Solar Tower bringt Photovoltaik in den Garten

Sonnenenergie wird sichtbar

Freistehende Photovoltaik bietet der Solar Tower. © HKW Solar Energiesysteme

Bei ungünstigen Bedingungen für Photovoltaik auf Dachflächen – beispielsweise bei einer Verschattung durch Bäume, Kamine oder Nachbarhäuser – braucht es eine Alternative, um Sonnenenergie zu nutzen. Abhilfe will der "Solar-Tower" schaffen.

Entwickelt wurde der Solar-Tower von HKW-Solar-Energiesysteme aus Höxter. "Es gibt aktuell noch keine vergleichbare Lösung auf dem Markt", erklärt Vertriebsleiter Arndt Peters. Der Solar-Tower passe in jeden Garten und biete auf kleiner Fläche genügend Raum, um Solarenergie zu gewinnen und einzuspeisen."Wir haben das NQR256A PV-Modul von Sharp aufgrund der kompakten Größe und hohen Leistung auf kleiner Fläche ausgewählt. Damit erzielen wir über alle vier Seiten des Towers gute Erträge für den Kunden", sagt Peters.

Das NQ-R256A ist ein monokristallines PV-Modul mit einer Effizienz von 19,8 Prozent. In der kompakten Größe von 1318 x 980 x 46 Millimeter bietet die Back-Contact-Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Solarzellen mehr Power bei geringerer Fläche. Denn bei herkömmlichen Solarzellen befinden sich die elektrischen Kontakte auf der Vorderseite, sodass es dort zu einer Abschattung durch die Metallbahnen kommt und ein Teil des Sonnenlichts ungenutzt bleibt. Bei der Back-Contact-Technologie von Sharp werden sie auf die Rückseite verlegt, was die Reflexionsverluste maßgeblich reduziert.

Bis zu fünf Kilowatt Leistung liefert der größte der drei verschiedenen Solar-Tower. Bei einem acht Meter hohen Mast erbringen 20 NQR256A-Module von Sharp eine Leistung von je 250 Watt, insgesamt also fünf Kilowatt. Der Solar-Tower ist optional bei gleicher Höhe mit 16 Modulen oder mit einer Höhe von sechs Metern und zwölf Modulen erhältlich.

Aufgrund der vertikalen Ausrichtung sinkt die Belastung der Solarzellen durch Schmutz, Staub oder Schnee. Zudem lassen sich die Module anwinkeln und damit besser zur Sonne ausrichten. Höhere Erträge können durch eine bessere Wärmeabfuhr (Belüftung) gewonnen werden. Der Tower ist mit anderen Stromerzeugern kombinier- und erweiterbar.

Auch bestehende Photovoltaikanlagen auf dem Dach lassen sich durch den Tower ergänzen. "Der Solar-Tower ist nicht als Konkurrenz zu einer Dachinstallation zu verstehen, sondern vielmehr ergänzend oder auch als Lösung für alle Fälle, in denen eine Dachinstallation beispielsweise nicht möglich ist", erklärt Arndt Peters.

Mehr als nur Stromerzeugung

Bei freistehenden Einrichtungen – von Wetter-, Fernmelde- oder E-Bike-Ladestationen bis zu abseits gelegenen Almhütten – lässt sich mit dem Tower ebenfalls Strom erzeugen. "Solarinstallateure profitieren mit dem Solar-Tower vor ihrem Geschäft von einer Direktwerbe- und Veranschaulichungsmöglichkeit für Kunden", wirbt HKW. Und Firmen könnten ihre umweltfreundliche Unternehmensausrichtung sichtbar machen. Denn Solarzellen auf dem Dach, seien für Besucher von Installationsbetrieben und Unternehmen nicht offensichtlich. Der Solar-Tower vor dem Haus zeige jedoch klar und deutlich: Hier wird Sonne mit Photovoltaik getankt. Quelle: HKW Solar Energiesysteme / sue

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