Neues Update des Gebäudeplanungstools PHPP erscheint im April

Passivhäuser weiter als "Energieeffizientes Bauen" förderfähig

Für Passivhäuser gibt es ein neues Planungsprogramm. © PHI

Das Passivhaus-Planungswerkzeug PHPP wird zum April erweitert, um die neuen Förderbedingungen der KfW abbilden zu können.

Mit den neuen Förderbedingungen der KfW für energieeffiziente Wohngebäude ändert sich am 1. April 2016 das Nachweisverfahren für Passivhäuser. Grundlage bleibt dabei das Planungstool PHPP. Ein entsprechendes Update des "Passivhaus-Projektierungspakets" steht ebenfalls im April zur Verfügung. Der energetische Nachweis gegenüber der Förderbank wird darin gemäß dem Effizienzhaus-Verfahren geführt.

Der KfW-Fördernachweis kann mit dem PHPP künftig nicht nur für Passivhäuser, sondern auch für andere energieeffiziente Neubauten geführt werden. Außerdem lassen sich mit dem Tool wie gewohnt Energieausweise und der gesetzlich verpflichtende Nachweis der EnEV für Wohngebäude erstellen.

Nutzer mit einer Lizenz für PHPP 9 werden per E-Mail automatisch Zugang zu dem für sie kostenlosen Update auf PHPP 9.6 erhalten. Für registrierte Nutzer von älteren PHPP-Versionen besteht weiterhin die Möglichkeit eines preisreduzierten Upgrades. Das vom Passivhaus Institut entwickelte PHPP bietet Architekten, Planern und Energieberatern die Möglichkeit, einen Gebäudeentwurf auf der Grundlage klarer Zahlen zu optimieren. Das auf Excel basierende Berechnungstool mit ausführlichem Handbuch dient dabei nicht nur als Planungshilfe, sondern zugleich als Nachweis für die Einhaltung der international gültigen Kriterien des Passivhaus-Standards sowie des EnerPHit-Standards für Sanierungen.

Eine wichtige Ergänzung zum PHPP ist das 3D-Tool designPH – eine mit diesem SketchUp-Plugin erstellte Vorplanung lässt sich mit wenigen Klicks in das PHPP exportieren. Die im Rahmen der Internationalen Passivhaustagung am 21. April angebotenen Workshops beschäftigen sich mit der "Planung von Nichtwohngebäuden mit PHPP" (Deutsch), mit dem Thema "PHPP für Sanierungen" (Englisch) und mit "Tipps und Tricks für designPH" (Deutsch). Darüber hinaus gibt es dreitägige Grundlagen-Kurse zu PHPP und designPH. Quelle: Passivhaus Institut / pgl

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