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Homematic, Qivicon, Google und Co. zeigen neue Konzepte

IFA setzt verstärkt auf Smart-Home-Produkte

10.09.2015, 13:30

Eingang der IFA
Auf der IFA war zu sehen, was Smart-Homes schon können. © P. Grund-Ludwig

Smart Home war 2015 erneut das prägende Thema der IFA in Berlin. Die Interoperabilität, der Anschluss von Geräten unterschiedlicher Hersteller an eine Plattform, ist immer noch eine Herausforderung, doch es geht voran.

Immer noch ist die Landschaft der Standards und Konzepte für die Nutzer unübersichtlich. Die umfangreichste und etablierteste Produktpalette hat wohl eQ-3 mit der Homematic-Plattform erreicht. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bislang fünf Millionen Produkte ausgeliefert.

Die Nachfrage zieht bei eQ-3 deutlich an. In den letzten beiden Jahren sei der Absatz in der Stückzahl jeweils um über 75 Prozent gewachsen, ein ähnliches Wachstum erwarte man auch für 2015, so das Unternehmen. Spannend ist auch, dass die Mehrzahl der Kunden mit nur wenigen Geräten startet und im Laufe der Zeit durch Nachkauf schon nach drei Jahren mehr als 25 Geräte einsetzt. Insgesamt schätzt eQ-3 das Potential für Smart Home auf deutlich über 50 Geräte pro Haushalt.

Außerdem stünden zusätzliche Funktionen wie Benutzerverwaltung und Push-Nachrichtendienst bereit. Ferner hat das Unternehmen angekündigt, die Steuerzentrale Home Control für Dritte zu öffnen. Dritthersteller können dann Anwendungen erstellen, ohne sich dazu mit dem Funkprotokoll des Herstellers auseinanderzusetzen. Ihre Geräte sollen dann ohne Aufwand angeschlossen werden können. Orbylon hat auf der IFA eine App vorgestellt und verspricht, dass sich damit Homematic-Systeme komfortabler steuern lassen.

Auch die Telekom-Plattform Qivicon will erste Schnittstellen noch 2015 offenlegen. Zur IFA wurden außerdem mit unter anderem Assa Abloy für Alarmanlagen sowie Logitech für Kameras weitere Partner vorgestellt. Qivicon vernetzt über den Anschluss an den eigenen Home-Server Geräte von Partnerunternehmen.

Vermittlungsplattform entsteht

Die EEBus-Initiative entwickelt eine Vermittlungsplattform, an die andere Unternehmen Geräte anschließen können. Der EEBus-Standard soll die Sprachverwirrung bei Smart-Home-Lösungen beseitigen. Diehl Controls hat dazu auf der IFA eine Gateway-Lösung gezeigt, die die Kommunikation der Geräte untereinander steuert. Diehl vertreibt das Gateway nicht selbst, sondern gibt es an Hersteller von Haushaltsgeräten, die es an eigenes Design und Technik anpassen können. Gezeigt wurde es auf der IFA unter anderem mit einer Waschmaschine von Miele oder einer Spülmaschine von BSH.

Auch Systeme von SMA, die Solaranlagen steuern, lassen sich per EEBus ansprechen und so in ein gemeinsames Energiemanagement einbinden. Eine Kooperation mit dem Open Interconnect Consortium, zu dem unter anderem Acer, Cisco, Dell und Intel gehören, erleichtert den Zugang zur IT-Welt.

Digitalstrom verwendet intelligente Lüsterklemmen, um Geräte zu verbinden. Dazu muss im Schaltkasten des Hauses eine Steuereinheit installiert werden. Dann lassen sich viele Geräte, die ans Stromnetz angeschlossen sind, mit den Lüsterklemmen versehen. Die haben einen Chip, der die Steuerung übernimmt.

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