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Optimierung der gesamten Heizung

Sämtliche Komponenten der Heizung sollten optimal aufeinander abgestimmt sein. Das bedeutet etwa, dass

  • die Heizflächen richtig dimensioniert sind und mit angepassten begrenzbaren Thermostatventilen oder Rücklaufverschraubungen arbeiten,
  • ein hydraulischer Abgleich der Heizung stattfindet,
  • der zentrale Regler mit angepasster Vorlauftemperatur- beziehungsweise Heizkurveneinstellung arbeitet,
  • alle Heizleitungen und Wasserleitungen ausreichend gedämmt sind - vor allem in unbeheizten, zugänglichen Bereichen.

Die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) empfiehlt zudem, dass in sehr gut gedämmten Gebäuden wie Passivhäusern die Rohrleitungen auch im beheizten Bereich gedämmt werden, da sonst eine unkontrollierte Wärmeabgabe an den zu beheizenden Raum erfolgt.

Wer sein gesamtes System unter die Lupe nimmt, kann sich über zählbaren Nutzen freuen: Laut VdZ können durch eine optimierte Anpassung der Komponenten Wärmeerzeuger, Heizungsflächen, Thermostatventile, Heizungspumpen- und Reglereinstellung pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr 20 bis 50 Kilowattstunden Energie eingespart werden.

Die realen Kosten in unterschiedlichen Anlagen erhebt die Techem. Sie beschäftigt sich in einer Erhebung unter anderem mit den Heiz-, Brennstoff- und Nebenkosten sowie mit dem Warmwasserverbrauch der Heizperiode 2006/2007. Auch das Nutzerverhalten beim Heizungs- und Warmwasserverbrauch wird beleuchtet. Der umfangreiche Tabellenteil listet die Kennwerte zum spezifischen Energieverbrauch (Verbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche) auf. Die Kennwerte sind jeweils getrennt nach Heizöl, Gas und Fernwärme und differenziert nach Gebäudegröße und regionaler Lage.

Die Effizienz einer Heizung gibt der Jahresnutzungsgrad an. Das ist ein rechnerisch ermittelter Wert, der zur Beurteilung der Energieausnutzung eines Heizkessels dient. Er gibt an, welcher Wärmeanteil des über ein Jahr hinweg eingesetzten Brennstoffs  ins Heiznetz gelangt.

Dimensionierung der Heizflächen

Energieeffiziente Heizungstechniken wie Brennwertkessel oder Wärmepumpen arbeiten mit niedrigen Heizwassertemperaturen. Wenn beim Umstieg auf eine solche Technik die alten Heizflächen erhalten bleiben, sollte geprüft werden, ob deren Größe ausreicht, den Raum wie gewünscht zu erwärmen.

Hydraulischer Abgleich

Ein hydraulischer Abgleich der Heizung wird vom Fachmann durchgeführt. Er bewirkt, dass das Heizwasser das gesamte System gleichmäßig durchströmt. Alle Heizkörper werden mit der richtigen Menge Wasser versorgt - unabhängig von ihrer Position. Ohne einen hydraulischen Abgleich kann es passieren, dass vom Kessel weit entfernte Heizkörper nur schlecht oder gar nicht mit Heizwasser versorgt werden.

Informationsmaterial

Broschürencover Heizungsmodernisierung

Heizungsmodernisierung

Effiziente Wärmeversorgung durch Systemoptimierung

  • Altanlagen
  • Neuanlagen

Download [ PDF ] 1,35 MB

 

Einstellen der Heizung

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