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Nicht einmal 20 Prozent integrieren noch Erneuerbare

Bauherren setzen bei Heizungen auf Gas und Öl

01.10.2015, 08:30

Thorsten Herdan, Wirtschaftsministerium
Thorsten Herdan, Wirtschaftsministerium, will EnEV 2016 nicht in Frage gestellt sehen. © A. Morhart

Die Debatte um den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) und die nächste Stufe der EnEV prägte auch die Deutsche Wärmekonferenz. Die Technologieoffenheit der Förderung sei aufgegeben wurden, klagten die meisten Redner. Widerspruch kam von Thorsten Herdan vom Bundeswirtschaftsministerium. Einig war man sich in der Ablehnung von Forderungen aus der Bau- und Wohnungswirtschaft, die EnEV 2016 auf Eis zu legen: "Wenn wir jetzt über die Notfallmaßnahmen bei bestimmten Nutzungsmöglichkeiten oder Containerbauten hinaus anfangen, in Frage zu stellen, ob eine EnEV 2016, eine weitere Verschärfung Sinn macht, dann schütten wir das Kind mit dem Bade aus", sagte Herdan. Auch Umweltministerin Barbara Hendricks habe klar gesagt, "dass wir keine Aussetzung der EnEV 2016 möchten."

Nicht ganz so eindeutig hörte sich das bei den Abgeordneten an. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer erklärte, er bekomme Schreiben von Verbänden, die Standards nicht nur für Flüchtlingsunterkünfte, sondern auch in anderen Bereichen absenken wollten. Das werde in den kommenden Wochen diskutiert. Pfeiffer bezeichnete das aber als "falsche Diskussion". Sein Parlamentskollege von der SPD, Florian Post, widersprach mit Hinweis auf die Situation in München: "Mir ist hier eine bezahlbare Wohnung, die vielleicht nicht den letzten Standard zur Gebäudedämmung erfüllt, lieber, als dass wir Wohnraum zusätzlich noch verteuern."

Heizungsmarkt hat bisher um 6 Prozent zugelegt

Ein zentrales Thema der Konferenz war auch die Marktentwicklung 2015. Manfred Greis, der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der die Tagung zusammen mit dem Fachverband Gebäude-Klima (FGK) veranstaltete, berichtete von einer Steigerung der Stückzahlen von Januar bis August um 6 Prozent  auf 434.000 Stück. "Ich denke, dass wir das bis zum Jahresende auch in etwa durchhalten werden." Damit werde die Verringerung im Jahr 2014 um 4 Prozent mehr als ausgeglichen.

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