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Günstige Stromtarife auch ohne Grünstromprivileg möglich

Toshiba nutzt Mieterstrom-Projekte zum Lernen

08.01.2015, 09:55

Solarstrom-Anlagen auf einem Dach in Villingen-Schwenningen
Die Siedlung Alemannenstraße in Villingen-Schwenningen ist das erste Mieterstrom-Projekt von Toshiba und Gagfah. © Gagfah

Trotz der EEG-Novelle vom Sommer 2014, mit der Mieterstrom-Modelle an Attraktivität verloren haben, hat Toshiba im November 2014 in mehreren deutschen Städten den Vertrieb von Mieterstrom gestartet. Nach einem verhaltenen Start des Mieterstromprojekts in Villingen-Schwenningen rechnet Toshiba damit, dass die Zahl der Vertragsabschlüsse nach den Weihnachtsferien anzieht.

Kooperationspartner beim Mieterstromprojekt von Toshiba ist das Immobilienunternehmen Gagfah, das jüngst mit der Meldung Schlagzeilen machte, es habe sich mit der Deutschen Annington über einen möglichen Zusammenschluss verständigt. Durch die Fusion würde eines der größten Immobilienunternehmen in Europa entstehen. Ziel sei natürlich, dass 100 Prozent des auf den Dächern der Gagfah-Immobilien produzierten Solarstroms direkt vor Ort verbraucht werden, so Yasuhiro Morita, Leiter des Mieterstromprojektes. Ob das erreicht werde könne, hänge aber letztlich von den Mietern ab und so gelte es zunächst, mehr über deren Strombedarf zu lernen.

Während der japanische Konzern die Pilotprojekte in Villingen-Schwenningen, Stuttgart und Ostfildern nutzt, um zu untersuchen, wieviel Stromdie Mieter brauchen und wofür, und ob der Einsatz von Wärmepumpen für die Warmwasserbereitung und die Heizung sich positiv auf die Gesamtbilanz auswirken könnte, kündigt Morita gleichzeitig an, weitere Städte in Angriff zu nehmen. Offenbar rechnet sich der Mieterstrom auch nach Wegfall des sogenannten Grünstromprivilegs seit dem 1. August 2014. Vorher erhielten Energieversorger für Solarstrom, den sie direkt an Kunden in räumlicher Nähe zur

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