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Einspeisevergütung sichert festen Preis für 20 Jahre

Finanztest: Solaranlagen erzielen risikolose Rendite

23.07.2009, 09:00

Photovoltaikanlage auf Einfamilienhaus.
Photovoltaik ist eine gute Investition. Bild: BSW Solar

Die Preise für Solarstromanlagen sind seit Anfang des Jahres deutlich gesunken. Sie liegen derzeit zwischen 10 und 20 Prozent niedriger als Ende 2008, so die Stiftung Warentest im aktuellen Finanztest.

Entscheidend für die Rendite sind neben den Kosten die Stromerträge. Die hängen von der Qualität der Module und natürlich auch von den Verhältnissen vor Ort ab: Wie häufig scheint die Sonne, ist die Dachfläche verschattet, hat sie die optimale Ausrichtung nach Süden.

Wer unsicher ist über potentielle Solarerträge kann dazu bereits in einigen Städten ein Solarkataster einsehen. Dort sind für alle Dachflächen die Solarerträge errechnet worden. "In Nordrhein-Westfalen kann man bei einer Photovoltaikanlage auf einer Dachfläche von zehn Quadratmetern und einer Neigung von 30 Grad mit einem Energieertrag von 900 Kilowattstunden pro Jahr rechnen", sagt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Ein weiterer Punkt der die Rentabilität bestimmt sind die Kosten der Module. "Kostet die Anlage 4.000 Euro pro Kilowattpeak und bringt sie einen jährlichen Stromertrag von 850 Kilowattstunden pro Kilowattpeak, beträgt die Rendite 5,10 Prozent. Sie steigt auf 7,56 Prozent, wenn der Eigentümer die Anlage schon für 3.750 Euro pro Kilowattpeak bekommt und damit jährlich 950 Kilowattstunden Energie gewinnt", lauten die Berechnungen der Finanzexperten der Stiftung Warentest. 

Seit Jahresbeginn erhalten Hauseigentümer eine Vergütung von 25,01 Cent pro Kilowatt Solarstrom, den sie selbst verbrauchen. Sie haben mit der solaren Stromerzeugung einen für die nächsten 20 Jahre fixen Stromtarif für die selbst erzeugte Energie.

Wer sicher gehen will, dass die Anlage  sachgerecht montiert worden ist, kann sich von seinem Fachhandwerker einen Photovoltaik-Anlagenpass erstellen lassen. Den hat der Bundesverband Solarwirtschaft erarbeitet. Er dokumentiert die Schlüsselkomponenten einer Anlage und enthält die Prüfprotokolle. Das soll für mehr Transparenz sorgen. Interessierte Handwerker können sich dafür registrieren lassen.

Das sei eine sinnvolle Maßnahme, meint Rolf Schmidt, Geschäftsführer des Tübinger Solarunternehmens Suntech. Kunden sollten nach der Installation vor allem mögliche Fehlermeldungen des Wechselrichters auslesen und einem Fachmann melden. Der Wechselrichter sei die häufigste Fehlerquelle.

Um zu beurteilen, ob die Module die versprochene Leistung erbringen, könne man deren Erträge am besten in kurzen Zeiträumen mit den Erträgen von Anlagen auf umliegenden Dächern vergleichen, rät Schmidt. Jahreserträge, die durch die Abrechnung des Stromabnehmers dokumentiert würden, seien zu langfristig. Damit verschenke man bei fehlerhaften Modulen viel Geld. pgl

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