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Bafa fördert Energieberatung

Plusenergiehaus von außen
Die KfW gibt Zuschüsse zur Vor-Ort- Beratung. © Architekturbüro Wamsler

Der Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung beträgt maximal 800 Euro für Ein-/Zweifamilienhäuser und 1100 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Außerdem können die Beratenen nun zwischen zwei verschiedenen Varianten wählen: einem Sanierungskonzept für die Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus oder einem Sanierungsfahrplan für die schrittweise Sanierung mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen. Für die meist aufwändigere Beratung von Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es einen Bonus von 500 Euro für die Erläuterung des Berichts in einer Eigentümerversammlung. Insgesamt beträgt der Zuschuss maximal 50 Prozent der Beratungskosten (brutto).

Den Zuschuss müssen die Energieberater/innen beantragen. Sie müssen sich dazu vorab registrieren und Qualifikationen nachweisen. In Baden-Württemberg existiert zudem der Energiespar-Check, der eine erste Beratung für Besitzer/innen von Ein- und Zweifamilienhäusern für 150 Euro bietet. Er ist jedoch nicht so umfangreich wie die Bafa-geförderte Vor-Ort-Beratung. Bundesweit gibt es einen Energiecheck von der Kampagne Haus Sanieren Profitieren.

Wie finde ich einen Energieberater?

Energieberater ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das bedeutet, dass jeder sich Energieberater nennen darf, auch wenn er nicht dafür qualifiziert ist.

Gute Energieberater erkennt man daran, dass sie eine produktneutrale Beratung durchführen. Sie dürfen nicht einseitig Maßnahmen aus dem eigenen Gewerk oder gar Produkte eines bestimmten Herstellers empfehlen. Außerdem sollten sie Kosten und Nutzen einer Maßnahme plausibel berechnen und gegenüberstellen. Dazu sollte man wissen, wie hoch die Heizkosten sind und fragen, welche Einsparungen durch eine Maßnahme realistisch sind. Meist ist es bei größeren Vorhaben sinnvoll, mehr als einen Fachmann zu hören.

Es gibt Datenbanken, die nur Berater mit einer zertifizierten Aus- und Weiterbildung aufnehmen. Das bietet eine gewisse Sicherheit. Energieberater mit Zertifikat sind in der von der Dena geführten Liste der Energie- Effizienzexperten, beim Verband der Gebäudenergieberater GIH, bei den Kammern der Architekten und Ingenieure  oder den Verbraucherzentralen  zu finden.

 

Schwachstellen mit Thermographie entdecken

Gefördert wird auch Thermographie. Die Kosten für diese Wärmebildaufnahmen, die Wärmelecks in der Fassade aufdecken, liegen zwischen 350 und 500 Euro. Thermographie wird nicht mehr wie früher auch als Einzelmaßnahme gefördert, Zuschüsse gibt es im Rahmen der Vor-Ort-Beratung. Für die zusätzliche Integration thermographischer Untersuchungen zahlt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Bonus in Höhe von 25 Euro pro Thermogramm bis zu höchstens 100 Euro. Aufnahme und Auswertung sollten durch ausgewiesene Experten erfolgen.
 

 
Für eine Luftdichtigkeitsprüfung mit Blower-Door-Test gibt es einen Bonus von 100 Euro.

Die kompletten Zuschüsse zur Vor-Ort-Beratung inklusive Boni sind auf 50 Prozent der Kosten begrenzt.

Linktipps zur Energieberatung

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