Kosten liegen bei 10 Euro pro Quadratmeter

Hufer vermarktet Dämmsystem für Dachböden

Dämmstreifen sollen das Dämmen von Dachböden einfacher machen. Als Dämm-Material dienen Einblas-Dämmstoffe.

Hufer Holztechnik steigt in die breite Vermarktung seiner genuteten Dämmstreifen ein. Als umgedrehte Sparrenexpander dienen sie der Dämmung von Dachböden. Seit zirka zwei Jahren werden sie erprobt, nun sollen sie flächendeckend in den Handel kommen.

Die Dämmstreifen sind 2,40 Meter lang und zirka 9 Zentimeter breit. Sie werden auf dem Rohboden im Dachgeschoss ausgelegt. Der Abstand beträgt in der Regel rund 60 Zentimeter. Die Streifen haben eine Nut, in die sechs Millimeter starke Sperrholzstege als Sparrenexpander gesteckt werden. Auf die Expander kommt ein Belag, denkbar sind beispielsweise OSB-Platten. Die Materialprüfanstalt Eberswalde hat das System getestet und attestiert eine Belastbarkeit bis 500 kg/qm. Im Wohnungsbau vorgeschrieben sind 250 kg/qm.

Das neue System eignet sich für Einblasdämmstoffe. Handwerker können auf die Unterkonstruktion von einfachen OSB-Platten bis Massivholz alle Bodenarten verschrauben. Wärmebrücken entstehen im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren kaum noch. Der neue Fußboden ist zudem zum Rohboden entkoppelt, das dämpft den Lärm optimal. Im Vergleich zu Dämmhülsen sei für die Handwerker die Verarbeitung einfacher, so Geschäftsführer Peter Hufer. Die Hülsen müssen mit Dämm-Material gefüllt werden. Zudem entstünden bei den Dämmstreifen definierte Kanäle, die sich separat verfüllen ließen. Die Kosten gibt Hufer ohne Dämmstoff mit 10 Euro pro Quadratmeter an. pgl

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