Oberflächentechnologien sorgen für besseren Witterungsschutz

fensterbau frontale: Hersteller bringen mehr Farbe ins Spiel

Auf der fensterbau frontale haben mehrere Hersteller von Fensterprofilen neue Oberflächentechnologien vorgestellt. Diese sorgen nicht nur für mehr Schutz, sondern auch für eine größere Farbauswahl.

Mehrere Hersteller haben auf der fensterbau frontale neue Oberflächenbeschichtungen für Fenster und Türen gezeigt. So stellte Profilhersteller Profine seine "proCoverTec-Oberfläche" vor, mit der konventionelle Fenstersysteme aufgewertet werden können. Dabei werden die Oberflächen mit einem Flüssigkunststoff überzogen, der dem Hersteller zufolge für eine seidenmatte Optik und einen dauerhaften Schutz vor Witterungseinflüssen, mechanischer Beanspruchung und Schmutz sorgt. Für die Technologie, die in Kürze am Markt eingeführt werden soll, stehen 22 Farben zur Auswahl.

Mit der Oberflächentechnologie Schüco "AutomotiveFinish" ist es möglich, Kunststoffprofile mit den aus der Automobilindustrie bekannten Metallicfarbtönen zu versehen. Mit der Technologie ausgerüstete Kunststoffprofile weisen eine gleich hohe Farb- und Witterungsbeständigkeit auf wie Profile mit Aluminium-Deckschalen, so Schüco. Fenster- und Türelemente einschließlich der Zubehörteile könnten Ton-in-Ton gebaut und geliefert werden.

Darüber hinaus erfüllt die Oberflächentechnologie den Bielefeldern zufolge auch ökologische Ansprüche: Ein umweltfreundlicher Herstellungsprozess bei niedrigem Energieverbrauch und geringem Abfallvolumen ermögliche eine Sachbeschichtung der Profile ohne Lackierungsprozess. Umweltbeeinträchtigungen durch Abluft, Abwasser oder Sondermüll seien ausgeschlossen. Deshalb fördere die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt den Kooperationspartner für die Entwicklung dieser Folie.

Eine "hohe Kratz- und Abriebfestigkeit, Unempfindlichkeit gegen Verschmutzung und Alltagsbelastungen jeder Art sowie ein hochwertiges Aussehen mit samtiger Haptik" zeichnet nach eigenen Angaben auch die neue Oberfläche des Profilherstellers VEKA aus. Diese ist das Ergebnis einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit gemeinsam mit Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik. Erforscht wurde im VEKA-Labor zum Beispiel, welche Kräfte und äußeren Einflüsse im Laufe der gesamten Nutzungsphase eines Fensters tatsächlich auf die Oberflächen einwirken. 117sth

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.