Broschüre

„Sommertauglichkeit im Wohnbau“: Wissenschaftliche Fakten zur Sonnenschutztechnik

Wissenschaftliche Fakten zur Sonnenschutztechnik finden sich in der neuen Broschüre „Sommertauglichkeit im Wohnbau“. Foto: IVRSA

In Kooperation der drei Sonnenschutzverbänden IVRSA (Deutschland), BVST (Österreich) und VSR (Schweiz) entstand unter der Federführung des Experten Ing. Johann Gerstmann das neue Nachschlagwerk „Sommertauglichkeit im Wohnbau“.

Die Planung von transparenten Bauteilen wird durch den Klimawandel immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Dabei werden die Potenziale der Sonnenschutztechnik hinsichtlich Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, visuellen und thermischen Komfort sowie gesundes und leistungsförderndes Raumklima noch nicht vollständig ausgeschöpft. Denn Außen- und Innenbeschattungen, die sich an die klimatischen Gegebenheiten und individuellen Bedürfnissen anpassen lassen, können auf smarte Art und Weise den Energie- und Lichteintrag bedarfsgerecht regeln.

In der Broschüre „Sommertauglichkeit im Wohnbau“ steht der Mensch im Mittelpunkt: „Niemand baut ein Haus oder saniert seine Wohnung primär aufgrund der Energie- oder Umweltpolitik, vielmehr sind der Innenraumkomfort und das Wohlbefinden mit all seinen Aspekten ausschlaggebend!“, sagt Johann Gerstmann, der auch Sprecher des österreichischen Bundesverbandes Sonnenschutztechnik ist. Gute Luft, gutes Licht und eine angenehme Raumtemperatur sind die wesentlichen Komfortfaktoren. Und mindestens zwei davon stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sonnenschutztechnik. Die planerische Aufgabe von Solar- und Lichtmanagement transparenter Bauteile wird im ersten Teil der Broschüre diskutiert. Im zweiten Teil wird aus aktuellen nationalen und internationalen Studien renommierter Institute und Universitäten zitiert. Gerstmann sieht die Broschüre „als faktenbasierte Wissensplattform für alle interessierten Experten, Planer und Berater sowie für die gesamte Branche“.

„Während Gebäude immer weniger Energie fürs Heizen benötigen, steigt das Risiko der sommerlichen Überwärmung. Das gilt vor allem für den Bestandswohnbau im städtischen Bereich, der noch für ein kühleres Klima ausgelegt und kaum mit wirksamem Sonnenschutz ausgerüstet ist. Um dies in den Griff zu bekommen, gilt es – wie bei der Reduktion der Heizwärme – zuerst alle passiven Maßnahmen auszuschöpfen, bevor Klimageräte installiert werden“, ergänzt Wilhelm Hachtel, Vorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Variabler und vor der Verglasung angebrachter Sonnenschutz ist die effektivste grüne Technologie, hinsichtlich der Prävention gegen Überwärmung. Sie kann den Energieeintrag im Gebäude um bis zu 95 Prozent reduzieren – und das bei einer beeindruckend positiven CO2-Bilanz. Wirksamer Sonnenschutz kann damit den steigenden Energiebedarf für Gebäudekühlung in Grenzen halten und verhindert zudem das Aufheizen des Außenraums durch die Abwärme dieser Geräte, was vor allem im städtischen Bereich zum Tragen kommt.

Die Broschüre wird von den Verbänden auf ihren Webseiten zum Download angeboten. Liegen neue Erkenntnisse und Fakten vor, wird sie aktualisiert. Den Download finden Sie unter: www.ivrsa.de

Quelle: IVRSA / Delia Roscher

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