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Wohnungswirtschaft unterstützt Forderung der Union

CDU macht Energiesparprämie zu einem Wahlkampfthema

03.09.2009, 12:27

Mit der Forderung nach einer Energiesparprämie in ihrem energiepolitischen Thesenpapier geht CDU in die Wahlkampfoffensive. Die Prämie soll als  Zuschuss für Dämmung, Heizung, Solarthermie oder Fotovoltaik an Privatpersonen sowie private und gewerbliche Wohnungsunternehmen gewährt werden.

Voraussetzung ist, dass Gebäude, die älter als 30 Jahre sind, nachhaltig renoviert werden und dadurch der Primärenergieverbrauch auf mindestens 130 kWh/m² jährlich sinkt. Solche Werte sind auch bei Altbauten durchaus machbar.

Um die Kosten für die öffentlichen Haushalte kalkulierbar zu halten, soll der Zuschuss pro Wohneinheit begrenzt sein. Er soll den bisherigen Förderdschungel zumindest teilweise ersetzen.

Als ein sinnvolles Instrument zur Förderung der energetischen Sanierung von Wohngebäuden begrüßt der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW den Vorschlag. "Die Förderung der Gebäudesanierung über eine Energiesparprämie wäre ein wirksamer Anreiz für die Wohnungsunternehmen, ihr bereits großes Engagement im Bereich der energetischen Sanierung weiter zu forcieren", sagte Verbandspräsident Lutz Freitag.

Besonders positiv wertet er, dass mit einer Energiesparprämie die Erreichung eines genauen Energieeffizienzziels per Zuschuss gefördert und das Programm unbürokratisch gestaltet werden solle. "So könnte der Energieverbrauch auch für die Mietwohnungen nachhaltig reduziert werden, bei denen derzeit wegen fehlender Mieterhöhungsspielräume energetische Modernisierungen nicht realisierbar sind", hofft er. Zuschüsse senkten die Investitionskosten für die energetische Modernisierung. Das komme direkt den Mietern zu Gute komme.

Der Verbandschef nutzt die Gelegenheit auch zur Politikschelte und brachte erneut Bedenken gegen die neue Energieeinsparverordnung vor. Man dürfe jedoch nicht außer Acht lassen, dass auch eine gute Förderung wirkungslos bleibt, wenn durch die restriktiven ordnungsrechtlichen Bedingungen insbesondere der Energieeinsparverordnung (EnEV) die Investitionskosten so hoch trieben, dass sie durch die Zuschüsse nicht mehr kompensiert würden. Freitag fordert ein Monitoring der Kosten, die durch die EnEV 2009 entstehen. pgl

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