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Förderung von PV durch das EEG ist möglich

Fotovoltaik-Element
Das EEG regelt die Förderung von Fotovoltaik. © Pixelio / Rainer Sturm

Die Finanzierung einer Fotovoltaik-Anlage wird auch durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt. Dies greift allerdings erst, wenn die Anlage bereits installiert ist. Durch das EEG ist nämlich geregelt, dass der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnene Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Die Höhe variiert je nach Anlage und dem Jahr der Inbetriebnahme.

Einspeisevergütung für Strom aus PV-Anlagen

VergütungDez 13 Jan 14Feb 14Mär 14Apr 14
Degression1,4%1,4%1,0%1,0%1,0%
ct/kWhct/kWhct/kWhct/kWhct/kWh
Gebäude < 10 kW
100%13,8813,6813,5513,4113,28
Gebäude 10 - 40 kW (90% ab 2014)
100%13,1712,9812,8512,7212,60
Gebäude 40 - 1.000 kW (90% ab 2014)
100%11,7411,5811,4611,3511,23
Gebäude 1 MW - 10 MW
100%09,6109,4709,3809,2809,19
Freiflächen < 10 MW
100%09,6109,4709,3809,2809,19

Marktintegrationsmodell: Galgenfrist für Anlagen aus 2012

Bei Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 und 1.000 kWp werden ab 2014 nur noch 90 Prozent des eingespeisten Solarstroms vergütet. Das gilt für alle Anlagen, die ab dem 1. April 2012 in Betrieb genommen wurden.

Im Gegensatz zum Vergütungssatz für Dachanlagen, wird das Marktintegrationsmodell nicht anteilig berechnet, sondern gilt jeweils für die gesamte Strommenge der betroffenen Anlagen. Die unvergütete Strommenge kann selbst verbraucht, direkt vermarktet oder dem Netzbetreiber zum Verkauf an der Börse angedient werden. Der Eigenver­brauchsbonus entfällt.

 

 

KfW fördert Batteriespeicher für Solarenergie

Plusenergiehaus Berlin von außen
Plusenergiehaus speichert Solarstrom. © Grund-Ludwig

Im Mai 2013 hat die KfW das KfW-Programm 275 zur Förderung von Speichern für Solarenergie gestartet. Gedacht ist es für Unternehmen, Freiberufler und Privatpersonen, die Strom einspeisen, der mit Solarenergie erzeugt wird.

Gefördert werden sowohl Batteriespeicher für neue Anlagen als auch die Nachrüstung bei bereits installierten PV-Systemen. Die Anlagen dürfen aber nicht mehr als 30 kWp haben.

Pro Anlage wird nur ein Speichersystem gefördert. Ihre Leistungsabgabe am Netzanschlusspunkt muss für die Lebensdauer der PV-Anlage auf 60 Prozent der installierten Leistung gedrosselt sein. Der Wechselrichter muss über eine offen gelegte Schnittstelle zur Fernsteuerung verfügen.

Es werden auch Kriterien für die Qualität der Batteriespeicher gefordert. Händler müssen eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von 7 Jahren garantieren.

Der Tilgungszuschuss beträgt 30 Prozent der Fördersumme. Außerdem gibt es staatlich verbilligte Kredite mit Laufzeiten von bis zu 5, bis zu 10 und bis zu 20 Jahren. Förderfähig sind dabei die Nettoinvestitionskosten. Trotz Förderung ist die Rentabilität der Batteriespeicher fraglich.

Der Staat kassiert mit

Die Einnahmen aus der Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz sind einkommensteuerpflichtig. Der private Betreiber muss diese in seiner Steuererklärung angeben. Liegt der Gewinn jährlich bei unter 50.000 Euro, reicht eine Einnahme-Überschuss-Rechnung.

Ausgaben, die durch den Betrieb der Anlage entstehen, sind Werbungskosten. Dazu zählen beispielsweise die laufenden Betriebskosten der Anlage, die Kosten für die Wartung oder Reparatur, Finanzierungs- und Versicherungskosten sowie die Kosten für eine Stromzählermiete und die Anschaffungskosten. Die Anschaffungskosten können die Nutzer über 20 Jahren abschreiben.

Für die Einnahmen aus der Stromeinspeisung fällt Umsatzsteuer an, sofern ein Betreiber sich nicht für die sogenannte Kleinunternehmerregelung entscheidet. Diese greift, wenn der Umsatz bei neu in Betrieb genommenen Anlagen jährlich unter 17.500 Euro liegt. Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen dann beim Finanzamt beantragen, dass die Kleinunternehmerregel angewendet wird. Auch der Netzbetreiber muss es wissen, damit er die Einspeisevergütung ohne die Umsatzsteuer berechnet und auszahlt.

Ein Vorteil der Kleinunternehmerregelung sind weniger Formalien. Die Anforderungen an Rechnungen sind geringer, außerdem muss er nicht moantlich Umsatzsteuer abrechnen. Allerdings können Kleinunternehmer keine Vorsteuer abziehen.

Linktipp zur Fotovoltaik-Förderung

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