Mietwohnungsbau & Quartier
Architekten, Berater und Handwerker können hier ihre Beispielprojekte einstellen. Bevorzugt aufgenommen werden Objekte mit guten energetischen Kennwerten. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an redaktion[AT]enbausa.de.
Terminal wird zum Energiesparobjekt
In Köln Butzweilerhof, einem 45 Hektar großen Gelände im linksrheinischen Kölner Norden, ist in den letzten Jahren ein ambitioniertes Wohnquartier entstanden. Im Zentrum: Das aufwändig restaurierte Flughafengebäude, das in den 20er Jahren im Bauhausstil errichtet wurde. "Wohnen am Butzweilerhof" ist inzwischen ein Markenzeichen für eine nachhaltige Architektur, bei der unter anderem neueste Belüftungstechnologien zu Wohnkomfort und Energieersparnis beitragen.
Düsseldorf hat eine große Solarsiedlung
Im Rahmen des Projektes "Solarsiedlungen in NRW" wurde im Jahre 2006 in Düsseldorf das bisher größte Neubauprojekt in Deutschland dieser Art und zugleich eine der größten Solarsiedlungen europaweit realisiert. Auf einer Fläche von über 9.000 m² befinden sich 101 Wohneinheiten zwischen 60 und 130 m². Die Solarsiedlung am Medienhafen zeichnet sich dabei im Vergleich zu anderen europäischen Großprojekten durch ihren komplexen energetischen Planungsansatz aus.
In Österreich sind auch Mietwohnungen Passivhäuser
In Österreich ist seit knapp zwei Jahren die Passivhausbauweise für den gemeinnützigen Wohnungsbau, also für Mietwohnungen, vorgeschrieben. Die Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft hat damit in dem am Bodensee gelegenen Städtchen Lustenau Erfahrungen gesammelt. Insgesamt besteht das Projekt aus drei Bauabschnitten mit jeweils 16 Wohnungen. Die ersten Objekte sind noch in Niedrienergiebauweise errichtet worden, die letzten sind Passivhäuser.
Pflegeheim hat Endenergieverbrauch reduziert
Im Rahmen des Wettbewerbs "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" der Deutschen Energieagentur wurden auch Wohnanlagen ausgezeichnet. Eines der ausgezeichneten Objekte ist der Spitalhof in Konstanz. Mitten in einem alten Wohngebiet liegt das Klinikum mit etlichen Nebengebäuden, darunter die ehemalige Pflegeeinrichtung "Feierabendheim", das durch eine vorbildliche Sanierung vom Abriss verschont blieb.
Preisgekrönte Sanierung im Märkischen Viertel
Die Berliner Gesobau hat für die Sanierung ihrer Bestände im Märkischen Viertel einen Preis bekommen. 15.000 Wohnungen hat die Gesellschaft in ihrem Bestand, mit zum großen Teil hohen Betriebskosten aufgrund der alten Bausubtanz. Im September 2008 fiel der Startschuss für eine Generalüberholung im Märkischen Viertel.
Komplettsanierung der Gebäudehülle
Sozialer Wohnungsbau wird ökologisch saniert
Die Wohnungen der Wohnungsbaugenossenschaft Stadt Cottbus haben unter Einhaltung der Wohnungsgrößen des sozialen Wohnungsbaus nutzungsneutrale, gleich große Räume. Jeweils zwei Räume sind durch Schiebetüren zusammenschaltbar. Der Aufbau des Gebäudes ermöglicht ein komplexes ökologisches Bauprinzip bei geringen Kosten. Das Gebäude ist als "Mehrzonenhaus" geplant und energiebewußt angelegt.
Mietwohnungsbau wurde energetisch saniert
Im Tübinger Süden sind in der Primus-Truber-Straße und der Roßbergstraße drei Objekte aus dem Mietwohnungsbau energetisch auf den neuesten Stand gebracht worden. Dazu wurde die gesamte Gebäudehülle saniert. Geheizt wird seit der Sanierung mit einem Gasbrennwertkessel. Installiert wurde außerdem eine Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung.












