Bedarfsorientierter Ausweis sollte vereinheitlicht werden

BVS: Verbrauchsorientierten Energieausweis verbieten

Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS) fordert ein Verbot des verbrauchsabhängigen Energieausweises.

Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS) hat sich auf dem Deutschen Sachverständigentag in Berlin für ein Verbot des verbrauchsabhängigen Energieausweises ausgesprochen. Dieser lade zum Missbrauch ein und trage nicht zur Erreichung von Energieeinsparungen bei, so die Experten. Laut BVS-Präsident Roland R. Vogel soll der Energieausweis die Energiebilanz von Immobilien miteinander vergleichbar machen. Aktuell sei es allerdings so, dass Nutzer des verbrauchsabhängigen Energieausweises individuelle Verbrauchswerte in den Ausweis eintragen, und dies meist online. Diese Angaben würden keiner Prüfung unterzogen. Sie seien daher kaum aussagekräftig. Der bedarfsorientierte Energieausweis ist aus Sicht des BVS zwar wesentlich seriöser, gewährleistet aufgrund unterschiedlicher Berechnungsverfahren aber ebenfalls keine hundertprozentige Vergleichbarkeit. "Hier sollten die Berechnungsverfahren bzw. Normen zur Ermittlung des Energiebedarfs vereinheitlicht werden. Dieser modifizierte Energieausweis sollte das zentrale Element der Energieberatung werden", so die Sachverständigen. Ein guter Zeitpunkt zur Novellierung des bedarfsorientierten Energieausweises und Abschaffung des verbrauchsorientierten Energieausweises ist die aktuell geplante EnEV 2012. sth

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