RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Dämmung & Fassade » Aktuelles » Artikel » Holzhochhaus soll mehr als 40 Geschosse haben

Forschungsprojekt ist in den USA angelaufen

Holzhochhaus soll mehr als 40 Geschosse haben

08.01.2015, 08:45

Barentshaus in Norwegen
Das Barentshaus in Norwegen ist ein Holzbau mit 17 Geschossen. © Barentshaus

Hochhäuser aus Holz wie der Lifecycle-Tower im österreichischen Dornbirn sind bislang noch die Ausnahme. Ein Forschungsprojekt in den USA will bisherige Rekorde toppen und Konzepte für Holzhäuser mit bis zu 40 Geschossen entwickeln. Der Council on Tall Buildings and Urban Habitat (CTBUH) mit Sitz an der Illinois University of Technology in Chicago hat dazu eine Forschungsinitiative gestartet. Den Vorsitz haben mit Carsten Hein von der Arup Deutschland und Professor Volker Schmid von der Technischen Universität Berlin zwei Deutsche.

Während der konstituierenden Sitzung der Forschungsgruppe im CTBUH Research Büro der Universität Iuav in Venedig einigten sich die Teilnehmer darauf, dass nur Gebäude, deren vertikale und horizontale Lasten vornehmlich von Holzelementen getragen werden, als Hochhäuser in reiner Holzbauweise zu bezeichnen sind. Konstruktionen mit Holz können als Holz-Hybrid-Konstruktionen bezeichnet werden. Auch der Lifecycle-Tower ist ein solches Hybrid-Hochhaus.

Fahrplan für Hochhäuser aus Holz ist in Arbeit

In einem ersten Schritt will die Forschungsgruppe erarbeiten, welche konkreten Anforderungen für einen solchen Bau zu berücksichtigen sind. Im nächsten Schritt wird dann ein "Fahrplan für Hochhäuser in Holzbauweise" entwickelt, der die European Panel Federation (EPF), die European Organization of the Sawmill Industry (EOS) sowie die Forest-based Sector Technology Platform von den wirtschaftlichen und umweltrelevanten Vorteilen dieser Marktforschung überzeugt.

Das bislang höchste Holz-Wohnhaus in Deutschland mit sieben Geschossen steht in Berlin im Stadtteil Prenzlauer Berg. Der 22 Meter hohe Holzfachwerkbau des Berliner Büros Kaden und Klingbeil Architekten im Holzbetonverbund ist außen verputzt und nur bei zweitem Hinsehen als Holzkonstruktion erkennbar. Vor allem durch neue Lösungsansätze beim Thema Brandschutz hat das Projekt europaweiten Modellcharakter erlangt und wurde mehrfach prämiert. Quelle: Arup / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner