Solare Energiegewinne trotz dichter Bebauung

Preisgekrönte Häuser stehen im Hinterhof

Von der Dena ausgezeichnetes Haus. Bild: Siedlungswerkstatt

Im Rahmen einer sensiblen Nachverdichtung sind in der Konstanzer Zogelmannstraße vier urbane Atelierhäuser entstanden, die sich nicht nur durch ihre ansprechende Architektur, sondern auch durch ihre Energieeffizienz auszeichnen. Das Objekt ist einer der Preisträger des Wettbewerbs "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" der Deutschen Energieagentur (Dena).

Dank großzügiger Verglasungen, Oberlichter und Lufträume entfalten die Passiv-Reihenhäuser in einem beschaulichen Innenhof in der Konstanzer Altstadt eine helle Loft-Atmosphäre. Die Arbeiten im Innenhof stellten Planer und durchführende Baufirmen vor besondere Herausforderungen. So standen am Beginn des Projekts umfangreiche archäologische Grabungen, bei denen wertvolle Fundstücke geborgen wurden. Sämtliche Bauteile und Maschinen mussten durch eine nur 2,10 Meter breite Durchfahrt transportiert werden.

Trotz der dichten Bebauung werden in den Häusern beträchtliche solare Energiegewinne erzielt. Neben der großzügigen Verglasung auf der Südseite sorgen Oberlichter für solare Erträge.

Die Jury des Effizienzhaus-Wettbewerbs lobt den sehr guten baulichen Wärmeschutz, gekennzeichnet durch den Transmissionswärmeverlust von 0,21 W/m²K.  Der Heizenergiebedarf beträgt 17,9 kWh/m²a. Unter Einsatz einer Wärmepumpe und einer Warmwasserbereitung mittels Solarthermie führt dieser zu einem Primärenergiebedarf von 38,9 kWh/m²a. sth

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