RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Heizung » Aktuelles » Artikel » Kunden akzeptieren Messung der Energieverbräuche

Umfrage: Klimaschutzinteresse der Bevölkerung sinkt

Kunden akzeptieren Messung der Energieverbräuche

30.04.2010, 06:00

Viele Verbraucher kontrollieren schon jetzt ihren Energieverbrauch mehrmals im Jahr und sind dazu bereit, intelligente Verbrauchszähler einzusetzen. Das hat eine Umfrage des EnBauSa-Partners CO2online ergeben. 43 Prozent der Umfrage-Teilnehmer geben an, dass sie monatlich oder sogar täglich ihren Energieverbrauch kontrollieren.

Auch die Akzeptanz von digitalen Zählern zur Verbrauchsmessung, sogenannten Smart Metern, ist weit verbreitet. Drei Viertel der Befragten sind bereit, die intelligenten Zähler, die mit Beginn des Jahres 2010 in Neubauten zur Pflicht wurden, zu installieren. Vorbehalte wegen der Gefahr von Datenmissbrauch spielen für die Befragten nur eine untergeordnete Rolle. "Das ist bemerkenswert",  meint der Projektleiter des Klima-Barometers Malte Friedrich vom Institut für soziologische Meinungsforschung. Der Datenschutz gelte bislang als eines der zentralen Probleme von intelligenten Zählern. "Für die Verbraucher selbst steht der Datenschutz der Nutzung von Smart Metern offensichtlich nicht entgegen", so Friedrich.

Dem hohen Interesse am persönlichen Energieverbrauch im Haushalt steht ein gesunkenes öffentliches Interesse am Thema Klimaschutz gegenüber. Im ersten Quartal 2010 nahm das Klimaschutzinteresse deutlich gegenüber dem Vorquartal ab, so der Index des aktuellen Klima-Barometers von CO2online. Der Indexwert, der aus vier Indikatoren gebildet wird, ist von 110 auf 68 Punkte gefallen. Vor allem die Medienberichterstattung zum Kopenhagener Klimagipfel hatte im vierten Quartal 2009 zu einem hohen Indexwert geführt. Manfred Treber von Germanwatch sieht zwischen dem enttäuschenden Ausgang des Kopenhagener Klimagipfels und der Kritik am Weltklimarat IPCC wegen falscher Daten einen Zusammenhang: "Das weitgehende Scheitern von Kopenhagen brachte einen Rückschlag. Die Gegner des Klimaschutzes bekamen Aufwind und nutzten einzelne Fehler im letzten Sachstandsbericht des IPCC geschickt aus, um die grundsätzliche wissenschaftliche Aussage über die kommende antropogene Klimaänderung in Frage zu stellen, obwohl sich kein seriöser Wissenschaftler in diese Richtung äußert." pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner

Anzeige