Probeweise sollen bis Ende des Jahres 600 Häuser vermessen werden

Schwörerhaus zertifiziert Wohngesundheit

Eines der ersten Schwörer-Häuser mit Baubiologie-Zertifikat steht im schwäbischen Ehingen. © Schwörer

Schwörerhaus lässt bis Ende 2016 insgesamt zirka 600 neue Häuser auf ihre Wohngesundheit testen und zertifizieren.

Die Fertighausbranche interessiert sich zunehmend auch für die Frage der Zertifikate für Wohngesundheit. So vermisst Schwörerhaus ab März 2016 bis Jahresende zirka 600 Kundenhäuser baubiologisch. Vorangegangen war eine Beratung durch das Sentinel Haus Institut.

Es werden nicht nur die verwendeten Bauprodukte selbst geprüft. Wichtig ist, dass auch die Ausführung stimmt. Deshalb erfolgt die Prüfung nach Baufertigstellung vor Ort. Geprüft wird durch den TÜV Rheinland.

In der Zertifizierung arbeiten das Sentinel Haus Institut und der TÜV Rheinland seit gut einem Jahr zusammen. Das Institut ist für Beratung und Baubegleitung zuständig, der TÜV Rheinland übernimmt als unabhängiger Partner die Überprüfung und Zertifizierung. Bislang lag der Schwerpunkt der Kooperation auf öffentlichen Gebäuden.

Das Projekt mit Schwörerhaus könnte den Einstieg bei Fertighäusern bedeuten. Im Projekt entstünden den Kunden für Messung und Prüfzertifikat keine zusätzlichen Kosten, so Carola Kochner, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei Schwörerhaus. Allerdings sei die Entscheidung wie dann weiter verfahren wird noch nicht endgültig gefällt. "Das wird sicher im Laufe des Prozesses geschehen", so Kochner auf Anfrage.

Auch andere Akteure setzen mittlerweile stärker auf das Thema Wohngesundheit. So hat die BayWa Projektlösungen für wohngesundes Bauen entwickelt und emissionsgeprüfte komplette Bauteile entwickelt. pgl

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