Smart Meter setzen sich in Deutschland spät durch
Der Europamarkt für intelligente Zähler, so genannte Smart Meters, befindet sich in einer Wachstumsphase, so eine Erhebung der Marktforscher von Frost & Sullivan.
Während Länder, wie Dänemark, Finnland und Norwegen derzeit bereits signifikante Entwicklungen vorzuweisen haben, ist in Grossbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal eine grossangelegte Einführung der Smart Meter geplant, um die von der Europäischen Union festgelegten Energieziele und Umweltregelungen zu erreichen. Obwohl Deutschland eines der führenden Länder in Bezug auf die Generation von erneuerbarer Energie ist, muss hier der rechtliche Rahmen noch geschaffen werden, um die bisher verhältnismässig geringe Zahl installierter Smart Meter zu erhöhen.
Der europäische Smart-Meter-Markt erwirtschaftete im Jahr 2010 Umsätze von 318,4 Millionen US-Dollar, die bis zum Jahr 2017 auf 1,93 Milliarden US-Dollar bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 29,3 Prozent anwachsen werden. Im selben Zeitraum soll die installierte Kapazität von Smart Meters in Europa von 43,90 Millionen (2010) auf 200,43 Millionen (2017) ansteigen. Dem Markt steht eine intensive Wachstumsphase ab 2012 bevor, nachdem das EU-Normungsmandat veröffentlicht werden wird. Die Standardisierung wird sich auf die zukünftige Entwicklung und Innovation von Smart Meters auswirken.
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