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Pellet-Modul ist ab 2016 verfügbar

KWB kombiniert Scheitholz und Pellets

13.03.2015, 08:45

KWB Classicfire
KWB Classicfire

KWB hat auf der ISH die neue Classicfire Stückholzheizung im Leistungsbereich 18/28 kW gezeigt. Sie kann außerdem ab 2016 mit einem Pelletbrenner nachgerüstet werden und wird dann zum Kombi-Kessel. Unabhängig vom verwendeten Brennstoff hält sie die Grenzwerte der zweiten Stufe der 1. BImschV ein. Verkaufsstart der Stückholzheizung ist der 1. April 2015.

Der Pelletbrenner wird einfach angebaut, dabei sind weder hydraulische, noch rauchgasseitige Änderungen notwendig, es sind keine elektrischen Komponenten wie Pumpen oder Mischer zu tauschen. Der Kombi-Kessel ist mit allen KWB-Fördersystemen kombinierbar – auch Schneckensysteme sind möglich. Das Pellet-Modul soll unter 5.000 Euro kosten, den Stückholzkessel gibt es für 8.000 Euro. Die Option zur Nachrüstung sei wichtig, so Erwin Stubenschrott, geschäftsführender Gesellschafter bei KWB. Es gebe einige Kunden, die sich zunächst für eine Scheitholz-Heizung entscheiden, dann aber Pellets nachrüsten wollen, da der Betrieb komfortabler ist.

Die Heizung besteht aus drei Modulen und der Verkleidung, dadurch ist eine schnelle Montage und leichte Einbringung in den Heizraum möglich, das maximale Gewicht der einzelnen Module liegt bei 220 Kilo. Die Stückholzheizung ist direkt an der Wand platzierbar.

Geändert wurde auch die Benutzerführung, die ist jetzt auch per Touchpad möglich. KWB hat sich jedoch entschieden, auch die Bedienung per Drehrad weiter zu verwenden, da viele Benutzer und auch Handwerker diese gewohnt seien. Neu ist bei KWB außerdem die Online-Plattform Comfort Online. Endkunden können sich per Browser einloggen und den Zustand der Heizung steuern. Sie können auch temporär einen Zugang für die Wartung durch Handwerker freischalten.

Die Entwicklung eines Pellet-Kessel in Brennwerttechnik sei für KWB kein Thema, so Firmenchef Stubenschrott. Technisch sei das zwar machbar, aber nicht wirtschaftlich. Die Amortisationsdauer für den Kunden sei bei einer solchen Lösung länger als 15 Jahre, das sei im Heizungsbereich nicht darstellbar. Das gelte auch für Mini-KWK-Anlagen auf Pellet-Basis. "Wir konzentrieren uns auf Produkte, die einen konkreten Beitrag leisten zur Energiewende", betonte Stubenschrott. pgl

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