Debatte um Dämmung soll sachlicher werden

KEA legt Positionspapier zu Wärmedämmung vor

Wärmedämmung ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Ein Papier der KEA soll die Debatte um Brandschutz bei WDVS und "atmende Wände" versachlichen.

Die Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg hat gemeinsam mit dem Fraunhofer IBP, dem Energieinstitut Vorarlberg, dem Ingenieurbüro Ebök und dem Karlsruhe Institute of Technology ein Positionspapier zum Thema Wärmedämmung verfasst. Mit dem Papier will die KEA dazu beitragen, Mißverständnisse zum Thema Wärmedämmung auszuräumen.

In dem 18-seitigen Papier setzen sich die Autoren mit den gängigen Argumenten gegen Wärmedämmung auseinander. Sie beschreiben darin unterschiedliche Ansätze für Wärmeschutz und gehen nicht nur auf das Thema der Energieeffizienz ein. Sie betonen auch Argumente wie die Vermeidung von Bauschäden durch Feuchteschutz und die Möglichkeit, Schimmel durch Dämmung der Wände vorzubeugen sowie durch höhere Temperaturen der Innenwände die Behaglichkeit von Gebäuden zu steigern.

Desweiteren gehen die Autoren auf Fragen der Bauphysik ein wie den Umgang mit Feuchtigkeit in unsanierten Gebäuden und Fragen der Lüftung. Besonders ausführlich setzen sie sich mit gängigen Aussagen wie der Behauptung, Wände müssten atmen können, dem Argument, dass gedämmte Wände zu Schimmel führen und dem Brandschutz auseinander. Das Papier will damit einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten. pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.