Im Bauprozess fällt die Entscheidung für einfachere Varianten

Bauherren sparen beim Innenausbau

Bauherren sparen bei Kostendruck zuerst im Innenausbau und dann bei Fenstern und Türen, so Bauinfoconsult.

Wenn privaten Bauherren im Laufe des Bauprozesses die Kosten aus dem Ruder zu laufen drohen, sparen sie am ehesten beim Innenausbau. Dann kommen Fenster und Türen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Bauinfoconsult. Die Nachfrage nach Fenstern ist aber ungebrochen hoch. Das belegen Zahlen des Deutschen Sanierungsindex (Desax) zur Nachfrage nach Sanierungsalternativen für das erste Halbjahr 2014.

Bauinfoconsult hat in einer telefonischen Befragung 180 Architekten um eine spontane Einschätzung gebeten, wo gespart wird wenn das Baugeld knapp wird. 40 Prozent der Architekten gaben an, dass die Kunden eher im Bereich des Innenausbaus den Rotstift ansetzen werden.

Weiter schätzen ein Fünftel der Architekten, dass der Kunde bei den Fenstern und Außentüren, den Maler- und Tapezierarbeiten sowie den Bodenbelägen sich eher nach günstigeren Varianten umschauen wird. Im Gegensatz zu den Bauträgern erwarten die Architekten, dass die Bauherren eher weniger geneigt sind bei der Elektroinstallation einzusparen. Nur 10 Prozent der befragten Planer glauben, dass die Kunden bei diesem sicherheitsrelevanten baulichen Segment kostendrückende Alternativen vorziehen. Bei den Bauträgern ist jeder Fünfte dieser Meinung. Quelle: Bauinfoconsult / pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.