Commerzbank gilt als Verlierer bei einem solchen Deal

Conergy könnte an Hedge Fonds geraten

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy steht wahrscheinlich vor der Übernahme durch Hedge Fonds, berichten Finanzblätter.

Conergy, ein milliardenschweres deutsches Solarunternehmen, werde wahrscheinlich mehrheitlich in den Besitz von Hedge-Fonds geraten, berichtet die Financial Times Deutschland. Die Gläubiger hätten sich darauf darauf geeinigt, ihre Kredite in Aktien tauschen zu können.

Mehrere Banken hätten zuletzt ihre Kredite an Hedge-Fonds verkauft, vor allem an York Capital, der etwa auch beim Dachspezialist Monier engagiert sei, berichtet das Finanzblatt weiter. Der ursprüngliche Plan der Commerzbank, die als größter Gläubiger und Aktionär engagiert ist, die Schulden lediglich umzustrukturieren, sei gescheitert, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Finanzkreise. Der jetzige Vorschlag sieht einen Forderungsverzicht von 15 Prozent vor. Derzeit steht das Hamburger Unternehmen mit 261 Millionen Euro in der Kreide.

Als Leidtragender des Deals gilt die Commerzbank, sie ist derzeit mit knapp 30 Prozent größter Aktionär des Solarspezialisten. Dieses Aktienpaket hat deutlich an Wert verloren und würde bei einem erneuten Abschlag von 15 Prozent noch einmal reduziert. Die Gäubiger könnten auch auf einen Teil der Forderungen verzichten. Darauf werden sich aber die Hedge Fonds nicht einlassen. Ihr Ziel ist es, Teile des Unternehmens zu übernehmen und bei einem möglichen Verkauf den erhofften Kursgewinn mitzunehmen. 117pgl

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