Studienrichtung steht auch Handwerkern aus der Praxis offen

Studienrichtung Gebäudehülle nimmt Fahrt auf

Die Hochschule Rosenheim erweitert ihr Angebot im Bachelorstudiengang Energie- und Gebäudetechnologie um die Studienrichtung Gebäudehülle.

Die Hochschule Rosenheim erweitert ihr Angebot im Bachelorstudiengang Energie- und Gebäudetechnologie um die Studienrichtung Gebäudehülle. Die Studienrichtung wurde von der Hochschule gemeinsam mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) konzipiert. Sie soll dazu beitragen, den zunehmenden Bedarf an spezifisch ausgebildeten Ingenieuren zu decken, die futuristische Fassaden konstruieren und baulich umsetzen können, die zugleich architektonische, energetische und gebrauchstaugliche Anforderungen der Gebäudehülle erfüllen.

Die 82 Studierenden, die ihr Studium in diesem Wintersemester begonnen haben, können die Studienrichtung ab dem 3. Semester einschlagen. Im Jahr 2017 werden nach sieben Semestern Regelstudienzeit die ersten Absolventen der Studienrichtung die Hochschule verlassen. "Die zukünftigen Absolventen im Bereich Gebäudehülle werden gefragte Experten für Unternehmen der Bauindustrie, Planungsgesellschaften und viele mehr sein, die auf dem stark wachsenden Markt der energetischen Sanierung oder im Neubau energieeffizienter und intelligenter Gebäude tätig sind", ist sich Professor Heinrich Köster sicher, Präsident der Hochschule Rosenheim.

Schwerpunkte des 7-semestrigen Studiums liegen in den Kernbereichen Konstruktion, Bauteile, Materialeinsatz, Solar- und Regelungstechnik, Projekt­steuerung, Fertigung sowie Sanierung und Brandschutz. Spezifische Anforderungen aus der Praxis wurden in der Gestaltung des Curriculums berücksichtigt. Die Verknüpfung mit aktuellem Praxiswissen und Projekte mit Auftraggebern aus der Wirtschaft bieten den Studierenden die Möglichkeit, sich anwendungsorientiert auf die Berufspraxis vorzubereiten. Das fünfte Semester ist als Praxissemester vorgesehen.

Eine Zulassung zum Studium ist auch für erfahrene Praktiker ohne Abitur möglich, etwa nach einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und mindestens dreijähriger Berufspraxis oder dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung als Klempner/Spengler, Dachdecker, Zimmerer oder Metallbauer. Voraussetzung ist zusätzlich jeweils ein Beratungsgespräch an der Hochschule. Quelle: Hochschule Rosenheim / sth

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