Überstreichen reicht bei häufigem Befall nicht aus

Besitzer sollten Sommer zur Schimmelbekämpfung nutzen

Immobilienbesitzer sollten die warmen Sommermonate nutzen, um Schäden durch Schimmelpilze gründlich zu beseitigen. Treten Schimmelpilze wiederholt auf, sei es mit Überstreichen und einer Behandlung mit Chemikalien nicht getan, warnen die Bausachverständigen des Prüfinstituts Dekra. Schimmelpilze nehmen durch eine verbesserte Dämmung und dem damit verringerten Luftaustausch zu. Für die Bewohner ist dies mit schwerwiegenden gesundheitlichen Gefahren verbunden. Ihnen drohen Allergien und Atemwegserkrankungen wie Asthma. An erster Stelle bei der Sanierung von Schimmelschäden sollte zunächst eine genaue Analyse der Ursache stehen, so der Rat der Experten. Dabei ist zu prüfen, ob eine unzureichende Lüftung oder Beheizung der Räume für den Schaden verantwortlich ist, oder ob er auf von außen eindringende Feuchtigkeit durch Leckagen am Gebäude zurückgeht. Im zweiten Fall ist es nötig, auch den zugrunde liegenden Bauschaden zu sanieren. Handelt es sich um kleinflächige Schäden auf glatten Oberflächen, lässt sich der Pilzbefall oft mit einem gängigen Anti-Schimmel-Mittel aus dem Baumarkt beseitigen. Sitzt der Schaden jedoch tiefer und verschwindet hinter Leisten, Verkleidungen oder Wänden, reiche Überstreichen oder eine oberflächliche Chemiebehandlung nicht mehr. In Immobilien, in denen immer wieder Schimmelpilze auftreten, sollten die Betroffenen prüfen, ob Fehler beim Lüften vorliegen, ob viel Feuchtigkeit, zum Beispiel durch Duschen, Waschen oder Kochen, in die Wohnung gelangt, und ob Feuchtigkeit von außen in die Räume eindringt. pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.