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Technische Entwicklung von OGEMA ist abgeschlossen

Offene Softwareplattform erleichtert das Energiemanagement

17.12.2014, 09:26

OGEMA 2.0
Fraunhofer-Software OGEMA 2.0 soll intelligentes Energiemanagement ermöglichen. © Fraunhofer IWES

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes "OGEMA 2.0" haben Wissenschaftler der drei Fraunhofer Institute IWES, IIS und ISE ein quelloffenes, herstellerübergreifendes und anpassungsfähiges Energiemanagement-Framework für den Einsatz in privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden entwickelt. OGEMA 2.0 ist eine Softwareplattform zur Anbindung unterschiedlicher Geräte und Dienste über eine Vielfalt verschiedener Kommunikationsprotokolle. Das Framework soll die Grundlage für eine intelligente Einbindung erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeuger in die Energieversorgung der Zukunft und die intellligente Steuerung bilden.

Das OGEMA 2.0 Framework ist quelloffen und wurde auf Basis der Programmiersprache Java entwickelt, so dass es hardwareunabhängig auf unterschiedlichsten PCs, Servern oder eingebetteten Systemen eingesetzt werden kann. Es unterstützt die Programmierung individueller Applikationen. Mit Hilfe dieser Apps können Energieverbräuche oder variable Strompreise abgebildet und ausgewertet werden. Zusätzlich können auch weitere wichtige Informationen wie zum Beispiel Wetterprognosen, Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit oder Präsenzmeldungen verarbeitet werden.

Ein OGEMA 2.0 Gateway kann damit zur optimalen Energieflusssteuerung und zum Gebäudemanagement eingesetzt werden. Die Bedienung erfolgt über Tablets oder Smartphones. "Die Programmierschnittstelle (API) ist intuitiv zu bedienen und für Entwickler eine optimale Arbeitsumgebung, um individuelle Anwendungen und eigene Treiber in das System einzubinden", betont Fraunhofer IWES-Experte und Projektleiter Timo Fischer.

Entscheidend für das intelligente und automatisierte Energiemanagement ist eine reibungslose Interaktion zwischen den einzelnen Komponenten: "Unser Datenmodell sorgt dafür, dass das Zusammenspiel zwischen Informationen, Geräten und Anwendungen zuverlässig funktioniert".

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