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Niedrigster Stand seit der Wiedervereinigung

Energieverbrauch ist 2014 kräftig gesunken

22.12.2014, 08:39

Grafik Energiemix 2014
Der Energiemix 2014 hat sich in Deutschland nur geringfügig verändert. © AGEB

Der Energieverbrauch in Deutschland lag 2014 nach ersten Berechnungen bei rund 13.100 Petajoule (PJ) beziehungsweise 446,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das waren 4,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit bestätigte sich die Herbstprognose der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, dass der Primärenergieverbrauch in diesem Jahr den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreichen wird.

Den stärksten Einfluss auf den deutlich zurückgegangenen Energieverbrauch hatte die milde Witterung. Wie die AG Energiebilanzen berechnete, hätte der Energieverbrauch ohne Berücksichtigung des Witterungseinflusses um etwa ein Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Da der Verbrauchsrückgang alle fossilen Energieträger betraf, die Erneuerbaren hingegen leicht zunahmen, rechnet die AG Energiebilanzen zudem mit einem Rückgang des energiebedingten CO2-Ausstoßes in einer Größenordnung von gut 5 Prozent. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die Stromerzeugung. Rechnerisch bereinigt um den Einfluss der milden Witterung dürften die CO2-Emissionen um etwa 1 Prozent gesunken sein.

Der Mineralölverbrauch lag 2014 um 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahr und erreichte eine Gesamthöhe von 4.577 PJ beziehungsweise 156,2 Mio. t SKE. Maßgeblich zu dieser Entwicklung trugen der Nachfragerückgang beim schweren Heizöl um 8 Prozent und beim leichten Heizöl um 14 Prozent bei. Demgegenüber nahm der Kraftstoffverbrauch insgesamt um rund 3 Prozent zu: Das Plus betrug beim Diesel 4 Prozent, bei Ottokraftstoff 2 Prozent und bei Flugbenzin knapp ein Prozent. Der Absatz an Rohbenzin stieg kräftig um 5 Prozent und erreichte ein Rekordniveau.

Der Erdgasverbrauch ging um rund 14 Prozent auf 2.673 PJ oder 91,2 Mio. t SKE zurück. Hauptursache war die im Vergleich zu 2013 deutlich wärmere Witterung. Gesunken ist sowohl der Einsatz von Erdgas für Wärmezwecke als auch in der Kraft-Wärme-Kopplung. Hinzu kamen Produktionsrückgänge in der chemischen Grundstoffindustrie.

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