Steigender Finanzierungsbedarf im Bereich energieeffizientes Sanieren

Nabu will Strafzettel für Energieschleudern

Der NABU fordert ab 2020 ein System aus intelligenten Förderangeboten und Ausgleichszahlungen für Gebäudeeigentümer, um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen.

Der Naturschutzbund NABU forderte die Bundesregierung anlässlich der Berliner Energietage dazu auf, Gebäudeeigentümer mit einem System aus intelligenten Förderangeboten und Ausgleichszahlungen zu energetischen Sanierungsmaßnahmen zu bewegen. Die Ausgleichszahlungen sollen ab 2020 die Eigentümer der am wenigsten energieeffizienten Gebäude entrichten und einen Teil des steigenden Finanzierungsbedarfs im Bereich der energieeffizienten Sanierung decken. Dies sei dringend notwendig, um bis 2050 das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands in Deutschland zu erreichen. Voraussetzung dafür sei laut Verbandspräsident Olaf Tschimpke die Klarheit über rechtliche Vorgaben, sowie verlässliche Förderangebote. Als Lösungsansatz schlägt Tschimpke ein System vor, das den Gebäudebestand Deutschlands in verschiedene Effizienzklassen unterteilt. Kriterien sollen hierfür der Zustand der Gebäudehülle sowie die Heizungstechnik sein. Auf dieser Grundlage soll ein individueller Sanierungsfahrplan erstellt werden, der Gebäudeeigentümer über Zielvorgaben und Förderungsmöglichkeiten aufklärt. Experte für Energieeffizienz Ulf Sieberg meint hierzu: "Dazu sollten die Förderangebote unterschiedliche Zielgruppen im Fokus haben und umso höher ausfallen, je frühzeitiger und höher die tatsächlich erreichte Energieeinsparung am Gebäude ausfällt." von Franziska Ludwig

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