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Fachmesse Intersolar löst Innovationsreigen aus

Dacheinbau von Fotovoltaik und Solarthermie im Kommen

01.04.2010, 05:40

Indach-Installation Schott
Dachintegration wird wichtiges Verkaufsargument. Bild: Schott Solar

Noch sind es gut drei Monate bis zur Fachmesse Intersolar in München, doch bereits jetzt machen einige Hersteller mit ersten Produktankündigungen auf sich aufmerksam. Ein Thema, bei dem sich ganz bestimmt etwas tun wird, ist die Dachintegration von Fotovoltaik und/ oder Solarthermie.

Bislang sind Fotovoltaik-Module oder Solarkollektoren in der Regel auf den Dächern montiert. Bei einer Sanierung des Dachs oder im Neubau gibt es aber mittlerweile von einigen Herstellern die Möglichkeit, komplette Energiedächer zu erstellen. Dazu kommen zunehmend Lösungen, die sich in die Dachfläche integrieren lassen. Schott Solar zeigt auf der Intersolar sein System Indax 225, das seit März 2010 im Handel ist. Es erzeugt Solarstrom und ist zugleich eine Dachhülle. Die Module sind einzeln hinterlüftet, um hohe Wirkungsgrade zu erreichen. Hersteller kompletter Dachsysteme arbeiten dazu sogar mit Wärmepumpen, die die Abwärme der Kollektoren nutzen. Schott verwendet für seine dachintegrierten Module speziell gehärtetes Glas und gibt eine Leistungsgarantie auf 25 Jahre.

Sunways hat angekündigt, dass das Solar-Laminat des Unternehmens ebenfalls mit einem integrierten Indach-Montage-System zu sehen sein wird. Das Laminat wird bislang bereits als rahmenlose Lösung vermarktet. Nun kann es auch anstatt einer Dacheindeckung verwendet werden.

Consolar wird auf der Intersolar erstmals neue dachintegrierte Systeme für großflächige Solarthermie-Lösungen zeigen, so Andreas Siegemund, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb des Unternehmens. Dafür hat das Unternehmen auch neue Montagesysteme entwickelt.

Solarthermie wird auf der Münchner Fachmesse generell einen höheren Stellenwert haben als in den vergangenen Jahren. "Wir erwarten, dass der Solarthermiemarkt auch zukünftig immens wachsen wird. Die Solarthermie birgt das Potential, bis zum Jahr 2030 etwa 15 Prozent und bis 2050 bereits 47 Prozent des Bedarfs an Niedertemperaturwärme in der EU abzudecken", so Xavier Noyon, Geschäftsführer der European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) im Vorfeld der Messe. Große Entwicklungspotentiale sehen Forscher und Hersteller vor allem bei der kompletten solaren Beheizung von Gebäuden, der Erzeugung von Prozesswärme für gewerbliche Anwendungen und in der solaren Kühlung. Außerdem sollen die Anlagekosten zukünftig deutlich reduziert werden. Daneben stehen eine bessere Integration in die Gebäudehülle und die Entwicklung neuer Technologien für Solarkollektoren im Fokus der Branche. pgl

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