Heizung und Warmwasser
Quelle: Pia Grund-Ludwig

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Solarenergie

Was man vor der Anschaffung beachten sollte

© Hausfrage

Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat sich eine Solaranlage anzuschaffen, der weiß, dass es im Vorhinein einige Dinge zu beachten gibt. Denn neben den einmaligen Anschaffungskosten für die Anlage gibt es noch jährlich anfallende Betriebskosten, wie zum Beispiel die der Wartung und Reinigung.

Generell kann man sagen, dass der Preis für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage je nach Größe der Anlage variiert. Der Preis beinhaltet zum Beispiel die Kosten für den Wechselrichter, die Verkabelung und das Montagesystem. Auch die Installationskosten, welche sich auf 200 Euro pro Kilowatt peak belaufen, sollten vor der Anschaffung berücksichtigt werden. Den größten Kostenanteil verursachen die Solarmodule. Hierfür zahlt man zwischen 0,45 Euro und 0,90 Euro pro Watt-Peak. Als Faustregel gelte nach Angaben der Profis von Hausfrage pro Kilowatt peak muss man circa 1.500 Euro bezahlen. Unter Kilowatt peak versteht man die Spitzenleistung der Photovoltaikanlage.

Nicht im Preis mit inbegriffen ist ein Solarspeicher in Form eines Akkus oder einer Batterie. Die Kosten für den Stromspeicher belaufen sich zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Auch wenn die Summe der Kosten auf den ersten Blick sehr hoch erscheint, so sollte man doch im Hinterkopf behalten, dass sich die Anschaffungskosten bereits nach neun bis 15 Jahren amortisiert haben werden. Zudem beträgt die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage heutzutage bis zu 40 Jahre.

Im Durchschnitt kann man für die Betriebskosten circa 1–1,5 Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr als Richtwert nehmen. Diese setzen sich aus den Kosten für die Wartung, den Wechselrichter, Stromverbrauch und die Reinigung zusammen. Auch für eine eventuell abgeschlossene Haftpflichtversicherung oder Photovoltaikversicherung werden jährlich Beiträge fällig. Des Weiteren sollte man berücksichtigen, dass der Wechselrichter ca. alle zehn Jahre ausgetauscht werden muss. Der Gesamtpreis beträgt hierfür etwa zehn Prozent der Investitionssumme. Generell ist es durchaus interessant zu wissen, dass Wartungs- und Reparaturkosten, sowie die Beiträge für Photovoltaik- und Haftpflichtversicherung steuerlich absetzbar sind.

Verschiedenen Solaranlagentypen

Wurde die Entscheidung getroffen, sich eine Solaranlage zuzulegen, muss noch geklärt werden, welche Anlagengröße für den individuellen Strombedarf am sinnvollsten ist. Auf dem Dach eines Einfamilienhauses eignet sich zum Beispiel eine Anlage mit einer Leistung von etwa drei bis fünf Kilowatt peak. Auch ein zusätzlicher Stromspeicher wäre zu empfehlen, wenn sich die Bewohner des Hauses vorwiegend abends in den eigenen vier Wänden aufhalten.

Für Eigentümer eines Mehrfamilienhauses eignet sich ebenfalls eine Komplettanlage inklusive Stromspeicher. Die zu empfehlende Leistung beträgt hier 15 bis 30 Kilowatt peak. Damit wird eine Energieversorgung zukunftsfähig.

Quelle: Hausfrage / wh

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