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Bei Dämmung und Fenstern sieht es mau aus

Sanierungsindex DESAX zeigt verhaltenes Interesse

14.06.2016, 09:20

Dämmung der obersten Geschossdecke
Dämmung bleibt ein schwieriges Geschäftsfeld. © Ursa

Die Nachfrage nach Sanierungen ist nach wie vor schwankend. In den drei Segmenten Dach/Dämmung, Heizung und Fenster ging das Interesse im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr zurück. Nach einer kurzen Erholung im März ging es im April und Mai schon wieder leicht bergab.

Im März lag der Wert für Anfragen nach Fenstern bei 235, im Mai waren es nur noch 189. Bei Dach und Dämmung ging der Indexwert im April auf 144 und im Mai auf 117 zurück. Im vergangenen Jahr hatte sich im zweiten Quartal eine deutliche Zunahme der Nachfrage abgezeichnet. Davon ist derzeit nichts zu sehen. Da es sich um Anfragen nach Sanierungsarbeiten handelt, gibt es zur Umsetzung immer einen zeitlichen Versatz von einigen Monaten. Es dürfte also schwierig sein, die Flaute vor dem nächsten Winter noch auszugleichen.

Bei den Heizungen folgte einem guten Start im Januar mit einem Wert von 179 ein sukzessiver Rückgang auf mittlerweile 128 Punkte. Das ist aber im Sommer zu erwarten, in den vergangenen Jahren stiegen die Anfragen im Spätsommer und Herbst deutlich an.

Der DESAX spiegelt wieder, wieviele Angebotsanfragen bei der Deutschen Auftragsagentur in den Segmenten Fenster, Dach und Dämmung sowie Heizung eingehen. Er zeigt somit das Interesse der Bauherren an. Basis des DESAX sind die Werte aus dem Jahr 2012. Ein Indexwert von 100 bedeutet also, dass genausoviele Anfragen eingegangen sind wie durchschnittlich 2012. pgl

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