Energieausbeute soll deutlich höher sein als bei gängigen Lösungen

Pythagoras kündigt leistungsfähiges Fotovoltaik-Glas an

Das US-Unternehmen Pythagoras Solar hat für die zweite Jahreshälfte 2010 ein Fotovoltaik-Glas angekündigt, das viermal mehr Energie erzeugt als gängige Lösungen für die Gebäudeintegration von Fotovoltaik.

Ein neuartiges Glas mit integrierten Solarzellen für die Stromproduktion will in der zweiten Jahreshälfte das auf gebäudeintegrierte Fotovoltaik spezialisierte US-Unternehmen Pythagoras Solar auf den Markt bringen. Dem Hersteller zufolge lässt sich mit seinem Fotovoltaik-Glas viermal mehr Energie erzeugen als mit den bisher am Markt erhältlichen gebäudeintegrierten Fotovoltaik-Lösungen. Gleichzeitig verhindere es, dass zu viel Sonnenlicht in den Raum gelangt und diesen zu stark aufheizt. Trotzdem sei das Glas hochwärmedämmend sowie transparent und sorge für eine optimale Tageslicht-Versorgung, so das Unternehmen. Marktbeobachter erwarten, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2010 mehrere Produkteinführungen im Bereich Solarfenster geben wird. So kündigte Fraunhofer-ISE-Chef Eike Weber im Oktober 2009 im Gespräch mit EnBauSa.de an, dass es 2010 eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts geben werde, die Fotovoltaikglas auf der Grundlage von Farbstoffsolarzellen auf den Markt bringen soll. Dieses Glas werde in etwa in der Preisliga von normalem Glas spielen. Über den Preis der Pythagoras-Produkte gibt es bislang keine näheren Informationen. Das Marktforschungsunternehmen Nano Markets prognostiziert, dass der weltweite Markt für gebäudeintegrierte Fotovoltaik bis 2015 auf acht Milliarden Dollar anwächst. sth

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