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Debatte um Dämmung soll sachlicher werden

KEA legt Positionspapier zu Wärmedämmung vor

12.05.2014, 06:00

Die Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg hat gemeinsam mit dem Fraunhofer IBP, dem Energieinstitut Vorarlberg, dem Ingenieurbüro Ebök und dem Karlsruhe Institute of Technology ein Positionspapier zum Thema Wärmedämmung verfasst. Mit dem Papier will die KEA dazu beitragen, Mißverständnisse zum Thema Wärmedämmung auszuräumen.

In dem 18-seitigen Papier setzen sich die Autoren mit den gängigen Argumenten gegen Wärmedämmung auseinander. Sie beschreiben darin unterschiedliche Ansätze für Wärmeschutz und gehen nicht nur auf das Thema der Energieeffizienz ein. Sie betonen auch Argumente wie die Vermeidung von Bauschäden durch Feuchteschutz und die Möglichkeit, Schimmel durch Dämmung der Wände vorzubeugen sowie durch höhere Temperaturen der Innenwände die Behaglichkeit von Gebäuden zu steigern.

Desweiteren gehen die Autoren auf Fragen der Bauphysik ein wie den Umgang mit Feuchtigkeit in unsanierten Gebäuden und Fragen der Lüftung. Besonders ausführlich setzen sie sich mit gängigen Aussagen wie der Behauptung, Wände müssten atmen können, dem Argument, dass gedämmte Wände zu Schimmel führen und dem Brandschutz auseinander. Das Papier will damit einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten. pgl

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