Gutes Konzept hilft bei der Realisierung von Effizienz

Energieeffiziente Bauten sind nicht immer sparsam

Gute Smart-Home-Systeme können Effizienz erhöhen. © Devolo

Energieeffizientes Bauen spart nicht immer Geld, so eine aktuelle Studie im Auftrag des Bauherren-Schutzbunds (BSB). Ein ganzheitliches Konzept, Abstimmung auf den individuellen Bedarf und gute Smart Homes können helfen.

Im Rahmen seines Bautechnischen Forums "Energieeffizient bauen - bezahlbar und zukunftsfähig" hat der Bauherren-Schutzbund die Wirtschaftlichkeit baulicher Energieeinsparmaßnahmen auf den Prüfstand gestellt. Eine Untersuchung des Fraunhofer Informationszentrums Raum und Bau zeigt: Beim energieeffizienten Bauen lassen sich keine Pauschalaussagen treffen, ob sich die getroffenen Maßnahmen für Verbraucher rentieren oder nicht.

Drei Ansätze helfen, wirklich Geld zu sparen. Der erste Tipp ist, nach einem ganzheitlichen Konzept zu bauen. Entscheidend ist, dass alle Einzelmaßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Wer immer nur mehr dämmt und nicht gleichzeitig die Heizanlage darauf abstimmt, wird am Ende kein Geld sparen. Helfen kann hier ein Experte, der alle Vorhaben zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenfasst und die Immobilie als Gesamtsystem behandelt. Im Anschluss können die Bauherren entscheiden, ob sie komplett oder in Einzelmaßnahmen modernisieren.

Der zweite Rat ist, ein individuelles Konzept zu erstellen. "Baumaßnahmen, die die Energiebilanz nachhaltig verbessern sollen, kommen nicht von der Stange, sondern müssen immer auf das eigene Haus und die individuelle Situation abgestimmt werden", so der BSB. Um entsprechend der individuellen Bedürfnisse und finanziellen Leistungsfähigkeit eine optimale technische Lösung von Gebäudehülle und Anlagentechnik als Gesamtkonzept zu bekommen, müssten die Anbieter echte Wahlmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Systemen ermöglichen.

Auch der sinnvolle Einsatz von Smart-Home-Lösungen könne helfen, Einspareffekte zu erzielen. Installateur und Anwender müssten sich mit den Systemen auseinandersetzen und die umfangreichen Einstellungen auf den Bedarf abstimmen. Insbesondere bei sensiblen Techniken wie Heiz- und Lüftungssystemen müsse zum Beispiel bei der Wartung strengstens darauf geachtet werden, dass ein fein abgestimmtes System nicht ahnungslos wieder in den Standardbetrieb genommen werde, warnt der Verband. Quelle: BSB / pgl

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