungen für das Mehrzonenmodell erklärt, Hinweise zu U-Werten opaker und transparenter Bauteile gegeben, Anforderungen an Wärmebrücken und für die Luftdichtheit erläutert sowie auf die korrekte Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik) eingegangen.

Auch für die Bilanzierung von Wohngebäuden nach DIN 4108 und DIN 4701-10 oder alternativ nach DIN V 1599, werden detaillierte Informationen bereitgestellt, u. a. zur Ermittlung der Systemgrenzen oder zu Wärmebrückenzuschlägen und Wärmebrückennachweisen. Es wird verdeutlicht, welche Wärmeleitfähigkeit beim Effizienzhaus-Nachweis anzusetzen ist, wie ein hydraulischer Abgleich korrekt durchgeführt wird und wie Deckungsanteile einer Solaranlage korrekt ermittelt werden.

Die Zusammenstellung basiert auf den Auswertungen von Vor-Ort-Kontrollen bei KfW-geförderten Bauvorhaben. Diese werden seit 2013 genutzt, um zu überprüfen, ob das errichtete oder sanierte Gebäude tatsächlich den gewünschten und beantragten KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht. Die Objekte werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und durch eine qualifizierte Fachkraft auf Einhaltung der technischen Mindestanforderungen der KfW geprüft.

Quelle: Fachportal Energieeffizientes Bauen und Sanieren (FEBS) / Delia Roscher

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Finanzierung
news-7399 Thu, 15 Apr 2021 06:55:00 +0200 acrylcolor von GEALAN: Innovative Oberfläche für Kunststoff-Fenster https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/acrylcolor-von-gealan-innovative-oberflaeche-fuer-kunststoff-fenster-7399.html Seit 1980 ist die Oberflächentechnologie acrylcolor von GEALAN auf dem Markt. Die farbigen acrylcolor-Profile werden im Coextrusionsverfahren gefertigt. Bei diesem Verfahren werden PVC-Grundkörper und das farbige Acrylglas (PMMA) miteinander verschmolzen. Acrylglas ist ein hochwertiges Produkt, das auch in der Automobilindustrie (Rückleuchten) und der Innenarchitektur verwendet wird. Das Kunststoffprofil fungiert als Trägermaterial, während die dünne Plexiglasschicht die Farbgebung der Profile sichert. Die harte Acryloberfläche ist kratzfest und unempfindlich und durch den untrennbaren Verbund und die harte Oberfläche wird ein Abblättern oder Abplatzen der Farbschicht dauerhaft vermieden.

GEALAN bietet acrylcolor-Oberflächen in allen Systembautiefen an. Neben Fenstern, Haustüren, Balkontüren oder Schiebelösungen bieten sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Die Farbpalette reicht von neun Standardfarben, über Metallic-Farbtöne bis hin zu den Trendfarben DB703 und Silber. GEALAN ermöglicht zudem über 50 objektbezogene Sonderfarben: von Weißaluminium bis Purpurrot.

Quelle: GEALAN / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7397 Wed, 14 Apr 2021 12:08:31 +0200 Optimales Licht im Büro oder Homeoffice https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/optimales-licht-im-buero-oder-homeoffice-7397.html Der häufige Wechsel zwischen Licht und Schatten bei der Arbeit am Bildschirm ist oft lästig. Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) rät zu einer Kombination aus Rollladen und innenliegenden Sonnenschutz. Die meisten Wohngebäude sind mit Rollläden ausgestattet und häufig sind diese der einzig verwendete Sonnenschutz. Ein klassisches Rollo lässt sich aber nur in der Höhe einstellen. „In Verbindung mit einem innenliegenden Sonnenschutz lässt sich der Lichteinfall weiter verändern. Ohne fachkundige Beratung ist eine optimale Lichtsteuerung allerdings nicht zu erreichen“, rät Marcus Baumeister vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS).

Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (RS-Handwerk) bieten neben Rollos auch einstellbare Faltstores oder Plissees an. Diese bestehen aus einer gefalteten Stoffbahn. Das Faltenpaket lässt sich entlang der Spannleinen nach oben oder unten auseinanderziehen. So kann man selbst bestimmen, wohin der Schatten fällt. Mit innenliegendem Sonnenschutz schützt man zudem teure Möbel oder empfindliche Zimmerpflanzen vor den zerstörerischen UV-Strahlen des Sonnenlichts.

Moderne Bürogebäude aber auch immer mehr Wohnhäuser werden mittlerweile mit Außenjalousien, auch Raffstoren genannt, aus- oder nachgerüstet. Im Unterschied zum Rollladen haben sie verstellbare Lamellen, mit denen sich der Lichteinfall steuern lässt. Auch sogenannte Screens ermöglichen je nach Ausführung den Blick nach draußen. Sie schirmen nicht nur zu viel Hitze und blendendes Tageslicht ab, sondern auch neugierige Blicke.

Quelle: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS), Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7396 Wed, 14 Apr 2021 11:27:23 +0200 Jetzt für den Bundespreis UMWELT & BAUEN 2021 bewerben https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/jetzt-fuer-den-bundespreis-umwelt-bauen-2021-bewerben-7396.html Der Bundespreis UMWELT & BAUEN 2021 zeichnet nachhaltige Gebäude und Quartiere sowie nachhaltige, zukunftsweisende Konzepte und Lösungen zum Klimaschutz aus. Nachhaltiges Bauen bietet über den Lebenszyklus betrachtet viele Vorteile. Auch im Hinblick auf die Kosten. Der Bundespreis UMWELT & BAUEN würdigt diese Arbeit und zeichnet gelungene Projekte in vier Kategorien aus: „Wohngebäude“, „Nicht-Wohngebäude“, „Quartiere“ und „Klimagerechte Sanierung“. Neben diesen Wettbewerbskategorien kann die interdisziplinär besetzte Jury Sonderpreise für besonders innovative Ansätze unter den eingereichten Projekten vergeben.

Bewerbungen können bis zum 25. Mai 2021 eingereicht werden. Die feierliche Preisverleihung des Bundespreises UMWELT & BAUEN 2021 findet mit dem parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold voraussichtlich am 7. September 2021 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin statt. Auf der Webseite des Umweltbundesamtes werden die gekürten Objekte mit Videoportraits geehrt.

Quelle: Umweltbundesamt / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7395 Tue, 13 Apr 2021 09:37:00 +0200 Der Fenstergriff als Klimaanlage https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/der-fenstergriff-als-klimaanlage-7395.html Der Mensch benötigt Luft zum Atmen, je sauberer sie ist, desto besser. Besonders in geschlossenen Räumen kommt der Qualität der Atemluft eine wichtige Rolle zu. Durch regelmäßigen Luftaustausch sorgt man für frische Atemluft und ein gesundes Raumklima. Dies geschieht über die Fensterlüftung oder über automatische oder mobile Lüftungsanlagen. Mit dem Klimagriff® bringt das Solinger Unternehmen Smart-Klima jetzt eine clevere IoT-Lösung auf den Markt, die das richtige und klimafreundliche Lüften erheblich vereinfacht. Ob wir es wollen oder nicht: Frische Luft verbraucht sich in geschlossenen Räumen. Mobiliar und Baustoffe können Schadstoffe ausstoßen und durch unser Ausatmen gelangt CO2 in die Luft.  Eigentlich ist es ganz einfach, an gute und frische Atemluft zu kommen: durch Lüften. Öffnen Sie die Fenster mehrmals am Tag weit auf und die verbrauchte, stickige Raumluft macht Platz für saubere, sauerstoffhaltige Frischluft. Der regelmäßige Luftaustausch sorgt außerdem dafür, dass die Luft im Raum trocken bleibt und die Gefahr von Schimmelbildung gar nicht erst entstehen kann.

Gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie bekommt das Lüften nochmals eine ganz besondere Bedeutung: Die Covid-19-Viren werden von mit dem Corona-Virus infizierten Menschen als Aerosole in der Raumluft verbreitet. Ist die Raumluft alt und verbraucht, halten sich die Viren und andere Schadstoffe oft über mehrere Stunden. Durch konsequentes Lüften lässt sich das Infektionsrisiko senken.

Smarter Fenstergriff sorgt für Frischluft

Eine gute Möglichkeit, um ständig frische Atemluft zur Verfügung zu haben und das Risiko einer Corona-Infektion abzuwehren, ist der Einbau von automatisch funktionierenden Lüftungsanlagen. Je nach Anforderungen und zusätzlichen Optionen stehen verschiedene Varianten zur Auswahl. Die meisten dieser praktischen und hilfreichen Geräte können auch im Altbau – zwar mit größerem Aufwand – nachgerüstet werden. Lüftungsanlagen haben allerdings einen Haken: Sie sind teuer. Ein Basis-Gerät etwa, das ausschließlich lüftet, aber keine Zusatzleistungen mitbringt, kostet in der Nachrüstung für eine Dreizimmer-Wohnung inklusive Montage zwischen 2.500 bis 4.000 Euro. Bei einem Einfamilienhaus liegen die Kosten bereits zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Mehr Komfort und Bequemlichkeit bietet eine Anlage mit Zu- und Abluft inklusive Wärmerückgewinnung, sie verlangt aber Investitionen zwischen 5.000 Euro (Wohnung) und 8.000 Euro (Eigenheim).

Der smarte Klimagriff® ist zwar nicht ganz so komfortabel wie eine Lüftungsanlage, er erfordert aber weder Umbauten noch sonstigen Installationsaufwand. Denn der patentierte Mini-Computer wird im vorhandenen Griff des Fensters eingebaut. Auch die Arbeitsweise ist etwas anders. Hochempfindliche Sensoren überwachen und kontrollieren das Raumklima: Parameter wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur, VOC- und CO2-Gehalt werden konstant gemessen und ausgewertet. Klimagriff® erkennt, sobald sich die Luftqualität verschlechtert und reagiert sofort akustisch oder optisch. Diese Meldung informiert, dass die Zeit zum Lüften gekommen ist und wie lange gelüftet werden soll. Die Nutzer wissen, dass sie die Fenster selbst öffnen müssen und die Qualität der Atemluft ist gesichert. Ganz aktuell hat das anerkannte Institut für Fenstertechnik in Rosenheim bestätigt, dass die Fensterlüftung mit der CO2-Messung perfekt funktioniert. Übrigens: Klimagriff® erfüllt schon heute die künftige Lüftungsnorm DIN 1946-6. Sie schreibt in vier Stufen vor, wie die geforderte Zufuhr von Frischluft in Gebäuden durchgeführt werden kann. Da der Lüftungshelfer drei der zu erwartenden vier Stufen erfüllt, entspricht Klimagriff® schon jetzt dieser Norm.

Das Lüften wird derzeit immer häufiger thematisiert. Logisch, dass sich da eine Innovation wie der Klimagriff® einer wachsenden Nachfrage erfreut. Die Montage ist für den Bauprofi leicht, da sie nicht mehr als fünf Minuten erfordert. Bedient wird die neue Lüftungsanlage ganz einfach mittels einer App über das Smartphone. Klimagriff®-Hersteller Smart-Klima arbeitet mit dem Mobilfunk-Anbieter Vodafone zusammen. Sämtliche erfassten Daten werden in der Vodafone-Cloud gespeichert und können dort jederzeit vom Nutzer abgerufen werden – zum Beispiel auch, um sich beim Vermieter im Hinblick auf das Lüftungsverhalten abzusichern.

Quelle: Smart-Klima GmbH

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Lüftung & Klima
news-7393 Tue, 13 Apr 2021 08:07:26 +0200 Wohnhaus in Hameln als erstes Gebäude Deutschlands seriell saniert https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/wohnhaus-in-hameln-als-erstes-gebaeude-deutschlands-seriell-saniert-7393.html In Hameln (Niedersachsen) wurde das erste Gebäude Deutschlands nach dem Energiesprong-Prinzip seriell saniert. Energiesprong ist eine neue Methode zur Gebäudesanierung: Mit vorgefertigten Dach- und Fassadenelementen sowie vorgefertigter Haustechnik können Gebäude schnell und klimafreundlich modernisiert werden. Der Hamelner Wohnblock aus den 1930er Jahren war stark sanierungsbedürftig. Der innovative Bauprozess hat das Hamelner Gebäude auf den klimafreundlichen NetZero-Standard gebracht. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt nun über das Jahr gerechnet so viel Energie, wie für Heizung, Warmwasser und Strom benötigt wird. Über 500 im Haus verbaute Sensoren werten Verbrauchsdaten aus, um die Wärmeversorgung und Lüftung im Gebäude optimal zu steuern. Eine Wärmepumpe und ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung vervollständigen die innovative Haustechnik.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Markteinführung für serielle Sanierungen in Deutschland und begleitet Unternehmen beim Planen sowie der Umsetzung diese ersten Pilotobjekte. Die ecoworks GmbH, Anbieter CO2-neutraler und serieller Sanierung in Deutschland, koordinierte als Gesamtlösungsanbieter die Umsetzung. Ein Fertigbauunternehmen aus Brandenburg hat die Fassadenelemente vorgefertigt. Fenster, Lüftung, Stromkabel, Glasfaserdämmstoff und Beschichtungen waren in den Elementen bereits integriert und wurden vor Ort als neue Hülle an das Haus montiert.

„Als Eigentümer sind wir sehr zufrieden, dass es uns gelungen ist, das neue Projekt dieser Art in Deutschland tatsächlich zu realisieren. Es freut mich zudem besonders, dass wir gerade hier im Kuckuck in Hameln mit seiner bewegten Geschichte ein Zeichen für die Energiewende setzen konnten. Dieses Pilotprojekt war die erwartete und viel zitierte „große Herausforderung“, aber sowohl technisch als auch gestalterisch haben wir aus meiner Sicht ein überzeugendes Ergebnis erreicht, welches hoffentlich viel Nachahmer finden wird“, sagt Eigentümer Florian Schrage, arsago Gruppe.

Mehr Informationen über Energiesprong finden Sie hier.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena) / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7394 Mon, 12 Apr 2021 09:29:00 +0200 Passive House Award 2021: Energieeffiziente Vorbilder https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/passive-house-award-2021-energieeffiziente-vorbilder-7394.html Das Passivhaus Institut lobt den Passive House Award 2021 aus, der wegweisende Projekte des energieeffizienten Bauens auszeichnet. „Mit dem Architekturwettbewerb zeigen wir, dass Passivhäuser aufgrund ihres geringen Energiebedarfs ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz sind und die Projekte gleichzeitig anspruchsvoll gestaltet werden. Dafür zeichnen wir die Architekten aus“, erklärt Prof. Wolfgang Feist, Gründer des Passivhaus Instituts. Passivhäuser sind mit ihrem äußerst geringen Energiebedarf nicht nur nachhaltig, sondern gleichzeitig architektonisch hochwertig umgesetzt.

Für den Passive House Award 2021 können Passivhäuser, Energiesparhäuser sowie EnerPHit-Gebäude eingereicht werden. Der EnerPHit-Standard ist der Passivhaus-Standard für Sanierungen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Zertifizierung der Gebäude. Quartiere können ebenfalls am Award teilnehmen, auch dann, wenn sie noch in der Entstehungsphase sind. Dazu muss für eines der Gebäude eine abgeschlossene Zertifizierung vorliegen. Entscheidend ist ein ganzheitliches Konzept zur Energieversorgung mit dem Schwerpunkt auf der Energieeffizienz. Lediglich Gebäude, die bereits bei einem früheren Architekturwettbewerb des Passivhaus Instituts eine Auszeichnung erhalten haben, sind vom Wettbewerb ausgenommen.

Eine internationale Jury prüft bei diesem internationalen Wettbewerb unter anderem die Aspekte Gestaltung, Wirtschaftlichkeit, Energieversorgung und Nachhaltigkeit der Gebäude. Der Preis wird während der 25. Internationalen Passivhaustagung verliehen, die am 10. und 11. September 2021 in Wuppertal und online als Live-Stream stattfindet. Beiträge können bis zum 1. Juni 2021 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Passive House Award 2021 finden Sie unter www.passivehouse-award.org.

Quelle: Passivhaus Institut / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7392 Fri, 09 Apr 2021 15:07:52 +0200 FNR mit virtuellem Stand auf der Hannover Messe DIGITAL 2021 https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/fnr-mit-virtuellem-stand-auf-der-hannover-messe-digital-2021-7392.html Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) wird sich auf der Hannover Messe DIGITAL erstmals mit ihrem virtuellen Messestand präsentieren. Vom 12. bis 16. April 2021 findet die Messe unter dem Leitthema „Industrial Transformation“ statt. Auch in der Ausstellung der FNR geht es um industrielle Transformation: Die Bereiche Bioenergie und Bioökonomie werden auf dem digitalen Messestand vorgestellt. Konzepte und Ansätze zum Umbau fossilbasierter Industrie zu einer auf nachwachsenden Rohstoffen basierten Industrie stehen dabei im Fokus.

Auf der Hannover Messe stellt die FNR, die Projektträger dieses Programmes ist, anhand ausgewählter Forschungsvorhaben industrielle Handlungsbereiche vor, in denen nachwachsende Rohstoffe eine wichtige Rohstoffgrundlage bieten.

Hintergrundinformationen zu den vorgestellten Projekten:

Im Automobilbereich gehört beispielsweise der Leichtbau zur industriellen Transformation, welcher die Voraussetzung für antriebssparsame Fahrzeuge ist. Hier können naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) einen wichtigen Beitrag leisten.

Im Vorhaben „3D-Druck von Holzmöbeln“ geht es um die Transformation von Fertigungsprozessen für die Herstellung von Bauteilen aus Holzreststoffen. Bei additiven Verfahren wie dem 3D-Druck werden die Bauteile Schicht für Schicht aus Werkstoffen aufgebaut und weisen so eine bessere Materialeffizienz auf.

Die Nutzung von fossilbasierten Kunststoffen bringt eine hohe CO2-Belastung der Umwelt mit sich. Weitaus besser sieht die Bilanz aus, wenn im Sinn einer Rohstoff-Transformation Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe eingesetzt werden, die zudem noch recyclebar sind. Die SN-Maschinenbau GmbH, die Profol GmbH und die Technische Universität Clausthal arbeiten für die spezielle Verpackungsform der Standbodenbeutel (Pouch-Verpackungen) an einer Technologieentwicklung für biobasierte Kunststoffe.

Forscher*innen der Technischen Hochschule Aachen und der Universitätskliniken Aachen und Freiburg bewerten verschiedene technische Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffemission aus Holzfeuerung und entwickeln Kriterien zur öko- und humantoxikologischen Beurteilung von Feinstaubemissionen. Besonders Holzöfen und Holzheizkessel, die nicht dem Stand der Technik entsprechen, belasten die Umwelt mit Feinstaub und anderen gesundheitlich relevanten Luftschadstoffen.

Grüner Strom aus landwirtschaftlichen Biogasanlagen trägt bisher vor allem zur Abdeckung der Grundlast bei. Für die Transformation der Energiebereitstellung ist es wichtig, dass grüner Strom auch Schwankungen in der Stromversorgung ausgleichen kann. Wissenschaftler*innen der Universität Nürnberg-Erlangen, der regineering GmbH und der Technischen Hochschule Ingolstadt forschen an einem Flexibilisierungskonzept für kleine Biogasanlagen.

Den digitalen Messestand der FNR können Sie unter https://messe.fnr.de/industriemesse besuchen.

Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7391 Thu, 08 Apr 2021 06:55:00 +0200 Ungenutztes Potenzial: Industriepflanzen machen unproduktives Ackerland rentabel https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/ungenutztes-potenzial-industriepflanzen-machen-unproduktives-ackerland-rentabel-7391.html Das europäische Forschungsprojekt MAGIC mit Beteiligung der Uni Hohenheim erforscht, wie unrentable Äcker mit nachwachsenden Rohstoffen nachhaltig und wertschöpfend genutzt werden können. Rund 65 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Flächen in Europa sind für die konventionelle Landwirtschaft kaum oder gar nicht nutzbar. Das europäische Forschungsprojekt MAGIC – „Marginal lands for Growing Industrial Crops“ – will dieses enorme Potenzial erschließen. Forschende aus zwölf Ländern beschäftigen sich seit mehr als drei Jahren mit der Frage, wie Landwirte diese sogenannten marginalen landwirtschaftlichen Nutzflächen mit wenig Aufwand mit dem Anbau von Industriepflanzen wirtschaftlich rentabel nutzen können.

Das Fachgebiet Nachwachsende Rohstoffe in der Bioökonomie an der Universität Hohenheim in Stuttgart ist einer von 26 Kooperationspartnern in dem von der EU mit rund sechs Millionen Euro geförderten Bioökonomie-Vorhaben. Das Projekt gehört mit fast 400.000 Euro Fördergeld in Hohenheim zu den Schwergewichten der Forschung. Industriepflanzen liefern nicht nur reichlich erneuerbare Biomasse zur Energieerzeugung, sondern auch für die Produktion biobasierter Rohstoffe. Diese sind wiederum Ausgangsmaterial für die Herstellung von modernen, hochwertigen Materialien, wie beispielsweise biobasierte Kunststoffe oder Verbundmaterialien, Schmierstoffen, Chemikalien und Pharmazeutika.

„MAGIC ist ein breit angelegtes Projekt, mit dem wir europaweit Landwirten Möglichkeiten zum Anbau von Industriepflanzen aufzeigen wollen und ihnen Entscheidungshilfe geben möchten: Angefangen bei der Kartierung von Flächen über Züchtung und Auswahl geeigneter Pflanzen bis hin zur Entwicklung von Anbau- und Ernteverfahren. Nicht zuletzt wollen wir auch Handlungsempfehlungen für Politiker erstellen, um diese Form der landwirtschaftlichen Nutzung zu unterstützen“, erläutert die Leiterin des Fachgebietes Nachwachsende Rohstoffe in der Bioökonomie an der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Iris Lewandowski, den Grundgedanken von MAGIC. Einerseits können durch den Anbau von Industriepflanzen marginale landwirtschaftliche Nutzflächen dazu genutzt werden, wertvolle Rohstoffe für Produkte mit einer hohen Wertschöpfung sowie für die Erzeugung von Bioenergie zu liefern. Zur Nahrungsmittelproduktion entstehe dabei keine Konkurrenz. Andererseits werde auch die Einkommensgrundlage der Landwirte verbessert. „Indem stillgelegte Flächen wieder nutzbar gemacht und damit aufgewertet sowie neue Märkte für die Biomasse erschlossen werden, verbessert sich auch das Einkommen der Anbauer“, fährt Prof. Dr. Lewandowski fort.

Nachhaltigkeit als einer der wichtigsten Bewertungsfaktoren

Ihr Mitarbeiter und seit 2018 Leiter des Hohenheimer Arbeitspaketes Dr. Moritz von Cossel ergänzt: „Das Großgras Miscanthus beispielsweise wächst bis zu 20 Jahre lang auf derselben Fläche, ohne dass der Landwirt den Boden bearbeiten muss. Und da es im Frühjahr jeden Jahres geerntet wird, verhindert es nicht nur, dass bei heftigen Herbststürmen wertvoller Boden abgetragen wird, sondern trägt auch dazu bei, dass die Bodenfruchtbarkeit gefördert werden kann.“ Nachhaltigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewertung aller Maßnahmen. Denn der Nutzen des Anbaus von Industriepflanzen hängt sehr stark davon ab, ob es zu einer potenziellen Konkurrenz mit der Nahrungsmittelproduktion kommen kann, ob die Biodiversität und andere Ökosystemleistungen beeinträchtigt werden und welche Industriepflanzen und welche Bewirtschaftungsmethoden eingesetzt werden sollen.

Die Wissenschaftlicher wählten insgesamt 20 ein- und mehrjährige Pflanzenarten für weitere Anbauversuche aus, darunter auch wiederentdeckte alte Kulturarten wie Leindotter oder Färberdistel. Viele der Pflanzen sind mehrfach nutzbar. Aus den Samen des Nutzhanfs wird Öl und aus den Stängeln Fasern gewonnen. Darüber hinaus interessiert die Forschenden, welche Bewirtschaftungsmethoden sowohl mit dem geringsten Aufwand für den Landwirt als auch mit dem geringsten Eingriff in das Ökosystem verbunden sind. Dabei zeigte sich, dass vor allem die zum Standort passende Auswahl der Industriepflanzen ein entscheidender Faktor ist. Denn alle anderen notwendigen Maßnahmen, wie Bodenbearbeitung, Düngung, Unkrautbekämpfung, Bewässerung usw. hängen sehr stark davon ab, wie die Pflanze an den jeweiligen Standort angepasst ist. Ebenso muss die Ernte-Technologie auf die jeweilige Pflanzenart zugeschnitten sein. Für die Ernte von Industriepflanzen kommen oft andere Ernteverfahren zum Einsatz als für Nahrungspflanzen. Die Wissenschaftler passen daher die vorhandenen Ernteverfahren an die spezifischen Bedürfnisse an oder entwickeln auch neue Ernte-Methoden.

Europaweit wurden marginale landwirtschaftliche Nutzflächen erfasst und kartiert, auf denen Industriepflanzen, sozial-ökologisch und nachhaltigen Kriterien folgend, angebaut werden könnten. Alle Erkenntnisse aus den Kartierungsarbeiten fließen in eine auf der Projekt-Website öffentlich zugängliche Datenbank ein. Besucher können sich so über den Status von marginalen Landflächen in ihrer Region informieren. Sie können aber auch dabei helfen, die Qualität der Karte zu verbessern. Ergänzend gibt es auf der Website eine weitere Datenbank mit Informationen zu den 20 wichtigsten Industriepflanzen, die auf Marginalstandorten angebaut werden können. In Faktenblättern sind alle wesentlichen Informationen zu der jeweiligen Nutzpflanze zusammengefasst, angefangen bei ihren Boden- und Klimapräferenzen, über die Bodenvorbereitung und Aussaat, Wasser- und Düngebedarf, Krankheiten und Schädlingen, bis hin zu Erträgen und Verwendungszwecken sowie Besonderheiten zu Ernteverfahren und Lagerung. Ein zusätzliches Entscheidungssystem gibt einen schnellen und anschaulichen Überblick über die geeignetsten Industriepflanzen für die gegebenen klimatischen und geologischen Standortbedingungen und soll Landwirten bei der Entwicklung nachhaltiger Industriepflanzenanbausysteme auf marginalen landwirtschaftlichen Nutzflächen helfen.

Quelle: Universität Hohenheim / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7389 Wed, 07 Apr 2021 16:44:53 +0200 Installationssystem alpex F50 PROFI: Verarbeiten ohne Kalibrieren https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/installationssystem-alpex-f50-profi-verarbeiten-ohne-kalibrieren-7389.html Dauertemperaturbeständigkeit, Pressbackenflexibilität, Durchflussoptimierung und Bleifreiheit sind seit Jahren Standards beim Mehrschichtverbundrohrsystem von FRÄNKISCHE für die Trinkwasser- und Heizungsinstallation. Das alpex F50 PROFI System umfasst neben Mehrschichtverbundrohren auch hochwertige Fittings aus PPSU (Polyphenylsulfon) oder bleifreiem, entzinkungsbeständigem Messing. Die prägnanten Zähnchen der F-Pressbackenkontur geben dem System bereits seit 1993 eine klare Verpresskennzeichnung. Der Installateur benötigt keine zusätzlichen Hilfsmittel, um die Verpressung zu erkennen. Dadurch entstehen weder Mehraufwand noch zusätzlicher Abfall.

Neu ist ab sofort, dass das Kalibrieren während der Verarbeitung nicht mehr notwendig ist: Die O-Ringe sind durch ihre Größe und Lage in der Stützhülse standardmäßig geschützt. So geht die Rohrverbindung, vor allem bei den kleinen und häufig eingesetzten Nennweiten, wesentlich schneller, aber dennoch sicher von der Hand. Nach dem Ablängen mit der Rohrschere sparen Installateure einen Verarbeitungsschritt ein: Sie stecken den Fitting einfach auf und verpressen ihn wie gewohnt. Bei der Verpackung setzt FRÄNKISCHE auf die richtige Balance, um Anwenderfreundlichkeit sowie Hygiene zu gewährleisten. Optimal abgestimmte Verpackungseinheiten vermeiden unnötigen Abfall. Die wiederverwendbaren Universalboxen bewahren Fittings bis zur Montage sicher und staubfrei auf.

Quelle: FRÄNKISCHE / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7388 Tue, 06 Apr 2021 09:26:31 +0200 Komfortlüftungsgeräte von Meltem mit Schalldämmung https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/komfortlueftungsgeraete-von-meltem-mit-schalldaemmung-7388.html Die Komfortlüftungsgeräte der Bauart M-WRG-II mit Enthalpiewärmetauscher sind Schalldämmlüftungsgeräte. Sie sperren nicht nur den störenden Außenlärm aus, sondern arbeiten selbst flüsterleise. Die Schalldämmung gegen Lärmeintrag von außen beträgt bei wandintegriertem Einbau in der Installationsvariante U² bis zu 70 dB. Der Schallleistungspegel (Schallemission) der Geräte selbst (LWA) liegt bei LpA, 10 m² = 8,4dB(A). Das ist vergleichbar mit einem Atemgeräusch. Am Beispiel eines Schlafzimmers mit zwei Personen bei einer Luftleistung von von 30 m³/h ergibt sich ein äußerst geringes Eigengeräusch (Schalldruckpegel von 15,1 db(A)). Damit ist die fassadenintegrierte Komfortlüftung im Betrieb nahezu geräuschlos.

Quelle: Meltem / Delia Roscher

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Lüftung & Klima
news-7390 Mon, 05 Apr 2021 07:52:00 +0200 Intelligente Steuerung von Netzanschlüssen energieintensiver Unternehmen https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/intelligente-steuerung-von-netzanschluessen-energieintensiver-unternehmen-7390.html Die Solarfirma Schoenergie hat eine intelligente Steuerung entwickelt, mit der energieintensive Unternehmen ihren Netzanschluss besser ausnutzen können. Die neue Software regelt sämtliche Verbraucher und versorgt Elektrofahrzeuge, Heiz- und Kühlsysteme mit überschüssigem Sonnenstrom. Weil sie den Eigenverbrauch erhöht und die Lastspitzen kappt, können Unternehmen die Kosten für die EEG-Umlage und für die Bereitstellung der Netzanschlussleistung deutlich reduzieren. Geht man von einem Unternehmen mit Lastspitzen von 400 kW und einer durchgängig benötigten Last von 200 kW aus, würden zum Beispiel schon 20 Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit je 22 kW und einer Gesamtlast von 440 kW den Netzanschluss komplett überlasten. Die Steuerung von Schoenergie verhindert die zusätzlichen Netzgebühren in Höhe von durchschnittlich 100 Euro pro Kilowatt. So können bei dem Beispielfall mit 20 Ladesäulen Netzanschlussgebühren in Höhe von 4.400 Euro pro Jahr eingespart werden. Dabei kann man die Steuerung sowohl zur Vermeidung neuer Lastspitzen durch zusätzliche Elektrofahrzeuge als auch zur Senkung bereits vorhandener Lastspitzen einsetzen.

Über eine intuitive App kann man mit der Software weit über 100 Ladesäulen steuern. Für die Einrichtung der App, die Zuordnung der Fahrzeugprofile und die Kennzeichenerkennung verwendet Schoenergie eine vielfach erprobte Hardware, die auf einem Industriestandard basiert. Sie ist kompatibel mit Ladestationen von wallbe, Phoenix, KEBA und Schoenergie. Reicht der Netzanschluss trotz ökodynamischer Steuerung nicht aus, installiert Schoenergie zusätzliche Erzeugungsanlagen. Speicher und bei Bedarf auch Trafostationen und bindet sie in das Gesamtkonzept ein. „Die eigene Energieerzeugung ist die Grundlage, um die Energie im Unternehmen steuern zu können“, erklärt der technische Schoenergie-Geschäftsführer Volker Schöller.

„Schon bei kleinen Fuhrparks reicht der Netzanschluss oft nicht aus, um alle Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit voller Leistung zu laden“, ergänzt Schöller. Schoenergie hat daher ein ökodynamisches Ladekonzept entwickelt, das Solarstromanlagen und Batteriespeicher einbindet und die verfügbare Ladeleistung dynamisch an den aktuellen Stromverbrauch des Gebäudes anpasst. So kann man beispielsweise in der Frühstückspause die Elektrofahrzeuge laden, wenn die Produktion heruntergefahren ist. Bei einem großen Solarstromangebot in den Mittagsstunden lässt sich die Kühlung hochfahren. Das Ladeprofil und die Priorisierung der Elektrofahrzeuge können dagegen über die Nummernschilder oder eine Kartenautorisierung erkannt werden. Geschäftsführer-, Kunden- und Vertriebsfahrzeuge können beispielsweise tagsüber mit der maximal möglichen Leistung geladen werden, während man Service-Fahrzeuge nach Dienstschluss mit einer geringeren Leistung lädt und für Gabelstapler spezielle Bedarfe definiert.

Quelle: Schoenergie / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7387 Thu, 01 Apr 2021 08:05:00 +0200 Neues BEMD Standardleistungsverzeichnis 2.0 https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/neues-bemd-standardleistungsverzeichnis-20-7387.html Der Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD) e.V. hat das Standardleistungsverzeichnis über die Prozesse „Meter to Cash“ in der 2.0 Version aktualisiert, ergänzt und erweitert. Das SLV 2.0 bietet einen aktualisierten Überblick zu allen drei Marktrollen (Netzbetreiber, Lieferant und Messstellenbetreiber) und Prozessen im Bereich der Energiemarktdienstleistungen. Zudem werden auch die Schnittstellen sowie Leistungen und Prozesse über das Standardleistungsverzeichnis hinaus dargestellt.

Der BEMD stellt allen Marktteilnehmern eine einheitliche, gleiche und faire Grundlage für Ausschreibungen, Angebote und Vergabeprozesse gemäß der derzeitigen Marktsituation zur Verfügung. In dem erneut eingerichteten und frei zugänglichen Webtool SLV 2.0 kann auf der Website des BEMD interaktiv in die Prozesse, deren Unterprozesse und dann bis auf die Einzelprozesse geklickt werden. Dabei werden nur die Hauptprozesse detailliert aufgeführt, Nebenprozesse wie Marketing nicht. Diese Darstellung erfolgt ähnlich wie bereits im ersten SLV, sie wurde jedoch aktualisiert.

Seit seiner Veröffentlichung 2017 hat sich das SLV zunehmend am Markt etabliert. Diverse Stadtwerke, Dienstleister und Berater, aber auch Softwareanbieter nutzen das SLV bereits für Ausschreibungen, Angebots- und Vergabeprozesse sowie für die Entwicklung von Lösungen. Das Standardleistungsverzeichnis 2.0 wurde im Januar 2021 fertiggestellt. Es kann ab sofort als Webtool unter https://www.bemd.de/services.php eingesehen und verwendet werden. Zudem wurde eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen rund um das SLV erstellt. In den kommenden Monaten wird das SLV 2.0 nun die Grundlage für die dritte Auflage der Transparenzinitiative Abrechnungssysteme (IT-Lösungen M2C) des BEMD e.V. darstellen, welche im November 2020 begonnen hat.

Quelle: BEMD / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7385 Thu, 01 Apr 2021 07:55:00 +0200 CO2-Reduktion im Gebäudesektor noch zu langsam https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/co2-reduktion-im-gebaeudesektor-noch-zu-langsam-7385.html Vertreter der Branche, der Verbraucher und der Wohnungswirtschaft diskutierten auf einer von Zukunft Gas ausgerichteten Veranstaltung im Rahmen der Branchenleitmesse ISH, wie eine bezahlbare und wirksame Dekarbonisierung im Gebäudesektor funktionieren kann. Das diesjährige Motto der ISH ist „Green Deal ready“, die aufgrund der Pandemie digital stattfindet. Die Mitte März veröffentlichten Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen, dass der Gebäudesektor als einziger die Ziele aus dem Klimaschutzgesetz verfehlt. Etwa ein Drittel des deutschen Endenergieverbrauchs entfällt auf die Heizung- und Warmwasserbereitung. Während im Neubau bereits moderne und effiziente Heizungen verbaut werden, liegt die große Stellschraube im Gebäudebestand: Würde man veralteten Wärmeerzeuger in Deutschland gegen effiziente Gasheizungen austauschen, ließen sich jährlich mindestens 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Im Vergleich zum letzten Jahr wurden die CO2-Emissionen des Sektors nur um 3 Millionen Tonnen reduziert. „Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, dürfen wir uns keiner Technologie gegenüber verschließen“, sagte Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Gas. „Mit der Gasheizung haben wir eine bezahlbare und versorgungssichere Möglichkeit, die Dekarbonisierung deutlich zu beschleunigen. Wichtig dafür sind auch das Gasnetz und seine Weiterentwicklung. Die Pipeline bringt schon heute umweltschonendes Erdgas und morgen klimaneutrale Energie zu den Verbrauchern“, ergänzt Kehler.

Möglich wird das zum Beispiel durch Biogas, welches bereits heute in die Gasinfrastruktur eingespeist werden kann und dadurch klimaneutrales Heizen ermöglicht. Auch Wasserstoff spielt eine immer wichtigere Rolle im Heizungsmarkt. Dr. Andree Groos, Geschäftsführer der Vaillant Group erläuterte: „Die Heizgeräte sind schon heute darauf eingestellt, dass Wasserstoff und synthetische Gase beigemischt werden können. Insbesondere im Bestand, sehen wir großes Potenzial bei grünen Gasen.“

Dr. Thomas Engelke vom Verbraucherzentrale Bundesverband sah den Einsatz von Wasserstoff im Wärmemarkt eher kritisch, kontrovers diskutiert wurde aber vor allem die Frage nach der Finanzierung der energetischen Sanierung. Engelke forderte, die durch die CO2-Bepreisung entstehenden Kosten, zwischen Mietern und Vermietern aufzuteilen: „Mieterinnen und Mieter können nicht entscheiden, wann und wie die Heizung im Haus modernisiert wird.“ Für die Vermieter und Hauseigentümer entgegnete Gerold Happ, Geschäftsführer von Haus & Grund: „Insbesondere in Gegenden, in denen der Wohnungsmarkt nicht so angespannt ist, finden Vermieter künftig nur Mieter, wenn sie in klimaneutrale Heiztechnologien investieren. Die Kosten des CO2-Preises im Fall vermieteter Wohnungen müssen aber beim Verursacher – also dem Mieter – bleiben. Sie sind es, die über den Verbrauch entscheiden.“

Deutlich wurde aber auch, dass auf allen Seiten – bei Mietern, Vermietern, aber auch den Herstellern – der Wille da ist, die Dekarbonisierung des Gebäudesektors zu beschleunigen. Um die Wärmewende bezahlbar und sozial verträglich zu machen, setzt sich die Branche für den Einsatz einer Mischung verschiedener Energieträger ein. „Alle Karten auf einen rein elektrischen Einsatz zu setzen, führt in eine Sackgasse. Vielmehr müssen Technologieoffenheit und Marktkräfte gegeben sein“, ergänzt Kehler.

Quelle: Zukunft Gas / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7386 Wed, 31 Mar 2021 10:16:58 +0200 Stationäre Brennstoffzelle von Bosch versorgt Bamberger Stadtquartier https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/stationaere-brennstoffzelle-von-bosch-versorgt-bamberger-stadtquartier-7386.html Bosch und die Stadtwerke Bamberg produzieren erstmalig Strom und Wärme mit einer stationären Brennstoffzelle für mehr als 20 Vier-Personen-Haushalte. Am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) wurde ein Kleinkraftwerk auf Basis einer Festoxid-Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell, kurz SOFC) in Betrieb genommen. Die zwei Meter hohe kühlschrankgroße Anlage erzeugt rund 10 Kilowatt Strom. Mit diesem kann der Strombedarf von mehr als 20 Vier-Personen-Haushalten im Stadtquartier um den Busbahnhof gedeckt werden. Diese stationäre Brennstoffzelle ist mit einem Wirkungsgrad von 60 Prozent für die Stromerzeugung und von mehr als 85 Prozent bei zusätzlicher Wärmenutzung anderen Energiewandlern gleicher Größe deutlich überlegen.

Die Stadtwerke Bamberg sehen in der Technologie eine nachhaltige Lösung für die Energieversorgung im Bestand und bei der Entwicklung neuer Quartiere: „Mit der Brennstoffzelle werden wir Erfahrungen sammeln, die künftig bei der Energieversorgung bestehender Gebäude und neuer Quartiere einen nachhaltigen Nutzen schaffen sollen“, sagt Dr. Michael Fiedeldey, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg. „Zugleich wollen wir die neue Technik für alle Bürger erlebbar machen. Deshalb stellen wir sie nicht in irgendeinen Keller, sondern mitten auf den ZOB als Verkehrsdrehscheibe für über 20.000 Menschen am Tag“. Auch Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke begrüßt die Kooperation und die bürgernahe Installation am Bamberger ZOB: „Wir sind stolz darauf, dass Bosch und die Stadtwerke Bamberg mit der stationären Brennstoffzelle eine klimafreundliche und gleichzeitig wirtschaftliche Technologie umsetzen. Diese innovative Energieversorgung ist ein wichtiger Baustein im Transformationsprozess des Wirtschaftsstandorts Bamberg, um für die Zukunft Arbeitsplätze zu sichern“. Sobald es die Situation wieder zulässt, wird das InnoLab am Busbahnhof regelmäßig für interessierte Gäste geöffnet sein. Experten der Unternehmen stehen dann Rede und Antwort. Einen virtuellen Blick in das Labor gibt es unter www.stadtwerke-bamberg.de/innolab.

Die produzierte Wärme nutzt eine Bäckerei am Busbahnhof zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung. „Der dezentralen Energieversorgung kommt mit der Energiewende eine große Bedeutung zu. Die stationäre Brennstoffzelle ist hervorragend für den Ausbau der lokalen Strom- und Wärmeversorgung in Stadtquartieren geeignet“, berichtet Dr. Wilfried Kölscheid, verantwortlich für die stationäre Brennstoffzelle bei Bosch. Die SOFC-Anlage wird von den Stadtwerken Bamberg mit Erdgas betrieben. Sie ist sehr leise und heute schon für Wasserstoff geeignet. Im Vergleich zum Strom-Mix in Deutschland spart ein SOFC-System selbst beim Betrieb mit Erdgas fast bis zu 40 Prozent an klimaschädlichen CO2-Emissionen. Wird die Brennstoffzelle mit Wasserstoff betrieben, fallen keine direkten CO2-Emissionen mehr an. Für Städte und Ballungszentren mit hohem Energiebedarf können die Anlagen daher die Energieversorgung nachhaltig sicherstellen, indem die Leistung der stationären Brennstoffzelle bedarfsgerecht geregelt werden kann. Außerdem kann die vorhandene Gas-Infrastruktur in Kombination mit vielen vernetzten Brennstoffzellen zur Entlastung des Stromnetzes genutzt werden.

Die SOFC-Anlage in Bamberg ist über die Bosch IoT-Cloud vernetzt: 20 Sensoren innerhalb der Brennstoffzelle liefern kontinuierlich Daten zu Stromproduktion und Betriebsstatus. Zukünftig können über die Cloud-Lösung verschiedene stationäre Brennstoffzellen miteinander zu virtuellen Kraftwerken vernetzt und durch intelligente, selbstlernende Software digital gesteuert werden. Dies schont Umwelt und Ressourcen.

Bis Ende 2024 will Bosch einen dreistelligen Millionenbetrag in die stationäre Brennstoffzelle investieren und SOFC-Anlage unter Real-Bedingungen erproben. Bereits heute betreibt Bosch mehr als 20 SOFC-Pilotanlagen an seinen Standorten in Bamberg, Homburg, Renningen, Schwieberdingen, Feuerbach und Wernau. Im Bosch-Werk Bamberg werden die besonders wichtigen Stacks für die Brennstoffzellen-Anlagen gefertigt.

Quelle: Bosch / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7384 Wed, 31 Mar 2021 07:55:00 +0200 ICONIC AWARDS 2021: wodtke Pelletofen shogun erhält Auszeichnung https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/iconic-awards-2021-wodtke-pelletofen-shogun-erhaelt-auszeichnung-7384.html Der neue Pelletofen shogun vereint Nachhaltigkeit mit innovativer Steuerungstechnik und erhält den ICONIC AWARDS Designpreis 2021. Der Pelletofen zeichnet sich mit der neuen internetfähigen Q1 Regelung aus. Unterstützung bei der Bedienung erhält der Nutzer durch eine intuitive Menüführung über ein 4,2“ großes kapazitives Touch-Display. Einmal mit dem WLAN-Netzwerk verbunden ist eine Verbindung von überall per „my wodtke“ möglich.

Der serienmäßige Bluetooth Raumsensor, wodtke smart Home Controler „SHC01“, sorgt für einen effizienten, an die Gegebenheiten und Bedürfnisse angepassten Betrieb. Die Nennwärmeleistung beträgt 6 bzw. 8 KW mit einer stufenlosen Modelation auf 2 KW. Durch die Möglichkeit des raumluftunabhängigen Betriebs auch ideal geeignet für Häuser mit kontrollierter Wohnraumlüftung.

Formale Reduktion und Funktionalität treten beim Pelletofen shogun in den Vordergrund. Die Verkleidung mit dem Werkstoff Stahl hat eine starke puristische Ausstrahlung. Feuer und Stahl finden hier ihre Verbindung. Zusätzlich gibt es zwei Frontdekore in edler Sinterkeramik oder Speckstein zur Auswahl.

Quelle: wodtke / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7383 Tue, 30 Mar 2021 15:01:52 +0200 Erstes Quartal 2021: Erneuerbare Energien deckten 40 Prozent des Stromverbrauchs https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/erstes-quartal-2021-erneuerbare-energien-deckten-40-prozent-des-stromverbrauchs-7383.html Trotz ungünstiger Wetterbedingungen wurden 40 Prozent des Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt. Dies zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im Gesamtjahr 2020 hatten die Erneuerbaren Energien einen Anteil von 46 Prozent am Stromverbrauch. Zu Jahresbeginn 2020, der extrem windreich war, stammten sogar rund 52 Prozent. Dieses Jahr hingegen war es vor allem in den Monaten Januar und Februar in weiten Teilen Deutschlands ungewöhnlich windstill.

 „Die Stromerzeugung aus Wind und Sonnenenergie unterliegt wetterbedingten Schwankungen. Das ist normal“, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Die Zahlen führen uns aber vor Augen, wie wichtig die Entwicklung leistungsstarker Speichertechnologien ist, um Phasen mit ungünstigen Wetterverhältnissen ausgleichen zu können. Notwendig ist daher eine technologieoffene Förderung und eine nachhaltige Perspektive für Investitionen in Energiespeicher. Ein Hemmnis ist zudem die Doppelbelastung des gespeicherten Stroms, der aktuell zum einen bei der Einspeisung in den Speicher und ein zweites Mal bei der späteren Nutzung mit Gebühren belegt wird. Das ist weder nachvollziehbar noch zielführend.“ Auch beim Ausbau der Erneuerbaren brauche es mehr Tempo: „Insbesondere der Zubau der Windenergie an Land verläuft aktuell viel zu langsam. In den vergangenen drei Jahren ist er um fast drei Viertel eingebrochen. Um das Ruder herumzureißen, brauchen wir schnellere Genehmigungsverfahren, mehr Flächen für Windräder und eine Vereinfachung des Repowerings an bestehenden Standorten.“

 Dies bekräftigt auch Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW, zumal er davon ausgeht, dass der Stromverbrauch aufgrund einer wachsenden Nachfrage im Bereich der Elektromobilität und der Elektrifizierung von Industrieprozessen sowie durch die Verbreitung von Wärmepumpen in Zukunft deutlich steigen wird. „Umso wichtiger ist es daher, dass die Bundesregierung den bis 2030 geplanten Ausbaupfad für die Erneuerbaren Energien nach oben revidiert und die Voraussetzungen für eine neue Wachstumsdynamik der regenerativen Stromerzeugung schafft. Auch vor dem Hintergrund der zu erwartenden Anhebung des Klimaschutzziels für 2030 auf europäischer Ebene ist hier schnelles Handeln gefragt“, sagt der ZSW-Vorstand.

Die Zahlen im Einzelnen

Im ersten Quartal 2021 lag die Bruttostromerzeugung bei 152 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) – ein Rückgang von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 2020: 158 Mrd. kWh). Rund ein Prozentpunkt des Rückgangs ist auf den fehlenden Schalttag im Vergleich zu 2020 zurückzuführen. Dem stand ein Stromverbrauch von rund 145 Mrd. kWh gegenüber (Q1 2020: 147 Mrd. kWh).

Insgesamt wurden rund 58 Mrd. kWh Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt (Q1 2020: 77 kWh). Davon stammten gut 27 Mrd. kWh aus Wind an Land, gut 11 Mrd. kWh aus Biomasse, rund 7 Mrd. kWh aus Wind auf See, knapp 7 Mrd. kWh aus Photovoltaik und 4 Mrd. kWh aus Wasserkraft. Aus konventionellen Energieträgern wurden etwa 94 Mrd. kWh erzeugt. Im Vorjahreszeitraum waren es 81 Mrd. kWh.

Der Anteil Erneuerbarer Energien bezogen auf den Bruttostromverbrauch im ersten Quartal 2021 beträgt 40 Prozent. Den Ökostromanteil am Bruttostromverbrauch zu bemessen, ist die gängige Berechnungsgrundlage. Sie geht zurück auf europäische Vorgaben und steht im Einklang mit den Zieldefinitionen der Bundesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Bruttostromverbrauch bildet das gesamte Stromsystem eines Landes ab. Eine andere Möglichkeit ist, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung zu messen. Sie umfasst die gesamte in Deutschland erzeugte Strommenge, also auch die exportierten Strommengen. Der Anteil erneuerbarer Energien im ersten Quartal 2021 auf Basis der Bruttostromerzeugung beträgt 38 Prozent.

Quelle: ZSW / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7382 Tue, 30 Mar 2021 14:16:55 +0200 Kostenlose Testgeräte von KRIEG-Luftreinigern in Schulen https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/kostenlose-testgeraete-von-krieg-luftreinigern-in-schulen-7382.html Schulen im süddeutschen Raum können den Luftreiniger HEPASAFE von KRIEG für einen kostenlosen Testbetrieb erhalten. Um Hauptübertragungswege von Corona und die Ansteckung durch virenbehaftete Aerosole in Innenräumen zu minimieren, helfen professionelle Luftreinigungsgeräte. Der Arbeitsplatzspezialist KRIEG hat nun gemeinsam mit Experten der Filtrationstechnik und Strömungsphysik sowie vier Partnerschulen ein System entwickelt, das alle wissenschaftlichen und schulischen Anforderungen für die Filterung von Sars-Covid19 Viren erfüllt.

Untersuchungen zeigen: Die Kombination aus Lüften und dem Einsatz von professioneller Luftreiniger ist die effektivste Methode, ein so genanntes Superspreading-Event zu verhindern. Der Luftreiniger HEPASAFE aus dem Hause KRIEG besitzt einen nach der europäischen Norm EN 1822 geprüften HEPA H14 Hochleistungsfilter, der eine Filtereffizienz von mindestens 99,995 Prozent sicherstellt. Eine optimale Raumluft-Zirkulation ist durch den innovativen Luftauslasskanal möglich.

Die Geräte wurden bereits im Schulbetrieb getestet. Sowohl im normalen Unterricht als auch in Prüfungsstunden wurden die Raumluftreiniger als nicht störend und sehr gut bewertet. HEPASAFE wurde extra für die Anwendung in Schulen entwickelt und gewährleistet durch den flüsterleisen Betrieb, dass die Konzentration von Schülern und Lehrern nicht gestört wird. Durch ein einzigartiges Ansaug- und Ausblaskonzept wird dafür gesorgt, dass keine störenden Luftzug-Erscheinungen auftreten, ergänzt Andreas Krieg, Geschäftsführer von KRIEG.

Schulen, die Interesse an einem kostenlosen Testbetrieb haben, können sich über das Kontaktformular oder telefonisch unter 07033 9094681 melden. Für den Live-Betrieb vor Ort stellt das Unternehmen für eine Woche zwei Test-Luftreiniger zur Verfügung.

Quelle: KRIEG / Delia Roscher

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Lüftung & Klima
news-7381 Mon, 29 Mar 2021 14:41:22 +0200 Zwischenbericht zur dena-Leitstudie https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/zwischenbericht-zur-dena-leitstudie-7381.html Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat am 25. März 2021 den Zwischenbericht zur dena-Leitstudie „Aufbruch Klimaneutralität“ veröffentlicht. Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben sich seit der ersten dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“ deutlich verändert. Deutschland hat ein Klimapaket mit ausgefeilten Regelungen auf den Weg gebracht und sich für Klimaneutralität im Jahr 2050 ausgesprochen. Auch die Zielsetzungen des European Green Deal und dessen mögliche Auswirkungen auf die europäischen und deutschen Klimaziele spielen eine wichtige Rolle.

Die Leitstudie gibt Einblick in die Arbeit auf der Suche nach Lösungen für ein klimaneutrales Leben und Wirtschaften bis zum Jahr 2050. Wissenschaftliche Institutionen und Gutachter begleiten die Studie. Dabei verfolgt sie einen systemisch integrierten Ansatz, der weit mehr als 100 Institutionen und Unternehmen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik sowie aus Zivilgesellschaft, Natur- und Umweltschutz einbezieht. Sie betrachtet die vier Sektoren Energiewirtschaft, Gebäude, Industrie und Verkehr. Drei Querschnittsmodule nehmen die Anforderungen einer Integrierten Energiewende in den Blick. Sie verbinden sektorenübergreifende Inhalte zu Energiemarktdesign, Transformation sowie Wirtschaft und Europa.

In der ersten Phase des Prozesses standen die Identifizierung von Kernthemen und offener Fragen sowie die Diskussion erster Ableitungen für die Sektoren im Vordergrund. Mit der Veröffentlichung des Zwischenberichts geht die Arbeit in die zweite Phase mit der Modellierung. Auf dem Weg zum Abschlussbericht im Herbst 2021 wird es öffentliche Formate zu einzelnen Fragestellungen geben.

Der Zwischenbericht zur dena-Leitstudie sowie weitere Informationen zum Arbeitsprozess, der Einbindung der Partner u. v. m. stehen Ihnen hier zur Verfügung: https://www.dena.de/dena-leitstudie-aufbruch-klimaneutralitaet/

Quelle: Deutsche Energie-Agentur / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7380 Mon, 29 Mar 2021 10:02:30 +0200 „Sommertauglichkeit im Wohnbau“: Wissenschaftliche Fakten zur Sonnenschutztechnik https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/sommertauglichkeit-im-wohnbau-wissenschaftliche-fakten-zur-sonnenschutztechnik-7380.html In Kooperation der drei Sonnenschutzverbänden IVRSA (Deutschland), BVST (Österreich) und VSR (Schweiz) entstand unter der Federführung des Experten Ing. Johann Gerstmann das neue Nachschlagwerk „Sommertauglichkeit im Wohnbau“. Die Planung von transparenten Bauteilen wird durch den Klimawandel immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Dabei werden die Potenziale der Sonnenschutztechnik hinsichtlich Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, visuellen und thermischen Komfort sowie gesundes und leistungsförderndes Raumklima noch nicht vollständig ausgeschöpft. Denn Außen- und Innenbeschattungen, die sich an die klimatischen Gegebenheiten und individuellen Bedürfnissen anpassen lassen, können auf smarte Art und Weise den Energie- und Lichteintrag bedarfsgerecht regeln.

In der Broschüre „Sommertauglichkeit im Wohnbau“ steht der Mensch im Mittelpunkt: „Niemand baut ein Haus oder saniert seine Wohnung primär aufgrund der Energie- oder Umweltpolitik, vielmehr sind der Innenraumkomfort und das Wohlbefinden mit all seinen Aspekten ausschlaggebend!“, sagt Johann Gerstmann, der auch Sprecher des österreichischen Bundesverbandes Sonnenschutztechnik ist. Gute Luft, gutes Licht und eine angenehme Raumtemperatur sind die wesentlichen Komfortfaktoren. Und mindestens zwei davon stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sonnenschutztechnik. Die planerische Aufgabe von Solar- und Lichtmanagement transparenter Bauteile wird im ersten Teil der Broschüre diskutiert. Im zweiten Teil wird aus aktuellen nationalen und internationalen Studien renommierter Institute und Universitäten zitiert. Gerstmann sieht die Broschüre „als faktenbasierte Wissensplattform für alle interessierten Experten, Planer und Berater sowie für die gesamte Branche“.

„Während Gebäude immer weniger Energie fürs Heizen benötigen, steigt das Risiko der sommerlichen Überwärmung. Das gilt vor allem für den Bestandswohnbau im städtischen Bereich, der noch für ein kühleres Klima ausgelegt und kaum mit wirksamem Sonnenschutz ausgerüstet ist. Um dies in den Griff zu bekommen, gilt es – wie bei der Reduktion der Heizwärme – zuerst alle passiven Maßnahmen auszuschöpfen, bevor Klimageräte installiert werden“, ergänzt Wilhelm Hachtel, Vorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Variabler und vor der Verglasung angebrachter Sonnenschutz ist die effektivste grüne Technologie, hinsichtlich der Prävention gegen Überwärmung. Sie kann den Energieeintrag im Gebäude um bis zu 95 Prozent reduzieren – und das bei einer beeindruckend positiven CO2-Bilanz. Wirksamer Sonnenschutz kann damit den steigenden Energiebedarf für Gebäudekühlung in Grenzen halten und verhindert zudem das Aufheizen des Außenraums durch die Abwärme dieser Geräte, was vor allem im städtischen Bereich zum Tragen kommt.

Die Broschüre wird von den Verbänden auf ihren Webseiten zum Download angeboten. Liegen neue Erkenntnisse und Fakten vor, wird sie aktualisiert. Den Download finden Sie unter: www.ivrsa.de

Quelle: IVRSA / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7377 Sat, 27 Mar 2021 08:52:00 +0100 Photovoltaik auf dem Norddach: Je flacher, desto besser https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/photovoltaik-auf-dem-norddach-je-flacher-desto-besser-7377.html Die Photovoltaikanlage auf dem Pultdach eines Einfamilienhauses produziert genauso viel Solarstrom wie auf einem Süddach. Beim Bau des Einfamilienhauses von Familie Wehle in Horb am Neckar war eine Photovoltaikanlage erst nicht geplant, die alljährliche Stromrechnung änderte ihre Meinung: „Mit zwei Erwachsenen und einem Kind verbrauchen wir jedes Jahr konstant circa 3.500 Kilowattstunden Strom, und trotzdem steigt die Stromrechnung jedes Jahr deutlich an“, erklärt das Paar.

Für die Montage stand nur das Pultdach zur Verfügung. Pascal Bolsinger, Geschäftsführer des Fachbetriebes Adrex, Panasonic Solar Premium Installateur GOLD, beriet die Familie bei der Anlagenplanung. Bei Norddächern gilt: „Je flacher, desto besser.“ Bei steilen Dächern liegt die Nordseite zu lange im Schatten. Ein Neigungswinkel von sieben Grad sei die Grenze, noch flacher sollte das Dach nicht sein. Denn nur ab einer gewissen Neigung können Regen und geschmolzener Schnee abfließen, sodass ein Selbstreinigungseffekt gegeben ist. Das Pultdach von Familie Wehle erfüllt diese Anforderungen.

Bolsinger riet zu einer dachparallelen Anlage mit Panasonic-Modulen HIT® mit 7,3 Kilowattpeak Spitzenleistung, so könnten seine Kunden die Eigenversorgung mit Solarstrom optimieren. Dieses Mal wollte die Familie aber gleich für den Fall vorsorgen, dass sie ein Elektroauto anschafft. Deshalb entschieden sie sich, knapp unter 10 Kilowatt PV-Leistung installieren zu lassen. Mit exakt 9,92 Kilowatt Leistung konnten sie die anteilige EEG-Umlage umgehen. Diese künstliche Grenze besteht seit der jüngsten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht mehr. Seit Anfang Januar dieses Jahrs dürfen bis 30 Kilowatt Leistung ohne anteilige EEG-Umlage für den selbst verbrauchten Strom installiert werden, so dass der Ertrag in der Anlagenklasse nicht geschmälert wird. Adrex montierte 31 Module HIT® Kuro mit jeweils 320 Watt Leistung.

Das Norddach mit hohem Potenzial

Mitte Januar 2020 ging die Anlage in Betrieb. Die erste Jahresbilanz überrascht sogar den Photovoltaik-Fachmann Bolsinger: Zwischen dem 15. Januar und dem 31. Dezember 2020 erzeugte die 9,92-Kilowatt-Anlage 10.467,57 Kilowattstunden Solarstrom. Auf einem Norddach wohlgemerkt. „Wir rechnen normalerweise mit einem spezifischen Ertrag von etwa 1.000 bis 1.100 Kilowattstunden je Kilowattpeak“, sagt er. Den überdurchschnittlich hohen Ertrag führt Bolsinger auf die Heterojunction-Technologie von Panasonic zurück. Dabei werden Dünnschicht- und kristalline Solarzellen kombiniert. „Die Module arbeiten auch bei indirekter Einstrahlung und diffusem Licht immer noch sehr gut. In den warmen Sommermonaten zeigt zudem der äußerst geringe Temperaturkoeffizient der Panasonic-Module seine Wirkung.“ Die Bilanz von Familie Wehle im März 2021: „Wir hatten mit deutlich weniger gerechnet. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden.“

Die Photovoltaik-Anlage ist an ein Stromspeichersystem mit 7,5 Kilowattstunden Speicherkapazität gekoppelt. Mit der Kombination Photovoltaik und Heimspeicher konnte die dreiköpfige Familie im ersten Betriebsjahr knapp 74 Prozent ihres Strombedarfs emissionsfrei solar decken. Da die Erzeugungskosten des PV-Stroms bei etwa 11 Cent je Kilowattstunde liegen, macht sich die Anschaffung auch auf der Stromrechnung bemerkbar. Außerdem freuen sie sich, dass sie mit dem Solarstrom jeden Tag CO2 einsparen.

Gründe für eine Installation auf dem Norddach gibt es also: Das Süddach ist schon mit einer Solarthermieanlage belegt, oder man entscheidet sich aus ästhetischen Gründen für eine Belegung von Süd- und Norddach. „Es gibt noch viel Potenzial auf der Nordseite“, sagt Pascal Bolsinger.

Quelle: Adrex / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7379 Fri, 26 Mar 2021 08:25:00 +0100 „kontrovers – konstruktiv – klimafreundlich“: ENERGIETAGE 2021 https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/kontrovers-konstruktiv-klimafreundlich-energietage-2021-7379.html Am 21. April starten die ENERGIETAGE 2021 auch in diesem Jahr digital. Mehr als 70 Mitveranstalter gestalten das Programm des digitalen Großkongresses. Zu den namhaften Mitveranstaltern zählen u.a. verschiedene Bundesministerien (BMWi, BMU, BMI), zahlreiche politische Verbände (GdW, VKU, DUH, BEE, BDH, ZIA, VDI etc.) sowie diverse wissenschaftliche Institutionen (Agora Energiewende, Fraunhofer Institute, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, Öko-Institut).

In über 60 Veranstaltungen mit mehr als 300 Referenten und Referentinnen decken die ENERGIETAGE 2021 ein vielfältiges und kontroverses Meinungsspektrum ab. Themen wie Gebäudesanierung, Wasserstoff, Emissionshandel, Wärmewende, Klimafolgeanpasssung und Populismus werden behandelt.

Ergänzt wird das umfangreiche Kongressprogramm der Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland durch digitale Netzwerkformate: So können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Gespräche und Diskussionen aus den Veranstaltungen fortsetzen und auch schon im Vorfeld der ENERGIETAGE neue Kontakte knüpfen und bestehende pflegen. Im Rahmenprogramm finden sich zahlreiche weitere Highlights wie Ausstellerpräsentationen, Pressekonferenzen und diverse Überraschungsformate wie das Yoga-Warm-up am Morgen.

Die ENERIETAGE 2021 finden vom 21.- 23. April, sowie vom 28.- 30. April statt. Die kostenfreie Anmeldung ist ab Mitte März unter www.energietage.de möglich.

Quelle: Berliner ENERGIETAGE / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7375 Thu, 25 Mar 2021 08:59:00 +0100 „SOLARE WÄRME“ 2021: Solarthermie-Jahrbuch erscheint zum dritten Mal https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/solare-waerme-2021-solarthermie-jahrbuch-erscheint-zum-dritten-mal-7375.html Das Solarthermie-Jahrbuch werden Leuchtturmprojekte vorgestellt und zukünftige Energieversorgungskonzepte für klimaneutrale Quartiere skizziert. Die Solararchitektur spielt eine wichtige Rolle im diesjährigen Solarthermie-Jahrbuch. Dabei geht es vor allem um eine optisch ansprechende Integration der Solarkollektoren in die Gebäudehülle. Auch dieses Mal werden Leuchtturmprojekte vorgestellt, die sich sowohl durch eine durchdachte Energieversorgung als auch durch eine ansprechende Architektur auszeichnen. Ein Beispiel ist das Aquahotel in Radolfzell, das aus einem ehemaligen Wasserturm entstand. Oder das Studentenwohnheim in Dornbirn, in dessen Energiedach die solarthermischen und photovoltaischen Elemente so eingebaut sind, dass es wie eine homogene, geschlossene Fläche aussieht.

Aber Leuchtturmprojekte kann sich nicht jeder leisten. Wenn die Solarthermie möglichst viele Gebäude mit Wärme versorgen soll, muss die Architektur eine preisgünstige Bauweise ermöglichen, die sich an die örtlichen Gegebenheiten anpasst und auch auf bestehende Bebauungspläne Rücksicht nimmt. Im Jahrbuch findet man das Beispiel eines Einfamilienhauses in München, das sich in die Optik der Siedlung einfügen musste. Bauform und Dachausrichtung heben sich nicht von den Nachbarhäusern ab. Dennoch war ein Solardach möglich, das thermische und elektrische Energiegewinnung vereint.

„Um den Ausbau der Solarenergie zu forcieren, sind aber nicht nur die Architekten gefragt. Sondern wir brauchen auch Ideen und Konzepte für die Energieversorgung, damit umweltfreundliche Wärme- und Stromsysteme so kombiniert werden, dass sie die solare Energie möglichst effektiv ausnutzen“, sagt Detlef Koenemann, promovierter Physiker und Herausgeber des Solarthermie-Jahrbuchs. Deshalb arbeiten deutsche und österreichische Partner aus Forschung und Industrie gemeinsam am Projekt „Sol4City“, um integrierte solare Energieversorgungskonzepte für klimaneutrale Gebäude und Städte zu entwickeln. Am Beispiel zweier Projekte in Weinstadt und Ludwigsburg demonstriert die Arbeitsgruppe, wie diese Gebäude und Siedlungen aussehen könnten: Das solare Energieversorgungskonzept in Weinstadt basiert auf einer hydraulischen Verschaltung der zentralen Komponenten (Sole-Waser-Wärmepumpe, Eisspeicher, PVT-Kollektoren), die durch verschiedene Betriebsarten zu einer ganzjährigen effektiven Nutzung von Solarstrahlung und Umweltwärme führen sollen. Im Quartier in Ludwigsburg kommen dezentrale Sole-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz, die über ein kaltes Nahwärmenetz Energie aus einem zentralen Eisspeicher und einem zentralen solarthermischen Luft-Sole-Wärmeübertrager beziehen.

Das Solarthermie-Jahrbuch SOLARE WÄRME ist für 12 Euro plus 2 Euro Porto erhältlich und kann gegen Rechnung über die Website www.solarthermie-jahrbuch.de bestellt werden. Bei größeren Bestellmengen sind Sonderkonditionen möglich.

Quelle: Solarthermie-Jahrbuch / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7373 Wed, 24 Mar 2021 08:56:00 +0100 Smarter Heizkörperthermostat mit längerer Batterielaufzeit https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/smarter-heizkoerperthermostat-mit-laengerer-batterielaufzeit-7373.html Homematic IP erhöht die Batterielaufzeit des Heizkörperthermostats kompakt von drei auf fünf Jahre. Die Steuerung ist auch per Sprachbefehl oder per Smartphone-App möglich. Über die App können auch konfigurierbare Heizprofile mit individuellen Temperaturverläufen eingestellt werden. Sie sorgen dafür, dass nur bei Bedarf geheizt wird. Homematic IP ist für seine Protokoll-, IT- und Datensicherheit vom VDE zertifiziert.

Neben der integrierten Fenster-auf-Erkennung kann das Gerät auch in Kombination mit einem Fensterkontakt eingesetzt werden: Beim Öffnen des Fensters wird die Temperatur automatisch herunter-, beim Schließen des Fensters wieder hochgeregelt. Das Gerät ist durch den Flüstermodus kaum hörbar und auch für den Einsatz in Schlafräumen geeignet.

Das Modell eTRV-C-2 mit der neuen Batterielaufzeit von fünf Jahren ragt nicht in den Raum hinein. Das geschlossene Gehäuse des für öffentlich zugängliche Räume konzipierte Modell verhindert zudem eine Bedienung oder Manipulation am Gerät und eignet sich so für Kleinbetriebe, Büros oder Arztpraxen.

Die Thermostate können jederzeit mit vielen weiteren Homematic IP Geräten verknüpft werden. Montage und Konfiguration erfolgen schnell und ohne Eingriff in die Heizungsanlage. Das baugleiche Vorgängermodell eTRV-C ist weiterhin mit einer Batterielaufzeit von typisch drei Jahren zu erhalten. 2019 ging das Produkt als Sieger im Test elektronischer Heizkörperthermostate der Stiftung Warentest hervor.

Quelle: Homematic IP / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7378 Tue, 23 Mar 2021 11:49:23 +0100 Brötje und EWE Baskets verlängern bestehende Partnerschaft https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/broetje-und-ewe-baskets-verlaengern-bestehende-partnerschaft-7378.html Bereits seit 2007 unterstützt der Heiztechnik-Hersteller den BBL-Spitzenclub EWE Baskets Oldenburg. „Stabile Partnerschaften sind die Wurzeln unseres Aufstiegs zum Spitzenclub der easyCredit BBL. Wir sind stolz, dass wir unseren Erfolgsweg auch zukünftig gemeinsam mit Brötje fortsetzen werden“, sagt Claus Andresen, Prokurist und Leiter Sponsoring /Vermarktung der EWE Baskets Oldenburg. Große Erfolge konnten in den letzten zehn Jahren der Partnerschaft gefeiert werden: Die Deutsche Meisterschaft 2009, der Pokalsieg 2015 und zuletzt der Einzug in das Pokalfinale 2020.

Brötje Geschäftsführer Heinz-Werner-Schmidt freut sich auf die nächsten Jahre als Exklusiv-Partner: „Wir drücken fest die Daumen und fiebern stets mit. Umso schöner ist der entstandene Erfolg. Davon ein Teil zu sein und den Aufstieg mitzugestalten ist großartig. Es werden sicherlich noch weitere Titel folgen.“

Quelle: Brötje / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7374 Tue, 23 Mar 2021 09:00:00 +0100 Ökostromanbieter rettet mit dem NABU acht Hektar Naturschutzgebiet https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/oekostromanbieter-rettet-mit-dem-nabu-acht-hektar-naturschutzgebiet-7374.html Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Ökostromanbieter NATURSTROM haben ein über acht Hektar großes Teilgebiet des Naturschutzgebietes Windknollen bei Jena gesichert. „Wir haben diese Aktion ins Leben gerufen, um einerseits den NABU zu unterstützen und andererseits unsere Kundenkommunikation noch nachhaltiger zu gestalten. Und das hat sehr gut geklappt: Mit rund 21.000 Kundenportal-Registrierungen sparen wir künftig etwa 84.000 Seiten Papier im Jahr“, sagt Oliver Hummel, Vorstand der NATURSTROM AG.

Im Rahmen einer Aktion wurde für jeden Kunden/jede Kundin, die sich für eine Umstellung von Papierrechnungen auf digitale Kommunikation über das Kundenportal entschieden, ein Stück Land finanziert. Bis Ende Februar konnte so das angestrebte Teilgebiet von 83.000 qm vollständig erworben werden. Die Hügellandschaft bei Jena mit ihren blütenreichen Wiesen bietet wertvollen Lebensraum für gefährdete Wildbienen, Wiesenvögel und Schmetterlinge. Ab 2018 standen 195 Hektar dieses Naturschutzgebiets zum Verkauf. Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe konnte die Fläche u. a. durch die Kooperation mit NATURSTROM komplett erwerben. Der frühere Truppenübungsplatz bleibt nun eine sichere Heimat für seltene Vogel-, Insekten- und Pflanzenarten und wird zukünftig durch traditionelle Schafbeweidung besonders naturnah und nachhaltig gepflegt.

Quelle: NATURSTROM / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7376 Mon, 22 Mar 2021 11:20:34 +0100 Livestream zum Start der „Raustauschwochen 2021“ https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/livestream-zum-start-der-raustauschwochen-2021-7376.html Zum Start der „Raustauschwochen 2021“ findet am 23. März 2021 ein Livestream via Zoom statt. Anhand von anschaulichen Modellrechnungen zeigen vier Referenten, welches Einsparpotenzial im Heizungstausch hin zu Gasheiztechnologien steckt. Die Wärmewende verläuft weiterhin schleppend. Zwar sind die CO2-Emissionen des Gebäudesektors im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr weiter gesunken. Trotzdem ist der Wärmemarkt der einzige Sektor, der die Ziele aus dem Klimaschutzgesetz für 2020 verfehlt.   

Um die Modernisierungsquote weiter anzuheben, hat die Brancheninitiative Zukunft Gas die Aktion „Raustauschwochen“ ins Leben gerufen. Modernisierer, die sich während des achtmonatigen Aktionszeitraums für den Einbau einer modernen, effizienten Gasheizung entscheiden, werden von den teilnehmenden Energieversorgern mit großzügigen Zuschüssen belohnt – ob abgesenkter Preis für den Hausanschluss, Ölwechselprämie, Bonus für den Gasliefervertrag oder individueller Rabatt in Kombination mit der staatlichen Förderung. Mehr als 50 Energieversorger aus 12 Bundesländern sowie neun Heizgerätehersteller beteiligen sich gemeinsam mit dem Handwerk an der Aktion, die in diesem Jahr mit einem neuen Konzept startet. Bereits in den vergangenen Jahren ist es den Beteiligten gelungen, mehr als 19.000 veraltete Heizkessel gegen moderne Gasheiztechnologien auszutauschen, die über die gesamte Lebenszeit mehr als 1 Million Tonnen CO2 einsparen.  

Uwe Glock, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), Jens Langner, Geschäftsführer der BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH, John Werner, Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie bei Zukunft Gas und Charlie Grüneberg, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Zukunft Gas (Moderation) laden zum Livestream im Rahmen der digitalen ISH am 23. März 2021 von 13:00 bis 13:45 Uhr ein. Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie sich hier online registrieren.  

Quelle: Zukunft Gas / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7372 Fri, 19 Mar 2021 16:35:25 +0100 Monoblock-Geräte mit umweltfreundlichem Kältemittel https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/monoblock-geraete-mit-umweltfreundlichem-kaeltemittel-7372.html Als erster Hersteller bietet Zanotti, das italienische Tochterunternehmen von Daikin, eine Produktlinie von Monoblock-Geräten mit dem umweltfreundlichen A2L-Kältemittel R-455A an. Das verwendete Kältemittel hat einen Global-Warming-Potential-Wert von unter 150. Somit können diese neuen stationären Gewerbekälteanlagen die seit 2020 in Europa verbotenen Produkte mit Kältemittel R-404A ersetzen. Die kompakten Monoblock-Anlagen für Kühlräume zur Wandmontage sind eine einfach zu installierende und leistungsstarke Alternative, die die Vorschriften der F-Gase-Verordnung auch in den kommenden Jahren erfüllen wird. Die Produktlinie umfasst derzeit fünf unterschiedliche Monoblock-Modelle für die häufigsten Anwendungserfordernisse, davon drei für die Normalkühlung und zwei für die Tieftemperaturkühlung.

Die neue Produktlinie für Gewerbekälte umfasst fünf Monoblock-Anlagen für die Wandmontage. Die Gehäusemaße der neuen Monoblocks sind baugleich zu den Vorgängerversionen auf Basis von Kältemittel R-404A, was den Austausch alter Geräte erleichtert. Trotz ihrer kompakten Größe erweisen sich die Monoblock-Geräte, bei denen der gesamte Kühlprozess innerhalb einer Einheit stattfindet, als vielseitig und energieeffizient, selbst in kleinen Räumen. Bei allen Gewerbekälteanforderungen bieten sie eine im Vergleich zu den Vorgängermodellen höhere Leistung. Da der komplette Kältekreis in dem Gerät integriert ist, benötigt der Installateur keinen Kälteschein für den Einbau. Da R-455A zur Kategorie schwer entflammbarer Kältemittel (Klasse A2L) gehört, bietet es hohe Sicherheit beim Einsatz in der neuen Monoblock-Produktlinie. Die Kälteleistung und das mögliche Kühlraumvolumen entspricht in etwa dem herkömmlicher Kältemittel.

Im Inneren des Monoblocks ersetzt ein hermetischer Rotationsverdichter gekoppelt mit einer Flüssigkeitseinspritzung die Hubkolbenverdichter früherer Generationen. Dieser Verdichter-Typ ist mechanisch robuster, verbessert die Leistung und Zuverlässigkeit und gewährleistet geringere betriebliche Austrittstemperaturen sowie einen leiseren Betrieb. Das TXV (Thermostatisches Expansionsventil), das anstelle einer Kapillare verwendet wird, hält die Oberflächentemperatur in der gesamten Betriebsumgebung und über die Temperaturkurve hinweg stabil, was zu einer insgesamt verbesserten Leistung und Zuverlässigkeit führt. Durch die elektronische Steuereinheit mit einer Benutzeroberfläche an der Vorderseite der Geräte ist ein hoher Bedienungskomfort sichergestellt. Eventuelle Störungen werden durch Alarme signalisiert, die individuell programmiert werden können.

Quelle: Zanotti / Daikin / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7371 Fri, 19 Mar 2021 16:18:10 +0100 Mieterstrom: Novelle des EEG verbessert Voraussetzungen https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/mieterstrom-novelle-des-eeg-verbessert-voraussetzungen-7371.html Mit der erneuten Novelle des Erneuerbare Energien Gesetztes zum 1. Januar 2021 wurden auch im Bereich des Mieterstroms dringend erforderliche Nachbesserungen vorgenommen. Grund: Bislang wurden kaum Mieterstromprojekte umgesetzt, obwohl die Photovoltaik boomt. Vor allem Eigenheimbesitzer beteiligen sich derzeit mit ihren Photovoltaikanlagen an der Energiewende. Dabei gibt es mit bis zu 3,8 Millionen Wohnungen ein sehr großes Erschließungspotenzial für Mieterstromprojekte, wie die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellte Studie „Mieterstrom – Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen" zeigt. Um dieses Potential zu heben und Mieter stärker am Ausbau der erneuerbaren Energien zu beteiligten, wurde bereits im EEG 2017 der sogenannte Mieterstromzuschlag eingeführt. Er fördert den Strom, der in einer Solaranlage auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und beispielsweise an Mieter innerhalb des Gebäudes weitergleitet wird. Diese Förderung ist notwendig, da der Anlagenbetreiber die Betriebskosten, die Kosten der Abrechnung, umfangreiche Mess- und Zählerkonzepte sowie die Kosten der EEG-Umlage bezahlen muss. Das führt dazu, dass die Belieferung von Mietern mit Strom wirtschaftlich oft nicht attraktiv genug ist, obwohl der Anlagenbetreiber keine Netzentgelte oder Konzessionsabgaben für den gelieferten Strom zahlen muss.

Trotz dieser Förderung blieben die Zubauzahlen von Mieterstromanlagen weit hinter den Erwartungen zurück. Durch den im Herbst 2019 erschienene Mieterstrombericht der Bundesregierung wurde deutlich, dass die bestehenden Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um die vorhandenen Potenziale auch nur ansatzweise zu erschließen. Der Gesetzgeber hat mit der EEG Novelle 2021 jetzt nachgebessert:

  • Der bisher geltende unmittelbare räumliche Zusammenhang zwischen Erzeugung und Verbrauch des Stroms wird erweitert. Künftig ist auch eine Versorgung innerhalb eines Quartieres möglich. Das soll dazu führen, dass Anlagen künftig größer dimensioniert werden und mehr Mieter an die PV-Anlage angeschlossen werden, was sich wiederrum positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt.
     
  • Eine weitere Änderung erfährt die sogenannte Anlagenzusammenfassung. Bisher wurden getrennte PV-Mieterstromanlagen, die beispielsweise auf baulich verbundenen Gebäuden innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen wurden, als eine Anlage zusammengefasst. Dies hatte negative Auswirkungen auf die Vergütung der Anlagen. Künftig erfolgt für die Ermittlung der Höhe des Vergütungssatzes keine Anlagenzusammenfassung mehr. Dies gilt jedoch nur für Anlagen, die nicht am selben Anschlusspunkt betrieben werden.  
  • Lieferkettenmodelle sind förderfähig. Das bedeutet, dass die Stromlieferung nicht direkt durch den Anlagenbetreiber an den Mieter erfolgen muss, sondern auch durch einen Dritten, beispielsweise einen Energiedienstleister erfolgen kann. Diese Klarstellung ist zu begrüßen, da für viele Anlagenbetreiber der Aufwand eines Mieterstrommodells als zu hoch galt.  
     
  • Auch die Förderung an sich auf neue Beine gestellt. Künftig wird der anzulegende Wert für den Mieterstromzuschlag in Abhängigkeit der installierten Leistung zwischen 3,79 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und 2,37 ct/kWh liegen. Die genannten Werte unterliegen, wie bisher auch, der Degression – der Degressionsmechanismus wurde ebenfalls angepasst.

Wer mehr über das Thema Mieterstrom erfahren möchte, kann an dem kostenlosen Online Seminar „Geschäftsmodell Mieterstrom im Lichte des EEG 2021“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz am 15.04.2021 von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr teilnehmen. In dieser Veranstaltung wird neben dem rechtlichen Rahmen des EEG 2021 auch ein Blick auf die Wirtschaftlichkeit und die Vertragsgestaltung bei Mieterstrommodellen geworfen. Das Online Seminar ist Teil einer Mini-Serie zum EEG 2021, die unter anderem auch die Änderungen für Solaranlagen und den Weiterbetrieb von ausgeförderten Anlagen beleuchtet. 

Quelle: Energieagentur Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7370 Fri, 19 Mar 2021 15:47:15 +0100 Kita aus Hybridmodulen bietet Flexibilität https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/kita-aus-hybridmodulen-bietet-flexibilitaet-7370.html Innerhalb von drei Monaten war die temporäre Raumlösung von der Grundstückssuche bis zur Fertigstellung der Inneneinrichtung realisiert. Das Grundstück bietet ausreichend Platz für das 40 m lange und 15 m breite modulare Gebäude und ein großes Spielgelände. In der temporären Kindertagesstätte aus Hybridmodulen werden in den kommenden 36 Monaten Kinder im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren betreut.

Der Bauträger hat sich gezielt für das energieeffiziente Hybridmodulsystem entschieden. Anstelle der klassischen Stahlrahmencontainer wurden Hybridmodule bestellt, die aus Stahl und Holz konstruiert sind. Die temporäre Kindertagesstätte sieht aus wie ein Festgebäude. In der Modulbaueinrichtung müssen Kinder auf nichts verzichten, was zu einem modernen Kindergarten gehört: Gruppenräume, Spielräume, Schlafräume, Büro, sanitäre Anlagen, Küche, Wasch- und Trockenraum. Breite Flure laden zum Spielen ein. Die Anlage verfügt über eine sehr gute Schalldämmung. Dadurch herrscht eine ruhige Raumatmosphäre an der belebten Straße. „Eine gute Schallisolierung in einer Kindertagesstätte ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig“, sagt Kitaleiterin Katja Wedekind.

Die Hybridmodulanlage erfüllt die EnEV und ist besonders energieeffizient. Die Rauminnenhöhe in den Hybridmodulen beträgt 2,75 m und trägt zu einem großzügigen Raumempfinden bei. Es wurden durchgängig LED-Lampen verbaut, die mit Human Centric Lighting ausgestattet über eine App steuerbar sind. Bewegungsmelder in den Fluren und Gruppenräumen helfen Energie zu sparen. Die Module sind so konzipiert, dass sie nach Ablauf der Mietzeit für weitere Projekte zur Verfügung stehen. Zukünftige Anwendungsmöglichkeiten wurden bei der Konstruktion berücksichtigt. Dadurch werden Ressourcen geschont, Energiekosten reduziert und ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen geleistet.

Quelle: Adapteo / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7369 Fri, 19 Mar 2021 15:23:34 +0100 Mit Balkonverglasungen die Umwelt schützen https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/mit-balkonverglasungen-die-umwelt-schuetzen-7369.html Terrassen- und Balkonverglasungen sind mit einer zehn Zentimeter starken Wärmedämmung vergleichbar. So lassen sich mit einem verglasten Balkon durchschnittlich 300 kWh Energie pro Jahr sparen. Als belüfteter Raum bildet der verglaste Balkon eine Pufferzone zwischen Außen- und Innenbereich, die besonders gut vor Wind schützt. Der Winddruck auf die Balkonaußenwände wird verringert – und dadurch sinken auch die Heizkosten. Zudem wird der Balkon zu einem behaglichen Raum, den die Bewohner auch bei kühlerem Wetter nutzen können. Optimal für die Energiebilanz ist es, wenn die Verglasung im Winter weitgehend geschlossen bleibt, die Belüftung der angrenzenden Räume aber über den Balkon erfolgt. Dadurch ist die frische Luft bereits angewärmt, was ein unnötiges Abkühlen der Räume vermeidet und ebenfalls dazu beiträgt, Heizenergie zu sparen.

Rahmenlose Lumon-Balkonverglasungen werden jeweils individuell angefertigt. Da nichts auf Lager produziert wird, muss auch später nichts entsorgt werden. Sie bestehen zu 95 Prozent aus Glas und Aluminium, die nahezu vollständig recyclebar sind. Abfälle, die während der Produktion entstehen, werden fast komplett wiederverwertet. Auch das Verpackungsmaterial wird intern nach Verwendung erneut genutzt. Die durch Herstellung, Transport und Monate entstehenden Umweltbelastungen werden dank der hohen Energieeinsparungen durch die Balkonverglasung innerhalt von etwas mehr als drei Jahren ausgeglichen. Weitere Vorteile für die Umwelt ergeben sich aus dem geringeren Sanierungsaufwand der dahinterliegenden Fassade und der Langlebigkeit der Balkonverglasung. So beträgt die Lebensdauer bei einem verglasten Balkon je nach Wartung 60 bis 130 Jahre, bei einem offenen dagegen oft nur 35 Jahre. Dadurch werden auch auf lange Sicht weniger Materialien verbraucht.

Quelle: Lumon / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7368 Fri, 19 Mar 2021 15:07:22 +0100 Kommunale Wärmeplanung nun Pflicht für viele Städte in Baden-Württemberg https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/kommunale-waermeplanung-nun-pflicht-fuer-viele-staedte-in-baden-wuerttemberg-7368.html Rund 100 kreisfreie Städte und große Kreisstädte in Baden-Württemberg müssen bis Ende 2023 eine kommunale Wärmeplanung aufstellen. So sieht es das kürzlich novellierte Klimaschutzgesetz des Landes vor. Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das eine solche Regelung eingeführt hat. Die kommunale Wärmeplanung muss drei Monate nach Erstellung den zuständigen Regierungspräsidien vorlegt werden. Spätestens alle sieben Jahre wird der Plan fortgeschrieben, die Umsetzung überprüft und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Konkret gilt die Pflicht für Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern. Betroffene Kommunen sollten frühzeitig in die Planung einsteigen, rät Tobias Nusser von EGS-plan: „Von einem energetisch sanierten Gebäudebestand und erneuerbarer Wärme profitieren das Klima, die lokale Wertschöpfung und die Lebensqualität. Kostengünstiger ist es außerdem.“

Das Land stellt gemäß dem Konnexitätsprinzip jährliche Finanzierungsmittel zur Verfügung. Bleiben der Kommune nach Erstellung der Wärmeplanung Gelder übrig, können diese für andere Zwecke verwendet werden. Für sie ist das eine Chance, sich ohne Mehrkosten für den Klimaschutz in der Region und eine zukunftsträchtige Wärmeversorgung zu engagieren. Für kleinere Kommunen gilt die neue Pflicht nicht, doch auch für sie lohnt sich die systematische Wärmeplanung. Die Landesregierung will künftig für sie ein eigenes Klimaförderprogramm auflegen.

„Die Planung enthält eine systematische Analyse des Wärmebedarfs vor Ort und Maßnahmen, wie dieser komplett mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann“, erklärt Tobias Nusser. Die Erstellung der Analyse dauert ca. zwölf Monate umfasst vier Schritte: Schritt eins besteht aus der Analyse des aktuellen Wärmeverbrauchs und -bedarfs in der Gemeinde, sowie der daraus resultierenden Treibhausgasemissionen. Schritt zwei besteht in einer Potenzialanalyse zur Senkung des Wärmebedarfs und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Inklusive der lokal verfügbaren Abwärme. Schritt drei ist im Südwesten nun erstmals verpflichtend: Die Ausarbeitung eines klimaneutralen Versorgungsszenarios bis 2050 mit Zwischenschritt 2030. Hier rät EGS-plan zur Erstellung eines umfassenden Maßnahmenkatalogs, der Maßnahmen für das gesamte kommunale Gebiet enthält.

50 Prozent des Endenergieverbrauchs hierzulande entfallen auf die Wärmeversorgung im Gebäudesektor. Der Wärmebedarf in Wohnhäusern und Nichtwohngebäuden muss daher drastisch sinken und der Restbedarf auf klimaneutrale Weise gedeckt werden, will Deutschland bis 2050 keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Um hier Fortschritte zu erzielen und die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, ist die kommunale Wärmeplanung ein unabdingbares Planungsinstrument für Städte und Gemeinden.

Quelle: EGS-plan / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7367 Thu, 18 Mar 2021 15:18:50 +0100 Deutscher Wohnbau Verbund bietet Lösungen von SENEC für Mitglieder an https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/deutscher-wohnbau-verbund-bietet-loesungen-von-senec-fuer-mitglieder-an-7367.html Der Verbund bietet seinen Mitgliedern Stromspeicher und Photovoltaik-Module von SENEC an. So können sich Hausbesitzer weitgehend selbst mit sauberem Solarstrom versorgen. „Das Thema erneuerbare Energien spielt auch im privaten Bausektor eine große Rolle. Ziel ist es, unsere Mitgliedsunternehmen mit kompetenten und innovativen Leistungen und Services sicher in die Zukunft zu begleiten“, sagt Alexander Schroeder, Geschäftsführer des Deutschen Wohnbau Verbunds zur Partnerschaft mit SENEC. Als Tochter der MHK Group, eine der europaweit führenden Einkaufs- und Dienstleistungsverbände in Europa, bietet der Deutsche Wohnbau Verbund seinen Mitgliedern nun das passende Angebot, um Solarmodule und Stromspeicher von SENEC zu besonders guten Konditionen beziehen. Das Leipziger Unternehmen zählt zu den führenden Experten für die Eigenversorgung mit Solarstrom und bietet Hausbesitzern entsprechende Komplettlösungen unter dem Label SENEC.360°. Aurélie Alemany, CEO von SENEC betont: „Uns geht es darum, die Menschen auf dem Weg zu einer unabhängigen und nachhaltigen Energieversorgung zu begleiten. Wir freuen uns, dass wir das nun auch für die Kunden der Mitglieder des Deutschen Wohnbau Verbunds tun können. Mit dem Verbund als starkem Partner werden wir die Eigenversorgung mit Solarstrom zum Standard bei Neubauten machen.“

Quelle: SENEC / Delia Roscher

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Solarenergie
news-7366 Thu, 18 Mar 2021 11:48:26 +0100 interdomus Haustechnik und Pluggit besiegeln Partnerschaft https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/interdomus-haustechnik-und-pluggit-besiegeln-partnerschaft-7366.html Um künftig das Thema der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung stärker in den Markt zu tragen, hat sich interdomus Haustechnik entschlossen, zukünftig mit der Pluggit GmbH München zu kooperieren. „Als Partner des Handwerks ist es uns wichtig, unseren Mitgliedern immer neue Impulse zu bieten. Mit Pluggit öffnen wir ihnen die Tür in ein stark wachsendes und lukratives Marktsegment“, begründete Stefan Ehrhard, Geschäftsführer von interdomus Haustechnik, die Zusammenarbeit. Die Einkaufs- und Dienstleistungskooperation interdomus Haustechnik mit über 1.000 Mitgliedern wurde 2010 in Dreieich gegründet und zählt zu den führenden Partnern der SHK-Branche. Mit dem Lüftungsspezialisten Pluggit strebt die Verbundgruppe nun eine aktive Kooperation an, um das wachsende Marktsegment der Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung erfolgreich bei bzw. mit den Mitgliedern zu bearbeiten.

Zu diesem Zweck sind gemeinsame Veranstaltungen und Weiterbildungsprogramme geplant. Zudem werden die vorhandenen Vertriebsstrukturen zur Unterstützung der SHK-Fachbetriebe genutzt. Otto Greipel, Gesamtvertriebsleiter von Pluggit, sieht ebenfalls gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit durch das umfangreiche Pluggit-Produktportfolio gegeben: „In der Kooperation mit den qualifizierten Fachhandwerkspartnern von interdomus Haustechnik sehen wir eine hervorragende Chance, das Thema Wohnraumlüftung und die Marke Pluggit noch stärker im Markt zu etablieren.“ Es vereint einheitszentrale, dezentrale Lüftungssysteme und mit PluggPlan, ein speziell für kleinere und mittlere Wohneinheiten im preissensiblen Wohnungsbau entwickeltes System, in einem Programm. Darüber hinaus bietet Pluggit dem Fachhandwerk mit seinem Service für Verlegeskizzen, dem Vor-Ort-Service durch Servicetechniker und dem webbasierten Informationstool „PlugGuide“ erstklassige Unterstützung.

Quelle: interdomus Haustechnk / Pluggit GmbH / Delia Roscher

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Lüftung & Klima
news-7365 Thu, 18 Mar 2021 11:28:51 +0100 Kesseltauschaktion 2021 von Brötje https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/kesseltauschaktion-2021-von-broetje-7365.html Vom 1. März bis 30. Juni 2021 haben HausbesitzerInnen die Möglichkeit, ihren alten Wärmeerzeuger durch einen neuen austauschen zu lassen. Mit Unterstützung der gesamten Heizungsbranche startet auch dieses Jahr wieder die Brötje Kesselaustauschaktion. 200 Euro (inkl. MwSt.)  gibt es für den Auftraggeber, wenn das alte durch ein neues Gas-Brennwertgerät von Brötje über einen SHK-Innungsfachbetrieb ausgetauscht wird. Teilnehmen können Sie über das Online-Formular. Nach Bestätigung des Teilnahme-Antrags durch den Fachverband SHK informiert dieser den Handwerker sowie den Auftragssteller zur weiteren Vorgehensweise. Die 200 Euro brutto werden dem Betreiber nach erfolgtem Kesseltausch auf der Rechnung des Fachhandwerkers gutgeschrieben.

 

Mehr Informationen zum Unternehmen Brötje finden Sie unter www.broetje.de.

Quelle: Brötje / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7364 Thu, 18 Mar 2021 11:14:31 +0100 Höchster Wärmeschutz mit 160 mm https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/hoechster-waermeschutz-mit-160-mm-7364.html Einlagiger PU-Dämmstoff mit 160 mm decken alle heutigen Dämmanforderungen im Wohnungsbau ab. Ob Dach, Wand oder Keller, Dämmstoffe schützen unsere Häuser vor Wärmeverlusten, vor Feuchte oder bei älteren Immobilien schlichtweg vor Wertverlusten. Dabei erweisen sich insbesondere die Hochleistungsdämmungen aus Polyurethan als überaus praktisch. Ein altes Mauerwerk wird beispielsweise bereits mit einer 100 mm dicken PU-Dämmung auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Bei Dächern ist es oft ähnlich. In Kellern bedeutet jeder Zentimeter durch PU-Hartschaum gespartem Decken-Dämmstoff ein Mehr an Deckenhöhe.

In der Dachsanierung werden bei einer U-Wert-Anforderung von 0,24 W/(m²∙K) (Steildach) und 0,20 W/(m²∙K) (Flachdach) nur 100 mm PU-Aufsparrendämmung benötigt, um der gesetzlichen Anforderung zu genügen. Im Neubau wird die Entscheidung für einen U-Wert von 0,14 W/(m²∙K) oder darunter durch die Förderrichtlinien der KfW erleichtert, die den alternativen Nachweis eines KfW-Effizienshauses 55 nach Einzelwerten erlauben. Für Dachflächen ist dabei ein U-Wert ≤ 0,14 W/(m²∙K) einzuhalten. Um einen so anspruchsvollen Dämmwert zu erzielen, sind 160 mm PU-Dämmung erforderlich. Für eine solche Neubau-Konstruktion gibt es 20 Prozent Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), welche durch das BAFA vermittelt werden.

Der U-Wert von max. 0,14 W/(m²∙K) stellt auch die Mindestanforderung an geförderte Steildach-Sanierungen dar. Alternativ können hier auch steuerliche Erleichterungen nach ESanMV (Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung) in gleicher Höhe beantragt werden. Unabhängig, ob Neubau oder Sanierung, gilt: Für Bauherren ermöglichen die Förderungen wesentlich höherwertigere Dächer zu insgesamt geringeren Kosten. Dämmungen unterhalb eines U-Wertes von 0,14 W/(m²∙K) erfordern vielfach mehrere, dicke und schwere Dämmschichten und gelten zumindest als schwierig in der Umsetzung. Mit einlagigen und leichten PU-Dämmstoffen von puren sind sogar Dämmdicken bis 220 mm möglich. Damit werden dann U-Werte um 0,1 W/(m²∙K) spielend leicht erreichbar.

Quelle: puren / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7363 Wed, 17 Mar 2021 14:22:54 +0100 Freiheit im Dachgeschoss https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/freiheit-im-dachgeschoss-7363.html Ein Einbau von großen Dachfenstern oder auch einem Balkon schaffen im Dachgeschoss viel Licht und Luft. Wer im Dachgeschoss lebt und arbeitet, kann durch den Einbau von Dachfenster für mehr Lebensqualität sorgen. „Wer bisher noch gar kein Dachfenster hatte oder nur eine kleine Fensteröffnung, der gewinnt mit der Vergrößerung der Fensterfläche schon deutlich an Lebensqualität hinzu. Dachflächenfenster gibt es von den meisten Herstellern mindestens bis zu einer Größe von 1,30 auf 1,60 Meter – oft sind auch noch größere Größen machbar“, erklärt Dr. Claus-Peter Fritz, Geschäftsführer von TLS-Dachfenster. Außerdem lassen sich mehrere Dachfenster miteinander kombinieren. So können zum Beispiel zwei oder drei Fenster nebeneinander eingebaut werden. Auch übereinander lassen sich mehrere Fenster realisieren, so dass vom Kniestock bis zum Dachfirst eine Fensterfläche entsteht. Dann spricht man vom so genannten Lichtband. Eine Kassette hingegen entsteht, wenn man mehrere Dachfenster sowohl neben- als auch übereinander einbaut.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hierbei fast grenzenlos. Da es aber einige Besonderheiten wie Statik, Genehmigungsverfahren, den luft- und wasserdichten Einbau oder auch Fördermöglichkeiten zu beachten gilt, sind Eigentümer oder Planer gut beraten, sich einen Spezialisten zur Unterstützung hinzuzuziehen. Besonders viel Platz unterm Dach erhält man, wenn das Dachfenster – oder gleich mehrere – mit einem Rahmen etwas aus der Dachfläche herausgehoben wird. Mit dem sogenannten „Aufkeilrahmen“ wird der Einbauwinkel des Fensters steiler, der Raum unterm Fenster gewinnt an Höhe. „Gerade wer den bürokratischen Aufwand scheut, eine Gaube beim Bauamt genehmigen zu lassen, kann damit seinen Traum vom geräumigen Dachgeschoss verwirklichen“, erklärt Dr. Fritz. Der Aufkeilrahmen sei im Gegensatz zur Gaube in Deutschland grundsätzlich nicht genehmigungspflichtig und sei zudem die günstigere Variante. Die Bedienung der Dachfenster sollte je nach Einsatzort bestimmt werden. Die einfachste Variante – die Bedienung von Hand – ist nicht überall möglich oder sinnvoll. Für fast alle Dachfenster gibt es eine elektrische oder per Funk bedienbare Version. Wer es etwas extravaganter mag, kann durch Dachfenster sogar kleine Balkone oder ganze Dachterrassen erschaffen.

Quelle: TLS-Dachfenster / Delia Roscher

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Dämmung & Fenster
news-7362 Wed, 17 Mar 2021 14:01:38 +0100 Die Zukunft der Fernwärmetechnologie https://www.enbausa.de/heizung/aktuelles/artikel/die-zukunft-der-fernwaermetechnologie-7362.html Digitalisierte Niedrigtemperaturnetze ermöglichen eine bedarfsoptimierte Versorgung bei sinkendem Primärenergieverbrauch. Die notwendigen Sanierungen auf Verbraucherseite sollten über motivierende Abrechnungstarife erreicht werden. Schon heute ist unumstritten, dass die Energieffizienz von Fernwärmenetzen umso mehr steigt, je weiter die Netztemperatur reduziert werden kann. Um den Primärverbrauch sowie transportbedingte Wärmeverlustig deutlich zu verringern, müsse die Vorlauftemperaturen auf durchschnittlich 55°C gesenkt werden. So sieht es zumindest Danfoss, einer der Weltmarktführer im Bereich der Wärmetechnik. „Wir sehen hier sehr großes Potenzial“, unterstreicht Anton Koller, Danfoss Divisional President District Energy. Bei reduzierten Vorlauftemperaturen könnten zusätzliche Wärmequellen wie Erd- oder Abwärme wirksam integriert werden. Verbraucher hätten von einer Temperaturabsenkung keine Nachteile zu befürchten: Die verbesserte Wärmedämmung zahlreicher Gebäude, erreicht durch moderne Isolierungen und mehrfachverglaste Fenster, mache es heute in aller Regel möglich, Wohn- und Zweckbauten auch mit niedrigen Temperaturen effektiv zu beheizen.

Eine Digitalisierung des Netzbetriebs ermögliche es, auch Bestandsnetze schnell und mit moderatem Investitionsaufwand in Niedrigtemperaturnetze zu verwandeln. Digitale Tools hülfen, den aktuellen Wärmebedarf von Gebäuden exakt festzustellen und die Vorlauftemperatur entsprechend anzupassen. Anhand von SCADA-Echtzeitdaten, Wetterprognosen und historischen Daten ließe sich eine Lastabschätzung errechnen. Dies kompensiere die Reaktionsträgheit von Fernwärmenetzen und stelle eine bedarfsgerechte Wärmeversorgung sicher, priorisiere Energieträger und maximiere die Nutzung erneuerbarer Energien. „Die Digitalisierung bedeutet für die Fernwärme einen Quantensprung“, erklärt Anton Koller. „Sie verwandelt Fernwärmenetze in Smart Networks, und das bringt enorme Kostenvorteile. Am Ende stehen Primärenergieeinsparungen von 25 bis 30 Prozent – und diese Zahl stammt nicht von Danfoss, sondern von den Netzbetreibern. Die Anfangsinvestitionen amortisieren sich so meist innerhalb von zwei bis drei Jahren“.

Ein voll funktionsfähiges Niedrigtemperaturnetz setze jedoch eine effizienzoptimierte Heizanlage auf Verbraucherseite voraus. Dies mache in vielen Fällen eine Sanierung notwendig, zu der ein Versorger den Verbraucher nicht verpflichten kann. Danfoss schlägt daher einen motivierenden Abrechnungstarif nach dänischem Vorbild vor: Wird eine vorgesehene Rücklauftemperatur unterschritten, wird bei diesem Abrechnungsmodell ein Bonus ausgeschüttet. Bei Überschreitung werden im Gegenzug Tarifzuschläge erhoben. „Solche Belohnungssysteme haben in der Praxis tatsächlich zu einem Erfolg geführt, weil sich das Verbraucherverhalten verändert hat“, betont Koller die Vorteile des Modells.

Ein Live-Interview mit Anton Koller zum Thema digitalisierte Niedrigtemperaturnetze finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=sLQOrcO9Lpg

Quelle: Danfoss / Delia Roscher

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Heizung & Warmwasser
news-7361 Wed, 17 Mar 2021 11:59:06 +0100 Raumlüftung optimal planen https://www.enbausa.de/lueftung/aktuelles/artikel/raumlueftung-optimal-planen-7361.html Aufgrund von energetisch immer dichteren Gebäuden und unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten ist die klassische Fensterlüftung nicht immer ausreichend. Gesunde Raumluft lässt sich planen. Feuchte Raumluft muss durch Lüften abtransportiert werden, um Schimmelbildung vorzubeugen. GEALAN bietet digitale Lösungen an, um die Raumlüftung zu planen. Mit dem Lüftungsbedarfrechner erkennt der Nutzer, ob ein zusätzlicher Luftaustausch notwendig ist. Mit dem „Lüftungskonzept“ wird geklärt, welche Lüftung in welchen Raum kommt und welches Lüftungssystem in welches Fenster eingesetzt wird. Den Lüftungsbedarfrechner finden Sie unter https://bit.ly/3qCh0fS.

Mit der GEALAN-Planersoftware 2.0 können FensterherstellerInnen und ArchitektInnen gewünschte Fensterprofil auswählen. So können unterschiedlichste Fensterformen mit den gewünschten Profilsystemen erstellt werden. Gleichzeitig können Zusatzprofile, sowie Fensterbankanschlüsse oder Blendrahmenverbreiterungen zugefügt werden. Die Software überprüft die Konstruktion auf Ihre Machbarkeit in Bezug auf U-Werte, Statik und Maximalgrößen.

Für das aktive Lüftungssystem GEALAN-CAIRE® smart sind die Planerdaten auch auf der Plattform BIMobject verfügbar. Dort kann die gewünschte GEALAN-Lösung ausgewählt und heruntergeladen werden. Das System erzeugt mit Ventilatoren einen dauerhaften Luftstrom, um schlechte Luft nach draußen und frische Luft nach innen zu transportieren. Sobald die von Sensoren gemessenen Wohnklima-Werte (Temperatur und Feuchte) vom Ideal abweichen, wird der Luftstrom angepasst. Das System arbeitet energieffizient mit einer rekuperativen Wärmerückgewinnung.

Weitere Infos zur GEALAN-Planersoftware 2.0 finden Sie unter http://bit.ly/2N7g1a5.

Quelle: GEALAN / Delia Roscher

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Lüftung & Klima
news-7360 Wed, 17 Mar 2021 10:16:44 +0100 Selbst „kleiner Solarstrom“ rechnet sich https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/selbst-kleiner-solarstrom-rechnet-sich-7360.html Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet im Rahmen der Aktion „Solarstrom zuhause“ Informationen und Beratung über die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom. Mithilfe von zwei Erfassungsbögen der persönlichen Situation ermitteln EnergieberaterInnen der Verbraucherzentrale, welche Erträge mit einer PV-Anlage auf dem Dach zu erzielen und welche Einsparungen möglich sind. Bei Miet- oder Eigentumswohnungen ist der „kleine Solarstrom“ vom Balkon eine interessante Option. Bedacht wird dabei auch, ob eine Kombination mit Wärmepumpenheizung, Batteriespeicher oder privater Ladestation für Elektrofahrzeuge sinnvoll ist.

Das Ergebnis wird schriftlich mitgeteilt. Detailfragen können anschließend in einer telefonischen Beratung geklärt werden. Terminvereinbarung ist unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/onlinetermine-rlp oder telefonisch unter 0800 60 75 600 möglich.

Die Erfassungsbögen finden Sie unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/solarstrom-zuhause.

Quelle: Verbraucherberatung Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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Solarenergie