"Fillrock"-Dämmstoffe jetzt auch in WLG 035 erhältlich

Rockwool verbessert Dämmwirkung ihrer Steinwolle-Granulate

Rockwool-Filrock wird zwischen zwei Mauerschalen eingeblasen. © Rockwool

Hausbesitzer, deren Haus zweischalig gemauerte Außenwände aufweist, können den Hohlraum dazwischen mit einem geeigneten Dämmstoff ausblasen und ihr Haus so nachträglich dämmen lassen. Eine Möglichkeit ist Steinwolle-Granulat. Die Deutsche Rockwool bietet ihre Steinwolle-Granulate "Fillrock KD Plus" für zweischaliges Mauerwerk und "Fillrock RG Plus" für geschlossene Decken- und Holzständerkonstruktionen jetzt auch in der WLG 035 an.

Auch in Gebäudetrennfugen, in Dach- und Wandkonstruktionen des Holzbaus, in Gewölben und Kuppeln sorgen zertifizierte Fachbetriebe mit dem Steinwolle-Granulat „Fillrock“ für diffusionsoffenen, nichtbrennbaren Wärmeschutz. Bisher betrug die Wärmeleitfähigkeit λ der Fillrock-Dämmstoffe 0,040 W/(m∙K). Eine Einblasdämmung mit Granulaten in der Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,035 W/(m∙K) entspricht Rockwool zufolge in den meisten Fällen den Anforderungen der KfW Kreditanstalt für den Wiederaufbau und kann entsprechend mit zinsgünstigen Darlehen ausgeführt werden. Bei den meisten Einfamilienhäusern, die mittels Einblasdämmung energetisch ertüchtigt werden, dauere es nicht länger als einen Tag, bis alle Außenwände gedämmt sind – und das ohne viel Lärm und Staub, so der Hersteller. Ein Gerüst müsse in der Regel nicht aufgestellt werden. Das spare Geld, Zeit und schone die Nerven der Hausbesitzer.

Das Rockwool-Einblasdämmsystem "Fillrock" vereint die bauphysikalischen Vorteile der Steinwolle mit einer ausgereiften Maschinentechnik. Eine eingeblasene Dämmschicht aus ihren Steinwolle-Granulaten ist der Deutschen Rockwool zufolge ebenso wie eine Dämmung mit Steinwolleplatten setzungssicher und formbeständig im Brandfall, schallabsorbierend, wasserabweisend und diffusionsoffen.

Speziell von Rockwool geschulte und zertifizierte Fachfirmen führen die Dämmung durch. Zunächst kontrollieren sie den Hohlraum mittels Endoskop, um den Zustand der Luftschicht und der Wand zu beurteilen. Je nach Beschaffenheit der Außenwand werden entweder im Kleinlochverfahren Einblaslöcher in Fugen der Fassadenbekleidung gebohrt oder im Großlochverfahren einzelne Steine aus dem Sichtmauerwerk entfernt. Durch die so geschaffenen Öffnungen wird der Dämmstoff über flexible Schläuche in den Hohlraum geblasen. Nach dem Einblasvorgang werden die Löcher wieder verfugt oder entnommene Steine eingesetzt. Eine schnelle und saubere Sache. Quelle: Deutsche Rockwool / sth

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Kommentare (1)

  1. Arnold Drewer
    at 20.08.2019
    ein sehr gutes Verfahren! Leider fördert die KfW dergleichen Projekte erst ab einer Kostenuntergrenze von 3.000 € pro BV. Ansonsten "lohne sich die Arbeit nicht", so ein Mitarbeiter des BMWi.

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