Verbände warnen davor, dass sich der Markt so nicht erschließen lässt

Fördermittel für Solaranlagen in Österreich schmelzen

Bislang galt Österreich als boomender Fotovoltaikmarkt. Nun drohen die Fördermittel auszugehen.

Bislang galt Österreich als boomender Fotovoltaikmarkt. Nun drohen die Fördermittel auszugehen. In einem neuen Gesetz, das am 23. September 2009 durch das Parlament soll, sind nur 2,1 Millionen Euro für die Förderung vorgesehen. Das wäre die gleiche Höhe wie in diesem Jahr. Da gingen die Fördermittel aber schon im Juli zu Ende. Seitdem sammeln sich Interessenten auf der Warteliste für 2010. Wenn die Förderung wieder auf dieser Höhe gedeckelt würde, dann sei "das Parlament im Begriff, einen leeren Topf mit einem Deckel drauf zu beschließen", warnt Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria. Das österreichische Elektrotechnikgewerbe leide an der "Stop and Go"-Politik des heimischen Fotovoltaik-Ausbaus, berichtet Rudolf Reisl als Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker: "Es ist für die Betriebe unmöglich, qualifiziertes Personal aufzunehmen und auszubilden, wenn es immer nur kurze Anläufe beim Marktaufbau gibt", sagte Kronberger weiter. Die Fotovoltaikbranche beschäftigt derzeit in Österreich rund 1.800 Menschen und erwirtschaftete 2008 einen Gesamtumsatz von 338 Millionen Euro. pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.