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Pelletheizung

Das ist wichtig beim Umstieg auf eine Pelletheizung:

Ο Energiekonzept

Sie sollten vor der Umstellung auf eine neue Heizung ein Energiekonzept für Ihr Haus erstellen lassen, das in sich stimmig ist. Manchmal ist auch eine Festlegung der Reihenfolge der Sanierungsschritte möglich.


Ο Eignet sich eine Pelletheizung für Ihr Gebäude?

Bei der Eignung von Gebäuden für Pelletheizungen gibt es keine Einschränkungen. Das Haus sollte lediglich über einen trockenen Raum zur Lagerung der Pellets verfügen. Erkundigen Sie sich außerdem beim Bezirksschornsteinfeger nach den Bestimmungen für Ihr Haus.


Ο Sie können sich zwischen einer Pellet-Zentralheizung und einem Pellet-Ofen entscheiden.
Eine Zentralheizung wird mit einer Förderschnecke aus dem Vorratsraum oder Vorratsbehältern beschickt. Ein solcher Raum muss in der Nähe des Kessels in ausreichender Größe zur Verfügung stehen. Er muss den Anforderungen an Belüftung genügen und sollte mit dem Pumpschlauch für Lieferfahrzeuge erreichbar sein. Ein Silo im Außenbereich ist bei Saugaustragung der Pellets möglich. Für ein gut gedämmtes Einfamilienhaus ist mit einem Jahresbedarf von zirka 4 bis 6 Tonnen Pellets zu rechnen. Pellet-Einzelöfen werden manuell befüllt.


Ο Betrieb einer Pelletheizung als Allein-Heizung oder als Zusatz?

Sie können Pelletheizungen in Kombination mit anderen Wärmeträgern betreiben. Teilweise ist die Kombination von Pellets und Scheitholz möglich. Möglich ist aber auch die Koppelung mit Wärmepumpe oder Solarthermie. Das muss bei der Dimensionierung beachtet werden.


Ο Qualität und Kosten
Es entstehen Kosten für die Öfen oder Kessel. Zusätzliche Kosten können für den Bau/ Ausbau des Lagerraums entstehen. Die Preise für den Brennstoff unterliegen leichten saisonalen Schwankungen, sind aber relativ konstant. Dazu kommen die Kosten für die Wartung.


Ο Energieeinsparverordnung

Entspricht die Installation der geltenden Energieeinsparverordnung? Dazu sollte Ihnen der Handwerker eine Unternehmererklärung ausstellen.


Ο Finanzierung
Welche Förderprogramme (KfW, Bafa, Energieversorger, Land, Kommunen) stehen zur Verfügung? Informieren Sie sich zeitnah und beachten Sie die Fristen. Manche Mittel stehen nur bei einem Antrag vor Beginn der Sanierung zur Verfügung, andere erst nach Abschluss der Installation. Ist der Abschluss der Installation entscheidend, sollten Sie darauf achten, ob es Fristen gibt, zu denen sich Förderbedingungen ändern und Aufträge rechtzeitig vorher erteilen.


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Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein/EnBauSa.de

 

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