Pumpen schlucken häufig zu viel Strom
Alte Pumpen an Gas- oder Ölheizungen brauchen unter Umständen mehr Strom als ein Herd oder ein Kühlschrank. Eine alte Heizungspumpe verursacht in einem typischen Familienhaus innerhalb von 20 Jahren Stromkosten von 2000 bis 3000 Euro, eine moderne Pumpe zum Teil weniger als 300 Euro, so Angaben der Stiftung Warentest.
Die Pumpen sind mit 100 Watt meist zu leistungsstark, zwischen 10 und 25 Watt Leistung reichen völlig aus. Wenn Sie sich für die Installation einer Pumpe entscheiden, können Sie im Jahr knapp 100 Euro sparen. Der Austausch kostet zirka 500 Euro. Einsparungen sind auch mit geregelten Standardpumpen möglich, die Leistung und damit auch Stromverbrauch dem jeweiligen aktuellen Heizbedarf anpassen. Manchmal reicht es bei Pumpen, die mit mehreren Stufen arbeiten auch schon, die niedrigste Stufe einzustellen und zu testen, ob die Leistung ausreicht.
Mit Hocheffizienzpumpen lassen sich laut Herstellern wie Wilo oder Grundfos bis zu 80 Prozent der Antriebsenergie gegenüber Altgeräten einsparen. Neu waren auf der Fachmesse ISH im Frühjahr 2009 auch dezentrale Pumpen zu sehen. Anstelle der Ventile zur Temperaturregulierung werden diese Minipumpen direkt an die Heizkörper gesetzt. Die lassen sich noch feiner abstimmen als geregelte Heizungspumpen. Gepumpt wird dann nur, wenn in einzelnen Räumen Wärme benötigt wird.
So viel Strom braucht Ihre Pumpe








