Heizungs-Check
Wer die Energieeffizienz seines Hauses verbessern möchte, sollte besonders sein Heizungssystem unter die Lupe nehmen. Unterstützt werden Heizungsbesitzer dabei vom Fachhandwerker, der einen sogenannten Heizungs-Check durchführt. Bei diesem Verfahren, das nach DIN 4792 standardisiert ist, untersucht der Experte die gesamte Heizungsanlage - vom Kessel bis zu den Regelungseinrichtungen der Heizkörper. Dabei wird aufgedeckt, ob ein System effizient arbeitet oder an bestimmten Stellen Energie verschwendet.
Folgende Punkte werden untersucht
- Abgasverlust
- Wärmeverluste über Kesseloberfläche
- Wärmeverluste über das Abgassystem
- Brennwertnutzung
- Überdimensionierung des Kessels
- Heizkesselregelung
- Hydraulischer Abgleich
- Überdimensionierung der Heizpumpe
- Dämmung der Rohrleitung
- Regelungseinrichtungen der Heizkörper
Punktevergabe und Kosten
Pro untersuchtem Bereich vergibt der Handwerker eine bestimmte Anzahl von Punkten. Je höher diese Zahl, umso weiter ist die Anlage vom energetischen Idealzustand entfernt. Viele Punkte bedeuten also ein besonders großes Verbesserungspotenzial. Laut Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) nimmt der Heizungs-Check für ein Einfamilienhaus etwa eine Stunde in Anspruch und sollte nicht mehr als 100 Euro kosten. Entwickelt wurde der Test von der VdZ in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und Professor Bert Oschatz vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden. In ersten Feldtests wurden laut VdZ bereits die häufigsten Verursacher von unnötigen Energiekosten identifiziert: schlecht eingestellte Brenner, überdimensionierte Heizkessel, ungeregelte Heizungspumpen sowie zu alte Thermostate an den Heizkörpern.
Informationsmaterial
Der Heizungs-Check
Ein Verfahren zur energetischen Bewertung
von Heizungsanlagen
- Messungen am Wärmeerzeuger
- Visuelle Inspektion und Bewertung der Heizungsanlage
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Dena-Video: Heizung entlüften, Ventile austauschen














