TÜV Rheinland bescheinigt hohes Produktniveau

Herkunft der Module spielt bei Qualität keine Rolle

Bei Fotovoltaikmodulen gibt es keine generellen Qualitätsunterschiede zwischen europäischen und asiatischen Produkten.

Auf der Hannover Messe Industrie hat der TÜV Rheinland Ergebnisse der Produkttests von Fotovoltaikmodulen vorgestellt. Die Qualität der Produkte und der Produktion innerhalb der Branche gleiche sich auf hohem Niveau zunehmend an, so die Fachleute anhand einer Auswertung der Prüfergebnisse von Solarmodulen in den vergangenen zwei Jahren. Für Verbraucher und Investoren bringe das mehr Sicherheit. Das Herkunftsland der Produkte spielt dagegen heute eine immer geringere Rolle. "Was zählt, sind langjährige Erfahrung in der Produktion, eine durchgängige Qualitätssicherung und zudem der Nachweis einer unabhängigen Produktprüfung. Denn die Käufer und Investoren sind mit der Größe der geplanten Projekte auch kritischer geworden", so der Vorstandsvorsitzende des TÜV Rheinland, Friedrich Hecker. Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Fotovoltaik-Modulen zu den Kunden des internationalen Prüfdienstleisters, davon aktuell etwa ein Drittel aus China. Von den rund 5.000 Produkten, die von TÜV Rheinland im Hinblick auf die Bauartzulassung geprüft wurden, war in der Vergangenheit jedes Dritte bei der Prüfung fehlerhaft. Bei der Fehlerquote lassen sich keine großen Unterschiede zwischen Herstellern verschiedener Länder feststellen. Fehler treten insbesondere bei den Belastungstests in der Klimakammer und den "Tropentests" mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf. Aber auch bereits die Hürde der Eingangsleistungsmessung können zahlreiche Module nicht überspringen. pgl

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