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Schwarmspeicherkonzept erlaubt Bezug von Gratisstrom aus dem Netz

Auch Deutsche Energieversorgung setzt auf Lithium-Batterien

06.06.2015, 08:56

Lithium-Ionen-Speicher
Die Deutsche Energieversorgung ergänzt ihr Portfolio um Lithium-Ionen-Akkus. © Deutsche Energieversorgung

Auch das Leipziger Unternehmen Deutsche Energieversorgung hat auf der Intersolar neue Speicher im Gepäck. Die Wechselstrom (AC)-geführten Stromspeicher mit 5 und 7,5 Kilowattstunden Kapazität werden ab Juli am Markt verfügbar sein. Ab August folgen Modelle mit 10 und 15 Kilowattstunden. Mit dem Einstieg in den Lithium-Speichermarkt positioniert sich das Unternehmen als Komplettanbieter. 

"Preislich sehen wir absolut keine Konkurrenz, auch nicht aus Sachsen oder Kalifornien, da unsere Speicher den Wechselrichter und das Energiemanagement beinhalten. Zudem gibt es mit Econamic Grid kostenlosen Strom aus dem Regelenergiemarkt", sagt Mathias Hammer, Geschäftsführer und Inhaber der Deutsche Energieversorgung GmbH.

Das Tochterunternehmen SENEC.IES der Deutsche Energieversorgung hatte Anfang der Woche die Schwarmspeicherlösung Econamic Grid gestartet, die es ihm erlaubt, Strom kostenlos an Endkunden abzugeben. "Nach zweijähriger Entwicklungsphase hat SENEC.IES damit einen Meilenstein im Energiemarkt erreicht", so Hammer.

Weil die Abnahme überschüssiger Energie der Abregelung von beispielsweise Wind- und Solaranlagen vorbeugt, wird sie finanziell vergütet. Dies ermöglicht es SENEC.IES die Kosten für Econamic Grid zu decken und erlaubt dem Nutzer des Systems, ungefähr 800 kWh Hausstrom und 2.500 kWh Wärmeenergie pro Jahr unentgeltlich zu verbrauchen. Der Endverbraucher sichere sich damit an bis zu 80 Tagen im Jahr, vornehmlich im Herbst und Winter, einen kostenlosen Strom- und Wärmebezug, so der Anbieter. "Vereinfacht dargestellt ist unser neues System ein Zusammenschluss vieler kleiner SENEC-Batteriespeicher zu einem virtuellen Großspeicher", erklärt Hammer.

Für die Teilnahme an Econamic Grid sind derzeit noch einige Hundert Restplätze verfügbar. Es wird jedoch daran gearbeitet, die begrenzte Teilnehmerzahl zu erhöhen. Bisher haben etwa 50 Kunden alle energiewirtschaftlichen Prozesse durchlaufen und sich damit für den Regelbetrieb qualifiziert. Weitere 350 folgen in den nächsten Wochen. "Täglich registrieren wir etwa 10 Neuanmeldungen", so Hammer.

Die Speicher, die die Deutsche Energieversorgung auf der Intersolar präsentiert, enthalten Lithium-Metalloxid-Module eines japanischen Markenherstellers, die 5.000 Zyklen erreichen sollen. Sie erfüllen die Norm DIN EN 62619 und besitzen das Transportzertifikat UN 3480 für Lithium-Ionen-Speicher. Die Speicher lassen sich dem Anbieter zufolge problemlos in bestehende PV-Anlagen integrieren. Lithium-Speicher mit erweiterten Kapazitäten für Gewerbekunden sollen folgen. Quelle: Deutsche Energieversorgung / sth

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