RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Finanzierung » Aktuelles » Artikel » DIN und VDE wollen Smart Cities normen

Standardisierte Kommunikation ist notwendig

DIN und VDE wollen Smart Cities normen

17.04.2014, 06:00

Mit der ersten deutschen Normungs-Roadmap "Smart City" stellen die Normungsorganisationen DIN und VDE|DKE gemeinsam Weichen auf dem Weg zur Smart City. Weitere Fachleute sind zur Mitarbeit eingeladen.

Die Ballungsräume wachsen weltweit weiter. Damit steigen einerseits die Anforderungen an die zukünftigen Infrastrukturen. Andererseits eröffnet sich die Chance, intelligente Lösungen für eine hohe Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Ressourceneffizienz zu entwickeln, zu realisieren und zu exportieren. Dazu ist die zunehmende Vernetzung städtischer Infrastrukturen auf Basis der Informations- und Kommunikationstechnik erforderlich.

Grundvoraussetzung dafür ist die Entwicklung standardisierter automatisierter Kommunikationsprozesse bei wichtigen Schnittstellen zwischen Systemen und Infrastrukturen. Darüber hinaus müssen Wege zur Standardisierung grundlegender Sicherheitsmechanismen zum Schutz kritischer Infrastrukturen und zur Wahrung der Privatheit gefunden werden. Die Normungs-Roadmap beschreibt vor allem den aktuellen Stand der Normung in den acht relevanten Themenbereichen Gebäude und bauliche Infrastrukturen, Sicherheit und Schutz, Mobilität, Energie, Information und Kommunikation (IKT), urbane Prozesse und Organisation, Produktion sowie Logistik. Dabei werden auch die bestehenden deutschen Normungs-Roadmaps zu den Themen AAL, E-Mobility, E-Energy/Smart Grids, Smart Home + Building, Industrie 4.0 sowie IT-Security und deren Schnittstellen zu Smart Cities einbezogen.

Die eigentlichen Normungsarbeiten im Kontext von Smart Cities werden in den mehr als 20 zuständigen Normungsgremien bei VDE|DKE und DIN durchgeführt, wobei auch bereits existierende Initiativen, Projekte, Modellregionen und Studien mit Blick auf ihre Normungsrelevanz ausgewertet werden sollen.

Da es sich bei dem Konzept einer Smart City um ein äußerst komplexes System von interagierenden Subsystemen handelt, soll die Use-Case-Methodik zur Anwendung kommen. Das heißt: Anwendungsfälle beschreiben einzelne Funktionen und deren Interaktionen, die von dem System realisiert und unterstützt werden, und bilden die Basis zur Festlegung der Anforderungen an das System.

Empfehlungen für die zukünftige Normungsarbeit betreffen insbesondere die Aspekte Terminologie, Anwendungsbereich, Methodik, Systemarchitektur-Modell und Energie. Die deutsche Normungs-Roadmap leistet einen Beitrag zur Ausgestaltung der europäischen und internationalen Normung im Bereich Smart City. Quelle: DKE / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner