Ausschreibung erfolgt in drei Kategorien

Umweltministerium schreibt Kältepreis aus

Klimaanlagen brauchen viel Energie. Der Kältepreis des Bundesumweltministeriums prämiert Projekte, die den Energiehunger reduzieren.

Kälte- und Klimaanlagen verbrauchen rund 15 Prozent der Elektro-Endenergie in Deutschland. Die Energieeinspar-Potenziale sind sehr hoch: Sie betragen bis zu 60 Prozent, im Durchschnitt sind es 35 Prozent. Das ist wesentlich mehr als in anderen Bereichen der Technik. Das Bundesumweltministerium möchte einen Anreiz schaffen, hier zu überzeugenden Lösungen zu kommen und wird 2011 zum dritten Mal den Deutschen Kältepreis vergeben.

Gewerbliche und industrielle Kälteanlagen bestehen aus verschiedenen Komponenten, die jeweils individuell entsprechend den baulichen und sonstigen Bedingungen zusammengestellt und vor Ort montiert werden. Um zusätzliche Impulse für die Entwicklung, Anwendung und Kombination hocheffizienter Komponenten, klimafreundlicher Kältemittel und innovativer Konzepte zu geben, hat das Bundesumweltministerium innerhalb der Nationalen Klimaschutzinitiative den Deutschen Kältepreis ins Leben gerufen.

Im dritten Durchgang 2011 stehen insgesamt 52.500 Euro zur Verfügung. In drei Kategorien werden je ein erster bis dritter Preis vergeben und mit Preisgeldern zwischen 2.500 und 10.000 Euro dotiert. Gefragt sind die klimafreundliche Klimatisierung eines Gewerbegebäudes, klimafreundlicher Einsatz von Kältemaschinen in der Lebensmittelproduktion und klimafreundliche kältetechnische Sonderanwendungen. pgl

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