Weitere Erneuerbare Baustoffe müssen zum Einsatz kommen

Holzbaupreis 2014 läuft bis September

Die Ausschreibung für den Holzbaupreis 2014 läuft noch bis September 2014. Gefordert ist neben dem Bauen mit Holz die Verwendung weiterer nachwachsender Rohstoffe.

Im Rahmen der Tagung "Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen" hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, den Bundeswettbewerb "HolzbauPlus - Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen" ausgelobt. "Nachwachsende Rohstoffe steigern die Energie- und Ressourceneffizienz in der Bauwirtschaft. Mit ihren hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Nachwachsende Baurohstoffe sind Teil einer biobasierten Kreislaufwirtschaft und stärken die einheimische Land- und Forstwirtschaft", sagte Bleser. Der Wettbewerb unterstützt die Ziele der Charta für Holz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und stellt gezielte Anforderungen an Bauprojekte. Beim Neubau sollten maßgebliche Gebäudeteile wie die Baukonstruktion oder vorgefertigte Bauelemente aus Holz bestehen. In der Sanierung sind auch Massivbauten zulässig. Darüber hinaus müssen bei allen Gebäuden in größerem Umfang weitere nachwachsende Baustoffe verwandt worden sein, beispielsweise Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen oder biobasierte Baustoffe für den Innenausbau. Prämiert werden herausragende Projekte in den Kategorien Wohnungsbau, öffentliches Bauen sowie gewerbliches Bauen. In allen Kategorien gibt es eine Auszeichnung für ein Sanierungsprojekt und einen Neubau. Das Preisgeld für die Bauherren beträgt insgesamt 45.000 Euro. Über die Auswahl der Gewinner entscheidet eine unabhängige Jury. Zur Teilnahme eingeladen sind private, gewerbliche oder öffentliche Bauherren, die im Zeitraum vom 1. November 2012 bis 31. August 2014 innovative Gebäude fertig gestellt oder Bestandsbauten saniert haben. Die Bewerbungsfrist endet am 1. September 2014. Quelle: FNR / pgl

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