Passivhäuser
Architekten, Berater und Handwerker können hier ihre Beispielprojekte einstellen. Bevorzugt aufgenommen werden Objekte mit guten energetischen Kennwerten. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an redaktion[AT]enbausa.de.
Lehmbauweise ermöglicht Passivhaus-Standard
Für ihren Entwurf "Ein Haus heute" eines Passivhauses aus Lehm haben die Studenten der Leibniz-Universität Hannover Frank Lindner und Elias Fuchs den Förderpreis der Lavesstiftung gewonnen. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass ihr Einfamilienhaus in Lehmbauweise den Passivhausstandard erreicht, ohne dabei die gängigen Klischees des Ökohauses zu bedienen.
Passivhaus im Kleinformat
Für ein Hochleistungsdämmsystem entschied sich das Architekturbüro Rongen Architekten, als es einen Altbau mit nur 74 Quadratmetern Wohnfläche in Wassenberg zu einem Passivhaus umbauen ließ. Das Projekt stellte nicht nur von seiner Größe, sondern auch von seiner Lage her besondere Anforderungen an die Planer: Das Haus ist zum Teil in die historische Stadtmauer der Stadt Wassenberg eingebunden. Der rückwärtige Gebäudegiebel und ein Teil der nördlichen Außenwand mussten deshalb erhalten bleiben, wodurch sich zwangsläufig erhebliche Wärmebrückenprobleme ergaben.
Kindergarten in Passivhausbauweise
Ansteigende Kinderzahlen und andere Anforderungen an die Betreuungszeiten veranlassten die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen den Kindergarten "Max und Moritz" zu erweitern. Im Zuge dessen wurde ein renovierungsbedürftiger Kindergarten geschlossen und in den Neubau integriert. Seitens der Gemeinde wurde ein wirtschaftlicher Erweiterungsbau gefordert. Neben den Erstellungskosten spielt bei einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrachtungsweise auch der Unterhalt des Gebäudes eine Rolle.
In Österreich sind auch Mietwohnungen Passivhäuser
In Österreich ist seit knapp zwei Jahren die Passivhausbauweise für den gemeinnützigen Wohnungsbau, also für Mietwohnungen, vorgeschrieben. Die Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft hat damit in dem am Bodensee gelegenen Städtchen Lustenau Erfahrungen gesammelt. Insgesamt besteht das Projekt aus drei Bauabschnitten mit jeweils 16 Wohnungen. Die ersten Objekte sind noch in Niedrienergiebauweise errichtet worden, die letzten sind Passivhäuser.
Passivhaus für den Geschosswohnungsbau
In Zeiten ständig steigender Energiepreise, immer knapper werdenden Ressourcen muss ein Umdenken in der Planung und Realisierung von Gebäuden erfolgen. Von dem gesamten Energiebedarf in Deutschland verbrauchen die privaten Haushalte zirka 30 Prozent, anteilig davon werden 90 Prozent für Heizung und Warmwasser benötigt.
Fassadenverlegung reduziert Wärmebrücken
Das Haus Hild am Grönacker in Nürnberg war ein typisches 60er-Jahre-Haus. Im Zuge der Sanierung wurde der schlichte kubische Baukörper aus dem Jahr 1953 nicht nur erhalten, sondern die klare kubische Form durch eine neue, nicht mehr eingerückte und hochwärmegedämmte Fassade im Erdgeschoss verstärkt. Im Zuge des Dena-Wettbewerbes "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" wurde das Objekt mit einem Preis in der Kategorie Sanierung Ein- und Zweifamilienhäuser ausgezeichnet.
Passiv-Reihenhäuser im Hinterhof
Im Rahmen einer sensiblen Nachverdichtung sind in Konstanz vier urbane Atelierhäuser entstanden, die sich durch Architektur und Energieeffizienz auszeichnen. Dank großzügiger Verglasungen, Oberlichter und Lufträume entfalten die Häuser in einem beschaulichen Innenhof in der Altstadt eine helle Loft-Atmosphäre. Die Arbeiten stellten Planer und Baufirmen vor Herausforderungen: So standen zu Beginn umfangreiche archäologische Grabungen, bei denen wertvolle Fundstücke geborgen wurden. Sämtliche Bauteile und Maschinen mussten durch eine nur 2,10 Meter breite Durchfahrt transportiert werden.
Passivhaus besticht durch Stahlhülle
Beim Wohnhaus in Ulm handelt es sich um ein zertifiziertes Passivhaus mit vorgehängter, hinterlüfteter COR-TEN Stahlfassade. Eine zentrale, große "Lebens-Küche" bildet im Erdgeschoss die Mitte der klaren Raumorganisation. Wohn- und Lesebereich im Westen, Ess- und Gästebereich im Osten schließen daran an. Ein Gebäudevorsprung im Norden nimmt das Entree und ein Gästebad auf. Eine großzügige Wohlfühlzone bildet das räumliche Herzstück des Obergeschosses.
Reihenhäuser in Passivhausbauweise

Das Passivhausprojekt im Tannenhof in Konstanz verbindet eine gute Energieeffizienz mit einer klaren und ansprechenden Architektur und einen überzeugenden Umgang mit den gewählten Materialien. Der modulare Aufbau des Gebäudes und die dadurch erzielte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Bewohner versprechen eine langfristige und nachhaltige Nutzung.
Schwarzwaldhaus wird zum Passivhaus
Im Jahr 2006 sanierte Architekt Thomas Dold das über 180 Jahre alte "Leibgeding" in direkter Nachbarschaft zum Schwarzwald-Bauernhaus seiner Eltern. Das auf einer Grundfläche von 55m2 stehende "Altenteil" bietet heute auf drei Stockwerken eine Wohnfläche von 126m2, zuzüglich Terrasse und Carport.
Denkmalschutz verträgt sich mit Passivhausbauweise
Im Jahr 1999 stand Architekt Martin Endhardt vor einer besonderen Herausforderung. Ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Günzburg aus dem 18. Jahrhundert sollte zu einem Wohnhaus in Passivhausbauweise umgebaut werden. Das Haus ist Teil eines Ensembles von "Armen Leuten"- Häuser entlang der Stadtmauer.
Passivhaus bietet vielen Generationen Platz
In Berlin-Friedrichshain entsteht ein Mehrgenerationenhaus in Passivhausbauweise. Die Fertigstellung ist für 2009 geplant. Auf einer Wohn-/Nutzfläche von zirka 2150 m2 sollen insgesamt 19 Wohneinheiten sowie Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss entstehen. Besonderen Wert legen die Bauherren auf eine gut gedämmte und luftdichte Gebäudehülle, auf solarthermische Wärmegewinnung sowie eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Mischnutzung passt ins Passivhaus

Anfang 1999 beschloss die Firma Suntech, gemeinsam mit der Baugruppe PHB28 ein 650 m2 großes Mehrfamilien- und Gewerbegebäude in Passivhaus-Qualität im Französischen Viertel in Tübingen zu planen und zu bauen. Zu diesem Zeitpunkt war ein solches Projekt einzigartig in Süddeutschland.

















