Erhöhungen ab August könnten mehr Schwung bringen

KfW-Fördervolumen beim Wohnen stagniert

Zurückhaltung herrscht derzeit bei den KfW-Krediten im Förderschwerpunkt Wohnen. Es konnte knapp das Volumen des Vorjahres erreicht werden.

Das Fördervolumen der KfW im Geschäftsfeld Kommunal- und Privatkundenbank/ Kreditinstitute ist mit 6,1 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gestiegen. Zuwächse sind in fast allen Förderfeldern zu verzeichnen. Der volumenstärkste Förderschwerpunkt Wohnen hat aber mit einem Zusagevolumen von 3,4 Milliarden Euro nur beinahe das Ergebnis des Vorjahresquartals erreicht. Insgesamt gingen in den Bereichen wie Energieeffizienz und beim Bauen und Sanieren die Volumina bereits 2014 im Vergleich zum umsatzstarken Jahr 2013 zurück. Ab August könnte sich der Zuspruch verbessern. Dann erhöht sich der Förderkreditbetrag für KfW-Effizienzhäuser in den Programmen Energieeffizient Sanieren 151/152 von 75.000 auf 100.000 Euro je Wohneinheit. Die Erhöhung gilt für Anträge, die ab dem 1. August 2015 bei der KfW eingehen. Außerdem wird der förderfähige Gebäudebestand erweitert. Förderfähig sind zukünftig – analog zum Programm Vor-Ort-Beratung des BAFA – energieeffiziente Maßnahmen an Wohngebäuden, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt beziehungsweise die Bauanzeige erstattet wurde. Bislang war das Stichdatum der 1. Januar 1995. Die Produktverbesserungen zum Förderhöchstbetrag und Gebäudebestand werden analog auch für den Investitionszuschuss im Programm Energieeffizient Sanieren (430) umgesetzt. Ab Juli gibt es außerdem ein neues Programm für Nichtwohngebäude. Gewerbliche Unternehmen können unabhängig von ihrer Größe neue Förderkredite im "KfW-Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren" ab dem 1. Juli 2015 über ihre Hausbanken beantragen. Ab 1. Oktober 2015 werden dann Kommunen, soziale Einrichtungen und kommunale Unternehmen die Möglichkeit haben, auch energieeffiziente Neubauten über die KfW fördern zu lassen. Für Umwelt- und Klimafinanzierungen hat die KfW im ersten Quartal 1,5 Milliarden Euro zugesagt, gegenüber 2,1 Milliarden im Vorjahresquartal. Vor allem die Zusagen für Investitionen in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz hätten sich reduziert, so die KfW. Bei den Finanzierungen von Umweltvorhaben konnte hingegen ein höheres Fördervolumen erreicht werden. pgl

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