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Berechnungen nach Norm bringen ungünstige Werte

Neue Liste mit Kennwerten für Pellet-Heizungen

03.08.2015, 08:45

Säcke mit Pellets
Berechnungen nach DIN bringen für Pellet-Heizungen zu schlechte energetische Werte. © Pixelio/Grey

Die Norm DIN V 4701-10 zur energetischen Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen sieht vor, dass bei der Berechnung des Energiebedarfs von Holzkesseln individuelle Herstellerkennwerte verwendet werden. Die veralteten Standardwerte der Norm aus dem Jahr 2003 bilden nicht die korrekten Werte von Pelletkesseln ab.

Der Standardwert für den Wirkungsgrad im stationären Betrieb liegt laut Norm bei 80 Prozent. Die Hersteller gäben heutzutage Werte zwischen 90 und 98,5 Prozent, bei Brennwertkesseln zwischen 100 und 107,5 Prozent an, so der Branchenverband DEPV. Der Wirkungsgrad liege im Durchschnitt um fast das 1,2-fache über dem Standardwert der DIN, so der Verband weiter. Außerdem setzten die Formeln für die Standardwerte die Hilfsenergie zu hoch an. Als Resultat ergebe sich mit Standardwerten für Pelletheizungen ein deutlich zu hoher Endenergiebedarf- und Pelletverbrauch.

Um eine korrekte Berechnung zu erleichtern, hat der DEPV daher seine Liste der individuellen energetischen Kennwerte von Pelletfeuerungen für die Berechnung des Heizenergiebedarfs nach DIN 4701-10 aktualisiert. Die überarbeitete Fassung enthält die Angaben für 167 Pelletkessel und wasserführende Pelletkaminöfen der wichtigsten Hersteller, darunter über 60 neue Geräte. Quelle: DEPV / pgl

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